Posts by Fridl

    Was die Vernetzung angeht die du meinst, da bin ich 100% bei dir

    Immer mehr Fahrzeuge verfügen auch über eine Notruffunktion. Das kann durchaus nützlich sein, wenn man ggf. irgendwo unbemerkt verunglückt (selbst auf Bundesautobahnen wurden nachts verunglückte Unfallopfer gelegentlich erst am nächsten Morgen aufgefunden). Auch diese rudimentäre Funktion setzt eine gewisse Vernetzung voraus.


    Ich selbst habe mir letztes Jahr zum ersten (und voraussichtlich auch einzigen) Mal im Leben einen Neuwagen geleistet. Nach genauer Lektüre der Geschäftsbedingungen und Datenschutzerklärungen habe ich auch den kostenlosen (also bezogen auf das Ausstattungspaket) Online-Dienstleistungen, zugestimmt. Diese Entscheidung hätte ich vielleicht anders getroffen, wenn ich nicht die letzten 2 Jahre vor dem Kauf als externer Dienstleister in der IT des Herstellers gearbeitet hätte. IT-Sicherheit stand dort an allererster Stelle. Davon könnte so manche öffentliche Institution noch etwas lernen.


    Und mal nebenbei: Eigentlich find ich die Online-Dienste des Autos auch recht interessant, und teilweise auch als Gebrauchswertsteigernd. Beispielsweise aktualisiert sich das Kartenmaterial des Navi ohne eigenes Zutun, und ein paar Dinge wie die Lüftung etc. kann ich per App steuern, und wenn das Auto geklaut wird, kann ich den Standort nachverfolgen, bis die Diebe die Ortung abgeschaltet haben.


    Aber genau genommen ist das alles Luxus. Ich könnte auch Hupen, wenn das Auto in der Werkstatt steht ;-) Einen Werkstattaufenthalt musste er sogar schonmal über sich ergehen lassen, weil er nach nur 4 Monaten vom Neu- zum Unfallwagen mutierte. Während der Instandsetzung konnte ich übrigens gut nachverfolgen, wo mein Auto zu jedem Zeitpunkt genau stand.

    Den Konkurrenzkampf hat es in dieser Branche schon immer gegeben. Anfangs NASA, USAF und UdSSR, heute NASA, Musk und China. Das ist halt Fluch und Segen des Kapitalismus. Einerseits Triebkraft, andererseits Resourcenverschwendung.


    Eine größere Fracht ins All zu schießen ist schon ist schon seit Jahrzehnten Routine. Sie aber auch wieder heil auf die Erde zurück zu holen, war bis heute immer ein Himmelfahrtskommando. Insofern sind solche Touristenflüge aus technischer Sicht schon etwas Neues, vor allem, wenn immer mehr Material wiederverwendet werden kann.


    Ohne Wetterbeobachtung aus dem All wäre eine Wettervorhersage heute nach wie vor nur durch Schamanen und Medizinmänner möglich. Dagegen sind die heutigen Vorhersagen der Meteorologen wohl doch eine andere Hausnummer. Zumindest auf 3 Tage sind sie in der Regel sehr genau, und bei der 12h Vorhersage kann man manchmal schon die Uhr nach den eintretenden Ereignissen stellen.


    Mich wundert übrigens, dass sich bei der neuesten Technik noch keine Verschwörungstheorien verbreitet haben. Als vor ein paar Monaten die ersten Filmaufnahmen von den selbst zurückkehrenden Booster-Raketen durch die Medien geisterten, sah das Ganze schon sehr wie ein Fake aus. Erst sieht man etwas durch die Luft fliegen, dann ein Schnitt, und dann landet ein Ding aus 5m Höhe punktgenau auf dem Schiff... ein Schelm, wer böses dabei denkt ;-)

    Apropos aberwitzige Ideen:

    da gehört für mich dieser neuerdings nun tatsächlich praktizierte und wohl allen Ernstes expandierende "Weltraumtourismus" definitiv dazu! Wissenschaftlich sinnbefreit...

    Es mag sicherlich sinnbefreit erscheinen. Aber dann muss man konsequenterweise komplett die Erforschung des Weltraums mittels Raketentechnik hinterfragen. Da gibt es dann aber schon sehr viele Forscher weltweit, die das anders sehen.


