Posts by Tim

    Der Ausschnitt für das Abgangsrohr stimmt nicht. Klar kannst du sie raufmachen, aber sie steht dann an der Stelle hoch.

    Möglich wäre sie da auszuschneiden und die Naht neu zu ziehen. Bleibt aber dann vorne immernoch der Bogen für das Rohr was nicht da ist.


    Hier gäbe es nach Bild zu urteilen die Richtige, ich würde aber vorher fragen ob es nur ein Beispielbild ist oder ob es wirklich genau die zu sehende Matte gibt. Du kannst gerne ggf. mein Bild oben verwenden, falls gefragt wird wo der Unterschied sein soll.


    https://wt-fundus.de/shop/scha…atte-kuehler-trabant-601/

    Da das neue Armaturenbrett erst 1974 kam und mithin der kantige Ascher, gab es 1972 noch den mit runden Deckel.


    Die Schallschluckhaube wurde 31.12.1969 eingeführt. FIN Limo 1319075, Uni 1576219. Sie ist heute recht selten für die Baujahre, wo das Kühlluftgehäuse noch den seitlichen Abgang hat, da dort der Ausschnitt für eben jenes Rohr in der Matte anders ist.

    (im Bild oben alt unten neu)



    Es war Teil eines Paketes an Geräuschsenkungsmaßnahmen, zu der auch das Lüfterrad mit Nabenverkleidung (eine Halbkugel aus Blech) zum 02.02.1970 und die Beschichtung mit Antidröhn für hinteren Abdeckblech des Kühlluftgehäuses zählt.

    Den Lüfter gabs nur ein Jahr und er wurde zum 15.05.1971 in Plaste umgestellt.


    Wie erwartet kam nur eine "Geschichte". Und da es weder aus der Anfangzeit noch 600er Nummern sind ganz klar nur ausgedacht und Zeugnis von Nichtwissen und nur ein Versuch es interessant zu machen.


    Aber mal sehen, offenbar lauern da im Hintergrund vielleicht doch ein paar Einzelstücke aus dem Bereich Versuch/Erprobung.

    Nicht das ich wüsste, aber ich habe vorhin schon mal angefragt was daran Versuch ist und ob es Unterlagen dazu gibt. Bisher keine Antwort.

    Ich denke der hat sich das ausgedacht weil er die Nummern nicht kennt/einordnen kann.

    Für mich ist das Aluschrott.

    Das war ja an vielen Stellen so, damit man nicht so genau sein muss und auch mehr Nutzen ziehen kann, erweitern man einfach die Toleranzen bis an die Schmerzgrenze.

    Das geht aus der Dokumentation öfter hervor z.B. auch bei den Toleranzen für die Unwucht an den Reifen/Felgen mit der Aussage man hat getestet und das geht schon so......

    Wenn dann sollen ja nur Kolben A mit A und B mit B gepaart werden. Also bei den Kolben max. 10g zulässig. 3g für Pleuel war nur bei Buchse, später 6g bei Nadellager.

    Vermutlich weil man durch Erfahrung/Tests festgestellt hat das 6g auch noch i.O. ist.


    Ein weiteres Zeichen dafür, dass die Qualität früher besser war, zumindest im Bezug auf engere Toleranzen. Also genau das Gegenteil von dem was man landläufig oft hört: " heute ist besser, weil die Toleranzen enger sind".

    Mit meinem Ausweis klappt das eh nicht.

    Das träfe nur zu, wenn er von vor 2017 ist. Ab da habe alle Ausweise den Chip ob du willst oder nicht. Und dann kann man den auch nachträglich noch aktivieren lassen.


    Schon wegen dem LVA Zugang hab ich es gemacht. Ansonsten sind es vorwiegend auch Behörden (z.B. auch das KBA), aber auch Banken und Versicherungen, wo man damit Zugang hat bzw. sich legitimieren kann, um Daten abzurufen, oder Verwaltungsangelegenheiten wie Anträge/Bescheide/An- Um- oder Abmeldungen online zu erledigen, Konto eröffnen bzw. andere Bankgeschäfte oder Versicherungsangelegeneheiten.



    https://www.personalausweispor…dungensuche-formular.html

    Das ist wie bei einem nicht ausgewuchtetem Rad mit allen daraus resultierenden Konsequenzen. Unrunder Lauf, Vibrationen, vorzeitiger Lagerverschleiß, Geräusche usw.


    Das sind die hier schon oft angedeuteten und besprochenen Feinheiten, die dann am Ende des Tages das Salz in der Suppe ausmachen ;)

    Bei den Megu-Kolben gab es einen Gewichtsindex, der auch als Buchstabe auf dem Kolbenboden stehen sollte. (Fehlt leider sehr oft, 8 von 10 haben kein Buchstabe, keine Ahnung wie die dann verfahren sind)

    Für den Vollschaftkolben im Nennmaß 72,00:


    A = 300 - 309g

    B = 310 - 319g


    Also eine Toleranz von etwa 10g pro Index.

