Corona COVID 19

  • Aber er hat (bzw. hätte) der Gesellschaft vielleicht doch ein klitzekleines bisschen dessen zurückgegeben, was sie ihm hat zukommen lassen.

    Den Einsatz junger Menschen befürworte ich auch.

    Den zitierten Satz möchte ich aber dabei ausklammern, denn mit dem was man später (also ich heute) an Steuern und Abgaben gezwungener Maßen leisten muss, ohne das ich gefragt werde ob ich das gut finde oder wofür es eingestezt wird, ist ganz sicher mehr als genug "zurückgeben" an die Gesellschaft für Geleistetes.


    Ich bekomme im Leben nicht soviel zurück (nicht mal ansatzweise) wie ich gegeben habe.


    Ich sehe den Mehrwert dieser Pflichtveranstaltung (Bund/Zivi) eher in der reinen Schule des Sozialverhaltens.

    Dennoch war ich für die Abschaffung dieser aufgezwungenen Zeit. Heute kann man das freiwillig machen und das ist gut so.

    Das es dadurch einen Mangel im Sozialwesen gibt ist dabei unbestritten. Ebenso die dadurch bei Manchen fehlenden sozialen Kompetenzen.


    Dafür gibt es aber andere Wege. Man muss das den jungen Menschen nicht aufzwingen. Vor allem nicht einseitig nur für Jungs in einer gleichgestellten Gesellschaft. ;)

  • Nun könnte man das so deuten, daß die Impfung nichts nutzt.

    Könnte man auch anders sehen: Ohne Impfung wäre es jetzt wie in Bergamo damals.

    Nutzen tut sie schon (den Herstellern und den Verkaeufern). Diesbezueglich interessant ist eine Studie der schwedischen Universitaet Umea(o) vom Oktober bezueglich des Nachlassens der Impfstoffwirkung. Diese sollten bitte alle lesen, die sich mit "2G" sicher fuehlen. Ich zitiere hier mal eine Kernaussage mit Hilfe einer Maschinenuebersetzung:


    Code
    Ergebnisse: Die Impfstoffwirksamkeit von BNT162b2 gegen Infektionen nahm von 92 % (95 % KI, 92-93, P<0,001) an Tag 15-30 allmählich auf 47 % ab (95 % KI, 39-55, P<0,001 .). ) an Tag 121-180 und ab Tag 211 konnte keine Wirksamkeit nachgewiesen werden (23%; 95% CI, -2-41, P=0,07). Die Wirksamkeit nahm für mRNA-1273 etwas langsamer ab und wurde ab Tag 181 auf 59% (95% CI, 18-79) geschätzt. Im Gegensatz dazu war die Wirksamkeit von ChAdOx1 nCoV-19 im Allgemeinen geringer und nahm schneller ab, wobei ab Tag 121 keine Wirksamkeit nachgewiesen wurde (-19%, 95% CI, -97-28), während die Wirksamkeit von heterologem ChAdOx1 nCoV-19 / mRNA wurde ab 121 Tagen beibehalten (66%; 95% CI, 41-80). Insgesamt war die Wirksamkeit des Impfstoffs bei Männern und älteren Personen geringer und nahm schneller ab. Für den Endpunkt schweres Covid-19 ging die Wirksamkeit von 89 % (95 % CI, 82-93, P < 0,001) an Tag 15-30 auf 42 % (95 % CI, -35-75, P = 0·) zurück. 21) ab Tag 181, wobei Sensitivitätsanalysen eine deutliche Abnahme bei Männern, älteren gebrechlichen Personen und Personen mit Komorbiditäten zeigten.

    Kurzgesagt: Dessen letzte Spritze laenger als 6 Monate zurueck liegt, ist faktisch ohne nennenswerten Schutz.

  • Zivildienst konnte ja auch sehr vielseitig sein, viele dachten nur an Arbeiten in Pflegebereichen, was so nicht richtig ist/war.



    Zu den Ärzten nochmal was. Als Pflegefachkraft hat man es hin und wieder schon nicht leicht im rechtlichen Sinne, aber als Arzt ist es noch viel schlimmer. Habe gerade folgenden Artikel gelesen:

    https://www-rtl-de.cdn.ampproj…ionen-betrag-4876371.html


    Sorry, aber das ist für mich nicht nachvollziehbar, was da 20 Jahre später geurteilt wurde.

