Posts by Marlene

    Ich hab neulich im Wartburg auch nach dem geschlossenen BÜ in Walldorf (respektive nach dem erwarteten Zug) statt nach dem 60-Schild geschaut und durfte trotz Anhängers auch bloß 15,- löhnen. Den Hänger sieht der Sachbearbeiter dank des Winkels in der Regel und es stand auch im Verwarnbogen...

    Naja, wenn man sein Leben lang als Pseudo- Raumschiffkapitän unterwegs war, dann darf man vielleicht auch mal echten Weltraum schnuppern wollen. Zumal das ja jetzt "jeder" kann. Der sich die Fahrkarte leisten kann :-D Besser wärs aber, diese Weltraumfliegerei würde überhaupt verboten. Kontakt zu Extraterristen, was würde General Wamsler von der TRAF dazu sagen?

    Das leuchtet doch ein, dass es eben einen Unterschied zwischen

    fehlerhafte[n] Urteile[n]

    und Rechtsbeugung gibt. Warum? Weil es halt den Tatbestand der Rechtsbeugung im StGB gibt. Was soll denn bitte als Rechtsbeugung strafbar sein, wenn nicht eben die vorsätzlich falsche und damit Willkürentscheidung eines z.B. unzuständigen Richters? Wobei: Ob der Mann vorsätzlich gehandelt hat, ist ja grade Gegenstand der Ermittlungen. Diese müssen aber bei Vorliegen eines Anfangsverdachts gemäß § 152 Abs. 2 StPO zwingend eingeleitet werden. Ich hätte bei der Sachlage auch ein Verfahren eingeleitet, ja: Einleiten müssen. Obs dann am Ende für eine Anklage reicht, kann man im vorhinein sowieso nicht wissen, dafür gibts ja die Ermittlungen. Wenn z.B. im Telefon des Beschuldigten eine SMS gefunden würde (Konjunktiv 2, bitte!) des Inhalts, daß er genau weiß, daß er unzuständig ist, aber der Partei zuliebe trotzdem entscheiden will? Was dann?


    Wohlbemerkt:

    wenigstens fahrlässige Rechtsbeugung

    ist aus gutem Grund nicht strafbar, denn, wie sagt der Lateiner: Errare humanum est. Irren ist menschlich.

    Also bitte, laßt mal die Fachleute machen, entgegen der Stammtischmeinung treffen sie -wir- ihre/unsere Entscheidungen in der Regel wohlüberlegt und auf der Grundlage dessen, was wir in jahrelanger Ausbildung gelernt haben. Daß es dabei immer mindestens eine Seite gibt, die mit der Entscheidung unzufrieden ist, gehört halt zum Berufsbild. "Likes" sammelt man da eher keine, wer das braucht, muß Influencer werden.

    Wir machen grade folgendes: Wir diskutieren unterschiedliche Schulerfahrungen. ;-) Solange das nicht endlos wird, brauchts doch dafür nun keinen eigenen thread. Diese Rubrik ist doch so ein bißchen der freie Austausch über dies und das. Muß auch mal sein...

    Och, jetzt malt doch nicht den Teufel an die Wand. Sogar das Dampflokverbot bei der Bundesbahn hielt nur von 1977 bis 1985. Irgendwann könnte es halt mal schwierig werden, an den Kraftstoff zu kommen, wenn immer mehr Tankstellen mangels Bedarfs zumachen, aber das wird vielleicht in 20, 30 Jahren so sein. Dann müssen wir den Sprit halt im Internet bestellen. Der kommt dann mit der elektrischen Drohne :-D

    Polytechnischen Unterricht gab es in der BRD jedenfalls nicht.

    Stimmt so nicht. Irgendwann wurde das Fach "Werken" in "Polytechnik" umbenannt. Aaaaber: Es hing enorm von der Verfügbarkeit brauchbarer Lehrkörper ab, ob da was sinnvolles gemacht wurde. Von der Zerlegung und Instandsetzung eines Opel Olympia bis zu ziemlich sinnlosem Rumgepansche mit Ton konnte einen da alles erwischen. Insofern würde ich dem entsprechenden DDR- Unterricht den Vorzug geben, weil mir der aus den Berichten meiner dort sozialisierten Mitmenschen insgesamt stringenter und praxisnäher erscheint.

    Das im Osten verbreitete Klischee vom Schauspielunterricht o.ä. ist aber genauso ein Quatsch, wie äquivalente West- Vorurteile gegenüber dem Osten. Wir waren ja nicht alle auf der Waldorfschule. Und auch dort gabs kluge Leute. Fazit: Ich habe in 13 westdeutschen Schuljahren keinen Schauspielunterricht genossen, dafür eine Weile "Polytechnik" gehabt, wo wir dann eher untermotiviert gekocht, genäht und getöpfert haben. Wir waren halt die mit dem nicht so tollen Lehr(Leer?)körper...

    Und auf dem Gymnasium hielt man uns natürlich als künftige Reserve für geistige Höhenflüge nahezu vollständig von allem fern, was irgendwie praktisch verwendbar schien. Das merkt man Entscheidungsträgern mit höherer Schulbildung wohl auch durchaus an. Mein Idealbild eines Vorgesetzten ist jemand, der die Arbeit seiner Untergebenen aus eigener Praxis kennt. Aber gut: Wie war das mit dem sozialistischen Leiter und dem Zitronenfalter? Hat auch nicht immer funktioniert.

