Corona COVID 19

  • Sterben kann man, wenn man ein entsprechendes Alter dafür erreicht hat.

    Einen zweiten Start gibt es nicht. Immer vorsichtig sein mit endgültigen Entscheidungen.

  • Möglicherweise verwechselst Du da was.

    Garantiert nicht. Patientenverfügung vom Hausarzt ist genauso Popo. Ein Arzt ist zwar Akademiker, aber eben kein Jurist und damit kein Notar. Der kann beglaubigen was er will, es reicht im Zweifel nicht aus.


    Wenn du schon eine notarielle Vorsorgevollmacht hast, dann ist das sehr gut, die kannst du erweitern oder neu aufsetzen lassen, denn heute gibt der Notar auch eine Vorsorgevollmacht mit anhängiger Patientenverfügung raus.


    Hab ich gerade erst für/mit meine/r Mutter gemacht.


    Beim Testament hingegen muss es nicht zwingend notariell beglaubigt sein. Wenn man bei einem handgeschriebenen Testament die Echtheit (z.B. per Schriftproben) beweisen kann, wird es anerkannt.

    Außerdem kann man ein Testament auch selber ohne Notar persönlich beim Nachlassgericht hinterlegen bis zum Erbfall.


    Vorsorgevollmacht sollte ebenfalls vom Notar sein, dass ist richtig.


    Eine Betreuungsvollmacht kann man erteilen, aber letztendlich legt das Gericht den Betreuer fest. Wenn das Gericht der Ansicht ist, der Betreuer ist ungeeignet (warum sei jetzt dahingestellt), kann es der Vollmacht widersprechen und einen anderen Betreuer festlegen. (das hat der Bundesgerichtshof entschieden).

  • Das dürfte aber eher der Ausnahmefall sein, oder?

    Eine Bekannte ist im medizinischen Bereich tätig und meinte mal zum Thema, dass es bei Patienten z.B. mit 40-50 bei der P.verfügung ärztlicherseits wesentlich enger gesehen wird, als z.B. bei einem über 90-jährigen schwer Erkrankten (wo dem schriftlich niedergelegten Wunsch eines baldigen Endes ggf. eher entsprochen würde). - Ob dem wirklich so ist? :schulterzuck: Kommt sicherlich sehr auf den jeweiligen Arzt an, einer alleine kann sowas sicherlich eh nicht entscheiden, oder? :/

  • Das dürfte aber eher der Ausnahmefall sein, oder?

    Ganz klar … JA.


    Und nochmal JA, die Abwägungen sind immer einzelfallabhängig, wobei natürlich das Alter eine zentrale Rolle spielt.

    Und hast du die Notarvollmacht, reicht ein Arzt und dann ist alles ok. Es sei denn das KH selber hat eigne (strengere) Richtlinien und entscheidet nur mit Zweitstimme. Dem Willen wird aber in der Regel entsprochen, egal wieviel Ärzte.

  • Das ist auch wieder so ein heißes Eisen... Einerseits: ja, das müsste möglich sein.

    Andererseits: der mögliche Schindluder mit sowas...

    Und wie viele haben sich den Tod in scheinbar auswegloser Lage wohl schon gewünscht, sind aber wider Erwarten doch nochmal geworden. Ein ausgesprochen 2-schneidiges Schwert...


    Postkugel : Außerdem ist es auch nicht erwünscht, sich zum Zwecke des Ablebens einfach so in den Wald zu begeben. Stört andere u.a. beim Pilzesuchen. 8o

    Bereits abgelebt bliebe aber immerhin noch der Friedwald... ;)

  • Oder man macht es wie die Yanomami-Indianer. Die Toten werden bei denen in der Regel verbrannt und die Asche mit Bananenbrei gegessen. Ist eine hohe Ehre, aus allen Ecken kommen sie dazu herbei und niemand liegt im Wald rum.

  • Es gibt genug im Wald die Euch bis auf die Knochen abnagen :hüpf1:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

    Edited once, last by Atomino. ().

  • Vorher riechts aber trotzdem eine Weile komisch...

  • Folgende Worte sind an niemanden hier persönlich gerichtet. Es sind meine Gedanken die mir durch den Kopf gehen, aber die man fast nicht schreiben darf.


    - Leute, die grad mal die 8. Klasse geschafft haben und den Unterschied zwischen seid und seit nicht kapieren, versuchen einem das Virus zu erklären.

    - Die eine Mama freut sich, dass sie ihr Kind in Sachsen endlich impfen lassen kann und macht dies auch - andere Mütter haben Angst, dass ihr Kind einen Schaden von der Impfung trägt.