    Ich gehe davon aus, dass diese reinen Touristenflüge vornehmlich dazu dienen, die Entwicklung der Raketentechnik zu finanzieren, da sie (hoffentlich) mehr Geld einbringen, als sie kosten. Zudem werden auch durch diese Flüge mit Sicherheit wichtige Erfahrungen gesammelt, die wiederum in die Entwicklung einfließen werden. Früher fanden solche Experimente eben unbemannt statt, oder mit Tieren, die man auf Nimmerwiedersehen ins All schoss, weil es noch keine Möglichkeiten zur Rückkehr gab.


    Über den Sinn und Unsinn der Raumflugtechnik im allgemeinen kann man sich sicherlich vortrefflich streiten. Um das Ganze ökologisch zu betrachten, müsste man aber erstmal wissen, welchen Anteil an der globalen Umweltbilanz dieser Forschungszweig überhaupt hat. Vermutlich eher gering.


    Es gibt aber auch sehr viele technologische Errungenschaften, die es ohne Raumflugtechnik nicht gäbe, und auf die heute niemand mehr im normalen Alltag freiwillig verzichten würde. Wobei einige dieser Errungenschaften (z.B. Satellitentechnik) manchmal Fluch und Segen zugleich sein können.

    konnte ich schnell feststellen, das das Rad hinten rechts nicht blockiert.

    Am Ende war wahrscheinlich im oberen Teil des Radbremszylinders hinten ein Luftblase (weil er schräg eingebaut ist).

    Luft im System kann wohl kaum die Ursache dafür sein, dass nur ein Rad nicht richtig mit bremst. Vermutlich hast du bei der erneuten Montage die eigentliche Ursache unwissentlich mit beseitigt.

    Aber es wird deutlich mehr "gepumpt", als dann wieder "gesaugt" wird

    Ja natürlich ist das so. Sonst würde diese Methode ja überaupt nicht funktionieren. Ich habe auch nichts gegenteiliges behauptet. Meinetwegen kann es jeder machen, wie er/sie/es will, so lange das Ergebnis stimmt. Ich gebe nur gerne meine Erfahrung weiter, wie es meiner Meinung nach am einfachsten geht, und mit der wenigsten Verschwendung von Bremsflüssigkeit.

    aber auch im Wesentlichen widerlegen.

    Was genau hast du bitte an meinen obigen Ausführungen widerlegt? Bzw. was war an meinen Ausführungen falsch?


    PS: Ein weiterer bisher unerwähnter Vorteil der Methode mit dem Auf- und Zudrehen der Entlüftungsschraube besteht darin, dass der Auffangbehälter nicht auf einem höheren Niveau als die Entlüftungsschraube stehen muss, um ein Entweichen der Luftblasen zu ermöglichen,

    Also da der Wagen vom Verkäufer 2013 komplett neu aufgebaut wurde

    Ähm 2013 ist inzwischen 8 Jahre her. Bremshydraulik mit DOT4 benötigt streng genommen eine Wartung alle 2 Jahre. Besonders im Trabant, da bei den Bremszylindern der neueren Bauart auch gerne außerhalb der Manschetten Korrosion auftritt. Demzufolge würde ich nicht grundsätzlich nicht davon ausgehen, dass alle Teile, die du noch nicht überprüft hast, auch tatsächlich noch in Ordnung sind.


    Vielen Leuten ist es auch nicht klar, dass bei der Arbeit an der Hydraulik absolute Sauberkeit eine wesentliche Voraussetzung für eine lange Nutzungsdauer ohne größeren Wartungsbedarf ist. Die Funktionsflächen eines Bremszylinders fasst man beispielsweise nach einer gründlichen Reinigung mit Spiritus nicht mehr mit nackten Fingern an, weil selbst der Säureanteil im Hautfett anschließend Korrosion fördert.


    Demzufolge ist nicht auszuschließen, dass auch der 8 Jahre alte Hauptbremszylinder möglicherweise nicht mehr wirklich intakt ist.


    Mit der Zweikreis-Bremse kenne ich mich leider nicht aus, aber da scheint mit die Problematik am HBZ nochmal etwas komplexer zu sein, als bei Einkreis.


    Wenn alles wirklich sauber montiert ist, dann kann so ein HBZ auch mit DOT4 schonmal locker 20 oder mehr Jahre halten.


