Posts by Fridl

    Was spricht deiner Ansicht nach gegen gekapselte Lager vorn?

    Diesen Floh hat mir letztes Jahr ein langjährig etabliertes Forenmitglied ins Ohr gesetzt. Mit der Begründung, dass damit die Förderscheiben in ihrer Funktion behindert werden. So wirklich glauben kann ich das auch immer noch nicht. Ist mir aktuell auch egal, Denn es sind wieder offene verbaut und die werden mich voraussichtlich überleben ;-)

    Wie viel von dem ganzen Fett, das Du in das hintere Radlagergehäuse füllst, wird wirklich aktiv? Das ist pure Verschwendung.

    Damit hast du natürlich völlig recht. Das sieht man vor allem an den alten Ceritol-gefüllten Radlagergehäusen, bei denen sich über die Jahre die Feststoffe von den öligen Bestandteilen getrennt haben. Trotzdem haben die ihre Grenznutzungsdauer von ca. 80 tkm in der Regel problemlos erreicht oder gar überschritten.


    Meine Antwort oben bezog sich hauptsächlich darauf, dass dem Fragesteller "das Fetten auf den Senkel geht". Und das sollte ab dem Einbau erledigt sein.


    Nebenbei: Wieviel zusätzliches Fett sollte man eigentlich bei gekapselten Lagern verabreichen, damit die Feder nicht trocken läuft? Vor 5 Jahren am Wohnwagen waren wir vorsichtshalber auch eher großzügig damit. Denn das wird ja während der Fahrt auch irgendwie immer nur nach außen geschleudert, wo es nix nützt.

    Offene Lager als Radlager, egal ob vorn oder hinten, ist vergebene Liebesmüh.

    Den Spruch kann ich überhaupt nicht nachvollziehen: Was für Lager verbaust du vorne bei Scharniergelenkwelle?


    Gruß Steffen

    ok. Verstehe.

    Da bin ich mir noch nicht wirklich sicher.

    Schade eigentlich.

    Ja, finde ich auch. Aber lies doch noch einmal alles ganz genau durch. Hol dann nochmal ganz tief Luft. Überlege dann nochmal, was du eigentlich konkret fragen wolltest. Vielleicht in welchem preislichen Bereich du welche Zustandsnote suchst (nur mal als grobes Beispiel).


    Dann wirst du mit Sicherheit auch konkretere Antworten bekommen. Bisher war hier im Thread fragenmäßig nur sehr allgemeines Geschwafel zu lesen, worauf objektiv auch keine konkreteren Antworten möglich sind, Das wurde ja auch schon mehrfach erwähnt, Das (auf Grund deines Auftritts vorprogrammierte) Lästern einiger Teilnehmer mal außen vor.


    Also versuche es nochmal sachlich und systematisch, und schon wirst du hier auch optimal unterstützt.


    Gruß Steffen

    Entscheidend für mich, die sind gekapselt... Das mit dem Fetten geht mir einfach auf den Senkel...

    Das verstehe ich nicht. Auch die ungekapselten Lager werden nur einmalig beim Einbau mit einer Fettfüllung versehen, die dann ein "Leben" lang halten sollte. Ein nachträgliches Fetten ist an der Trabant-Hinterachse konstruktiv gar nicht vorgesehen.


    Nach meinem Verständnis besteht der Vorteil der gekapselten Lager an der HA hauptsächlich darin, dass ein zusätzlicher Schutz besteht, falls die Gummikappe auf der Innenseite irgendwie undicht werden sollte.


    Gruß Steffen

    Nunja, so profane Fehlerquellen, wie lose Kontakte sollte man eigentlich bereits ausgeschlossen haben, bevor man andere Leute um Hilfe fragt... :/


    Aber dennoch danke für die Rückmeldung und ich freue mich für dich, dass der Wagen wieder einwandfrei läuft.


    Gruß Steffen

    Lediglich der Verschluss vom Kästchen hat inzw. das Zeitliche gesegnet, damit kann ich nach den vielen Jahren und häufiger Nutzung aber gut leben.

    Ja, genau so geht es mir auch. Aber auch da sind die teureren (Hobby)-Werkzeuge oftmals nicht viel besser. Hatte da sogar schon den Eindruck: Je teurer das Werkzeug, umso billiger (im Sinne von Haltbarkeit) die Verpackung.


    Gruß Steffen

    So, da ich grad beim Feierabendbier sitze, und keine Lust mehr habe, was sinnvolles zu machen, mische ich mich jetzt auch noch hier ein ;-)

    Werde ich mir trotzdem einen Trabi holen, denn ich kann es mir leisten, will es nur nicht.

