Posts by fahrgast

    Die Genossen des VEB Sachsenring werden sich sicherlich etwas dabei gedacht haben, diesen Spiegel zu vergrößern. ;)

    Ja ja, der Trabant und seine Sonnenblenden.... - mehr als halb kann ich die eh nicht runterklappen, sonst wird nämlich eine Sichtblende daraus.

    Es ist doch logisch, dass die Trabantszene im Osten grösser und aktiver ist. Dieses Auto war hier eben DER Volkswagen, es hängen dementsprechend sehr viel mehr und oft auch schöne Erinnerungen dran. Als Kind mitgefahren, Autofahren darauf gelernt, das erste eigene Auto, Urlaubsreisen und Ausflüge - bis hin zur ersten Fahrt in den 'goldenen' Westen.

    Es ist eben ein großer emotionaler Bezug da zum Trabant. :)

    Dabei ist es wohl sogar so, dass sich auch ein nicht eben kleiner Teil der westlichen Trabiszene aus diesem Kreis rekrutiert, weil diese emotionale Bindung mit "ausgewandert" ist und als Hobby weitergepflegt wird - und oft sogar weitergegeben. Wenn's bei Steffen z.B. 1 von 3en ist, sehe ich keine so schlechte Quote. :)


    Im Westen besteht der gleiche Gefühlsbezug zum Käfer, drum ist eben diese Szene dort etablierter - auch normal.


    Den beschriebenen Niedergang quasi aller freiwilligen Tätigkeiten kann ich für unsere Region übrigens auch nicht bestätigen, die Jugendfeuerwehren z.B. sind nach wie vor aktiv und haben Zulauf, Sportvereine und -gruppen ebenso. Noch kein Weltuntergang in Sicht also, zumindest diesbezüglich nicht...;)

    Hm, das scheint dann also wohl hier im Osten zumindest noch etwas anders zu sein, zumindest regional und auch den besagten vielen Simson-Fans sei Dank.

    Wobei man ehrlicherweise auch zugeben muss, dass die Oldtimerszene noch nie wirklich von jungen Leuten dominiert wurde, auch vor 20 oder 30 Jahren nicht. Wohl aber waren da die Trabis noch zahlreicher sowie spottbillig zu haben - und wurden eben von nicht wenigen Jüngeren als Spaß-Wegwerfobjekte einfach nur verbraucht. Diese Klientel "fehlt" zahlenmäßig in der sogen. Szene heute natürlich (aber eigentlich fehlt sie nicht wirklich ;)).


    P.S.: ich wollte hier auch gar keine polit. Diskussion anstoßen, die haben wir schließlich schon längst nebenan unter 'Greta'. Andererseits bewegen wir uns ja mit unserem Hobby in keinem Paralleluniversum - also werden von aussen festgelegte Rahmenbedingungen eben auch ihren Einfluss auf die Zukunft der Trabant- und Oldtimerszene haben, drum sei das nur kurz mit erwähnt. ;)

    Ganz so schwarz würde ich das nicht sehen... Du hast zwar in vielen Punkten recht, aber ich sehe auch anderes. Z.B. eine sehr rührige und wachsende Simson-"Szene" mit sehr viel jüngeren und richtig jungen Leuten, was bekanntlich eine ideale "Einstiegsdroge" ist, vielen Lust auf 2 Räder mehr macht. Im Umkreis underer lockeren IG gibt es auch den einen oder anderen Youngster, der via Simson mit eingestiegen ist. :)

    Auf (vor allem größeren) Treffen und auf Teilemärkten rennt doch auch eine Menge junges Volk rum. Kurzum - man sollte den Schraubenschlüssel noch nicht ins Korn werfen, sage selbst ich als ziemlicher Pessimist. ;)

    Die Szene wird perspektivisch sicherlich wieder kleiner werden, aber "sterben" wird wohl in noch weiterer Ferne liegen...

    Wenn, dann sehe ich Gefahren eher aus Richtung einer grün-klimaaktivistisch(er) geprägten Politik drohen. Was man letzten Endes nur aufmerksam - und durchaus mit gewissen Sorgenfalten - im Auge behalten kann. Wir werden ja sehen, was wird...)