  • Falls du dich auf meine Äußerung beziehst, so behaupte ich nicht dass es gut ist, dass man Leute

    stundenlang draußen auf eine Impfung warten läßt.


    Gestrige Beobachtung am Testcontainer, welcher auf dem Parkplatz einer bekannten Discounterkette aufgestellt ist:

    [...]

    - Wartezeit im Kollektiv 2: tja, wer denn durchhaelt...2+ Sunden (das Abfertigungsverhaeltnis der Kollektive K1 zu K2 betraegt 3:1); - eine Omma - gefuehlt Ende 80 / Anfang 90 - haelt sich im Kollektiv 2 eisern an dem Einkaufswagen fest, den sie als Rollatorersatz verwendet, Lippen ob der Kaelte leicht blaeulich angefaerbt. Vermutlich braucht die den Wisch "fuer den Friseur oder fuer den Dokter". Zynisch koennte man ja sagen, die Generation hat das Leiden nach dem Krieg gut gelernt, die haben damit kein Problem...


    Die Oma wollte sich TESTEN lassen. Nicht impfen!


    P.S. Für den Arztbesuch benötigt man keinen Test. Für den Friseurbesuch nur, wenn man nicht geimpft ist.

    Jetzt wo ich tot bin ist alles soviel leichter,
    ihr müsst alle aufstehen und ich schlaf einfach weiter.


    Nicht lange raten, recherchieren! Original-Trabant.de

  • Postkugel - es ist seit dem Spätsommer bekannt gewesen, daß die Wirkung der Impfung nachläßt.

    Einige Länder haben darauf auch reagiert. In D hatte man wichtigeres zu tun.

    Es war Wahlkampf und die Wähler wollte man nicht verschrecken.

    Nach der Wahl hatten die einen mit sich selbst zu tun und die anderen auch,

    jeder mit seinen Problemchen, weit weg von Land und Leuten.

    Gefühlte 5x am Tag erkläre ich, das geimpft nicht unantastbar für das Virus bedeutet.

    Aber für diesen Glauben, daß das so ist, sind in erster Linie die Medien und die Politik verantwortlich,

    die diesen Quatsch verbreitet haben, vor ca. einem Jahr.

    Nun ist er in der Welt und der Standardspruch: "Aber ich bin doch geimpft (mir kann nichts mehr passieren) !" auch.

  • Was man aktuell braucht und was nicht und wo man wo wie mit was auch immer reinkommt oder auch nicht...ist so verschieden wie die Menschen selber.


    Klar gibts Parallelen, aber den roten Faden an den sich alle gleichermaßen halten können...Fehlanzeige.

  • Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

  • Gefühlte 5x am Tag erkläre ich, das geimpft nicht unantastbar für das Virus bedeutet.

    Aber für diesen Glauben, daß das so ist, sind in erster Linie die Medien und die Politik verantwortlich,

    die diesen Quatsch verbreitet haben, vor ca. einem Jahr.

    Nun ist er in der Welt und der Standardspruch: "Aber ich bin doch geimpft (mir kann nichts mehr passieren) !" auch.

    Glaubst du das tatsächlich?

    Viele, die sich haben impfen lassen, haben das doch aufgrund dessen getan, dass man dadurch weniger behindert und gegängelt wird. Dank Politik.


    Dass die Impfung nicht hundertprozentig schützt, ist wohl so gut wie jedem klar.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva*

  • Dass die Impfung nicht hundertprozentig schützt, ist wohl so gut wie jedem klar.

    In der Praxis leider nicht. Ich stelle immer wieder fest, das viele der Meinung sind:

    Geimpft = mir kann nichts mehr passieren :schulterzuck:

  • Dem stimme ich zu. Und selbst wenn es doch mehr wissen als man denkt, verhalten sich viele so, als wären sie durch die Impfung immun.

    Ein nicht unerheblicher Teil der Menschen die geimpft sind, verhält sich dann, als würden die aktuellen Regeln für sie nicht mehr gelten.

  • Das ist auch die Beobachtung, die Ich bei uns auf Arbeit mache, jeden Tag "Ich bin Geimpft, Ich kann es nicht bekommen und weiter Verteilen!"

