CO2-Steuer-2021

  • Vmtl. geht es da um gewisse Unwägbarkeiten bei der Steuerelektronik.

    Somit hat bei uns der Heizungsfritze bei der neuen Therme auch den orig. verbauten Schukostecker gekappt und stattdessen wieder direkt angeklemmt, wie's auch bei der alten Therme war.

    Meine Idee, eine nahegelegene Steckdose (und im E-Fall einen Notstromer) zu nutzen, negierte er.

  • Im Ernstfall wäre mir die Garantie sowas von egal. Für den Notfall steht hier ein 2kw Dieselstromer zur Verfügung inkl. 200l Treibstoff, den großen Bruder mit 18kw werde Ich jetzt auch die Tage mal sichten und eventuell die Treibstoffvorräte noch etwas aufstocken.

  • Ich habe mir einen kleinen Werkstattofen gebraucht von ebay Kleinanzeigen geholt und weggestellt. Bisschen Holz kommt noch hinzu, um eben als Notnagel noch heizen zu können.

    Der Sprit ist bei uns auch gefallen, den Kübel hab ich für 1,81 tanken können.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Selbst wir denken inzw. tatsächlich ernsthaft über einen kleinen Blökerofen für das WZ nach - alles andere als mit Begeisterung, sondern den absoluten Unsicherheiten bezüglich der Energieversorgung im nächsten Winter geschuldet. Einfach nur, um eine Not- und Ausweichlösung zu haben. Ob's dazu kommt, hängt davon ab, was der S.feger sagt und was die Reaktivierung des seit 30 Jahren ungenutzten Zuges kosten würde.

    Ich und 'n Holzofen - ein klares Zeichen dafür, wie weit es schon gekommen ist. NIE mehr wollte ich in diesem Leben nochmal was mit Holz- und Kohleverfeuerei zu tun haben... :beleidigt:


    Ein noch klareres Zeichen: die von Habeck heute ausgerufene Stufe 2 im 'Gasnotfallplan'. Wir haben Juni und Hochsommer - was muss die K.cke am Dampfen sein! :staun:


    Nur, um nochmal sicher zu gehen: unsere Sanktionen sollten doch Russland treffen, oder? :hä:

    Erinnert mich unweigerlich an Robinson jr. und seinen professionellen Umgang mit dem Bumerang... :fliegen:

  • Also:

    gegen ein Notstromer kann grundsätzlich weder ein Elektriker noch ein Heizungsbauer was haben (dürfen). Es muss eben nur der richtige Notstromer sein. Sinuswechselrichter usw. Und die Einspeisung sollte ebenfalls richtig erfolgen.

    Das ein Heizungsbauer den Stecker vom neuen Heizgerät abschneidet…sollte er nur tun, wenn er eine Elektrofachkraft ist. Falls nein, deshalb ist ja ein Stecker am Gerät und an allen neuen Pumpen.

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe selbst genug. :thumbup:

  • Ich habe die ganze Zeit überlegt. Es heist nicht Sinuswechselrichter. Das war bei PV. Ich glaube das heist Inverter. Bin halt auch kein Elektriker. 🤷🏻

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe selbst genug. :thumbup:

  • Und kannst dennoch so locker einschätzen, dass jede Heizanlage für den Betrieb am Notstromer ohne Weiteres geeignet ist?

    Super!


    VG

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva 1700*

  • bepone, So habe ich es nicht geschrieben. Sicherlich hast du die Worte: „richtiger Notstromer“ und „richtige Einspeisung“ überlesen.

    Und wo kommt die Aussage „ohne Weiteres her? Nicht von mir.


    Ich arbeite bei einem großen Heizungshersteller und mir ist kein grundsätzliches Verbot bekannt. Auch nicht bei Marktbegleitern.


    Deshalb: Ja, fast alle Heizungen sind Notstromer geeignet.

    Ich würde Exoten wie Brennstoffzellen, BHKW usw. erst einmal ausklammern.

    Es gibt eben Vorschriften die eingehalten werden müssen.

    Auch ein Elektriker sollte hinzugezogen werden.



    Und was früher nicht möglich war, wird nie möglich sein.

    Wärmepumpen, usw. sind ja auch grundsätzlich total unwirtschaftlich und immer falsch (Ironie oder Sarkasmus? Sucht es euch aus). 😉

    Vielleicht sind einige Handwerker oder andere Menschen noch nicht so weit, sich auf neue Dinge einzulassen.


    Ich nicht so weit ausholen, aber…


    Zitat der energa: “Für die Erstellung und den Gebrauch von Netztersatzanlagengilt die „Richtline für Planung, Errichtung und Betrieb von Anlagen mit Notstromaggregaten“ Unter den in dieser Richtline beschriebenen Bedingungen ist ein Betrieb von Heizungsanlagen bedingt möglich.

    Die DIN VDE 0100-551 regelt im Kapitel 55 Anschluss und Betrieb von…“

    Zitat Ende.


