Posts by fahrgast

    Das stimmt zumindest in Bezug auf Spezialwerkzeuge, spezielle Abzieher und Vorrichtungen.

    Normales Werkzeug gab es schon (zumeist Smalcalda) - aber eben nie im Überfluss und es wurde dementsprechend lange (ab)genutzt. Vernünftige Schraubenzieher waren z.B. oft Mangelware.

    Was es leider quasi überhaupt nicht gab, waren Schlagschrauber, druckluftbetriebene Ratschen oder kleine handliche Flexgeräte (nur große und recht schwere "Trennjäger", wie die damals genannt wurden. Damit einen z.B. sauberen Türspalt hinzubekommen war schon eine Kunst (ein Kollege konnte das mit links 8) ).

    Was es leider ebensowenig gab, war der heute so selbstverständliche Bremsenreiniger (stattdessen nur Waschbenzin).

    Wenn wir all das (und z.B. einen Werkstattkran oder Flaschenzug für die Motoren) gehabt hätten, wäre die Arbeit wohl erheblich leichter, schneller und effektiver von der Hand gegangen. :schulterzuck:

    M.E. steht das Öl da vorne - direkt neben dem Tank - goldrichtig und ist beim Tanken immer gleich zur Hand, praktischer geht es eigentlich kaum. :top:

    Und selbst evtl. leichtes (!) Ölen der Pulle hat noch einen guten Zweck, weil ggf. der Bereich Radkasten/Stirnwand neben dem Tank gleich konserviert wird, bei der Gelegenheit. ;)

    Zwischen den Stzen?! - Dann aber in einer Plastetüte sicherlich, oder?


    Mir ist auf dem Radkasten lediglich mal eine Flasche teilweise ausgelaufen, aber nur, weil der Deckel irgendwann gerissen ist (was ich mittlerweile an mehreren, jahrelang genutzten/immer wieder nachgefüllten, Fla habe).


    Ansonsten musst Du aber wohl wahlweise mächtig scharf gebremst oder eine mächtige Holpertour gefahren sein, Krapproter . ;)

    Ansonsten liegt oder steht die Pulle dort doch eigentlich relativ sicher... :/

    Ich hatte sowas jedenfalls auch bei der Kugel noch nie, beim 601er dürfte das erst recht nicht passieren, wegen des Domes.

    So sieht es aus - ein (in Anbetracht seiner "Erfolge" längst glasklar als Fehlbesetzung erkennbarer) CSU-Verkehrsminister hat erst kürzlich wieder von einem "schnellstmöglichen Flottenaustausch", bezogen auf den PKW-Bestand, gefaselt. :doof: Sprich: von größtmöglicher Recourcenverschwendung , zugunsten der Autoindustrie, dem propagierten Klimaschutz unterm Strich hohnsprechend... :augendreh:


    Die allermeisten Parteien sind inzw. derart

    grün angelaufen, dass man sich vor entsprechenden "Überraschungen" nirgends sicher sein kann.

    Dazu kann ich etwas beisteuern. Habe Anfang der 80er in einer Trabant-Vertragswerkstatt gelernt und noch bis weit über die Wende dort gearbeitet (wurde zu VAG).

    Anfänglich war das ne Hinterhof-Rumpelbude wie aus dem Bilderbuch. Es gab eine einzige (!) Lunzenauer, eine Grube (selten genutzt, weil in der vollgemüllten alten Werkstatt). Und dann war da noch eine uralte 4-Säulenbühne, überdacht mitten auf dem Hof. Die war kaputt und wurde gar nicht genutzt. Auch die Lunzenauer stand draußen, unter einem Schleppdach.

    All das mit 1 Meister, 2 Alt- und 2-3 Junggesellen sowie 1-2 Stiften (Lehrlingen).

    Das Allermeiste spielte sich also ebenerdig mit Wagenheber und Böcken ab. :(

    Erst gg. Ende der Lehrzeit gab es einen neuen Betreiber und damit einen Investitionsschub. Es kamen 4 Lunzenauer hinzu (neu oder gebraucht), die IN der Werkstatt aufgestellt wurden (mit hölzernen Überfahr-Rampen. Das war arbeitstechnisch natürlich ein Quantensprung, erleichterte die (ziemlich schwere und dreckige) Arbeit deutlich.

    Sonstige Hebezeuge blieben allerdings Fremdworte, die gut 1 Zentner schweren Motoren und alles andere wurden "gebuckelt" (was der Rücken bis heute spürbar "dankt" X/ ).


    Die alte Werkstatt wurde übrigens später zur Klempnerei umfunktioniert und dafür entmüllt. Das, was wir damals an jahrzehntelang gehorteten Schätzen dort ausgeräumt und dem Schrott überantwortet haben, wäre heute auf den Teilemärkten ein Vermögen wert gewesen... :schulterzuck:

    Die alte 4-Säulenbühne wurde zur Auffahrrampe umgebaut und diente hauptsächlich Pflegearbeiten oder auch dem 'schnellen Auspuffwechsel zwischendurch' (ging dort besser, als auf der Lunzenauer mit ihren Querholmen).


