CO2-Steuer-2021

  • Ziemlich allgemein geschrieben, finde ich.

    Wenn da steht, Betrieb bis zu 10h mit einer Tankfüllung von 4l, gilt das tatsächlich für alle am Markt erhältlichen Generatoren und unabhängig von der angelegten Last? ;)


    Wie plausibel sind dann die restlichen Werte?


    VG

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva*

  • Fuenfi:

    Ich weiß aus absolut sicherer Quelle, daß der Kollege Simsonmatze garantiert keine Nachhilfe im Bereich Elektrik braucht. Garantiert keine. :zwinkerer: :zwinkerer: :zwinkerer:


    Ansonsten finde ich das Gezänk hier grad albern. Wenn Elektriker und Heizungsbauer das so sagen, dann gilt das für mich erstmal. Auch wenn ich nicht erfreut bin.

    Aber da finden wir auch noch eine Lösung.

  • Ich habe vor rd. einem Jahr mal etwas mit der Notstromversorgung fuer unsere Holzvergaseranlage herumexperimentiert. So ein Holzvergaser ist ja ein bisschen wie ein AKW, den kann man nicht einfach "ausschalten". Wenn jedoch waehrend des Abbrandes die "Kuelwasserspeisepumpe" ausfaellt, hat man ein Problem. Zwar gibt es diverse Sicherheitseinrichtungen, deren Ausloesung ist jedoch nicht unbedingt zielfuehrend.


    Was mir aufgefallen ist: Nicht jeder Inverter vermag ausreichend Blindleistung bereitzustellen. Mein Honda macht das problemlos. Jedoch habe ich hier noch einen Inverter zum Anschluss an einen 12V Akku. Der hat fuer den Zweck eigentlich Wirkleistung satt, jedoch ist er mit der Kesselladepumpe nebst Saugzuggeblaese komplett ueberfordert. Das liegt auch nicht an den Anlaufstroemen der induktiven Verbraucher. Die elektronische Heizkreispumpe incl. Steuerung ist hingegen kein Probem. Ich habe das jetzt so geloest, dass ich im Notstromfall den Kessel ueber den Honda versorge und gleichzeitig den 12V Akku laden, der dann nach dem Abbrand der Vergaserfuellung den Heiztkreis uebernimmt. So brauche ich nicht 24h lang den Honda laufen zu lassen sondern es genuegt 4-5h/Tag.


    Wichtig ist bei der ganzen Notstromerei, dass man die Sache vorher lebensnah ausprobiert, alle Anschlussadapter auffindbar bereitliegen und das System regelmaessig ueberprueft wird. Nicht dass man im Ernstfall verdutzt dasteht.


    Fuer die Umschaltung auf Notstrombetrieb benoetigt man uebrigens so etwas.

  • Deluxe ich habe Simsonmatze nicht belehrt. Im Gegenteil, ich habe ihm in #2060 zugestimmt. Ja, dieses hätte ich noch deutlicher schreiben können.


    Auch wenn ich deren Meinung nicht teile, finde ich es richtig, das du deinen Handwerkern vertraust.


    Dass mit dem Gezänk sollte von mir aus auch geklärt sein. :saint:

    Und ich glaube, bepone scheint nicht nachtragend zu sein. So hoffe ich jedenfalls.:/


    Postkugel, genau so ist es. Volle Zustimmung :thumbup:

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe selbst genug. :thumbup:

  • am 21.6.2022 auf NTV gelesen:

    "Die neue Bundesregierung von SPD, Grünen und FDP hat in ihrem ersten halben Jahr Verträge im Wert von mindestens 271 Millionen Euro für externe Beratung und Unterstützung abgeschlossen. Das geht aus einer Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion des Bundestags hervor. Demnach wurden von Amtsantritt der Ampel-Regierung am 8. Dezember 2021 bis zum 31. Mai 305 Verträge abgeschlossen, davon 80 im Wert von 237,5 Millionen Euro vom Innenministerium, das von der SPD-Politikerin Nancy Faeser geführt wird."