    Genau diese Serie meinte ich. Aber ganz richtig, der Kombi hieß dann V50. Besser wurde der davon aber auch nicht ...;)

    Renault-Diesel gab's aber schon in der ersten Serie - lt. damaligem Testbericht "ein rauher Geselle". Und dann stand da noch: "Der schöne Kombi und der rauhe Dieselmotor werden in diesem Leben wohl keine Freunde mehr" :genau:

    Scheinbar nicht so wichtig, ich erwähne es aber trotzdem noch:

    gestern vor 50 Jahren gewann der Trabant 601 in der Klasse bis 850 ccm die Ralley Montecarlo - mit einem damals schon technisch ziemlich veralteten Fzg. ein um so grandioserer Sieg. :top:

    Anreise erfolgte damals übrigens auf eigener Achse. 8)

    Das Ziel, der Welt zu zeigen, daß man auch ohne Atom- und Kohlestrom nicht im Dunklen sitzen muß, teile ich jedenfalls. und habe deswegen auch nichts gegen Windkraftanlagen. fahrgast : Abgesehen davon, daß in der Stadt eher wenig Wind weht, zahlt der Städter seinen Tribut sowohl in Form höherer Wohnkosten als auch dadurch, daß er die Einpendler ertragen muß, die aus ihren energieintensiven Häuschen im Grünen täglich in die Städte strömen und für Verkehrsbelastung sorgen. Ist halt alles Ansichtssache ;-)

    Richtig, Ansichtssache. :) Genau deswegen habe ich den Spieß oben mal umgedreht, und auch 'dem Städter' einen - im mehrfachen Sinne - SICHTbaren Beitrag zur vielgepriesenen Energiewende abverlangt. Weil doch aus urbaner Sicht immer nur allzu gerne mit dem Finger auf die 'bockige' Landbevölkerung gezeigt wird, die sich doch wg. der paar schönen Windräder nicht so haben soll. Also bitte - gleiches Recht für alle! - Auf dem Tempelhofer Feld wäre sicherlich ausreichend Wind, für moderne 120m hohe Windräder bestimmt. Zumal sowas die (Stadt)Landschaft optisch doch unheimlich aufwertet...8o


    Interessant wäre, was mit der gesamten städtischen Wirtschaft wohl passieren würde, wenn keine "Einpendler" mehr zu "ertragen" wären und "für Verkehrsbelastung" sorgen" würden (in B z.B. sieht man komischerweise weit überwiegend B-kennzeichnen. Täuscht bestimmt...). ;)

    Gut zu wissen auch, dass Häuschen auf dem Land per se "energieintensiv" sind. städtische (Alt- und Mittelalt-) Bauten aber nicht. :verwirrt:

    Wobei ich überzeugt bin, dass die Umwelt- und Klimabilanz eines gut gepflegten Altbaus - auch ohne 'energetische Vollsanierung' - eigentlich ähnlich gut wäre , wie die eines alten, so lange wie möglich gefahrenen Autos. WENN man denn ehrlicherweise die Herstellungsemissionen eines Neubaus und/oder all der Dämmstoffe etc. objektiv gegenrechnen würde. Macht aber irgendwie keiner, am wenigsten die Bauwirtschaft. Warum sollten sie auch...;)


    "Ohne Kohle und Atomstrom nicht im Dunkeln sitzen"

    werden wir wohl letzten Endes nur deswegen nicht, weil wir ebensolchen bei Bedarf aus den Nachbarländern zukaufen können (und werden). Erst recht dann, wenn der Bedarf durch den Ausbau E-Mobilität in Größenordnungen ansteigen wird.

    Von mir aus in der Pampa, da hab ich nichts dagegen. Allerdings wird es in unseren Nachbarländern praktiziert. Und so weit weg sind die nicht, als das wir das nicht ebenfalls machen könnten. Wäre jedenfalls logisch.

    Ich finde das lautstarke Gewinsel derer, die Angst um ihre Ärsche haben einfach übertrieben. Und außerdem sind bislang mehr Kohlekumpel bei ihrer Arbeit ums Leben gekommen, als es Opfer von Kernschmelzen gab.

