Posts by Deluxe

Hallo zusammen,

in Kürze steht ein größeres Update der Forensoftware an. Da der Umfang noch nicht genau abschätzbar ist, wird das Forum einige Zeit (Stunden/Tage?) offline sein.
Das Installieren des Update wird aus zeitlichen Gründen kurzfristig und ohne weitere Ankündigung geschehen.

Vielen Dank für Euer Verständnis,

Jan

    1.1er Serienlimousine mit Wohnwagen gehörte hier lange Jahre zum Standardprogramm...


    Geht deutlich besser als mit 601.

    Aber bei weitem nicht so gut, wie mancher sich erhofft.

    Der 1.1er ist aber kein Vergleich. Schon gar nicht, wenn er selbst auch schon mit Mehrleistung daherkommt.

    Selbst mein Stino-1.1 mit Seriengetriebe, Vergaser und 1.3 ist etwas völlig anderes als der Serien-40PSer, mit dem Wohnwagen auch nicht richtig fetzt.

    Es ist rein rechnerisch erlaubt, wenn man nichts zulädt.

    Aber es soll ganz und gar kein Vergnügen sein am 601. Selbst die Tester des Deutschen Straßenverkehrs haben daraus keinen Hehl gemacht.

    Mir ist Sanders zu aufwendig und zu schmuddelig (nicht zuletzt 'zu heiß')

    Ein paar hitzefeste Handschuhe sollte man schon anziehen - der Rest ist reine Gewohnheits- bzw. Übungssache.



    Mache das etwa alle 3 Jahre, bei den viel weniger gefahrenen Oldies reichen m.E. auch locker 5

    Eine gewisse natürliche Faulheit läßt mich darauf nur sehr begrenzt Lust haben. :lach:

    13 Jahre beim 1.1er, 12 Jahre beim 89er, 8 Jahre beim 66er - die Zeit vergeht meist schneller, als ich wieder Lust aufs Nachkonservieren habe.

    Schon bemerkenswert, wie Greta zum Tode des Trabantforums führt, in der Diskussion.


    Wobei ich ja der Meinung bin, daß hier Ursache und Wirkung eventuell verwechselt werden. Denn das Trabantforum wurde meiner bescheidenen Meinung nach nicht durch Politikdebatten getötet. Und schon gar nicht willentlich von genau definierten Personen.

    Im Gegenteil - die Politikdiskussionen waren das letzte, was das alte Sofa noch irgendwie am Leben erhalten hat. Richtig tot ist es dort erst, seitdem das auch nicht mehr möglich war. Dazu kommen unfassbare Spam-Mengen, die selbst dem geneigtesten Leser das Mitlesen verleiden. Insofern ist die Entscheidung über Leben und Tod weniger von den aktiven Usern, sondern mehr von den m.o.w. aktiven Verwaltern getroffen worden. ;)


    Ich fürchte, beim Zustand unserer Streitkräfte müssen wir froh sein, daß noch keiner die Sektsteuer erhöht hat. Übrigens emittiert Sekt auch CO2 - das ganze Geperle und erst der Produktionsprozeß! Auwei... :verwirrt:

    Egal, wie idealistisch und ehrlich eine Initiative ursprünglich vielleicht sogar mal gewesen sein mag.

    In dem Moment, wo ein derartiger medialer Hype daraus entsteht, wird auch automatisch ein Geschäft draus. Es geht gar nicht anders. Weil die Regeln des Medienmarktes eben so sind.


    Greta ist mittlerweile nichts weiter als eine Marke. Und diese Marke wird, wie der Name schon sagt, vermarktet. So gut und so profitabel wie möglich.

    Das Thema Klimawandel ist zum Geschäftsmodell der westlichen Wohlstandsgesellschaften mutiert - es wird Geld damit verdient, es werden Gewinne erzielt. Wäre das nicht der Fall, gäbe es kein ansatzweise so großes mediales Echo. Es ist fatal, zu glauben, das läge allein am Idealismus der beteiligten Medienmacher.


    Ganz abgesehen davon, daß ich persönlich nicht hundertprozentig davon überzeugt bin, daß Fräulein Thunberg selbst wirklich vollumfassend überblickt, was da abläuft und wem sie da einen Nutzen bringt. Manchmal bin ich schon beinahe geneigt, eine Art Mitleid ihr gegenüber zu empfinden.

    Und ich bin ebenfalls nicht davon überzeugt und auch nicht davon zu überzeugen, daß freitägliche Schulstreiks gut für unsere Zukunft sind. Nicht in einer Zeit, wo es in unseren Schulen auch ohne "Freitag für Zukunft" Stundenausfälle jenseits von Gut und Böse gibt, Lehrer in Größenordnungen fehlen und unsere Schulabgänger in Naturwissenschaften, Sprachen und selbst in musischen Fächern statistisch so schlecht dastehen wie nie zuvor und wo selbst das Abiturniveau seit 25 Jahren nur den Weg abwärts kennt.

    Dazu obendrein noch Schulstreiks durchzuführen, also noch mehr versäumten Schulstoff zu generieren, halte ich für einen ganz großen Fehler. Denn es wird garantiert nicht dafür sorgen, daß die Zukunft wissenschaftliches Personal hervorbringt, welches an echten Problemlösungen beteiligt sein wird.

