Beiträge von Postkugel

    Ich habe vor rd. einem Jahr mal etwas mit der Notstromversorgung fuer unsere Holzvergaseranlage herumexperimentiert. So ein Holzvergaser ist ja ein bisschen wie ein AKW, den kann man nicht einfach "ausschalten". Wenn jedoch waehrend des Abbrandes die "Kuelwasserspeisepumpe" ausfaellt, hat man ein Problem. Zwar gibt es diverse Sicherheitseinrichtungen, deren Ausloesung ist jedoch nicht unbedingt zielfuehrend.


    Was mir aufgefallen ist: Nicht jeder Inverter vermag ausreichend Blindleistung bereitzustellen. Mein Honda macht das problemlos. Jedoch habe ich hier noch einen Inverter zum Anschluss an einen 12V Akku. Der hat fuer den Zweck eigentlich Wirkleistung satt, jedoch ist er mit der Kesselladepumpe nebst Saugzuggeblaese komplett ueberfordert. Das liegt auch nicht an den Anlaufstroemen der induktiven Verbraucher. Die elektronische Heizkreispumpe incl. Steuerung ist hingegen kein Probem. Ich habe das jetzt so geloest, dass ich im Notstromfall den Kessel ueber den Honda versorge und gleichzeitig den 12V Akku laden, der dann nach dem Abbrand der Vergaserfuellung den Heiztkreis uebernimmt. So brauche ich nicht 24h lang den Honda laufen zu lassen sondern es genuegt 4-5h/Tag.


    Wichtig ist bei der ganzen Notstromerei, dass man die Sache vorher lebensnah ausprobiert, alle Anschlussadapter auffindbar bereitliegen und das System regelmaessig ueberprueft wird. Nicht dass man im Ernstfall verdutzt dasteht.


    Fuer die Umschaltung auf Notstrombetrieb benoetigt man uebrigens so etwas.

    Drei Holzfäller werden in den kanadischen Bergen vom Winter überrascht und verbarrikadieren sich in einer Hütte. Der erste beginnt, tagelang Holz zu hacken, um für die Minusgrade gerüstet zu sein. Nach einer Weile meint er, es sei genug. "Vielleicht wird der Winter gar nicht so schlimm."

    "Frag doch den alten Indianer, der unten am Fluß wohnt", meint ein anderer.

    Er geht nach unten an den Fluß und fragt den Indianer. "Hartes Winter, kaltes Winter", lautet die Auskunft des roten Mannes.

    Also beginnt der zweite mit dem Holzhacken. Auch er hat nach einer Weile genug und fragt den Indianer. "Böser Winter, ganz harter Winter", lautet die Auskunft.

    Also hackt der dritte Holz, macht nach einer Woche Pause und geht runter zum Indianer.

    "Schlimmster Winter seit Gedenken", sagt der.

    "Sag mal", fragt der Holzfäller den Indianer, "ihr seid ein Naturvolk und kennt euch mit vielen Dingen aus, aber woher wißt ihr, wie der Winter wird ?"

    "Wenn weißer Mann hacken viel Holz, Winter werden sehr, sehr hart !"

    Also Putin gegen mindestens drei amerikanische Präsidenten. Ok, Putin kann Judo - Biden vermutlich nicht.

    Hei, das wird lustig. Vor allem, wenn das ganze Steuergeld, welches gerade so sinnlos fuer Bomben, Raketen usw. verballert wird, den Zuschauern noch zwecks Freibier zur Verfuegung steht :bigbeer:


    Am meisten freue ich mich auf die Runde Putin gegen Trump :freude:

    Der ESC ist dagegen so spannend wie die Weihnachtspredigt vom Papst :lach:

    Mein Urgrossvater sagte, dass er sich in Verdun hat fuer die Junker und die Schlotbarone hat die Knochen zerschiessen lassen muessen.


    Was wir heute in der Ukraine sehen, ist wieder so ein imperialistischer Krieg wie 14-19. Mit aehnlichem Verlauf.


