Posts by fahrgast

    Dann werf ich jetzt mal noch den Regenwald und dessen Einfluß in den Raum. Den hat scheinbar keiner mehr auf dem Zettel oder werden keine Bäume mehr gefällt?

    Doch - wir hatten schon auf Seite 1009 das Thema. ;) Und dabei erwähnt, dass dieser Einfluss auf das Weltklima schon in den 70ern Schulstoff war. Leider stehen die Zeichen auf weiter steigende Rodungen, z.B. in Brasilien - seitdem die sich ihren eigenen Trump gewählt haben...

    :rolleyes: Das "Aufforstungen nichts bringen", soll ja wohl ein Scherz sein - nach dieser Lesart dürften Rodungen schließlich kaum den Schaden anrichten, den sie nachweislich nach sich ziehen...


    Was mir in den (viele richtige Punkte enthaltenen) Aufzählungen noch fehlt, ist das Reizthema Tempolimit. :)

    Würde sofort erhebliche Einsparungen bringen (neben CO2 noch sonstige Abgase, Lärm, einen Haufen Sprit und auch so manchen Toten oder Schwerverletzten). Es gibt m.E. nach wie vor kein wirkl. vernünftiges Argument dafür, dass D weit und breit das einzige Land ist, welches an diesem Irrsinn festhält. :augendreh: Und nun, liebe Gasfusslobby: feste druff! 8o


    Was weiterhin fehlt: die überbordende Fliegerei MUSS (wieder) teurer werden, um wenigstens einen Cut auf dem jetzt schon irrsinnig hohen Niveau zu erreichen. Prognostiziert sind bekanntlich weltweit jährliche Zuwachsraten von 4% und eine Verdoppelung (!) des Flugzeugbestandes bis 2030! Alleine das zeigt doch eigentlich, wie ineffektiv all die anderen "Massnahmen" unterm Strich sein werden, wenn bei diesen wahnwitzigen Steigerungsraten nicht gegengesteuert wird. - Z.B. mit der Abschaffung des Kerosin-Steuerprivilegs, das anno 1946 (!) eingeführt wurde, um den Flugverkehr zu fördern. Was inzw. wohl kaum noch nötig sein dürfte...X/

    hjs : Philosoph ist nicht meine Liga, dafür bin ich als 10-klassiger POSler etwas zu unterbelichtet. 8o Aber ein bisschen selbstständiges Denken jenseits der täglich vorgekauten 'Wahrheiten' ist ja womöglich schonmal ein Anfang...;)

    Bei "religiös" bin ich definitiv draußen. :wechgeh:


    Trabijeck : (zitat:)"Und trotzdem ist es Zeit so einiges zügig zu ändern"


    Ist mir zu nebulös...also jetzt mal 'Butter bei die Fische':

    was genau muss sich Deines Erachtens nach "zügig ändern" - und vor allem, wo bist Du ganz persönlich bereit, selber zurückzustecken?

    Kein Fleisch, keine Flug- und Schiffsreisen mehr, deutl. weniger Auto fahren (stattdessen Bahn und Fahrrad, letzteres natürlich bitte nur "bio" ;)), Konsum runterfahren, Klima und Heizung aus oder Haus teuer umbauen, für Sprit Öl und Gas erheblich (!) mehr bezahlen, Trabi stehen lassen oder besser gleich ganz abschaffen??

    Ich bin gespannt...:paahh:

    Das gibt's auf andere Flächen auch, ist rein menschlich, besonders bei Teenagern.

    Dazu kann man von den Kindern nicht verlangen daß die so weit in ihre Zukunft gucken und planen können. Wir konnten das damals auch nicht, wollten mit 20 doch auch nur die Welt erobern.

    Und genau darum wird diesen Freitagsprotesten m.E. eine deutlich überzogene Bedeutung zugemessen.

    Mal sehen, wie sich die Prämissen verschieben werden, wenn die nächste Rezession ins Haus steht, Lehrstellenmangel und hohe Jugendarbeitslosigkeit wieder ein aktuelles Thema werden.

    In der Not frisst so ziemlich jeder Teufel Fliegen... ;)

    Es gibt mit Sicherheit durchaus nicht wenige der jugendlichen Klimaaktivisten, die das auch leben und meinen, was sie sagen und fordern - die auch bereit sind, sich selber einzuschränken.

    Die übergroße Mehrheit schwimmt aber m.E. nur auf der (Protest-)Welle mit, weil's gerade in ist und man "dazugehören" will. Nie war es doch einfacher, größere Personengruppen Flashmob-artig zusammenzubringen, zumal die mediale Aufmerksamkeit und die halblegale Möglichkeit, der Penne fernzubleiben, wohl auch ganz gerne mitgenommen werden.