    Diesen Widerspruch musst du jetzt nicht zwingend öffentlich auflösen. Jedoch wenn du etwas tun wirst, was du eigentlich nicht willst, dann ist dieses Forum hier nicht der geeignete Ort, um diesen inneren Konflikt auszutragen ;-)

    Es kann aber nicht sein, dass ich für nen Haufen Schrott, den ich bloss noch zusammenfegen brauch, oder für nen "tuning"trabi so viel Geld bezahlen soll.

    Derartiges hat in diesem Thread bisher auch niemand befürwortet. Natürlich kommt es (nicht nur im Auto-Bereich) häufig vor, dass jemand versucht, irgendwelchen Schrott zu völlig überzogenen Preisvorstellungen zu veräußern. In den entsprechenden Rubriken hier im Forum kannst du auch verschiedene Auswüchse davon mitlesen, und wirst dann auch sehen, dass sich viele Mitleser einfach nur entspannt darüber amüsieren.


    Im Übrigen ist dieses Phänomen nicht erst im Internet-Zeitalter entstanden. Am Gebrauchtwagenmarkt in der DDR (egal ob Schwarzmarkt oder Zeitungsinserat) waren solche unseriösen Auswüchse mindestens genau so häufig anzutreffen.

    Warum soll ich eure Garagenmiete und/oder eure Arbeitsstunden zahlen?!

    Das mit der Garagenmiete verstehe ich eigenlich nur als abstraktes Beispiel für Lagerhaltungskosten, und so war es vermutlich auch gemeint. Natürlich spielt das beim Oldtimerverkauf nur eine untergeordnete Rolle.


    Der investierte Aufwand zur Instandsetzung oder Restaurierung sollte aber beim Verkaufspreis schon eine maßgebliche Rolle spielen. Bei hochpreisigen Klassikern ist das Gang und Gäbe. Bei niedrigpreisigen, wie Trabant, ist es aber durchaus legitim, wenigstens einen Teil dieses Aufwands im Verkaufspreis abzubilden.

    nur weil Ihr länger wie ein halbes Jahr braucht, um den Karren auf die Strasse zu bekommen.

    Dazu sage ich lieber gar nichts.

    Fitch( der das alles viel entspannter sieht, als Ihr)

    So wirklich entspannt kommst du offensichtlich bei den meisten Mitlesern (und Mitdiskutierenden) hier nicht an, sonst wäre diese Diskussion gar nicht erst in diese Richtung gegangen ;-)


    Viele entspannte Grüße

    Steffen (der inzwischen das zweite Feierabendbier genießt)

    mein kleiner Mannesmann-Nusskasten (noch von Plus) z.B. hält schon seit über 20 Jahren einwandfrei

    In dem konkreten Fall würde ich auch weniger von "Billigwerkzeug" sondern eher von "preiswert" sprechen. Die Mannesmann-Kästen wurden damals von Plus sehr günstig angeboten. Ich hab auch so ein Teil (allerdings noch keine 20 Jahre alt) mit umfangreichem 1/2" und 1/4" Sortiment, und würde das als durchaus solides Werkzeug bezeichnen. Zumindest für den Hobby-Bereich ebenbürtig mit deutlich preisintensiveren Anbietern im gleichen Segment, wie beispielsweise Proxxon.


    Gruß Steffen

    Mallin ist tot!

    Wie amtlich ist denn diese Aussage? Gerüchte dieser Art kursierten hier im Forum schon vor 2 Jahren. Bei meinem damaligen Anruf bei Mallin wurde mir gesagt, dass alles ganz normal läuft, und kein Ende geplant sei. Einfach den zu regenerierenden Kram hinschicken, mit einem formlosen Auftrag. Und der Herr mit dem ich sprach, klang von der Stimme her auch nicht so, als ob er in den nächsten 10 Jahren in den Ruhestand gehen würde. Binnen sehr weniger Tage bekam ich damals die regenerierten Teile zugeschickt, sogar original Renak (hatte ich auch eingeschickt und extra darauf hingewiesen).


    Wenn an der Aussage tatsächlich was dran ist, dann sollte ich wohl dringend mal wieder dort anrufen, denn inzwischen haben sich schon wieder einige Trabant-Bremszylinder zum Regenerieren bei mir angesammelt...