    Gruß Steffen

    Derartige Ueberschuesse gibt es augenblicklich nicht. Schau Dir einfach mal die Marktdaten an.

    Du hast natürlich vollkommen recht. Vielleicht war mein Beispiel mit den Offshore-Anlagen schlecht gewählt. Wenn aber nach wie vor das Ziel gesetzt ist, zu 100% auf die sogenannte "erneuerbare Energie" (was für eine doofe Phrase) zu schwenken, dann muss die Herausforderung der Zwischenspeicherung gemeistert werden, Und die Wasserstoff-Elektrolyse ist einer von mehreren möglichen Lösungsansätzen.


    Im Übrigen ist auch das von dir verlinkte Diagramm absolut nicht aussagekräftig. Man erkennt daraus einfach nur, dass der Anteil der sogenannten "erneuerbaren Energie" noch sehr sehr weit vom eigentlichen Ziel entfernt ist. Aber das ist genau genommen auch nichts neues.


    Zum Thema Zwischenspeicher: Fahr mal bei ordentlich Wind auf der A9 von Berlin nach München, und wirf dabei (möglichst ohne Verkehrsgefährdung) einen Blick auf die zahlreichen Windmühlen, die die Autobahn immer dichter säumen. Du wirst feststellen: je mehr Wind, umso mehr Windmühlen stehen still. Ich gehe davon aus, dass dies ein Anzeichen dafür ist, dass die Energie genau zu diesem Zeitpunkt nirgendwo eingespeist werden kann, Weil gerade das Angebot die Nachfrage übersteigt.


    Genau das meinte ich übrigens mit "Überschuss". Ich gehe davon aus: Je besser die Herausforderung des Zwischenspeicherns bewältigt wird, umso höher wird auch der Anteil der Sonnen- und Windenergie in der Gesamtbilanz werden.

    Möglicherweise kann man ja dann auch auf den bestehenden Masten das separieren.

    Im Niederspannungsbereich für die "letzte Meile" ist das sicher ein denkbarer Ansatz. Da werden die Strippen heutzutage auch eher verbuddelt, und wenn eines Tages das letzte Kohle/Gas/Öl/Müllverbrennungs-kraftwerk abgeschaltet sein sollte, dann stehen die ehemals "schmutzigen" Leitungen für neue Aufgaben zur Verfügung.


    Die eigentliche Herausforderung ist jedoch der Transport der Energie über größere Entfernungen. Da sehe ich mittelfristig keine Alternative zur gemeinsamen Nutzung der Infrastruktur. Es sei denn, es werden in Kürze entscheidende Durchbrüche in der Halbleitertechnik etc. erzielt, die auch in großem Umfang die Gleichstromübertragung ermöglicht.Bei den Offshore-Windmühlen ist das zwar bereits state of the art, aber verglichen mit dem gesamten Energiebedarf bisher eher ein Fliegenschiss...

    Während meiner Zeit bei Enercon 2005-2011 wurde uns so ein Konzept mal vorgestellt, war wohl auch eine Deutsche Firma die da entwickelt hatte.

    Wenigstens eine "Wasserstoff-Fabrik", die ausschließlich mit überschüssiger Offshore-Windenergie betrieben wird, gibt es auch in Deutschland schon, wie ich vorneulich im TV sah. Allerdings wird der Wasserstoff derzeit noch mit Tanklastern zu den wenigen Tankstellen für Brennstoffzellenautos befördert, was dann ökologisch auch wieder fragwürdig ist.


    Das Konzept, die Wasserstoff-Fabrik quasi als Pumpspeicherwerk auszubauen wäre ein super Ansatz. Es ist nahezu ein Verbrechen, solche Konzepte nicht weiter zu verfolgen, sondern stattdessen für schnelles Geld zu veräußern und dann komplett einschlafen zu lassen. So wird das nix mit dem Erreichen der Klimaziele. Denn wie sagten schon die alten Indianer: Geld kann man nicht essen... oder so ähnlich.

    Bei der WHIMS-Methode wird dir sicherlich schon aufgefallen sein, dass beim Lösen des Bremspedals immer ein Teil der Flüssigkeit und somit potenziell auch einige der eben erst herausbeförderten Luftbläschen wieder ins System zurück gesaugt wird. Daher ist es bei dieser Methode besonders wichtig, das Pedal wirklich vollständig durchzutreten.