    (wir haben uns unter der Wo auch lieber zu einer "Demo" mit Erich karren lassen, anstatt zur Schule zu müssen. Am - freien - 1.Mai oder 7. Okt. war die Willigkeit zu sowas erheblich geringer...;)).

    Der Flugreise und/oder Kreuzfahrt mit Mutti und Vati und all den sonstigen Annehmlichkeiten und dem Wohlstand (in den sie komfortabel hineingeboren wurden) werden sich aber wohl die wenigsten von denen tatsächlich verweigern, die freitags laut nach "Veränderungen" rufen.

    Es ist z.B. leicht, nach sofortigem Kohleausstieg zu rufen, wenn es mich, meine Familie und meine Region nicht betrifft. Oder wenn ich dabei ausblende, dass dieses "sofort" gar nicht möglich ist...


    Marlene : Vom rein "menschengemachten" Klimawandel wird ja allzugerne gesprochen... - ich halte es eher mit: ein natürlicher, erdgeschichtlich mehrfach vorgekommener, Prozess, den das menschliche Zutun - allen voran die Überbevölkerung - lediglich beschleunigt. "Aufhalten" /spürbar verlangsamen könnte man das vielleicht, wenn wir auf der ganzen Welt "das Licht ausknipsen" würden... :rolleyes:

    Nationale Alleingänge bringen jedenfalls rein gar nichts. Und selbst wenn wir die unternehmen:

    meinst Du wirklich, es hebt z.B. die Chinesen auch nur im geringsten an, was wir hier klimamässig tun oder lassen? Die machen ihr eigenes rein und egoistisches Ding, wie in vielen anderen Bereichen auch. X/

    Das Thema (Wieder-)Aufforstung spielt merkwürdigerweise so gut wie keine Rolle in der ganzen ( im mehrfachen Sinne) aufgeheizten Diskussion. Komisch...:/

    Wir können uns in Europa kopfstellen, solange in Amerika, Asien und anderswo Ur- und Regenwälder in den aktuellen Größenordnungen weiter gerodet werden. Dass das Auswirkungen auf das wektweite Klima haben wird, haben wir schon in den 70ern in der Schule gelernt....

    An unserem eigenen "Flächenverbrauch" müsste selbstverständlich auch gearbeitet, dieser verringert werden. Die großen Monokulturen zum Anbau von "Biomasse" für zur Verheizung in "Biogas-Anlagen könnte man beispielsweise auch mal ezwas kritischer hinterfragen...

    Was stark zu befürchten ist: im Zuge der erwähnten (und eigentlich bei nüchterner Betrachtung unübersehbaren) Klimahysterie incl. der medislen Dauerbefeuerung werden die Grünlinge weiter Aufwind und schließlich Regierungsverantwortung bekommen. Und es werden unter dem Deckmantel des Klimaschutzes Weichen für die Zukunft gestellt werden, die zwar schön aktionistisch und den Hype etwas beruhigend sind, unter dem Strich aber global herzlich wenig nutzen. Dafür aber das Leben hierzulande erheblich (!) verteuern und die Industrie und Wirtschaft international weniger konkurrenzfähig machen werden - mit den entsprechenden Auswirkungen auf die Gesellschaft und ihren Wohlstand (der kein Selbstläufer ist). Die lachenden Dritten werden u.a. in China, USA und Indien sitzen. Die sch..ßen auf Klima und Umwelt und sind längst nicht auf dem hohen Stand, den wir längst erreicht haben, der aber kleingeredet oder gleich ganz außen vor gelassen wird.

    Trump musste ja kommen...:rolleyes:

    Und, denkst Du ernsthaft, dieser weltweite Erwärmungsprozess und dessen Folgen lassen sich tatsächlich noch irgendwie stoppen, z.B. durch einen überstürzten Kohleausstieg hier in D ?!

    Ist es - anderes Beispiel - wirklich öko-logisch, alle alten Häuser mit einem

    riesengroßen Aufwand (und bei der Herstellung sofort viel CO2 und sonstige Stoffe emittierenden Dämmstoffen und Bauelementen) auf Niedrigenergie zu trimmen, um dann Jahre und Jahrzehnte zu brauchen, um eben dieses CO2 wieder einzusparen?

