Posts by Marlene

    Lotze Das ist ja lustig: Ich meine, da zwei 28 HB4-1 zu erkennen (Luftsteuerventil und zugehöriger Anschluß am Flansch), aber auf dem einen steht 28 HB3-1. Fehlprägung?

    Ich hätte Interesse, so einer werkelt in meinem 83er.

    Das Niveau mal wieder... Wenn ein "Raubmörder" freigesprochen wird, dann ja wohl nicht wegen des "Systems" oder so, sondern weil mans ihm nicht beweisen konnte. Aber ich weiß ja jetzt, wie ichs in Zukunft mache: Bei der nächsten schweren Straftat beschuldige ich einfach einen von denen, die hier die große Klappe aufreißen. Wenn er dann seine Unschuld nicht beweisen kann, kriegt er zehn Jahre. Oder man könnte auch ein bißchen foltern, dann sagt der schon irgendwann, daß ers war. Nehmts mir nicht übel, aber Ihr kennt in der Regel den Gerichtssaal nicht von innen und könnt keinen Straf- von nem Haftbefehl unterscheiden, aber Ihr wißt ganz genau, wie das in jedem Fall vor Gericht langgeht. Ich wills ja keinem wünschen, aber es kann durchaus sein, daß Ihr mal zu Unrecht angezeigt werdet - dann seid Ihr dem "System" vielleicht dankbar, daß da Leute arbeiten, die sich nüchtern und sachlich die Beweislage anschauen und nicht, weil es dem Volkszorn grade paßt, irgendwen aufhängen.

    Und wer die Strafrestaussetzung zur Bewährung kritisiert, der sollte sich den Hauptmann von Köpenick mal genauer ansehen. Was ist wohl sinnvoller - einen Straftäter bis zum letzten Tag sitzen lassen, wohl wissend, daß er ohne Vorbereitung auf ein normales Leben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sofort wieder straffällig wird oder ihn -eben auf Bewährung- an die lange Leine nehmen und sehen, ob er sich halt bewährt. Klappts nicht, fährt er für den Rest der Strafe wieder ein. Was ich auch besonders liebe, sind diese Aussagen "bei uns im Dorf ist einer". Hast Du die Akte gelesen? Kennst Du das Urteil? Wohl eher nicht. Wenn man mal ein bißchen bohrt, kommt da nämlich nur Klatsch. Ohne Faktenwissen ist das alles heiße Luft. Und wer hat a) die Zeit, sich wirklich zu so einem Fall in den Saal zu setzen und versteht b) immer, was da abläuft. Das kostet nämlich Mühe, aber es ist viel bequemer, irgendwelchen Stammtischdunst rumzutratschen.

    Ich denke, da wird nix sein. Ich hatte/habe drei IFA- Mobile mit AHZV; am 1990er Trabant 601- keine Kontrolleuchte. Am 1990er Trabant 1,1 - keine Kontrolleuchte. Am 1983er Wartburg 353 - Leuchte ist ja im Instrumententräger vorhanden, tut aber nichts. Ob angeschlossen, müßte ich mal gucken, aber wer die Kabelage am Wartburg kennt, wird sich nicht wundern, daß ich das bislang unterlassen habe, zumal noch niemals bei einer HU jemand nach der Leuchte gefragt hat. Die Wahrscheinlichkeit ist also hoch, daß bei Dir auch nix ist. Vielleicht habe ich ja auch nur Pech gehabt, aber die "korrekte" Verkabelung scheint eher selten zu sein...

    Das ist da unten so eng. Zu allem Überfluß sind bei DIr auch noch ein Batterietrennschalter und ein Kondensator nachgerüstet, das machts noch enger. Die Sicherungsdose kann man ab- und die Ablage rausnehmen, dann hat man etwas mehr Platz...