    Es kann also durchaus sein, dass Kolben innerhalb einer Große bis zu 20g abweichen. Man muss sie dann entsprechend paaren.

    Ich wiege immernoch mal nach und passe durch abtragen an der Innenseite an.

    Das ist grundsätzlich nicht weiter schlimm. Das passiert, weil es da keinen Absatz als Anschlag gibt.

    Als man den Simmerring an der Eingangswelle von 10 auf 7 dick geändert hat, gab es auch eine Anweisung den 2mm tiefer einzusetzen als Ausgleich.

    Das kann man bei dir ähnlich betrachten.

    Gut wäre gewesen, beide alt/neu zu vergleichen, wie sich die geänderte Höhe im Bezug auf die Dichtlippe verhält.

    Wenn der Ring jetzt tiefer ist und die Lippe aber an der gleichen Stelle sitzt ist alle gut. Wenn es aber einen Versatz gibt kannst du nur hoffen das die eventuelle Einarbeitung am Becher nicht stört und es keine Undichtigkeit im Betrieb gibt.


    Also entweder nochmal raus, vergleichen und dann dann so einsetzen das die innere Lippe an der richtigen Stelle ist, oder einfach abwarten, fahren und beobachten.

    Im Kapitalismus geht die Wirtschaft vor alles. Natürlich weiß das auch ein Virus und überträgt sich nur in der Freizeit.

    In den Fabriken und anderen Produktionsstätten gibt es Regeln, die selbstverständlich jeder befolgt und ordentlich kontrolliert wird.


    Das Beispiel des Fußball zeigt uns ganz deutlich die Wirklichkeit die es überall gibt. Genauso geht es auch bei uns zu und Berichte aus anderen Firmen zeigen ein ähnliches Bild. Ihr könnt das handhaben wie ihr wollt, bitte nur nicht anstecken.

    Ganz im Sinne der Einlastung hat man bei uns 3 Schichten zu 2 zusammengefasst. Auf meine Frage was das im harten Lockdown soll, dass man nun mehr Kollegen auf einem Haufen hat...Schulterzucken und eine Wischiwaschiantwort ohne Inhalt und Aussage...nur blabla.

    Hauptsache der Kunde (Amazon) bekommt sein Triebwerk pünktlich zurück, alles andere ist nebensächlich.

    Das läßt in puncto Sicherheit natürlich großes Vertrauen entstehen...

    Keine Sorge. Es ist nur so, dass im sogenannten technischen Englisch bekannte Worte manchmal noch eine Drittbedeutung haben. Normale Übersetzungsprogramme haben damit Schwierigkeiten.

    Die Texte sind auch oft für Laien geschrieben (besonders bei Boeing) weil in den USA oft ungelernte Menschen die Flugzeuge zusammenschrauben. Die haben dort keine duale 3,5 Jahre dauernde Berufsausbildung.

    Nach der Hightschool wenn man nicht aufs College geht und man "Arbeiter" wird, dann gehts in die Fabrik, zwei Wochen anlernen und los.......


    Und genau für das Niveau sind die technischen Dokumente geschrieben. Und der hiesige Leser mit Berufsausbildung geht in den USA als Ing. durch und merkt sofort für welchen Bildungsstand ein solcher Text verfasst ist.

    Ich hatte anfänglich mal Wort für Wort übersetzt und keinen Sinn erkannt. Heute 22 Jahre später ist das kein Problem deren Ansinnen zu verstehen, da kennt man auch die fünfte Bedeutung eines Wortes und weiß was der Autor sagen will. 🙂


    Wie gut die Amis Flugzeuge entwickeln und bauen können, sieht man am Beispiel der 737 MAX. Das ist so, als würde man den Trabant heute immernoch bauen. Gestreckt und mit jeder verfügbaren modernen Technik vollgestopft, inklusive einer Elektronik die die Gesetzte der Physik umgehen sollen, was dann nicht immer auf Anhieb klappt. Das passiert, wenn man moderne Triebwerke an eine Hülle aus den 60zigern baut...ganz genau wie beim 1.1 :D

    Steht alles im Laufleistungsthread wie man sie einlagern kann.


    Die Farbkleckse (blau, grün, gelb usw.) auf den Pleuel ist eine Markierung für die Gewichtstoleranz. Jedes Pleuel bekam sowas nach der Fertigbearbeitung und Verwiegung. Es gab eine Toleranz für die Abweichung, wieviel Gramm Unterschied die beiden Pleuel haben durften. Mit den Farbklecksen konnte man sie dann bei der Montage der Welle entsprechend ohne nochmal zu messen Paaren. 🙂

    Die Abweichung durfte bei Pleuel mit Nadellagerung für Kolbenbolzen max. 6g betragen, bei Buchse 3g.