    Ich zweifle nicht am Klimawandel und auch nicht am menschlichen Anteil (!) daran. Es gab diese Warm- und Kaltzeiten aber eben nachweislich auch schon, als noch keine Mrd. von Menschen in heutiger Intensität "zugeheizt" haben.

    Was ich bezweifle, ist die Aufhalt- oder gar Umkehrbarkeit dieses globalen Prozesses,

    siehe oben.

    Solange das geforderte "Umdenken" darin besteht, z..B. noch zig Jahre einsatzfähige Autos zu verschrotten und durch (nach wie vor ökologisch fragwürdige) Batterieautos zu ersetzen oder bisherige Fußgänger auf Elektroroller zu stellen oder bisher nach der Herstellung emissionsfreie Fahrräder mit E-Motoren und Akkus zu bestücken, wird m.E. wenig klimatisch effektives herauskommen.

    Auch nicht, wenn Fridays for future--Demonstranten aus 17 Ländern (!) extra zu einer Großdemo anreisen - wohl kaum alle zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit der Bahn - die meisten wohl weder auf intensive (weltweit enorme Stromengen verbrauchende!) Internetnutzun oder Flugreisen, noch auf weitgereiste Markenklamotten oder ggf. auf Muttis Fahrdienste mit dem SUV verzichtend. ;)

    Mir wird auf diesen Demos zu viel von anderen gefordert, zu wenig FSK propagiert...:rolleyes:

    Bei meiner Kugel waren die Kästen seinerzeit noch gut beieinander, hatte sie farbbehandelt und konserviert. Allerdings habe ich die Türverkleidungen auch schon runde 10 Jahre nicht mehr abgehabt, sollte man wohl demnächst mal tun...:/


    Was den Klimahype und die Höhenflüge der Grünlinge anbelangt: man sollte sich m.E. sehr genau daran erinnern, wie viel Bockmist unter deren Regierungsbeteiligung schon verzapft worden ist, bis heute nachwirkend. Das genau andersrum wirkende Dosenpfand, Hartz und BW-Auslandseinsätze z.B.. :rolleyes:

    So manch ein grüner "Protestwähler" wird sich nachher wohl noch gewaltig die Augen reiben, wenn die Einschnitte in den eigenen Lebensbereich und die kräftigen Griffe in den Sparstrumpf kommen. Und das werden sie...

    Einerseits wird der sofortige Kohleausstieg gefordert (populistischerweise und ökonomisch wie auch ökologisch äußerst fragwürdig, da der "schmutzige" Strom dann unweigerlich aus dem Ausland zugekauft werden müsste), andererseits ist nicht ein Grüner weit und breit zu sehen, wenn (wie auch bei uns drohend) hektarweise intakter Wald gerodet werden soll, um in sinnfreier Weise ausgerechnet dort Windräder reinzustellen.

    Überhaupt finde ich es geradezu lächerlich, wenn sich D mit seinen ca. 2,5 % Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß (wiedermal) zum großen Weltretter hochstilisiert - solange die ganz großen Verursacher nicht mitspielen und vor allem die Weltbevölkerung weiter derart gewaltig anwächst, sind diese ganzen Rettungsbemühungen m.E. weitestgehend sinnlos. Dieser Prozess ist vmtl. gar nicht mehr aufzuhalten oder gar umkehrbar - obwohl uns das immer wieder suggeriert wird. Man sollte m.E. all das Geld und die Anstrengungen lieber darauf verwenden, sich für die Folgen des Klimawandels zu wappnen und z.B. Energieverorgungsalternativen (weiter-)entwickeln, die nicht nur bei Wind oder Sonnenschein funktionieren.

    Irgendwie komme ich nun schon rund 17 Jahre sehr gut ohne (bei Bedarf gelegentlich nutzbare) Hebebühne aus, eine eigene hatte ich nie, werde wohl auch keine mehr anschaffen.

    Habe erst in letzter Zeit mehrere Angebote diesbezüglich ausgeschlagen, weil mir schlicht und einfach der (Stell-)Platz und vor allem der Bedarf dazu fehlt.

