Beiträge von Deluxe

    aber Schulterblick-Gegner, das ist neu

    Interessant, wie aus einer gewissen und durchaus begründeten Slkepsis gegenüber dem Schulterblick in EINER speziellen Verkehrssituation eine generelle Gegnerschaft gegenüber dem Schulterblick gemacht wird.

    Ich habe noch nie eine dritte Bremsleuchte in einem Trabant gehabt - vielleicht liegt es daran. Optik hin - Sicherheit her, der olle Niva hat auch keine. Und irgendwie hab ich auch keine Lust, überall welche einzubauen - womöglich noch 6 Volt.


    Wobei - sowohl der 1.1er als auch der 66er haben das Bremslicht von Haus aus ja oben und eben nicht unten.

    Da soll ja auch schon der eine oder andere umgeklemmt haben, damit es wie bei späteren 601 unten ist. Wegen der Gewöhnung der Leute. Wobei ich es bestreite, daß "die Leute" nach 30 Jahren auch nur ansatzweise einen Erinnerungseffekt haben, wo denn beim Trabant welches Licht leuchtet. Das dürfte vorbei sein - schon lange.


    Was "Shice" aussieht, ist auch immer subjektiv. Ich habe mit der Optik von Fahrradhelmen keine Probleme - auch nicht mit der von dritten Bremsleuchten oder dritten Zähnen. :grinser:

    Am Ende ist es die reine Unlust, mir sowas einzubauen.


    Und der Schulterblick ist mir auf der Autobahn viel zu gefährlich.

    Ich weiß aber, warum es Unfälle dieser Art gibt. Weil es viele Leute gibt, die schon nach einem einzigen Blick in den Spiegel rausziehen - und das hab ich noch nie gemacht. Unter 3x linker Außenspiegel und entsprechend langem Blinken fahre ich nicht rüber.

    Beim Einfädeln, an Engstellen usw. schon - aber beim Überholen in Autobahngeschwindigkeit auf Strecke? Nee...

    Schulterblick auf der Autobahn?


    Das hat mir mein Fahrlehrer angesichts des dann (und aufgrund der höheren Geschwindigkeit) blind zurückgelegten Weges verboten. Schulterblick wollte er nur in der Stadt und ggf. auf der Landstraße sehen. Aber auf der Autobahn lehnte er das strikt ab.

    - da gab's ja womöglich noch nicht mal Hartz4

    Aber da wurde es bald darauf erfunden...


    Ok - was das Reglement in Most betrifft, hatte ich Unrecht.

    Und was steht da jetzt als Fahrzeugtyp in den Papieren?


    Der Kollege wilhelminus (der seit Jahren verschollen ist) hatte mal eine 3. Bremsleuchte in Form einer Quartett-Nebelschlußleuchte auf der Hutablage. Das war zwar illegal, sah aber noch einigermaßen authentisch aus und leuchtete sehr schon viereckig und hell.


    Die neuzeitlichen Leuchten nehmen weniger Platz weg, passen aber am Ende auch nicht wirklich zum Trabant. Der Sicherheitsgewinn ist sicher vorhanden - daran zweifle ich nicht. Aber schön isses nich und original auch nicht.


    Als mir letztens einer den friedlich parkenden 89er demoliert hat, hätte mir die 3. Bremsleuchte jedenfalls nix genützt. :(:hmm:

    Mit dem Auto?

    Das Reglement in Most erfordert weitgehend Originalzustand - da sind schon Tieferlegungen unzulässig.


    Offiziell zumindest...

    Ich kann an dem Punkt nur nochmals versichern, daß alle Exemplare am selben Tag an die Post geliefert werden. Zeitversatz bei der Zustellung liegt ausschließlich in der Hand der Post bzw. der Zusteller.

    Es ist manchmal ganz merkwürdig, aber kaum beeinflußbar. Das merken wir sogar bei unseren eigenen Kontrollexemplaren.


    Dennoch läuft es sehr viel glatter als früher mit der privaten Post.


    Und wenn dann noch alle, die umgezogen sind, ihre neuen Adressen melden würden, wäre es richtig Klasse. Denn Pressesendungen werden durch erteilte Nachsendeaufträge NICHT abgedeckt, sondern bei Unzustellbarkeit durch die Post vernichtet. Das ist nicht schön, aber übliche Praxis und nicht zu ändern.


    Wir bekommen zwar (gegen einen dreistelligen Betrag im Jahr) als Service von der Post nach jeder Aussendung eine Adressdatei, in der wir auf nicht zustellbare Hefte hingewiesen werden. Aber nur bei einem Teil der Betroffenen werden die neuen Adressen gleich mitgeliefert.

    Alle anderen müssen wir dann irgendwie erreichen. Aber manche Leute geben bei ihrer Bestellung weder Mail noch Telefonnummer an - und da sieht es dann finster aus, weil wir keine Chance haben, diese Leser zu erreichen.


    In jedem Fall müssen dann Hefte nachgeschickt werden, was doppelten Aufwand und doppelte Kosten verursacht.


    Deshalb:
    Wer umzieht, soll sich bitte unbedingt rechtzeitig bei uns melden - sonst kommen die Hefte nicht an.

    Die Versandadressen müssen wir etwa 2 Wochen vor Erscheinen einer neuen Ausgabe für den Dienstleister zusammenstellen. Wenn man sich erst meldet, wenn man in den sozialen Netzwerken vom neuen Heft erfährt, ist es bereits zu spät für eine Umzugsmeldung. ;)

    Sagen wir mal so...

    Das Verhältnis aus Kartenpreisen und der dann tatsächlichen Konzertatmosphäre paßt für mich im allgemeinen nicht so richtig zusammen.


    Will sagen:
    Hohe Kosten, Gedränge im Stehen und pflichtmäßiger Gehörschutz, damit es überhaupt geht und gesundheitlich verantwortbar ist - das ist nicht so meins. Aber es ist halt Geschmackssache.

    Mein Schlüsselerlebnis war mal in einem NDW-Konzert, als ich nach dem Pinkeln das Rauschen des Wassers im Waschbecke nicht mehr gehört habe. Da wußte ich, daß sowas für mich nix ist.


    Weshalb ich im Rock&Pop-Bereich :grinser: (erinnert mich immer an Michael Ehrenreich aus "Sonnenallee" mit seinem selbst gemalten Nicki) den Genuß einer Tonkonserve dann oft doch vorziehe.

    Und selbst im philharmonischen Bereich findet sich im gut klimatisierten Komzertsaal garantiert immer eine Oma, die den Konzertgenuß mit ununterbrochenem Bonbonpapiergeraschel und Handtaschengenestel zu verderben versteht. :lach:

    Was ist aus der Firma geworden die sie früher gebaut hat?

    Die Getriebe wurden im VEB Sachsenring gebaut. Mit extremer Fertigungstiefe - sogar die Zahnräder haben sie selbst gemacht. Vor Jahren habe ich zusammen mit Mossi mal den Ing. Beyerlein in Zwickau befragt. Der war bei Sachsenring im Getriebebau - erst P50, dann jahrelang was anderes gemacht, dann wieder beim Getriebe 1.1

    Und der sagte, daß sie beim 1.1 immer Probleme mit der zu weichen Legierung hatten.


    Was nahelegt, daß die Ringe auch bei Sachsenring selbst gefertigt wurden.