    - Manchmal wünsche ich manchen Leute, dass nicht sie, sondern ihre Liebsten an Corona erkranken, weil sie dann vielleicht eher das Elend sehen. - "Nein, sie können ihre Angehörigen nicht im Krankenhaus besuchen." - Am besten noch hat es der Angehörige von einem selber bekommen und beschuldigt einen.

    - Leute lassen sich auf einmal impfen, weil 3 G am Arbeitsplatz kommt oder weil sie in den Urlaub ins Ausland wollen.

    - Freunde/ Kumpels zicken sich öffentlich auf sozialen Medien an, weil die verschiedener Meinungen sind.

    - Leute prahlen, dass sie 2 Aufkleber in ihrem Impfpass haben, obwohl sie nie gepieckst wurden.

    - Eltern müssen mit ihren Kindern in Quarantäne, weil Lehrer oder Mitschüler positiv getestet wurden --> Die Kollegen müssen die Arbeit mitmachen und brechen überlastet zusammen.


    Was Corona auf jeden Fall geschafft hat: Leute, Familien und Freunde zu spalten.



    Ich packe jetzt erstmal die ersten Weihnachtsgeschenke zusammen und hoffe, dass ich Weihnachten mit meiner Familie feiern kann. Wir haben für uns beschlossen uns vorher selbst zu testen - ganz einfach - nur für uns.

    Jetzt wo ich tot bin ist alles soviel leichter,
    ihr müsst alle aufstehen und ich schlaf einfach weiter.


    Nicht lange raten, recherchieren! Original-Trabant.de

  • Anne, da hast Du vollkommen Recht. Die Spaltung der Gesellschaft ist schlimmer als das Virus.


    Ich wuensche jedoch niemanden etwas Schlechtes. Dafuer habe ich schon zu viel Elend gesehen. Jedoch muss man sich damit abfinden, dass man nicht immer "was machen" kann. Manchmal ist man schlichtweg machtlos. Auch die Politik. Hirnloser Aktionismus schadet oft mehr als er nutzt. Die Menschen haben m.E. einfach zu grosse Erwartungshaltungen, welche jedoch auch durch die Medien durch deren massive Angstmacherei geschuert werden.


    Eine der besten Wortmeldungen der vergangenen Tage stammt uebrigens vom Buergermeister des kleinen Staedtchens Neuhaus am Rennweg in Thuerigen. Leider schafft es der Bundespraesident nicht zu solchen Worten, obwohl diese dringender denn je sind.

  • Anne, ein kopierter Text steht dir nicht, wie der aufmerksame Leser schnell merkt. 😜

    Ich sage mal eins, es geht auch andersrum. Ich bin noch ungeimpft, das ändert sich aber, allerdings gestaltet das sich gerade nicht ganz so einfach.

    Das ist sicherlich auch ein Versäumnis meinerseits. Drumrum komm ich ohnehin nicht mehr. Totimpfstoff erst Mitte 22 ist selbst mir zu spät.

    Ich bin derzeit der einzige Mitarbeiter ohne vollständigen Impfschutz, der noch zur Arbeit geht. Ich hatte heute einen nicht so tollen, stressigen Arbeitstag, aber ich habe ihn dennoch bewältigt. Andere tun sich das nicht an.

    Das hat einerseits tatsächlich etwas mit dem Verhalten des Arbeitgebers zu tun, dessen untere Leitungen sich durch Fehlbesetzungen auszeichnen und ich dennoch meinen Job gern mache, manchmal mehr, manchmal weniger. Aber unterm Strich....

    Ich habe die Möglichkeit bzw die Pflicht mich tgl testen zu müssen. Immer zwischen 10 und 11 Uhr. Unabhängig, welcher Dienstzeit. Das ist eine echte Herausforderung, zumal Wohn - und Dienststelle 25km auseinander liegen.


    PS spalten lasse ich mich dennoch davon nicht. Egal, was notwendig an Maßnahmen ist, die Art und Weise macht es.

    Edited once, last by Fahrfusshebel: Ein Beitrag von Fahrfusshebel mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Auch wenn der Text vielleicht kopiert ist, ich weiß es jedenfalls nicht, regt er doch sehr zum Nachdenken an. Ich denke das wollte Anne damit erreichen und hat es auch geschafft. Der ein oder andere Punkt wirkte zumindest auf mich sehr emotional.

  • Wenn ich den Text kopiert habe, dann zeigt mir bitte mal die Quelle.

    Vielleicht sind die Sätze auch in eurem Kopf und ihr habt sie nie aufgeschrieben :/


    Ich habe diese Stichpunkte/ Sätze gestern abend gaanz allein geschrieben. Vielleicht wurde ich ja schon kopiert 8)

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  • Anne also bei einem Punkt fühle ich mich tatsächlich angesprochen (nehme es aber nicht persönlich, weil ich dazu stehe).


