Beiträge von Deluxe

    Dann war das Probeliegen aber auch nicht repräsentativ...


    Ich glaube, das eigentliche K.O.-Kriterium fürs Dachzelt ist irgendwann, wenn man älter wird, die senkrecht stehende Leiter. Die sehr hohe erste Stufe kann man anders überbrücken, beispielsweise mit einer abklappbaren ersten Sprosse. Die Unbequemlichkeit des Vierkantrohres haben viele (mich eingeschlossen) mit Holzstufen überbrückt.


    Aber wenn die Knochen/Knie usw. eines Tages mal nicht mehr wollen, dann ist der Dachzeltspaß vermutlich vorbei. Und dann freue ich mich auf die altersgerechte Liegehöhe im Camptourist, die dabei hilft, Oberschenkelhalsbrüche zu vermeiden. :)

    Wie gesagt - das Dachzelt ist nichts für einen mehrwöchigen Urlaub an einem festen Standort.


    Und ein Camptourist ist nichts für den täglichen Standortwechsel.

    Alles hat seine Vorzüge und seine Nachteile.


    War es ein Original-Dachzelt und wenn nein, aus welcher Nachproduktion? Immerhin war das Ding auf dem Trabant für 250 kg ausgelegt, da darf sich doch kein Gestell in Richtung Dach biegen, wenn einer mit ungefähr der Hälfte da reinklettert. Oder war es schlecht befestigt?

    Ich bin zwar etwas kleiner und liege da oben drin sehr bequem, aber SO viel leichter kann ich gar nicht sein, insofern wundere ich mich über

    weil der Abstand zwischen Kombidach und Dachzelt immer kleiner wurde.

    doch ein wenig. :hä: :hä:

    Und wie kommt der spiralgefederte Kombi "in die Anschläge", wenn das Fahrzeug bei aufgebautem Zelt ordnungsgemäß mit einem Wagenheber unter der AHZV abgestützt wird?

    Ist zwar echt teuer mittlerweile

    Mir fällt auf, daß der Abstand zwischen Hofladen/Bio/Vor-Ort-Produziertem und der Kaufhalle beim Preis immer geringer geworden ist, seitdem die Inflation grassiert.


    Mit anderen Worten:

    Die Supermarktpreise für industrielle Massenerzeugnisse sind weit mehr gestiegen als die Preise beim regionalen Erzeuger und Direktvermarkter. Wenn ich meinen Hofladeneinkauf mache, dann ist der so sauteuer wie immer. Aber das gleiche in der Kaufhalle kostet nur noch marginal weniger. Also kann ich auch gleich zu meinem Bauern nebenan gehen und dort kaufen, was hier vor der Haustür großgeworden ist.

    Nunja - einerseits wird die Hausschlachtung (wozu die Schlachtung beim Fleischer leider gehört - obwohl die ja eigentlich etwas völlig anderes ist) immer mehr reglementiert und quasi unmöglich gemacht. Andererseits gibt es kaum noch regionale Schlachthöfe. In Sachsen gibt es beispielsweise gar keinen mehr. Das führt zu sinnlosen und alles andere als umwelt- oder gar "klima"freundlichen Transporten usw.

    Gewinner sind die Monopolisten, die großen Fleischkonzerne.


    Ich behaupte, daß ein ordentlicher handwerklicher Fleischer/Metzger/Schlachter, der über die nötigen Räumlichkeiten und das Fachwissen verfügt, in der Gesamtbilanz die bessere Wahl ist. Auch in Sachen Ekelpotential.

    Kurze Transportwege, keine Massentierhaltung etc.pp.

    Ich vermute mal, es zieht hier einfach aus den einerseits kälteren, andererseits nach außen nicht 100%ig dicht vermauerten Hohlräumen. Mit Putz und Dämmung dürfte sich das dann sicherlich erledigen.

    So würde ich das auch sehen. Für Wind aus der Steckdose braucht es in meinem Fall schon relativ viel Wind draußen. Ich habe nicht gesagt, daß es dauerhaft da durchzieht...


    Und was die Möbel betrifft:

    Deren Qualität ist doch heitzutage fast ausnahmslos unterirdisch. Wenn ich sehe, was 15 Jahre alte Westmöbel taugen und wie sich im Vergleich 40...50 Jahre alte DDR-Schrankwände verhalten. Wohlgemerkt: Industriemöbel, keine Tischlerware - bereits da sieht man einen himmelweiten Unterschied. Ich habe mir vor ziemlich genau einem Jahr eine Wi-We-Na "Favorit" für 120€ gekauft - mit Garantieschein vom Januar 1977. Die war aus Erstbesitz und bis dato nie umgezogen. Die haben wir zerlegt, 50km transportiert, wieder aufgestellt und die steht stabil wie eh und je.


    Krapproter:
    Zum Glück muß ich nicht in einem solchen Schnörkelbarock schlafen. Da lob ich mir die klaren Linien der Generation Bauhaus. Mir würde auch das passende Barockschloß dazu fehlen.

    Was wir vor 2 Jahren eingebaut haben, wäre nach der neuen Regelung auch kaum zulässig. Auf 65% "regenerativ" komme ich ganz sicher nicht - es sei denn, die Holzfeuerei wird voll reingerechnet und es scheint täglich die Sonne. Insbesondere Letzteres erscheint doch recht unrealistisch.


    Und trotzdem...in den letzten 9 Monaten waren es nur 103 Kubikmeter Flüssiggas, die hier verbrannt wurden. in den 6 Monaten davor mehr als 1.300. Zum Glück heizt man nicht jeden Winter den Estrich trocken...und zum Glück ist die Hütte jetzt zu, mit Haustür usw.

    Wenn eines Tages noch Außenputz/Dämmung dran ist und kein Wind mehr durch die Steckdosen in die Räume bläst, wird es voraussichtlich noch etwas besser, mit den Verbräuchen.

    Also bevor ich das jetzt schon im voraus verteufele, probiere ich es erstmal.


    Immerhin ist das hier erfahrenes deutsches Handwerk und kein Import. Wer sagt denn, daß es keinen Grund für dieses Maß gibt? Hinterher kann man urteilen. Und DDR-Teile wachsen so oder so nicht nach.


    Und daß man sie vorher heißmachen MUSS, sagt auch keiner...

    Massedifferenz zwischen beiden Kolben incl. Ringen zwei Gramm.

    Hab nachgewogen. Beim Händler früher das chinesische Ungarnzeug kaum unter 10g, meist um die 20g und ein Ausreißer sogar 56g.


    Gestern mal beim Kollegen nachgemessen, 5/100 Differenz zwischen Kolben und Buchse, alles soweit schön.


    Und dann hab ich sie heute mal etwas vorgegart. Bei 150 Grad, ungefähr 25min.