    Hier steht unter anderem, dass ein Parallelbetrieb ausgeschlossen werden muss… - Wäre bei fahrgast vermutlich möglich gewesen, wenn es sich ausschließlich um eine Therme handelt und der Stecker noch am Kabel wär. Elektriker sollte prüfen.


    Wenn weitere Komponente wie z. B. Beleuchtung, Kühlschrank usw. betrieben werden sollen, dann muss ein Umschalter mit drei Stellungen Netzbetrieb/ AUS/Netzersatzbetrieb verbaut werden.

    Damit kann ein separater Notstromkreis erstellt werden.


    Zitat der Energa Nr. zwei:

    „Grundsätzlich sind alle Stromerzeuger für den Betrieb geeignet… die folgende Parameter erfüllen:“

    1. Ausgang Wechselspannung 230V mit ca. 50 Hz

    2. max 10% Spannungstoleranz, deshalb Invertergeräte. Diese haben einen integrierten Wechselrichter, dieser garantiert stabile Wechselspannung durch entsprechende Frequenz und Spannungsregelung

    - Ich lag also mit beiden Aussagen nicht ganz falsch. 😉

    3. Leistungsreserve vom Notstromer einplanen

    ! Achtung - Synchrongeräte gewährleisten keine Spannungskonstanz…. deshalb diese nicht benutzen! Diese können u.U. die Elektronik der angeschlossenen Geräte zerstören, nicht nur bei Heizungen


    Der Dauerbetrieb ist ebenfalls nicht zulässig. Also nur im Notfall erlaubt.





    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe selbst genug. :thumbup:

  • Und wo kommt die Aussage „ohne Weiteres her? Nicht von mir.

    Das hier liest sich jedenfalls so:



    Also:

    gegen ein Notstromer kann grundsätzlich weder ein Elektriker noch ein Heizungsbauer was haben (dürfen). Es muss eben nur der richtige Notstromer sein



    Weiterhin:



    1. Ausgang Wechselspannung 230V mit ca. 50 Hz

    2. max 10% Spannungstoleranz, deshalb Invertergeräte. Diese haben einen integrierten Wechselrichter, dieser garantiert stabile Wechselspannung durch entsprechende Frequenz und Spannungsregelung

    Wer garantiert mir, dass die Regelung meiner Anlage gerüstet ist für den Betrieb mit variabler Frequenz der Versorgungsspannung?


    VG

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva 1700*

    Einmal editiert, zuletzt von bepone ()

  • Ich weis nicht, was es da wieder falsch zu verstehen gibt. Es sei denn, man möchte immer was falsch verstehen. 🤷🏻

    Ich habe nichts von variabler Frequenz geschrieben.

    Oben steht: ca. 50 Hz. Ob nun 51 oder 49 sind, kann ich nicht sagen.

    Die Frequenz muss aber stabil sein, deshalb Inverter.

    Die Spannung kann hingegen leicht schwanken. Das tut sie auch im normalen Netz.

    Deine (eine) Heizung oder andere elektronischen Geräte brauchen nicht für variablen Frequenzen geeignet sein, da es diese so nicht gibt. Auch nicht bei vernünftigen Notstromern.


    Ich glaube auch nicht, dass ein Netzbetreiber wie Eon (Eon steckt hinter energa) solche falschen Infos verbreitet.


    Ein Restrisiko wird vermutlich bleiben. Bremsen oder Airbags können auch mal versagen. Atomkraftwerke explodieren oder gar der Mond runterfallen.

    Und wenn es irgendwann kein Benzin mehr gibt, wird es auch schwierig mit so einem Notstromer.


    Mein Chef und ich haben übrigens so ein Blauen aus Pirna. Wir haben auch eine „neumoderne“ Heizung. Und was soll ich sagen. Keine Probleme bei den Notfallproben.


    Vielleicht sollte ich noch hinzuschreiben, dass im Falle des Falles die Salvatorische Klausel gilt. 😉

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe selbst genug. :thumbup:

  • Heute im Radio gehört: Der Obergrüne soll gesagt haben, die hohen und noch steigenden Gaspreise sind ein Anreiz zum Sparen?


    Nette Worte, weitere soziale Gesten wird es für den Bürger dann wohl nicht mehr geben. Pullis und dicke Socken dürften knapp werden. Die CO2-Steuer spielt mittlerweile kaum noch eine Rolle.

  • Ganz genau, aber sicherlich nicht der Schornsteinfeger oder eine Quelle im Internet über Notstromaggregate.


    VG

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva 1700*

  • Interessant wo du immer die Behauptungen hernimmst. Oder bezog sich deine Antwort nich auf meine Ausführung?

    Hier habe ich weder was vom Schorni, noch vom Internet geschrieben.

    Uns selbst wenn das Schreiben aus dem Internet wäre, von einer seriösen Seite vorausgesetzt, was wäre daran so schlimm?


    Die erwähnte Quelle liegt mir in schriftlicher Form vor. 19 Seiten von der Eon.

    Weiterhin habe ich vom Bundesministerium für Verkehr , Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) Berlin eine 11-Seitige Quelle. Da steht übrigens geschrieben, dass im öffentlichen Netz die Frequenzschwankungen bei +6% / -10% liegen.

    Bei einem Inverter bei nur bei +/- 2,5%

    Vom Verband der Elektrizitätswerke habe ich noch 8 Seiten vorliegen.


    Von mir aus darfst du gern weiterschmollen. Und du musst ja kein Notstromaggregat benutzen. Ich hoffe auch, das niemand anderes ein solches benutzen muss.


    So und nun Schluss! Wir sollten uns gegenseitig helfen und unterstützen und nicht gegenseitig was besser wissen wollen.

    Lasst uns vernünftig unterhalten und wenn sich wer nicht optimal ausgedrückt hat lieber nachfragen als bissige Bemerkungen raushauen.


    LG Fünfi

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe selbst genug. :thumbup:

  • Hier schmollt niemand, also lass man gut sein!


    (Wobei, interessieren würde mich schon, wie du zu dem Wissen kommst, dass jeder Inverter in einem Frequenzbereich +/-2,5% regelt...)


    Eigentlich wollte ich nur zum Ausdruck bringen, dass bevor man irgendwo ein Notstromaggregat anklemmt, man sich ganz genau sowohl über das Aggregat als auch das zu versorgende Gerät informieren sollte. Sofern das da irgendwas “empfindliches“ sein könnte, wozu ich eine Heizungsregelung definitiv zähle.


    VG

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva 1700*

  • Also wenn du eine Heizungssteuerung als empfindliches Gerät einstufst, was ist dann in deinen Augen unempfindlich? Ich bin mir sicher, das in einen normalen Haushalt kein Gerät vorhanden ist, welches durch einen Ordentlichen Notstromer oder Wechselrichter schaden nimmt. Ich selber habe unser gesamtes Haus vor 2 1/2 Jahren, als es bei einen heftigen Unwetter zu mehreren Stunden Stromausfall kam komplett über mein 18Kw Notstromer versorgt, auch TV und Computer dabei genutzt.

  • Da steht übrigens geschrieben, dass im öffentlichen Netz die Frequenzschwankungen bei +6% / -10% liegen.

    Bei einem Inverter bei nur bei +/- 2,5%

    Du meinst Spannungsschwankungen. Würde die Netzfrequenz zwischen derartigen Werten (45-53Hz) schwanken wäre längst Dunkelstunde in Europa. ;)


    aktuelle Netzfrequenz (47,5-52,5Hz) - Netzfrequenz.info



    MfG

    Matze

    Stets dienstbereit, zu Ihrem Wohl, ist immer der Minol-Pirol!

  • Hier schmollt niemand, also lass man gut sein!

    Alles gut, wir haben uns alle lieb. ;)

    (Wobei, interessieren würde mich schon, wie du zu dem Wissen kommst, dass jeder Inverter in einem Frequenzbereich +/-2,5% regelt...)

    Das steht auch in dem Schreiben vom BMVBS.

    Technische Datenblätter habe ich nicht gewälzt.


    Wenn Bedarf besteht, könnt ich ja mal einen Scanner bemühen.


    Na jetzt wird es „spannend“ . Schönes Wortspiel. 😂 Ich werde mal in mein Büro latschen und nachlesen. Ich melde mich.

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe selbst genug. :thumbup:

    Einmal editiert, zuletzt von Fuenfi () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Fuenfi mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Das steht auch in dem Schreiben vom BMVBS.

    Das ist gerade so bissl die Krukx, gelle...

    Woher soll das Schreiben denn alle Notstromer kennen?

    Wenn Bedarf besteht, könnt ich ja mal einen Scanner bemühen.

    Weniger, es geht hier um einen konkreten Anwendungsfall und keine Verallgemeinerung.


    Bei der Heizung ist das Problem: Wird die gehimmelt, dann hast du ein Problem für den Moment... Und am kalten Wintertag ist dann selbstverständlich kein Monteur auf die Schnelle verfügbar.

    Beim PC oder Fernseher: Geschenkt!


    VG

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva 1700*

    Einmal editiert, zuletzt von bepone ()

  • Ich habe mal eine Seite fotografiert. So wie das hier geschrieben wird, klingt es gut. „bis hin zu medizinischen Geräten…“ 👍🏻


    Die Werte sind demnach heute Standard. Schwarze Schafe wird es sicherlich trotzdem geben.


    Ganz unten steht das mit den Prozenten. Wo ich nochmal drüber nachdenke, scheint wirklich die Spannung gemeint zu sein.

    Asche auf mein Haupt. Ändert aber grundsätzlich an der Gesamtaussage nichts.


    Wenn über längere Zeit der Strom weg ist, ist sicherlich abzuwägen ob man einen Notstromer nimmt oder nicht. Wenn nein, dann friert man. Wenn ja und es auch noch Gas geben sollte, dann ist alles gut.

    Wenn es Knallt war es ein Versuch. Ist in dem Fall natürlich doppelt doof und man friert etwas länger.😉