    Zu den DDR-Schauspielern zählte er in gewisser Weise jedenfalls auch. :zwinkerer:


    Anders als Jan Fedder, der gestern auch von uns gegangen ist. Mit 64.


    Diesmal hatten die Redakteure der Abschiedssendungen jedenfalls keine Chance, diese bis zur Ausstrahlung aktuell zu halten. Es ging einer nach dem anderen in den letzten Tagen. :|

    Auch ganz ohne Vergaserprobleme kann die Heizung des 1.1 enttäuschen - sogar mit nigelnagelwerksneuem Wärmetauscher und ebensolchem Thermostat. ;)


    Wenn dafür abstellbare Gründe bekannt sind, dann immer her damit.

    O-Ton meines achtjährigen Sohnes neulich:

    "Papa, traut sich die Greta eigentlich zu furzen? Da ist doch Methan drin und davon wird die Erde immer wärmer."


    Ich dachte, ich falle vom Hocker - aber manchmal bildet Fernsehen in Kombination mit bestimmten Kinderbüchern offenbar doch. :lach:


    Ich fahre auch Zweitakt-Trabant im Winter. Im Moment sogar ausschließlich.

    Bei den derzeitigen Temperaturen ist die Heizung völlig ausreichend - besonders hier im Überlandbetrieb. Stradtverkehr bei richtig Frost ist doof - keine Frage. Aber richtiger Winterbetrieb mit Schnee und Kälte kann (falls wir sowas mal wieder erleben) irgendwie auch Spaß machen. Und es erinnert an früher - unsere Rodelausflüge ins Gebirge werd ich nie vergessen und die fanden immer mit Trabant statt.


    Übrigens:
    Die Heizung des Trabant 1.1 ist enttäuschender als man glaubt - wirklich Leistung bringt die auch nicht, und wenn es wirklich knackig kalt ist, möchte ich damit auch nicht zwingend fahren.

    Unterboden empfehle ich nur bei Ganzjahresautos.

    Für reinen Sommerbetrieb ist das gar nicht nötig.


    Sagen wir mal so:

    Beim Trabant ist das mit Konserviererei alles halb so wild - übersichtliche Hohlraumstruktur, wenig Geheimnisse.

    Und je neuer der Trabant, umso weniger zusätzliche Löcher braucht es.


    Wenn ich manchmal so sehe, was zu DDR-Zeiten teilweise an riesengroßen Löchern mit dem Dorn in die Karosse gedroschen wurden. Ist alles gar nicht nötig - zumindest nicht so brachial dank kleinerer Sondendurchmesser und der Kriecheigenschaften heutiger Mittel.


    Der Rest ist Glaubensfrage - ich hab zwischenzeitlich mehr als 100 Fahrzeuge damit gemacht. Der erste war eine ziemliche Sauerei mit deutlich zuviel Materialeintrag und einem dreckigen Akteur sowie einer noch dreckigeren Werkstatt - irgendwann hat man's dann aber raus und kann selbst ohne größere Abkleberei einigermaßen sauber arbeiten.

    Mit Verlaub - aber wenn ich mir den Käufer aussuchen will und das bestmögliche Zuhause für ein Auto suche, dann verkaufe ich überall - aber nicht bei ebay und schon gar nicht in Form einer Auktion, bei der ich keinerlei Einfluß darauf habe, wer am Ende das Rennen macht.


    Das war möglicherweise nicht die glücklichste Wahl der Verkaufsplattform. Einfach über Kleinanzeigen nochmal probieren - dann kann man die Leute kennenlernen, mit ihnen reden und dann entscheiden, wer den Zuschlag bekommt.

    Es kommt ja noch viel schlimmer...


    Die Ersatzteilkataloge und ihre redaktionelle Pflege waren, vorsichtig ausgedrückt, eine ziemliche Katastrophe.

    Und nicht nur beim Trabant. Das selbe beim Wartburg.


    Es gibt kaum eine Primärquelle zum Thema, die soviele Fehler enthält wie die Ersatzteilkataloge. Falsche Nummern, falsche Bezeichnungen, fehlende Baugruppen, falsch dargestellte Montagefolgen - alles reichhaltig vorhanden. Dazu kommen übersprungene Weiterentwicklungen, weil es gar nicht jedes Jahr einen neuen Katalog gab. In den 80er Jahren wurde gleich über mehrere Jahre die Neuauflage weggelassen - obwohl es wegen der größeren Menge an Veränderungen dringend nötig gewesen wäre. Da wurde gespart - oder es war zuwenig Papier da, kein Material, keine Leute - wie üblich eben. Mit Glück gab es ein paar Ergänzungsblätter ohne Zeichnungen, aber das war's dann auch schon.

    Weswegen ich die Ersatzteilkataloge selbst nur mit äußerster Vorsicht verwende.


    An die Fehlerquote der Ersatzteilkataloge kommt nur noch das Weber-Vergaserhandbuch in der DDR-Fassung heran. Nicht ohne Grund gab es dazu eine mehrseitige (!) Berichtigung als Einlegeblätter. :hmm: