Beiträge von Jim Panse

    Man muß die ummantelte Benzinleitung bei der Montage von unten nach oben leiten. Das große Auge am Vergaser, durch den Keilriemen/unter den Lufter, am Radkasten klemmen und dann zum Benzinhahn.

    Tut man's anders herum, besteht die Gefahr das es unten nicht paßt, bzw verdreht ist.

    Und schraub nicht zu fest!

    Mit Tiewraps am Motorgehäuse festsnuren würd' ich abraten: so ist bei mir an dieser Stelle ganz schnell ein richtiges Loch im Schlauch entstanden.

    Aber bitte metrisch bleiben, Genosse.


    Als diese Taschentelefone gerade anfingen sich zu verbreiten (der Schulplatz war damals noch lange nicht erreicht) las ich mal eine Zeitungsartikel wie man hier und dort diese neue Dinger zu nennen versuchte. Aus Schweden kam etwas wie "Yuppen-nalle", dass sich mit 'Kuschelbär für Yuppies' übersetzen ließ, weil die das Ding den ganzen Zeit am Ohr hielten.

    Ich habe diese Undinger damals "Kwek-ijzer" (Quasseleisen) genannt, besonders wenn man auf öffentlichen Orte uneingeladet diese ganze untiefe Backfischgespräche mithören dürfte.

    Das kann ich bestätigen: Badezimmer gleich nebenan; kein nächtliches Gestolper über im hohen nassen Gras versteckte Zeltleinen, man wird dort nicht von den Mücken angegriffen und das Papier ist schon vorhanden. Und vor allem: ein echtes Bett.

    Nachteil ist zwar dass man das Zimmerpersonal eine Zeitlücke zum Aufmotzen geben muß. Wenn's geht, leiste ich mir deshalb am liebsten ein Apartment.


    Heute ist hier Jubiläumsstimmung: mein Erstling trägt heute 25 Jahre sein NL-Kennzeichen.

    In den Städten sind sie es ja auch, zumindest was die Schadstoffbelastung angeht. ;)

    Ich verstehe aber auch nicht warum man von Berlin nach München fliegen muss.

    Weil in den Städten das megalomane Bauen ums Bauen alle zugelassenen Feinstaub frißt, bleibt dem Verkehr nichts mehr übrig.

    Ich kann mich an einer Studie nach Fahrerzufriedenheit erinnern: die Ostblock- und Billigmarkenfahrer waren weitaus mehr zufrieden über ihre Autos als diejenigen, die den Wert eines Hauses gegen eine Nobelkarosse hatten eingetauscht. Der Ladakäufer hatte wohl viel realistischer Erwartungen.

    Tatsache bleibt das eine Flugreise zu den Kanarischen Inseln etwa gleich viel viel CO2 in die Atmosphäre bringt als sieben Jahre die Wohnung heizen. Dagegen ist den Müll trennen eine reine Symbolakt.

    Wir haben damals auf rund 5000km ganze 2 Streifenwagen gesehen. Also muss es wohl an etwas anderem liegen...😉

    Die Amerikanische Schlitten sind so groß, wenn man da was rauswerfen will, schafft man oft das Fenster nicht...

    Weil der Sprit in den NL höllisch überteurert ist, tanke ich eigentlich nur noch in Belgien. Mit ein Unterschied von etwa 20ct/L lohnt sich die Mitnahme einige Kanister. Da es das Euro95 seit diesem Jahr in Belgien nur noch als E10 gibt, bin ich jetzt ganz umgestiegen auf super98, und die Trabis (auf Kanisterbenzin) sind damit sehr zufrieden. Der Honda Vtec aus 1998 zeigte sogar deutlich spürbare Besserung.

    Bleiersatz habe ich nie im Trabant verwendet. Wüsste auch nicht, wozu. In meinem letzten Beitrag ging es auch überhaupt nicht um Bleiersatz. Vermutlich hast du da etwas falsch verstanden.

    Es hat wohl was geklingelt... ;)

    Alle Lenkräder haben die gleiche Außendurchmesser. Ich habe das mal nachgemessen.

    Nur das P50-Lenkrand ist an der Unterseite etwas 'eingedellt', und damit in der Höhe etwas kleiner.

    Ach ja, bleifrei. Das Bleiersatz das man damals in den Neunzigern kaufen konnte war auf Kaliumbasis. Nur nicht in Deutschland, den Blei dürfte man da nicht durch ein anderes Metall ersetzen, und chemisch gesehen ist Kalium ein Metall.

    Ich weiß nicht mit was für Murks ihr euch damals deswegen behelfen musstet, aber als wir nach dem ITT in Zwickau auf der Heimfahrt Aral Bleiersatz mit reingekippt haben, hatte der Motor total keine Leistung mehr. Seltsam beschissen hat der P60 gefahren. Als der Tank halb leer war, haben wir Superbenzin 1:50 nachgefüllt und dann ging es wieder akzeptabel. Der Rest des Bleiersatzes habe ich ein Volvofahrer geschenkt. Der hat sich darüber nicht beschwert.