  • Ich habe für mein Land 11 Jahre im THW gedient anstatt Wehrdienst. Ich würde eine allgemeine Dienstpflicht anstelle des Wehrdienstes als Standard- und der alternativen Dienste (Zivi, Bereitschaftspolizei, Zivilschutz) als Ausnahmeleistung sehr begrüßen, denn es würde der Zersplitterung der Gesellschaft entgegenwirken, den Dienstleistenden ein Gefühl für Staatsbürgerpflichten geben und gelernt hat man da auch allerhand. Vielleicht auch deswegen bin ich bis heute ehrenamtlich tätig... Meine Altersgenossen sehen die Dienstzeit -egal, ob Bund, Zivi oder Zivilschutz- durchweg positiv.

    Fahr' lieber mit der Bundesbahn!

    Einmal editiert, zuletzt von Marlene ()

  • Gestern wurde bei ML diese Karte gezeigt:



    Mit diesen Darstellungen, das ist immer so eine Sache, weil an der Skala/Abstufung gern herumgeschraubt wird,

    um einen gewissen genehmen Eindruck zu vermitteln.

    Jedenfalls sieht es so aus, als ob die "Welle" sich langsam und stetig von SO nach NW bewegt,

    und denen die heute noch überheblich, wie einige Politiker, aus dem flachen Land Richtung Berge schauen,

    werden wohl bald auch bis zum Hals im Wasser stehen.


    Und das Neueste aus Berlin, da man mit den Erwachsenen nicht weiter kommt, müssen jetzt die Kinder herhalten.

    Wie wird das sein, wenn sich 2-3 in der Klasse nicht impfen lassen wollen ?

    Die werden Spießrouten laufen müssen. Ein bißchen Mobbing in der Art wie bisher,

    wird das reinste Vergnügen dagegen sein.

    Und auch anders herum wird es nicht weniger charmant zugehen.

    Kinderimpfung

    Ob die Eltern überhaubt nach ihrer Zustimmung gefragt werden ?

    Was mich auch sehr wundert, daß die Busse nicht winterfest sein sollen :schulterzuck:

    Busse fahren doch aber auch im Winter durch Berlin. Dürften die das gar nicht :tocktock:

  • Die Eltern müssen gefragt werden, geht rechtlich gar nicht anders.

    Dass allerdings der von Dir erwähnte Druck aufgebaut und nichtgeimpfte Kinder und Jugendliche Mobbing und Ausgrenzung ausgesetzt werden dürften, steht dabei außer Zweifel, leider... X/


    Marlene : Ich sehe meinen eigenen Wehrdienst zwar deutlich kritischer, nur kann man diese 18 (!) langen Monate zu Ostzeiten (wo man kaum in Ausgang, geschweige denn nennenswert auf Urlaub nach Hause kam, obendrein lächerlich mies "bezahlt" und oft drangsaliert wurde), wohl kaum mit den paar Bund- oder Zivi-Monaten vergleichen, die dem Vernehmen nach i.d.R. erheblich entspannter abliefen.

    Ich sehe den Mehrwert dieser Pflichtveranstaltung (Bund/Zivi) eher in der reinen Schule des Sozialverhaltens.

    Dennoch war ich für die Abschaffung dieser aufgezwungenen Zeit. Heute kann man das freiwillig machen und das ist gut so.


    Dafür gibt es aber andere Wege. Man muss das den jungen Menschen nicht aufzwingen. Vor allem nicht einseitig nur für Jungs in einer gleichgestellten Gesellschaft. ;)

    Die Mädels müssen (ggf.) 9 Monate Kinder austragen und gebären, dass ist m.E. schon eine ganze Menge "Dienst an der Gesellschaft "... ;)


    Ansonsten stellt sich die Frage, wie "viele" junge Leute denn tatsächlich noch "das freiwillig machen". :/ Kein Vergleich zu dem jedenfalls, was früher (mit Pflicht) geleist wurde.

    Und mit dem von Dir oben in die Waagschale geworfenen "zurückgeben" via "Steuern und Abgaben" ist es m.E. erstmal ein anderes Paar Schuhe: die kassiert Vater Staat und die kommen in der Gesellschaft indirekter (wenn überhaupt) an, als z.B. am und für Menschen geleisteter Zivildienst.