    Kurz vor der Wende wurde sogar noch ein Neubau bezogen, aber der kam den Trabanten nur noch ganz kurzzeitig zu Gute.


    Fazit: der DDR-Werkstattalltag war (wie vieles andere bekanntlich auch) von Mangel gekennzeichnet: an Ausrüstung und Werkzeug, an Ersatzteilen, an Leuten und Kapazitäten für all die vielen wartenden Kunden. Die Arbeitsbedingungen waren teilweise unterirdisch, würde sich heutzutage keiner mehr zumuten hierzulande... Obendrein war die Bezahlung ziemlich mies (was teilweise mit - damals oft üblichen - Trinkgeldern und vor allem mit der "2. Schicht" zu Hause kompensiert wurde :zwinkerer:)

    Aber es hat trotz allem unheimlich viel Spaß gemacht und es waren rückblickend meine besten und glücklichsten Arbeitsjahre. :top:

    ...oder alte Großeltern. :grinser:

    Was wiederum den Charme hat, die niedliche Brut immer nur auf Zeit in Obhut zu haben. Aus dem Alter für "ständig" ist man inzw. zugegebenermaßen auch raus , der normale Lauf des Lebens. :zwinkerer:

    Der "feine" Unterschied zw. der (schon mehrfach als überwiegend gestohlene Lebenszeit herausdiskutierten) Armeezeit und der zurückliegenden Corona-Monate ist, dass man in ersteren fast nie, in letzteren aber sehr wohl zu Hause sein durfte (bzw. musste) - bei eingeschränkter Bewegungsfreiheit zwar, aber mit allem gewohnten Komfort. Äpfel und Birnen also... :winker:

    Campingurlaub mit dem QEK fällt natürlich auch dieses Jahr leider wieder aus, aus den von Dir genannten Gründen. Also geht es ein weiteres Mal in ein(e) kleine(s) fam.geführte Hotel oder Pension, weil es zu Hause zwar schön, aber eben auch kein richtig erholsamer Urlaub ist. Dafür braucht es den gewissen Abstand zum Alltag, auch räumlich.

    Und bei nach wie vor sinkenden Inzidenzien zw. 0 und vielleicht 2-3 Dutzend (nach wie vor HOCHgerechnet auf 100000...) spricht m.E. auch überhaupt gar nichts mehr dagegen, eine kleine INlandsreise und am Ziel entspannt Urlaub zu machen. Unter Einhaltung normaler Vorsichtsmassnahmen, aber eben auch ohne Verfolgungswahn, zumal wir bis dahin beide längst "durchgeimpft" sein werden.

    "Richtig weg" wird dieses Virus eh nicht mehr gehen, damit müssen wir uns wohl abfinden und es als genauso normal akzeptieren, wie es bei anderen "Killern" schon immer der Fall ist, bei Grippe z.B.. ;)

    "König Fußball" hat doch schon seit 1 Jahr ne Sonderstellung. Was soll man sich da über diesen EM-Zirkus noch aufregen? :wechgeh:


    Urlaubsreise wird's bei uns auch dieses Jahr im Sommer wieder geben, warum auch nicht? Aber es wird (wie schon etliche Jahre vor Carola üblich) "nur" eine Inlandsreise sein, und sonderlich weit diesmal auch nicht. Dafür in eine schöne und ruhige Gegend, wir wollen uns schließlich erholen und kein Halligalli. ;)

    Die lackiierte Ecke ist derart gut zu sehen und gutaussehend, dass Du wohl den Rest auch noch machen musst, demnächst. ;)

    Ich hab heute u.a. einen Haufen Granitpflastersteine umgelagert und bin sozusagen extra-breit... :sleeping:

    Ich vermute mal, dass Symbol und tatsächliche Funktion nicht übereinstimmen. Auch diese Wippschalter waren damals "Bückware", es gab zwar welche, aber nicht immer die richtig bedruckten. ;)

    Ich konnte damals auch ziemlich lange orgeln...

    Es war aber im direkten Vergleich zur neuen Batterie doch etwas müder, hat für manchen Heißstartvorgang einfach nicht mehr gereicht.

    Ich hätt's aber auch nicht geglaubt, dass dieses Problem einfach nur an der zu schwachen/überalterten Batterie liegt. Bis ich's eben live erlebt habe... (erneuert wurde die nämlich erst, als der Kaltstart unsicher wurde) ;)

    Ich hatte am Kombi sogar mal Heißstartprobleme, weil die 12V-Batterie (aus originalDDR-Lagerbestand) einfach nur zu wenig Bums hatte. Seitdem was aus aktueller Produktion drin ist, ist das Problem Geschichte (obwohl's nur eine Billigbatterie ist ;) ).