    Ist das nicht schon deswegen Schmuh, weil damals die Leute einfach von der Straße gesammelt wurden? Hier hat man ja vorher gelenkiges Junggemüse ausgewählt, um maximales Fleischgewicht zu bekommen. Abgesehen davon: Immer diese Rekorde. Öde sowas.

    In Hessen haben wir als Schüler den Samstag in Hartmut-Holzapfel-Tag umbenannt. Warum? Weil Kultusminister Hartmut Holzapfel (SPD) den Samstagsunterricht (vor allem wegen Lehrermangels) gestrichen hat. Aber wann war das eigentlich? Ich dächte, 1991 rum. Prüfung bei Wiki ergab: Der Mann kam 1991 ans Ruder. Also irgendwann da wars dann vorbei mit Samstagsschule. Und der Unterricht ging dafür werktags bis tw. um 15.00 Uhr.

    Ich hab zwar keine Ahnung von dem Weber, aber ich hab ein Video gefunden. Du mußt diesen Betätigungsstift anheben, um auf die höchste Anhebung zu kommen:

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    Ich bin beileibe kein Wirtschaftswissenschaftler, aber mir scheint doch, dem Kapital müßte es egal sein, ob die Wertschöpfung nun aus der Neuherstellung kurzlebiger oder aus der aufwendigeren Herstellung langlebiger plus der Reparatur dieser Artikel erfolgt. Warum arbeiten so viele Menschen bei uns in x Klamottenläden, wo zu teilweise stolzen Preisen extrem kurzlebige Klamotten, Schuhe usw. verkauft werden, statt z.B. als Schneider vernünftiges Zeug herzustellen? Warum sind die Städte voll von Elektronikmärkten, in denen schlecht enwickelte und kurzlebige Artikel verkauft werden und warum arbeiten die Menschen dort, statt in einer gescheiten Radiofabrik, die anständige (teure und) haltbare Geräte herstellt bzw. reparieren diese? Die Beispiele ließen sich wohl beliebig fortsetzen, nur: Warum ist das so und nicht anders?

    Zu den Warnungen: Nach dem, was ich darüber gelesen habe, wechselte das Gebiet, für das die Warnungen galten, bis kurz vor dem Ereignis mehrmals ganz erheblich seine geographische Lage. Man kann ja beim besten Willen nicht "auf Verdacht" mehrere Landkreise evakuieren, wo denn hin?

    Und tatsächlich wird so oft gewarnt, wobei nie was passiert. Das ist auch nicht die Lösung. Vermutlich gibt es sie nicht...

    Da steht doch schon bei Wikipedia genug drin. Rühmann wurde 1946 entnazifiziert, vorher gabs eh kaum Filme, hatte ja auch durchaus in den "1000 Jahren" davor schon Probleme mit dem Regime -wegen seiner jüdischen Ehefrau- und verkörpert eben die Ambivalenz des Lebens in der Diktatur. Was willste denn als deutscher Filmschauspieler machen, wenn das Land "gleichgeschaltet" ist? Nicht jeder hatte die Konsequenz und die Möglichkeiten einer Dietrich. Leben und leben lassen, sollte in dem Fall gelten. Der Bruchpilot geht ja auch in Ordnung, jedem Deppen fällt die Überzeichnung der "Bilderbuchgermanen" Hansen und der "Wasserstoff-Marianne" und im Gegensatz dazu die einseitige Zuschiebung der Negativrolle auf die brünetten Damen, wie auch in der Feuerzangenbowle, auf. Und trotzdem sind das erstklassige Filme mit großartigen Schauspielern und nebenbei Lehrstücke über Kunst in der Diktatur.

    Wenn ich mir anschaue, gegen was heutzutage alles "protestiert" wird... Ob unsere "Helden" Masken-, Test- und Sonstwasverweigerer angesichts der totalen Macht jener "1000 Jahre" jemals auch nur "piep" sagen würden?

    Meine Frau hat den roten mit Werkzeug und ich hab meinen gelben WHO- Ausweis von 1975 auch noch. Ist allerdings mittlerweile fast voll. Covid wurde unter "sonstige" eingetragen, aber da ist nur noch Platz für zwei Einträge.

    beim Amt beantragt

    Bei uns gibts den einfach vom Arzt.

    Die "klassischen" Impfstoffe sind auch nicht immer "ohne". Die mRNA- Technik hat neben der STIKO und der WHO meine mir angetraute Dr. rer. nat. für gut befunden, das langt mir dicke. Wobei ich den altmodischen Standpunkt vertrete, daß eine von der WHO empfohlene Impfung nicht falsch sein wird. Aber heute baut sich jeder seine eigene Welt, das ist eben die Ausdifferenzierung der Gesellschaft. Fragt sich halt, wie man mal eine wirkliche Katastrophe mit den ganzen "Ohnemichels" und "Besserwissern" in den Griff kriegen will. Frei nach dem Motto: Keiner macht, was er soll, jeder macht, was er will und alle machen mit..." Hoffentlich müssen wir und unsere Nachfahren es nicht mal erleben!

    Ich habs doch weiter oben schon geschrieben: Im Zweitakt- Abgas ist neben CO noch ne Menge unverbrannter Kohlenwasserstoff (HC). Der Kram verbrennt dann im Testgerät und erzeugt zusätzliches CO. Deswegen besagt die Anleitung für mein altes Boschgerät, daß Zweitakter mit vorgeschaltetem Aktivkohlefilter gemessen werden müssen. Unser TÜV hat mehrere Schläuche zur Auswahl, darunter auch einen mit Filter. Wenn der Ing den aber aus Unwissen nicht nimmt oder gar keiner vorhanden ist, dann mißt das Ding eben Mist.