Trabiunfälle

  • Tja - und die Lehne hängt letztlich nur an den Zahnsegmenten. Das ist, nüchtern betrachtet, so gut wie gar nichts.

    Mein Vater ist vor ca. 50 Jahren mit dem P50 Rallye gefahren. Einmal hat ihm jemand dabei die Heckklappe bis zum Rücksitz geschoben. Fahrer und Copilot konnten anschließend in Rückenlage den Dachhimmel betrachten. Wären die Lehnen nicht kollabiert, wäre ich jetzt vermutlich Halbwaise.

  • Ich kann nur sagen, dass ich trotz ziemlich heftigen Heckaufpralls weder ein Schleudertrauma (oder Schlimmeres) davongetragen habe, noch ist die Lehnenverstellung gebrochen. Und die PUR-Kopfstütze hat genau das gemacht, was sie soll. :thumbup:

    Insgesamt fühle ich mich in den beiden Spät-80ern mit Kopfstützen und richtigen Gurten schon ein ganzes Ende sicherer, als in den Oldies mit oder ohne Alibi-Gurte und ohne K.stützen.

    Angst beim Fahren habe ich mit denen trotzdem keine - das "was wäre, wenn?" blendet man da eh lieber aus und fährt sowieso defensiv. ;)


    Die Aufsteckdinger werden im E-Fall vmtl. relativ wenig nützen und schützen. Zumindest im Westen gab es zu diesem Zubehör mal negative Testergebnisse, meine ich mich zu erinnern.

  • Und die PUR-Kopfstütze hat genau das gemacht, was sie soll. :thumbup:

    Und wärst du 'ne Frau, mit Spangen im Haar, hätte es das Gegenteil sein können. Das nicht jeder Fahrzeuginsasse ein standardisierte Mann ist, ist auch für die Automobilindustrie ein relativ neues Erkenntnis.

  • Was ist wohl ggf. schlimmer - die Haarspange in der Kopfhaut oder das (an)gebrochene Genick? ;)

    Immerhin ist die Trabant -Kopfstütze höhenverstellbar, das ist doch schonmal was... :)

    Einmal editiert, zuletzt von fahrgast () aus folgendem Grund: ein h zu viel

  • Framing... X/


    Allen Beteiligten gute Besserung!

  • Aber, jetzt kann man Dank der Bilder auch wieder über die unterschiedlichen Qualitäten der Autos aus zwei komplett verschiedenen Zeitalter philosophieren. Der Trabant ist hier in dem Fall nicht zusammengefaltet worden und wenn doch, dann der Ford aber auch.

    Na klar sind die meisten modernen Autos heute robuster als der Trabent, aber eben, wie man sieht, doch noch nicht alle, was eigentlich traurig ist.


    Es bleibt wie es ist, schei...für alle Beteiligten.

  • Schade, der hat neulich bei den Späten noch den dritten Platz gemacht.....


    Schade um den Originallack. 😕


    Sofern der Unfallgegen die Alleinschuld hat, würde mir in dem Moment wahrscheinlich auch ein Teil meiner sozialen Konditionierung flöten gehen.... 😬

  • Na klar sind die meisten modernen Autos heute robuster als der Trabent, aber eben, wie man sieht, doch noch nicht alle

    Kollege, daß die heutigen Fahrzeuge nach jedem kleinen Rempler aussehen wie zusammengeknülltes Papier gehört zum Konzept. Die kinetische Energie soll von der Karosserie absorbiert werden und nicht von den Insassen...und da bleibt eben nur entsprechend geplantes Knautschen.


    Ansonsten:
    Den Damen und Herren der Blödzeitung sollte man den Presseausweis entziehen und sie in einen Schreiblehrgang für Anfänger stecken. Einen Zweitakter zu übersehen, obwohl der stinkt und laut knattert - unglaublich! Man hätte auch gleich von einem laut stinkenden Zweitakter schreiben können...

    Aber zum Glück ist der Fahrer noch auf de Trommelbremse gelatscht. :doh: :doh:

    Da hat wieder so ein Nachwuchsaffe sein geballtes Halbwissen eingebaut und vom Chefredakteur gabs dafür sicher einen freundschaftlichen Schulterklopfer der Marke "Gut gemacht, weiter so!"


    Naja, der Trabant sieht jedenfalls so aus, als wäre er durchaus rettbar. Versuchen würde ich es.

  • Das hast du sehr schön und auf den Punkt treffend formuliert.

    Hinter solchen Blöd-Ansagen stecken vielleicht auch wieder diese Gretagrünen Dummschwätzer.

  • Nein, genau auf die gegenteilige Klientel zielt Bild ab. Bild ist das deute FOX-News, Hauptsache reißerisch und und Ängste schüren.

  • Die Bildkatastrophenmeldungen in den 90ern, befeuert durch Professor Danners....

  • Wäre es nicht nach Lesart von Bild ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt, wenn

    alle Autos knattern und stinken würden ? ;)

    So wäre wäre sicherlich die Interpretation des Qualitätsjournalisten, wenn der Trabant

    im dem Westen, und der Ford im Osten gebaut worden wäre.

  • Ratsam ist es mMn. auf beides zu verzichten.

    Man wird schon vom Rest genug mit Gedankenmüll versorgt.

    Zumindest wird es immer schwieriger an einigermaßen seriöse Informationen zu

    gelangen.