    Ich wuensche den Soldaten die Kraft, ihre Flinten umzudrehen. Wie sagte der brave Soldat Schwejk sinngemaess: "Hier sollen jetzt die, die sich nicht kennen, aufeinander schiessen, nur weil die, die sich kennen, nicht aufeinander schiessen wollen". Das galt vor 100 Jahren so, wie es heute gilt.

    Und der Ruehrige erhoeht die Preise. Und muss deshalb nicht einmal ein schlechtes Gewissen haben ;), weil Couchpotatos machen selten Wertschoepfung.

    Ich betreibe hier auch einen kleinen "Hofladen" fuer die Erzeugnisse aus unserer Imkerei.


    Mal abgesehen von der Weihnachtszeit und einigen Stammkunden aus der Nachbarschaft findet jedoch nur selten jemand den Weg. Und das ist auch verstaendlich, weil nur wegen 3 Glaesern Honig, 'ner Buddel Met und 2 Kerzen investiert niemand extra Zeit und Fahrtkosten. Das wuerde ich ganz ehrlich auch nicht machen. Weswegen Supermaerkte/Kaufhallen aus Kundensicht schon der richtige Ansatz sind. Die Frage ist natuerlich wie viel "Super" (durchaus doppeldeutig gemeint) es dabei haben muss.


    Als Kleinproduzent habe ich jedoch da schon wieder ein Problem: Ich kann nicht soviel liefern, wie die Kaufhalle abnehmen moechte. Also ist es sinnvoll, wenn sich Kleinproduzenten moeglichst auf genossenschaflicher Basis zusammen tun, um gemeinsam zu vermarkten. Aber auch das ist leider Wunschdenken. Die Realitaet sieht so aus, dass die Kollegen ihre Ueberschuesse an Fa.Pluemer oder Breitsamer (=Biophar/Langnese/Bienenwirtschaft Meisen usw.) verramschen, wo sie preislich im Wettbewerb mit chinesischem Fabrikhonig stehen.


    Was es braeuchte, sind vernuenftige und geschuetzte regionale Vertriebsstrukturen. Frueher hatten wir auf dem Dorf einen gewoehnlichen Konsum...

    Schon die neusten Ideen gehört? Pflanzenliche Lebensmittel sollen billiger werden, indem die Mwst auf 0% gesenkt wird.

    Ich bin auch so ein (ganz, ganz kleiner) Produzent pflanzlicher Lebensmittel. Wenn die MwSt. darauf auf 0% gesenkt wird, muss ich den Preis anheben. Warum? Weil die MwSt. auf landwirtschaftliche Urproduktion zwar beim Verkauf ausgewiesen, jedoch nicht abgefuehrt wird. Faellt dieses Privileg fuer die Urproduktion weg, muss der Abgabepreis der Lebensmittel genau um den Fehlbetrag angehoben werden, um keinen Verlust zu erleiden.

    Nun muss man aber wissen, dass ein Beschluss des EU-Parlaments nur empfehlenden Charakter hat.


    Und falls diser Unfug dennoch mal allgemeinverbindlich wird: Sollten sich die Kosten fuer batterieelektrische Fahrzeuge vom derzeitigen Realniveau ausgehend nicht halbieren, bekommen wir kubanische Verhaeltnisse. Und auch die "Sharingmodelle" werden es diesbezueglich nicht richten. Weil da immer noch irgendwer (oder mehrere) zusaetzlich die Hand aufhalten. Entscheidend ist wie immer, wem die Produktionsmittel (dazu gehoeren auch Autos) schlussendlich gehoeren, und nicht, wer diese besitzt.