    :haeman:

  • Das kommt davon, wenn man von dem, was man da tut/tun soll relativ wenig (oder gar keine) Ahnung hat und ungestrafter Zugang auf ein (scheinbar) unerschöpfliches Füllhorn namens Steuergeld vorhanden ist. "Flinten-Uschi" hat es exemplarisch vorgemacht... :augendreh:

  • Inzw. ist von ministerialer Seite - neben quasi vorab erteilter Absolution für verdreifachte Gaspreise - schon von winterlichen Gasrationierungen /partiellen Abschaltungen die Rede und mindestens ein AKW wird sicherlich auch weiterlaufen (müssen!).

    "Zeitenwende".... :/


    Hatte nicht irgendjemand weiter vorne vehement ausgeschlossen, dass es hierzulande nochmal zu Stromsperren a la DDR kommen könnte? Über die (mehr als morsch gewordene) Brücke würde ich definitiv nicht mehr gehen...

  • also ganz viele Teelichter kaufen, dann hat man Wärme und Licht...

    Irgendwas läuft in diesem Land zwischenzeitlich ganz gewaltig schief, und von den Entscheidungsträgern scheint es keiner zu merken, oder sie ignorieren es ganz gekonnt...

  • - Wenn, dann würde auch das fatal an gewisse DDR-Gegebenheiten erinnern...


    Deluxe : "Stromsperren"/Abschaltungen/Ausfälle waren bei uns in den späten 80ern bis in Wendezeiten hinein nicht ungewöhnlich, allerdings meist kaum länger als 20 oder 30 Minuten. Wobei unser "Block" noch relativ versorgungssicher war, weil wir wohl irgendwie mit der Versorgung der nahen NVA-Kaserne mit dranhingen (2 der neuen Eigenheime oberhalb wurden damals von Offizieren erbaut und bewohnt - keine Ahnung, ob es damit womöglich zu tun hatte. :/

  • Strom schaltest du ab und es ist aus, aber wenn jemand den Gashahn zudreht, wie lange dauert es wohl bis der Druck abfällt und darf man das überhaupt aus technischer Sicht?

    Die gesamten Gasleitungen sind doch selber ein riesiger Puffer.

  • - keine Ahnung, ob es damit womöglich zu tun hatte. :/

    Kommt mir sehr plausibel vor.

    In meiner Region hat man noch immer mit den Folgen der Kohlebergbau zu tun. Wo Strecken drunter sind, da sinkt der Boden und das wusste man damals schon, denn die katholische Kirche hatte bedingt, daß unter die Hebammenschule in Heerlen keine Strecken gegraben werden dürften, damit die Zucht neuer Katholiken nicht gefährdet wurde...

  • "Stromsperren"/Abschaltungen/Ausfälle waren bei uns in den späten 80ern bis in Wendezeiten hinein nicht ungewöhnlich, allerdings meist kaum länger als 20 oder 30 Minuten.

    Echt?

    Das ist bemerkenswert. Bei uns im Stadtgebiet Karl-Marx-Stadts gab es das nicht. Meine Oma in Ostsachsen hatte mit Spannungsschwankungen zu tun, da gab es auf sämtlichen Fernsehgeräten der Verwandtschaft je einen Spannungsregler. Auch so etwas hatten wir in KMSt nie.


    Vermutlich war unsere sehr dicht besiedelte und hochindustriealisierte Gegend etwas stabiler versorgt als die von Berlin (Hauptstadt der DDR) aus gesehen sozusagen "hinter" Westberlin liegende Provinz.


