Beiträge von Krümel

    Die Genossenschaften in der Landwirtschaft waren dem Westen sowieso suspekt.

    Am besten ihr nehmt eure Äcker wieder allein unter den Pflug, so der " gute " Rat.

    Ich habe schon damals an dieser Aussage gezweifelt.

    In jedem anderen Metier wird auf Spezialisierung und Vergößerung der Strukturen

    gesetzt, und den Bauern erzählte man, arbeitet besser wieder wie früher.

    Die wenigen Bauern, die diesem Rat gefolgt sind, haben meist nicht lange überlebt.

    Völlig außer Acht gelassen wurde, dass auch schon 1990 im Westen der Trend zu

    größeren Strukturen ging.

    Der Genossenschafter im Osten konnte so u.U. wenigstens noch Bauer bleiben,

    wogegen die Bauern im Westen oft nicht nur Haus und Hof verloren sondern

    auch ihren Beruf.

    So gesehen, stand scheinbar ein großer Plan hinter der Sache, welcher aber nicht

    so funktioniert hat wie von einigen erhofft.


    fahrgast

    Nach dem gleichen Muster wurde auch eine GPG in meinem Heimatort vom

    Markt genommen. Jetzt kommen die Äpfel aus dem Alten Land, oder schlimmer

    aus dem fernen Ausland.

    Mag ja durchaus so sein, aber wäre es nicht sinnvoller zuerst einmal in Amtsstuben

    und auch in den Kommunen nach Einsparpotential zu fahnden ?

    Ich sehe da so einige Möglichkeiten, wenn ich da die Straßenbeleuchtung oder

    das Heizen bei offenen Fenstern in den Schulen nehme

    Ein Kinderspielplatz in meiner Nachbarschaft ist z.B. die ganze Nacht taghell

    beleuchtet.


    Übrigens soll die Lage bei der Versorgung mit Öl nicht so dramatisch wie jene

    mit Gas sein.

    Man könnte doch zuerst einmal auf die E - Mobilität verzichten um Strom zu sparen. Die Verbrenner benötigen kein Gas.

    Dann wäre doch weniger Gas in der Stromerzeugung nötig. ;)

    Im ZDF ließ man gestern einen Heizungsbauer zum Thema Gasersparnis zu Wort kommen.

    Haupttipp war, beim Heizkessel den Heizbetrieb in der warmen Jahreszeit abzuschalten, und nur noch die Warmwasserbereitung in Betrieb zu lassen.

    Das würden nach Aussage des Spezialisten viele Leute nicht tun, und nur die

    Heizkörperventile schließen.


    Für wie blöd halten diese Leute eigentlich die Bevölkerung, wenn ihnen solch ein

    " Tipp " die Erwähnung in einer Nachrichtensendung wert ist.

    Soeben gelesen :

    Jetzt wollen die Briten Julian Assange wohl doch an die Amis ausliefern.

    Interessant, wie auch die "Guten " mit Leuten umgehen, die für sie unbequeme Wahrheiten öffentlich machen.

    Wie so oft wieder mal zweierlei Maßstäbe !

    Ratsam ist es mMn. auf beides zu verzichten.

    Man wird schon vom Rest genug mit Gedankenmüll versorgt.

    Zumindest wird es immer schwieriger an einigermaßen seriöse Informationen zu

    gelangen.

    Wenn du deinen Strom selbst verbrauchst, und die Solarwärme noch dazu,

    passt das nicht ins Konzept der Energiekonzerne. ( also dezentrale Energieerzeugung )

    Deshalb müssen die Komponenten dafür für die Endverbraucher möglichst teuer

    bleiben.

    Wo sollen denn da die Energiekonzerne dann noch Gewinne machen ?

    Geht es bei solchen Themen oft nicht ausschließlich um Fantasie ?

    Die Realität ist doch meist wesentlich unspektakulärer.

    Wenn man tatsächlich alles sehen kann, ist doch der Reiz dahin.