    Die Arbeit sollte zu den Menschen kommen, nicht die Menschen zu Arbeit. Ich vermute, wenn der Trend zu wertschoepfungsarmen Taetigkeiten so wie bisher weiter anhaelt, koennen sich Menschen in wertschopefenden Branchen ihren Arbeitsort zunehmend aussuchen. Ggf. schlecht fuer Arbeitgeber, welche keinen dienstzeitgerechten Schuttleservice anbieten (hatten wir bspw. frueher auf dem Schacht) oder auf dezentrale Strukturen setzen.


    Fuer mich ein mittelfristiger Hoffnungsschimmer, auch wenn ich persoenlich kaum wieder in den Genuss kommen werde, meinen Arbeitsplatz fussgaengig zu erreichen.

    ...ne, das wuerde ja gegen das Prinzip "Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren" verstossen.


    Aber es braucht keine so massiven Eingriffe in den Markt.


    Die Steuerermaessigung heizt den Verbrauch, damit den Preis und somit die Gewinne der Oelkonzerne an.


    Wuerde man, so wie von mir weiter oben geschrieben, eine Sondersteuer auf Kraftstoffe einfuehren, stuenden jetzt Benzinpreise von bspw. 2,60 angeschlagen. Da lohnt sich dann der Verzicht auf jede unnoetige Fahrt. Und die noetigen Fahrten sind auch kein Problem, weil man ja aehnlich dem Kindergeld einen Ausgleich bekommt.


    Psychologie ist dabei der Schluessel. Bekommt man mehrfach pro Woche einen extrem hohen Benzinpreis vor Augen, vergisst man schnell den steuerlichen Ausgleich, den man erhaelt. Weil einer der Konstruktionsfehler der menschlichen Psyche darin besteht, das kurzfristige Motive staerker als die Langfristigen motivieren, wenn diese objektiv gleichwertig sind.

    Wie schon droelf Seiten zuvor geschrieben: Ich haette eine Soli-Sondersteuer (+50 Cent) auf den Kraftstoff erhoben und die Einnahmen unabhaengig vom Fortbewegungsmittel, aehnlich dem Kindergeld, zurueck gegeben.


    Aber auf mich hoert ja keiner...

    Die Brockenbahn ist ausgenommen.


    Ich werde mir vorerst kein 9€ Ticket holen. Meine Alternative zum OEPNV nennt sich Fahrrad. Faehrt immer dann ab und dorthin, wann und wohin ich moechte. Ohne Wartezeiten und Umsteigen.


    Fuer die Fahrt zur Arbeit bleibt der OEPNV fuer mich zu umstaendlich. Wenn ich mir fuer die anfallenden Wartezeiten einen Stundensatz von 10 Euro gebe, muesste ich noch was rausbekommen, dass ich den Bus nehme. Und den Wochenendeinkauf will ich da auch nicht mitschleppen.


    Hier fehlt es echt an den suedamerikanischen Collectivos (lizenzierte Kleinbusse, die ueberall halten und wie ein normales Privatauto auch das Gepäck des Gastes befoerdern).


    Bei mir bleibt es wie bisher bei der Kombi Fahrrad+Auto.

    Bauernregel:


    Ist im Sommer hell,

    steigt der Strompreis schnell.

    Ist im Winter kalt,

    steigt der Stompreis bald.

    Egal ob Sonne oder Wolken,

    der Kunde wird gemolken!

    Doch. Das ganz normale bundesdeutsche Panoptikum.


    Gegenmittel? 4 Wochen Blackout. Jetzt!

    Mal ganz platt: Ich schaetze, die arme DDR haette die Geschichte mit dem Rueckfoerderdrall (immerhin 2 verschiedene WeDis, die man bei der Montage nicht verwechseln darf = Mehraufwand bei Herstellung) nicht gemacht, wenn diese keinen Nutzen ergeben haetten. Wo man doch selbst an den Schraubenkoepfen herumsparte.


    Und auch VW wuerde auf die Ringe mit Drall wohl verzichten, denn die einfachen sind billiger.


    Und wie heißt es schlussendlich so schoen: Das bessere ist der Feind des Guten. Schaden kann es nicht.