    Die zweite Person zum Öffnen und Schließen der Entlüftungsschraube ist nicht nur eine Hilfe bei der Feststellung, ob noch Luft kommt. Vielmehr geht das Ganze durch Öffnen und Schließen der Schraube tatsächlich wesentlich schneller, und es wird auch weniger Bremsflüssigkeit verpanscht. Schon allein deshalb, weil der Auffangbehälter zu beginn leer sein kann, was bei der anderen Methode nicht geht.

    Geht nicht? Na klar geht das! Wird aktuell bei den Telefonleitungen ja auch gemacht. Neben die altem Kupferadern wird das Glasfaserkabel verlegt.

    Neue Hochspannungsleitungen zu verlegen ist aber schon eine ganz andere Hausnummer, als ein bissel Telefonstrippe. Man kann es ja regelmäßig in den Medien verfolgen, was da dran hängt.


    Eine interessante Möglichkeit wäre, die überschüssige Energie aus den Offshore-Windmühlen in Form von Wasserstoff zwischenzuspeichern. Das Ganze steckt zwar auch noch in den Kinderschuhen, hat aber viel Potenzial, und definitiv seine Daseinsberechtigung parallel zu anderen Technologien. Nur leider ist das ja politisch nicht gewollt.

    Natürlich bringe ich da den Verbrenner ins Spiel. Es ging um die Effizienz des Stromers. Womit soll ich dann vergleichen, wenn nicht mit einem Verbrenner?

    Sorry, offensichtlich haben wir komplett aneinander vorbei geredet. Aus meiner Sicht ging es um den Vergleich der Effizienz von ausschließlich Elektrofahrzeugen mit hoher Eigenmasse gegenüber denen mit geringerer Eigenmasse. Und den hast du selbst angezettelt, mit der Behauptung, dass eine größere Masse vorteilhaft für die Energierückgewinnung sei. Letzteres ist eben einfach falsch, wenn man die Energiebilanz sinnvoll betrachtet. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich mit meinen nachfolgenden Beiträgen klarstellen. Ich hätte mich nicht einmal gemeldet, wenn du nicht auf den Kühlschrankvergleich von Mossi so merkwürdig reagiert hättest.


    Da du mich darum gebeten hattest, deine Beiträge genauer durchzulesen, möchte ich dich ebenfalls darum bitten, meine früheren Beiträge in diesem Thema zu betrachten, um festzustellen, dass ich nicht zu der Fraktion der absoluten Gegner der Elektromobilität gehöre, obgleich ich ebenfalls kein Fan bin. Deshalb habe ich mir im letzten Jahr meinen ersten Neuwagen gekauft (Verbrenner), der aber nur noch mit Automatikgetriebe verfügbar ist. Das Scheißding nervt mich schon genug. Da muss ich mir nicht noch zusätzlich die unergonomische Bedienung der Hitech-Fahrzeuge antun.


    Btw: Ich bin von Beruf Informatiker und entwickle auch selber Software. Von ca. 1990 bis ca. 2010 wurden die Benutzeroberflächen von Software immer besser. Seitdem werden sie immer schlechter. Und zwar teilweise noch schlechter als schon weit vor 1990. Für den Straßenverkehr brauche ich, so lange das Auto nicht komplett autonom unterwegs ist, auch verschiedene Hebel und Knöpfe, die genau da sind, wo sie hin gehören, und die ich binnen Millisekunden betätigen kann. Wenn es die nicht gäbe, dann wäre ich vermutlich schon seit mindestens 10 Jahren tot.

    Also ist doch der Wirkungsgrad des Verbrenners miserabel im Vergleich zum Stromer.

    Äh, ja natürlich. Hat das irgend jemand hier im Thread jemals in Frage gestellt? Da wir hier alle Technik-Affin sind, würde ich das glatt verneinen, ohne alle Beiträge auf den letzten 34 Seiten nochmal gelesen zu haben.


    Die Diskussion dreht sich doch um ganz andere und zu großen Teilen auch politische Dinge. Beispielsweise gibt es ja noch andere technologische Ansätze, den Verbrennungsmotor abzulösen, die schon seit Jahrzehnten mit kargen Mitteln erforscht, aber eben nie so gehyped wurden, wie heute die LI-Akku-Basierte Technologie. Das ist eigentlich sehr schade, und soweit ich weiß mischt Tesla & Co. in dieser Richtung überhaupt nicht mit, und alle anderen großen Konzerne befinden sich ebenfalls wieder auf dem Rückzug.