    Auf jeden Fall werden die Leute Mittel und Wege finden überteuerte Energiekosten

    zu kompensieren.

    Was dann dabei stattfindet, dürfte der Umwelt nicht unbedingt besser bekommen wie

    die jetzige Lösung.

    Wäre es nicht nach Lesart von Bild ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt, wenn

    alle Autos knattern und stinken würden ? ;)

    So wäre wäre sicherlich die Interpretation des Qualitätsjournalisten, wenn der Trabant

    im dem Westen, und der Ford im Osten gebaut worden wäre.

    Ich sehe das ähnlich. Solch einen Kaiser gibt es überhaupt nicht für den ich mich

    erschießen ließe.

    Kurioserweise zetteln immer solche Leute Kriege an bzw. fordern zum Kampf auf, die warm und trocken zu Hause sitzen.

    Die ach so hehren Ziele solcher Auseinandersetzungen stellen sich hernach fast immer

    als vorgeschoben heraus. In Wahrheit geht es um Macht und Geld.


    Es wäre ganz schnell Schluss, wenn die Verursacher persönlich gegeneinander antreten müssten.

    Habe gerade gelesen, wie z.B. " Klimaaktivisten" und auch die Grünen auf den Vorschlag eines Pflichtdienstes für junge Menschen reagieren.

    Es werden zuerst einmal höheres Taschengeld,Teilzeitmöglichkeit und Digitalisierung gefordert.

    Einer schlägt " vernünftige Entlohnung " mit mind. 1.500,- Euro Brutto vor.

    Die Kühnast meint, dass eine Pflichtaufgabe für Ältere die beim Klimaschutz nicht aktiv genug sind, sinnvoller wäre.

    Wer da wohl entscheidet, wer genug Aktivität vorzuweisen hat ?

    Dass die Älteren vielleicht schon Jahrzehnte Aktivität im Berufsleben vorzuweisen haben, kommt denen nicht in den Sinn.


    Es ist nicht zu glauben, was da für ein Anspruchsdenken herrscht, und zu was man tatsächlich für die Gesellschaft zu leisten bereit ist.

    Jetzt hat man wohl teilweise erkannt, dass Ausgliederung ( ich rede lieber so)

    durchaus Nachteile hat.

    Bald wird also Insourcing ;) empfohlen.

    Ich habe sowieso nie verstanden, weshalb unsere Wirtschaft so sorglos mit dem Transfer von Technologien umgegangen ist.

    Als an Rohstoffen armes Land ist Technologie das einzige Pfund mit dem wir wuchern

    können.

    Ich habe noch vor Augen, wie z.B. die Chinesen seinerzeit ein Komplettes Stahlwerk

    demontiert und mitgenommen haben.

    Wir wissen jetzt zwar noch wie es geht, können aber bestimmte Produkte nicht mehr herstellen.

    Wir haben eben in Deutschland Marktwirtschaft. Von der Sozialen Marktwirtschaft

    hat man sich über die Jahre längst verabschiedet bzw. sie so ausgehöhlt, dass sie kaum

    noch wahrnehmbar ist.

    Ich bin auch der Meinung, dass die Daseinsvorsorge nicht in Privatbesitz gehört.

    Wo die Reise hingeht erkennt man daran, dass sich Konzerne schon jetzt so aufstellen, dass sie auch die erneuerbaren Energien kontrollieren.

    Eine dezentrale Energieversorgung ist eben nicht gewollt.

    Dann könnte man ja nicht mehr mit Marktmacht die Preise bestimmen.

    Jetzt sind ja angeblich die Lagerbestände, welche noch dem alten Einkaufspreis

    unterlagen, an dem z.Z. noch hohen Preisen schuld.

    Man darf gespannt sein, welche Ausrede sich die Ölkonzerne danach einfallen

    lassen.

    Die sind ja da schon immer kreativ gewesen, wenn es um Bereicherung geht.