    Und wenn: wie lange dauert es denn heute durchschnittlich, bis ein junger Mensch "fertig" ist und "zurückzuzahlen" anfängt? - Nicht selten 2X Semester... :S

    Du und ich entstammen noch Generationen, wo es weit überwiegend völlig normal war, mit 16 oder 18 schon richtig ins Berufsleben einzusteigen und alsbald auch finanziell selbstständig zu sein. Ganz ohne "Selbstfindungsjahr" und sonstige Rumeierei... ;)

  • Was ist schlimm daran, wenn sich heute mehr junge Menschen höher bilden wollen und das nicht nur einer Elite vorbehalten ist?

    Das sich damit die Ausbildungszeit verlängert ist dann zwangsläufig.

    Oder ist damit wieder einen Seitenhieb auf die faulen Jugendlichen die nicht wissen was sie wollen gemeint? :scratchchin:


    Wenn der junge Mensch länger lernt, ist er oft auch höher gebildet und zahlt dann entsprechend mehr zurück und gleicht so den späteren Zahlbeginn aus. :zwinkerer:


    ‐---‐-------------------------------------------------------------------


    Die Gesellschaft ändert sich in ihrem Verhalten stetig. Und gerade jetzt tut sie das im Zeitraffer.

    Wird es überhaupt eine Zeit nach Carola geben?

    Wird die Impferei dann jährlich wie die Grippeimpfung angeboten?


    Wenn am Ende diese immer mehr ausufernde Knalllerei am 31.12. wieder etwas reduziert wird, dann bin ich nicht böse darüber.

    Der Faulheit der Menschen angepasste Batteriefeuerwerke (1x zünden- 100x knallen) sollten wieder abgeschafft und verboten werden.

    Das ist gesünder für Mensch und Tier.


    Auch mit Verbot wirds hier vermutlich wieder knallen wie sonst auch.

  • Was ist schlimm daran, wenn sich heute mehr junge Menschen höher bilden wollen und das nicht nur einer Elite vorbehalten ist?

    Das gesamte Niveau sackt nach unten ab. Es entstehen dann genau solche aufstrebende Schlips- und Entscheidungsträger, über die wir uns hier beklagen.

  • Sehe ich auch so. :) Zumal man als "Feuerwerker" auch noch viel mehr davon hat, als wenn man "100x" anzünden müsste.

    Das eigentliche Problem bei den Batterien ist für mich der Müll. Wobei auch das relativ ist, weil der sich sonst eben einfach nur hektarweise in der Landschaft verteilt hat (wobei die Raketenstäbe 1a Fahrbrührer sind ;) ).


    Tim : Was "daran schlimm ist"?

    Das z.B. der Fachkräftemangel an der manuellen Arbeitsfront, in Handwerk, Handel, Gastronomie, Industrie,... zwangsläufig noch viel schlimmer werden wird, wenn kaum noch einer sowas machen will.

    Die Frage ist mitunter auch, ob denn tatsächlich " nach höherer Bildung" gestrebt wird, oder nicht doch einfach nur nach leichterer und weniger Arbeit. :zwinkerer:

    Hab ich im Fam. und Freundeskreis gleich mehere Beispiele dafür. Da ist (mit über 30) noch immer nicht absehbar, wann und ob diejenigen mal mit "zurückzahlen" anfangen werden... :augendreh:

    Indianerstämme, die schließlich irgendwann mehr Häuptlinge als Indianer haben, bekommen unweigerlich ein großes Problem.

  • Was mir immer wieder auffaellt: In den wertschoepfungsfernen Schichten der Gesellschaft unterschetzt man das fuer eine effektive Wertschopfung erforderliche Wissen und Koennen. "Ist ja nur ein dummer Bauer". Solche Sprueche kommen dann bevorzugt von Leuten, die nicht einmal ihre Winterreifen selbst ans Auto dran bekommen.


    Das naechste Problem: Es wird andauernd darueber geredet, das Renteneintrittsalter weiter zu erhoehen. Aber niemand redet darueber, das Versicherungseintrittsalter zu senken. Hier finde ich Ansaetze! gut, einen Renteneintritt (erst) nach 45 Beitragsjahren zu ermoeglichen. Wer also erst mit 30 zu arbeiten beginnt, darf dann halt erst mit 75 in Rente. Und wer mit mit 16 in die Lehre geht und durchhaelt, darf mit 61. Finde ich gerecht.


    Aber eigentlich gehts ja hier um Viren ;)