    Trabantwelt.de wirbt mit "Premiumqualität"

    Die "Strandard"-Qualität von Trabantwelt (für den 601er) habe ich vor 5 Jahren im Wohnwagen eingebaut. Trotz beängstigend schmaler Manschetten sind die bisher unauffällig. Die "Premium"-Qualität vom gleichen Händler wollte ich letztes Jahr im 77er einbauen. Da stimmte hinten nicht mal die Geometrie zwischen Befestigungsschraube, Bremsleitung und Entlüftungsschraube. Zum Verbau musste die Ankerplatte nachbearbeitet werden.


    Vorn passten die "Premium"-Zylinder zwar auf Anhieb, aber die Bremsleistung lässt zu wünschen übrig. Die darauf folgende HU wurde gerade so bestanden. Woran das ganz genau liegt muss ich aber noch herausfinden.


    Viele Grüße

    Steffen

    Auf meinen Traggelenken steht Meyle drauf, und ich kann die, genauso wie jedes China Gelenk, jedes Jahr ersetzen.

    Jeder wie er meint.


    Auf meinem (Alltags-) Auto steht Lexus drauf, und an dem wurden in den letzten 20 Jahren nur wirkliche Verschleißteile wie z.B. Bremsbeläge gewechselt. Alles andere verschleißt so wenig, dass es in den 20 Jahren noch nicht relevant wurde.:P


    Gruß Steffen


    PS: Toyota täte es vermutlich auch, aber deren aktuelle Modelle sehen ja noch bescheidener aus... und haben noch weiniger unter der Haube... und sind auf der falschen Achse angetrieben...


    PPS: Sorry das hat ja nichts mehr mit dem Thema zu tun...

    Äh ja, das muss nicht sein <X


    Hat aber nix mit der "Katzentreppe" an der Heckscheibe zu tun, deren Ästhetik doch eher einer Mode folgt, die erstens zeitgemäß, zweitens gar nicht mal so unschön und drittens dazu beitragen könnte, wirkliche Liebhaber von irgendwelchen Hipstern zu trennen.


    Viele Grüße

    Steffen

    6206 C2 2RS2 namhafter Hersteller sind selten und auch nicht billig.

    Genau das durfte ich in den letzten Jahren auch feststellen. Vor 5 Jahren habe ich noch genau einen Online-Shop gefunden, der 6206 C2 2RS2 von SKF an Privatkunden verkaufte. Ich durfte dabei so ca. 18 EUR pro Lager abdrücken.


    Inzwischen ist es aber fast unmöglich, genau solche Lager von Markenherstellern zu erwerben.

    Die offenen tun es ja auch.

    ... und genau so sehe ich das auch. Offene scheint es gerade gut und günstig zu geben. Z.B. Hier: https://www.rollerbearings.sho…er-6206-c2-193-gr/a-3898/

    Äh... und von welchem namhaften Hersteller sind jetzt diese Lager genau???


    Gruß Steffen

    Ja, der bedauernswerte Schöpfer dieses Fahrzeugs musste wohl leider aus dem Gedächtnis arbeiten (frei nach O.F. Weidling... ;-) )


    Vielleicht hatte er aber auch als Vorlage das Steckbaustein-Modell der "Marke" "Cobi", welches ich letztes Jahr zu Weihnachten bekam ;-)


    Verschmitzte Grüße

    Steffen

    Falls du es nicht schaffst "www.mdr.de" in den Webbrowser einzugeben: Meine Frau nimmt die Wiederholung heute Nacht auf, dann kann ich dir eine Kopie in HD schicken...


    duck und weg...


    :aaa::schaaaf:

    Was ist denn gegen eine Katzentreppe einzuwenden? Die wäre doch wesentlich zeitgemäßer, als viele andere Maßnahmen, die man leider heute an vielen "getunten" Klassikern vorfinden muss... Mir hat das damals gefallen, sofern das Anbauteil tatsächlich passend war.


    Gruß Steffen

    Gerade läuft in der Umschau ein nicht uninteressanter Beitrag über Trabant- und Ostfahrzeug Liebhaber auf der abtrünnigen Insel.

    Hallo,


    Ich habe noch nicht genau verstanden, worauf die Frage tatsächlich abzielt, denn prinzipiell gibt es bei den einschlägig bekannten Teilehändlern die meisten Teile für die neueren Bremsanlagen zu kaufen.


    Du willst von Einkreis auf Zweikreis umbauen? Wenn ja: Ist der Einkreis-Hauptbremszylinder noch vorhanden? Wenn ja: Ist er Regenerierungsfähig? Wenn ja: keinesfalls wegwerfen!!!


    Gruß Steffen


    PS: Die Anzahl der Bremsleitungen, die vom Hauptbremszylinder abgehen, ist bei Einkreis und Zweikreis gleich, abgesehen von der Anordnung.