    Oder es lag daran, daß Berlin (Hauptstadt der DDR) von den Sachsen und ihrer Konsumgüterproduktion weit abhängiger war als von den Brandenburgern... :grinsi: :grinsi:

  • Ich kann mich daran erinnern, daß wir in den 80ern in Rheinsberg des öfteren mal Stromausfälle hatten. In der Nähe stand ein kleines AKW. Aber es war erstens nie ein wirkliches Drama und hatte wohl eher andere Ursachen, als das irgendwas knapp war. Heute drehen die Leute ja schon durch wenn mal 5 Minuten das Wasser abgestellt wird oder der Elektriker der WG neue Sicherungen verbauen soll und anschließend die Uhren der Küchengeräte dann nicht mehr richtig gehen.


    Wenn ich als Mieter aber nur mit Strom und Gas heizen kann und das unbezahlbar wird, dann ist das ein Drama, erst recht wenn man krank ist und aus dem Frieren wegen beginnenden Fieber nicht mehr rauskommt. Aber deswegen sollen wir ja wahrscheinlich auch länger Arbeiten, damit uns Warm wird.


    Im Oktober soll es bei uns gute ..00€ mehr Gehalt geben. Bitte das Netto einmal gleich an die Stadtwerke weiterleiten, der Staat bedient sich ja schon reichlich am Brutto. Und ich finde wir alle bekommen im Moment dafür zu wenig Gegenleistungen vom Staat zurück. Der Staat selbst hat in meinem Fall zwar etwas mitgewirkt, das es in meiner Branche zum Teil nochmal mehr Gehalt gibt, aber

    1. Gibt er nichts dazu

    2. Bekommt er aber mehr raus

    3. Werden gerade die Alten noch mehr zur Kasse gebeten, aber auch jeder andere Arbeitnehmer und

    4. Bin ich doch der, der die Arbeitsleistung erbringt und meine Arbeitskraft ist das einzige was ich zu Geld machen kann, denn ich bin leider nicht im Besitz von Produktionsmittel. Und so geht es der Mehrheit im Land.


    Man kann nicht mehr vom Schicksal des Einzelnen sprechen, sondern der Massen.


    Der Strom wird uns bestimmt nicht abgestellt, auch kein Gas oder Wasser, außer jemand kann es nicht mehr bezahlen. Es wird ja nicht weniger, nur viel teurer.


    Gestern konnte ich auch nur wieder mit den Kopf schütteln, ab welchen Einkommen man erst als arm gilt, als ein Beitrag dazu im Radio vom NDR kam.

    Na zum Glück haben wir ja Rob..., Ol..., An...und Co.

  • Der Strom wird uns bestimmt nicht abgestellt, auch kein Gas oder Wasser, außer jemand kann es nicht mehr bezahlen. Es wird ja nicht weniger, nur viel teurer.

    Den Spruch rahm' Dir mal ein, nach derzeitigem Stand der Dinge WIRD es weniger nächsten Winter, teurer ist dann beinahe schon nebensächlich.


    Tim: Wie lange wird das relative bisschen Gas im Leitungsnetz wohl reichen, wenn nix mehr nachkommt - bei 1000en angeschlossenen Verbrauchern?

    Stunden oder Minuten? - Beruhigt mich jedenfalls nicht im Geringsten... :/

  • Deluxe bei uns in der Region war es auch noch bis zur Wendezeit üblich, das der Strom weg war, meist nicht länger als 30min. aber auch mal 2-3 Stunden aber immer nur Privathaushalte und Geschäfte, die Industrieunternehmen waren davon nie betroffen. Bei uns wurde auch kurz vor der Wende bekannt, das man zu Spitzenzeiten gewisse Verbraucher vom Netz nehmen musste, um das Marode Leitungsnetz und die Veralteten Umspannwerke nicht zu überlasten, die Siemens-Transformatoren bei uns hatten teilweise noch den Adler mit Kreis eingegossen.


    Jim Panse unser Erdgas-Kavernenspeicher ist aktuell nur noch zu 60% ausgelastet, vor 3 Monaten waren wir, da die Winterverbräuche noch nicht ganz ausgeglichen waren bei 85%, im Normalfall wären die jetzt bei 100%!