    Ja - immer nur alles unangenehme schön raus in die "Pampa", KKWs, Windräder, Flugschneisen, Müllverbrennungs- und Sortieranlagen, da stört's schließlich keinen (Städter). :rolleyes:

    Ich würde was anderes vorschlagen (Achtung, Sarkasmus & Ironie) : auch die Städter müssten natürlich ihren Beitrag zu Klimaschutz und Energiewende leisten. Also: in jeden Stadtpark mindestens ein ordentliches Windrad, auf's Tempelhofer Feld (und später in Tegel) einen schönen großen Windpark, ringsherum alles schön mit Solarzellen vollpflastern. Energiewende zum Angucken und Anfassen, auf die Reaktionen wäre ich gespannt....:grinser:


    Weniger Opfer durch Kernschmelzen? - Selbst bei aussen vorlassen der rein militätrischen atomaren 'Ereignisse' von Hiroshima und Nagasaki eine ziemlich steile These... :augendreh: Alleine an den Folgen von Tschernobyl dürften wohl 10000e krepiert sein. Dazu kämen z.B. noch Harrisburg oder Fukushima, hier und da wird vielleicht auch mal "nebenbei" ne Kleinigkeit entwichen sein...

    Noch heute sterben Menschen an den Spätfolgen der Atomunfälle, die Dunkelziffer dürfte riesengroß sein (und das auch hierzulande ).

    Nach meinem Wissensstand war Ford erst in der 2. Generation mit drin.


    Soviel ich weiss, teilt mein Autos sich die Plattform mit dem Mitsubishi Carisma.

    Korrekt! Als Ford mit eingestiegen ist, wurde der V40 wohl eher abgewertet, auf Escort/Focus-Niveau. Wir haben jedenfalls noch "den richtigen", späte Phase II mit dem ziemlich unverwüstlichen 1,8er Sauger. Keine Rennmaschine, aber auf Reisen sehr angenehm. Knappe 8l Verbrauch gehen auch okay. Meine Frau liebt das Auto (und ich sie, das Auto mag ich nur sehr. :) - Volljährig soll es bei uns jedenfalls noch werden ).


    phi : mein Like bezog sich übrigens ausdrücklich NICHT auf Deine 200 Sachen auf unseren BABs. Ich halte bekanntlich nicht viel von diesem "Rasertourismus". ;) - Wenn man dort unten live erlebt hat, wie sonst so brave Eidgenossen gleich nach dem Passieren der Grenze die Sau rauslassen...Holla, die Waldfee !8o

    Die Gummitülle kenne ich auch als "Ausgießtülle", habe ich heute noch auf der althergebrachten Glasflasche, in die ich immer das dest. Wasser umfülle. Ist für mich einfach handlicher (und obendrein nachhaltig :zwinkerer:).

    Die schwarze Lima-Kappe habe ich damals definitiv auch an Trabanten vorgefunden, ob das ab Werk war oder doch nur nachgerüstet, kann ich nicht mehr genau sagen. Ich tendiere aber fast eher zu ersterem...:/ Viel größer als die Schlauchschellen-Kappe scheint die mir auch nicht zu sein, jedenfalls waren die damals gesichteten Exemplare nie angekokelt (das wäre mir zu defin. in Erinnerung geblieben...).

    Die A-Säule unseres alten Schweden ist auch ziemlich massiv geraten - Autos hat die mir zwar noch nicht vorenthalten, bei Einspurfzgn. kommt das aber schonmal vor. Bisher zum Glück glimpflich ausgegangen....

    Und da sind wir schon wieder bei einem der großen Vorzüge vieler älterer Autos, wie z.B. auch unserem Trabant: die einwandfreie Rundumsicht! :thumbup:

    Genau damit habe ich hin und wieder so meine Problemchen. (alter Sack eben...:S) Und nicht zuletzt deshalb dürfen gerne mehr und ggf. auch größere Spiegel an Bord sein. ;)

    Gegenüber dem seligen Multipla ist das doch beinahe eine Schönheit...8o

    Dann wollen wir mal hoffen, dass Euer Neuerwerb nicht der landläufigen Verballhornung von F.I.A.T. entsprechen wird... Gute Fahrt jedenfalls! ;)


    Ansonsten soeben festgestellt, dass nach gestern schon 1 heute wieder 2 ct Differenz zw. E5 und E10 aktuell sind. Wird der E10-Absatz vorher wohl annähernd zus.gebrochen sein...:grinser:

    Ich sehe die ganze Heckscheibe und teilweise die Fondscheiben. Was in Sachen Totwinkelreduzierung doch wohl alles andere als unnütz ist.


    @Deli: Damit zumindest hast Du Recht. Ich habe auch schon überlegt, den in meinem Kombi um 3-5cm zu verlängern. Wäre aber auch nicht wirklich original... ;)