    Der feine Unterschied bei sowas ist wohl, wie man persönlich das Wort Hobby definiert und (aus-)lebt. Bei einigen hier sind das offenbar (mindestens) 80% Schrauben und nur der kleine Rest Fahren, Ausflüge und Treffenbesuche. Bei mir ist's zuallermeist andersrum, schrauben kann ich den (nicht immer lieben...) langen Tag auf Arbeit, womit ich mich nebenbei bemerkt auch recht gut ausgelastet fühle. Entspannung läuft bei mir eher jenseits der Werkbank und gerne mit mal sauberen Händen. ;)

    Beide Lesarten des Begriffes "Hobby" haben m.E. ihre (Gleich-)Berechtigung und ich hoffe dementsprechend, dass jetzt nicht gleich wieder die Grundsatzdiskussion ausbricht, wer es wohl wie, wann und wo "richtig" macht. Es soll Spaß und Freude machen und nicht belasten - und der Weg dorthin ist eben ganz individuell...:)

    Meinste? Die neue Seidenstraße z.B. dürfte hauptsächlich eine solche werden...;)

    "Mannesmann Nusskasten von Plus". Da weiss ich jetzt genausoviel ueber Hersteller und Qualitaet, wie wenn da gestanden haette "Der Nusskasten, den ich neulich im Walde fand, ist super". Weil weder Mannesmann noch Plus Nusskaesten herstellen. Aber egal.

    Ich kann leider nicht mehr schreiben, als das, was draufsteht und wo ich's gekauft habe, sorry...8o

    Dass die Qualität ordentlich und der Kram sehr langlebig ist, hatte ich allerdings erwähnt.


    Eine Werkstattpresse für 600 €uronen fällt für mich defin. nicht mehr in den preiswerten Bereich, sondern schon in den höherpreisigen, China hin oder her. Für meinen seltenen Nutzungsbedarf wäre auch die völlig oversized.

    Da gebe ich Dir recht - als "Billigwerkzeug" (hört sich von vorn herein so abwertend an) wollte ich den auch gar nicht runterstufen - nur ist's eben keine Markenware aus dem hochpreisigen Segment, aber eben trotzdem sehr solide und macht seinen Job. Lediglich der Verschluss vom Kästchen hat inzw. das Zeitliche gesegnet, damit kann ich nach den vielen Jahren und häufiger Nutzung aber gut leben. :)

    Fakt ist, dass man m.E. hin und wieder auch im Hobbybereich ein klein wenig Vernunft walten lassen darf. Und dazu gehört für mich z.B., dass ich mir für diese Selten-Nutzung kein Edelwerkzeug für einen Haufen Kohle hinlege (oder eben keine Presse für 500 €uronen oder mehr hinstelle...;)).

    Auf Arbeit darf's gerne Hazet und Co sein, bei tägl. Nutzung und entsprechend hoher Beanspruchung hat sowas dort seine absolute Berechtigung (und amortisiert sich schließlich auch über die i.d.R. .längere Haltbarkeit)

    Zuhause hingegen tut's für mich auch einfachere Qualität, mein kleiner Mannesmann-Nusskasten (noch von Plus) z.B. hält schon seit über 20 Jahren einwandfrei (und der größtere von Smalcalda schon bald doppelt so lange - wobei das ja kein Billigwerkzeug war..;) )

    Darauf müssen wir noch satte 2 Monate warten...:(

    "Trabi-Deluxe" gibt es wohl tatsächlich wieder, zumindest als Dosenware. Habe ich schon aus verschiedenen Quellen vermeldet bekommen. Weckt Erinnerungen...:)

    Einem Container voller werksneuer Achsen, Motoren und Getriebe würde ich auch nachtrauern, 6 (!) Containern voller Blechkram eher weniger....=O


    Der 353er sieht ziemlich früh aus. Da ist schon etwas mehr als nur "kurz Luft anhalten" verständlich, denke ich. ?(

    Ansonsten gibt es eben auch den Spruch mit der Schrottpresse als "besten Freund des Oldtimer-Sammlers". - Im Sinne von: wären anno 90 ff. die Schrottpressen nicht derart hochtourig gelaufen, wäre z.B. ein normaler passabel erhaltener Trabant wohl nach wie vor auf dem Preisniveau von wenigen Kästen Hopfenkaltschale, und (viel schlimmer) kein Aas würde sich verzückt lächelnd nach ihm umdrehen...;)

    Möglicherweise zum letzten Mal - die Herrschaften vom Orga-Team (vor denen man bei fast 350 Fzgn. - sehr viel Vorkriegszeug übrigens! - und über 600 Personen nur den Hut ziehen kann!!) sind mittlerweile großenteils deutlich im Rentenalter. Wenn da noch 5 Jahre oben drauf kommen...

    Wobei man darüber wieder gesondert diskutieren müsste, weil hierbei m.E. wiedermal allerhand blinder Aktionismus dabei ist, nicht selten derTeufel auch mit dem Belzebub ausgetrieben wird (z.B. mit Regenwald killenden Ersatzstoffen :rolleyes:).

    Gehört aber nicht in diesen Thread...;)