    Wo ich dich aber nicht verstehen kann, das du (so habe ich es verstanden) Leuten die sich nicht schützen wollen wünschst das ihre Angehörigen erkranken (um das Elend besser zu begreifen). Das, mit Verlaub, finde ich absolut falsch!

    Mal ein vergleich mitm Auto, du möchtest dir kein neues Auto mit abs kaufen, wünscht du demjenigen auch das er einen Angehörigen überfährt weil ohne abs der Bremsweg zu lang ist?

    Man hofft doch wohl trotzdem das niemand krank wird, und schon garnicht die Angehörigen, weshalb man sich ja kontakbeschränkt durchs Leben bewegt, und die Regeln einhält oder nicht?



    Bei fast allem anderen kann ich dir zustimmen.

  • Wahnsinn wie voll die Straßen wieder sind, weil so viele nicht mehr in Bus und Bahn können. Und dann noch bei dem Wetter, ich hoffe es führt nicht zu deutlich mehr Unfällen als sonst zu dieser Jahreszeit. Ein paar Monate wird es noch so bleiben. Die Arztpraxen vergeben mittlerweile mit mehreren Monaten Vorlauf erst die nächsten Impftermine. Meine Frau war erstaunt wie viele auch nach einer Erstimpfung jetzt fragen, mehr als gedacht. Viele Patienten würden sogar ihren Job verlieren, wie sie berichteten, wenn sie sich jetzt nicht impfen lassen.

    Auch der Kindergarten fragt jetzt den Status der Eltern ab, sonst dürften auch die Kleinsten nur mit neg.Test noch in die Kita kommen.

    Gestern beim Klettertrainig der Kinder gewesen, total entspannt. Praktisch nur einige wenige Kinder da, Kamin in der Sitzecke war an, richtig gemütlich für mich gewesen. Natürlich schlecht für's Geschäft. Zum Glück ist meine Frau bekanntlich Arzthelferin, da bekommt wir als Angehörige unkompliziert die benötigten Nachweise, richtig mit Test natürlich. Anderes Fußvolk aber nicht, als Schnelltestzentren sind die Praxen nicht ausgelegt. Man hat ja sonst keine Vorteile im Leben, dann wenigstens diesen. Mal sehen wie lange die Kletterhalle mangels Kunden aufbleibt.

    Das Weihnachtskonzert meines Großen wurde jetzt abgesagt. Von der Besucheranzahl hätten es noch gepasst, aber zu hoch sind all die anderen Auflagen und Kontrollvorschriften, nicht machbar bei einer kleinen nichtkomerziellen Veranstaltung. Und die letzten Kinder in der Musiktruppe haben jetzt auch Corona, könnten dann nicht mitspielen. Immerhin sind in der Gruppe dann wirklich alle, wirklich alle, Kinder durch. Wahnsinn, oder? Hätte ich nie gedacht.

  • Was Ich die letzten Tage immer mehr feststellen muß, das die Mitarbeiter bei uns im Unternehmen, die nicht geimpft sind sich deutlich mehr an Regeln halten, als die, die ihre Impfung haben.


    Diese Arbeitsplatz bezogene Beobachtung lässt sich mit Sicherheit auch weiter Ausbreiten auf das normale Leben, immer wieder sehe Ich beim Einkaufen die älteren Herrschaften, die ja bestimmt geimpft sind, die Maske nur übern Mund, wenn überhaupt, alles an unverpackten Lebensmitteln muß angegrapscht werden, ohne die zur Verfügung stehenden Handschuhe, Einkaufswagen brauche Ich nicht, will ja nur ein stück Butter und krauche denjenigen, der vor mir an der Kasse steht noch in die Jackentasche!


    Selbst beim Arzt, sitzen die Herrschaften gehobenen Alter im Wartezimmer, Maske unten, weil ohne sabbelt es sich besser, werden sie dann von der Sprechstundenhilfe darauf angesprochen, wird noch mürrisch reagiert.

  • In der Praxis bei meiner Frau sagen sie immer, sie würden so schlecht verstehen. Meine Frau dann: ja aber sie tragen die Maske ja nicht über den Ohren, also Maske wieder bis über die Nase bitte oder raus!



    Einige Patienten mussten sich wegen dauerhafter mutwillger Nichteinhaltung der Regeln sogar schon einen neuen Hausarzt suchen.

    Leider sind nicht alle Praxen so genau bei der Einhaltung der Regeln, nicht mal ansatzweise.