    Ich trage alltags eine Junghans Max Bill mit Handaufzug. Die hat auch schon das zweite Glas, ist halt ein Verschleißteil. Ohne Uhr fühle ich mich unvollständig. Und für den Dienst auf der Museumsbahn habe ich ne Bundesbahn- Dienstuhr, schreibt ja die Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung auch vor (§47 Abs. 2 EBO: Die Betriebsbeamten sind verpflichtet, für die sichere und pünktliche Durchführung des Eisenbahnbetriebs zu sorgen. Sie haben, soweit erforderlich, eine richtigzeigende Uhr zu tragen.)

    Das wäre für mich der einzige Grund, aufs Land zu ziehen: Da gibts Gegenden, da kennt der Metzger den Schweinehalter noch persönlich. Die Kunden wissen da auch noch, was ein gutes Stück Fleisch ist.

    Interessant! Was bedeutet eigentlich der Wert der Spulenenergie? Wäre der sozusagen 100% bei optimalen Kontakten? Dann würde die Anlage ja ganz schön an den Kräften zehren...

    Das mit dem Fleisch ist wie Henne und Ei. Oder die Plastiktüte: Seit die -politisch durchgesetzt- Geld kostet, kann man plötzlich wieder mit dem eigenen Beutel anrücken. Es ist auch regional sehr unterschiedlich: In Chemnitz gibt es, verglichen mit meinem früheren Wohnort Weimar oder meiner Herkunftsgegend in Hessen, viel weniger Metzgereien, das Angebot hier ist weit schlechter und die Preise sind niedrig, denn die Leute kaufen hier überwiegend in der Kaufhalle. Dasselbe gilt für die Bäcker. Da kann ich soviel beim Fleischer oder Bäcker kaufen, wie ich will, ich ändere den Trend nicht.

    Was zum Donner ist denn an "bitte sagen" und daran, sich beim ersten Mal reinkommen vorzustellen, verkehrt? So ticken wir halt, denn das hat man uns als Kinder unter dem Stichwort "Höflichkeit" so beigebracht. Und wer sich nicht dran hält, der wird halt drauf hingewiesen. Und wems nicht paßt, der mag sich bei den formlosen Gurkenmurksern oder im Facebook oder sonstwo tummeln.

    Ich schaue auch Schraubervideos, aber eben von Leuten, die es draufhaben. Die Murkser sind heute das, was früher das Privatfernsehen war. Seichte Unterhaltung ohne inneren Wert.

    Tja, aber hilft uns das weiter? Nur, weil es aus der Natur der Sache heraus kaum Möglichkeiten gibt, für jeden Unfall die Handynutzung nachzuweisen, heißt das ja nicht, daß diese kein zunehmendes Problem ist. Letztlich kann man auch sagen, daß mit der zunehmenden Ausstattung und Bedeutung dieser Geräte für den Normalverbraucher automatisch auch ein höherer Grad der (verbotenen) Nutzung am Steuer und der Unfall(mit-)verursachung einhergehen wird. Die tödlichen Unfälle dürften dabei ganz gut belegbar sein, denn zum einen wird bei tödlichen Unfällen naturgemäß tiefer ermittelt und zum anderen kann der Tote sein Telefon nicht mehr ausschalten. Was das Ding zuletzt getan hat, läßt sich ja feststellen. Man denke nur an das Eisenbahnunglück von Bad Aibling - der Fahrdienstleiter hatte, der Auswertung seines Geräts zufolge, ein Browsergame oder sowas gespielt, als er seine eigene Verlegung der Zugkreuzung vergaß und beide Züge in denselben Blockabschnitt fahren ließ...

    Tja, auch ich gehöre absolut zu denen, die Corona paradoxerweise ohne Schaden gut nutzen konnten. Wann hatte ich je soviel Zeit für Kinder und Hobby... Aber man darf halt auch die Leute nicht vergessen, die durch die Zeit auf dem Zahnfleisch gehen, weil sie entweder wesentlich mehr arbeiten müssen (z.B. Paketdienste) oder mit Kurzarbeit oder als Kleinselbständige um die wirtschaftliche Existenz bangen. Ich hoffe, daß es gut geht und alle einigermaßen davonkommen. Spannend wirds, wenn die Gastronomie wieder aufmacht und die Kitas, das sind die idealen Verbreiter der Infektion...