    OK?


    Gruß Steffen


    PS: Wie ich schon weiter oben erwähnte, ist in meinem Verwandtenkreis schon seit über 2 Jahren ein Tesla 3 als Zweitwagen etabliert, der auch Langstrecken (Berlin-Saarbrücken) schon mehrfach (fast) genau so wie früher absolvierte. Die Pausen werden vielleicht etwas anders eingeteilt, aber im Vergleich zum Trabant (um den es ja hier im Forum nebensächlich auch geht), dürfte das keine relevante Einschränkung darstellen. Der Wagen hat auch eine Hängerkupplung und der Segelfluganhänger verursacht im regionalen Bereich nur wenig Mehrverbrauch, Aber ich glaube, die Urlaubsreise mit dem Wohnanhänger wurde dann doch eher mit dem Erstwagen getätigt, Genau weiß ich das nicht, denn auf den Urlaubsfotos ist kein Zugfahrzeug zu sehen.


    Auch im erweiterten Bekanntenkreis gibt es einen Tesla 3, der schon mehrfach klaglos von München nach Dessau und zurück gefahren ist.


    Um nochmal auf den MDR-Beitrag zurück zu kommen: Das getestete "Short-Range"-Modell ist sicherlich preislich der Werbeträger des Herstellers, aber für mehr Geld bekommt man offensichtlich auch etwas G'scheits.


    PPS: Achso und übrigens: Sitzheizung hat vielleicht 100W, Klimaanlage ca. 2-3 kW (geteilt durch das Einschaltverhältnis)... Fortbewegung mit konstant 120 km/h benötigt etwa 20-25 kW. Merkt ihr was? Die Sitzheizung ist Scheißegal bezüglich der Reichweite, Die Klimaanlage macht sich ungefähr in der ersten Stelle vor dem Komma bemerkbar.

    Miserabler Wirkungsgrad beim Verzögern? Wie stufst du dann den Wirkungsgrad beim Verzögern eines Verbrenners ein? Es geht mir um den Vergleich.

    Es geht natürlich um den Vergleich langsames Aufladen aus der Steckdose versus Aufladen durch Rückgewinnung. Was denn sonst?


    Warum bringst du jetzt den Verbrenner ins Spiel? Wo es keine Rückgewinnung gibt, kann auch nichts verglichen werden.


    Fakt ist: Jedes Gramm an Masse, was gar nicht erst beschleunigt werden muss, macht den Gesamtprozess der Fortbewegung effizienter. Und genau das hattest du trotz Zurückrudern eben nicht klar dargestellt.

    Ich wollte damit sagen, dass ein höheres Gewicht nicht zwangsläufig ein Nachteil ist. Höheres Gewicht = mehr Rekuperation. Ein schwereres Fahrzeug kann mehr Energie zurückgewinnen als ein leichtes.

    Und wie bitte ist die höhere kinetische Energie vorher in das schwerere Fahrzeug herein gekommen? Perpetuum Mobile?


    Hinzu kommt der in der Regel miserable Wirkungsgrad bei der Energierückgewinnung. Der Akku kann nicht beliebig schnell geladen werden. Beim verkehrsgerechten Verzögern müssen aber in kurzer Zeit sehr hohe Energiemengen umgewandelt werden, sodass ein Großteil davon dann doch wieder als Abwärme abgeführt werden muss, und nicht im Akku ankommt. Theoretisch wäre damit also das leichtere Fahrzeug im Vorteil, da die geringere Energiemenge auch effizienter Rückgeführt werden kann.


    Deine Darstellung hat etwas von: Ich fahre zu schnell es geht, damit ich an der Tankstelle ankomme, bevor der Kraftstoff alle ist.

    Wie müssen die das Ding geprügelt haben oder gleichzeitig alles von A-Z ausprobiert haben was da verbaut ist an elektrischen Helfern, sowie Klima und Heizung, um die Reichweite derart zu verringern.

    Nix geprügelt. Tempo 120 auf fast leerer Autobahn im Konvoi von Leipzig nach Erfurt und zurück, zuzüglich weniger Kilometer Stadtverkehr an Start und Ziel.