Gesetzesänderung zum Verbot von Oldtimern

  • Mein Auspuff qualmt auch, wenn ich nach viel Kurzstreckenbetrieb wieder länger unterwegs bin. ;)

    Und damit, wann, wie und wo man das dieses "Freifahren" praktiziert, fängt es schon an, in Sachen "unauffällig bleiben" und niemanden unnötig zu belästigen.


    Mit Choke ziehen bei langsamer (Kolonnen) fahrt lässt sich schon sehr gut sichtbar überfettetes Gemisch erzeugen.

    Seinerzeit in Z war auf der einen oder anderen" Liveparade" schon mal ein Spinner dabei, der das meinte vorführen zu müssen. :rolleyes:

  • In dem einen oder anderen sozialen Medium ist es offenbar eine gern kolportierte Aufforderung, bei lästigen Mitverkehrsteilnehmern doch mal ordentlich am Choke zu ziehen.....


    Man kann das drehen wie man will, in den letzten 25 Jahren gab es genug Trabantfahrer, denen nicht nur das Hemd näher ist als die Hose, sondern die teilweise so weit denken, wie ein Schwein defäkiert: nämlich an die (eigenen) Hacken.


    Die Zeiten, als man am Lagerfeuer darüber lächelte, sind vorbei, mittlerweile ist das Ganze eher ein schmervoller Gesichtsausdruck.


    Nachwuchs ist gut und wichtig, gar keine Frage. Aber wie in der aktuellen Problematik mit Auszubildenden und anderen Berufseinsteigern sind auch hier einige nicht allzu helle Kerzen auf der Torte dabei.

  • Das mit dem absichtlich gezogenen Choke habe ich erst einmal praktiziert und zwar als ich versucht habe den Maulwurf von unserem Grundstück zu vertreiben. Mit einem dicken Schlauch auf dem Auspuff und dann rein in die Gänge. Es hat auf der Wiese aus allen Löchern gequalmt, den Maulwurf hat es aber nicht weiter interessiert. Nächsten Tag waren jede Menge neue Hügel, als wenn er erst einmal ordentlich durchlüften wollte.

  • Wir sind nicht die einzigen mit H-Kennzeichen, es gibt da auch noch die Vollgas-Fraktion mit anderen Modellen ohne Kat. Evtl hat jemand mitbekommen wie diese Diskussion in anderen Oldtimerforen präsent war/ist ....gerne mit konstruktiven Links.


    Problematisch ist in Freiburg z.B. die Parksituation von schrottigen Wohnmobilen mit H-Kennzeichen.


    Ich vermute das irgendwann ein paar Regeln verschärft werden....entweder Zustand, Alter oder die Überwachung der Prüforganisationen. Es gibt hier wirklich ein paar Fahrzeuge denen ich das H sofort abschneiden würde.

  • Oh ja, diese Wohnmobile sind definitiv ein Graus, genauso die H wie Hauptsache Steuern sparen mit Rostlauben vom Herren. Gerade von diesen Wohnmobilen werden wir auch hier überrannt. Umgebaute Packetdienstfahrzeuge uns sonst etwas mit wild umgetünchten Farzeugen.


    Das man sich am Thema Tuning scheidet und streitet ist klr, aber die Fahrzeuge sind zumindest meistens gepflegt.

  • Man kann auch ohne H Oldtimer fahren, gerade im Trabantbereich bekanntlich sehr weit verbreitet und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch weit überwiegend (alleine schon aus Kostengründen).

    Interessant ist dementsprechend auch, wie mit dieser (nicht via H bedingt "artengeschützten") Kategorie zukünftig wohl verfahren werden wird.

  • Das wird dann so sein das die nunmal als ganz normales altes Auto gesehen werden und entsprechend eingestuft und eventuell noch extra Steuern aufgebrummt bekommen.

    So gesehen bin ich ganz zufrieden das ich an meinem Trabi ein H dran habe auch wenn es finanziell zur Zeit nicht lukrativ ist, aber was man hat, hat man, ob man später noch leicht an das H Kennzeichen rankommt weiß man nicht.

  • Das H wird "offiziell" bei jeder HU nachgeprüft.


    Zumindest meine Prüfstelle handhabt das nicht locker, die haben schon Fahrzeuge dagehabt und es kam die Absage: TÜV ja, aber ohne H zu erhalten.


    PS: DEKRA Freiburg

  • Da hab ich auch keine Sorgen bei meinem P50K. Seit dem ich ihn zugelassen habe (2016) hat sich die Originalität noch um einiges verbessert und auch damals gab es da keinen Zweifel am H.

    Aber ich kenne auch so einige Kisten mit einem H dran die durchaus das nicht zu recht verdienen und bei so einer strengeren Prüfung es auch wieder verlieren könnten.

  • 3 oder 4x H? Fällt bis auf Weiteres definitiv aus. Unterm Strich läppern sich die (Mehr)kosten doch ganz schön zusammen. Noch sehe ich dazu keine Notwendigkeit, vorauseilend gehorsam bin ich eher ungerne. :scratchchin:

  • H-Gutachten schön und gut. Ich hätte aber jetzt doch ganz gerne mal einen Onlinetermin ergattert, um meinen Kleinen offiziel auf mich und Rostock umzumelden. ;( Selbst die Händler hier haben abnormale Wartezeit und der Kfz-Zulassungsservice kann auch keine Zeiten nennen. Langsam darf die ein oder andere Behörde hier mal aus ihrem Coronaschlaf :sleeping: wieder erwachen. Wir sind eine Autonation, dann muss ich die Dinger auch anmelden können. X/

  • Unterm Strich läppern sich die (Mehr)kosten doch ganz schön zusammen

    Bei Ganzjahreszulöassung macht es 40€ pro Auto aus. Heruntergerechnet auf 6 Monate Saison also 20€.

    Wenn man Glück hat und einen guten Oldtimerversicherer findet, wird es sogar billiger, weil die Versicherungsprämie niedriger ist - je nach Tarif und persönlichen Wünschen.

    Das kann ich so gruselig teuer nicht finden.

    Richtig ist aber, daß man vorher das H-Gutachten bezahlt und das kostet...insofern dauert es ein paar Jahre, bis es sich rechnet.



    vorauseilend gehorsam bin ich eher ungerne

    Ich auch nicht.

    Aber zum einen ahne ich dunkel, daß die H-Grenze demnächst auf 40 Jahre oder sogar 50 Jahre erhöht wird, nicht zuletzt weil bald die 3er Gölfe, die F-Astras und ihre ganzen Altersgenossen massenhaft das H bekommen könnten, theoretisch. Und dann warten wir weitere 10-20 Jahre. Und zum anderen halte ich es für denkbar, daß die irgendwann Sonderregelungen mit Rückwirkung erfinden. So ungefähr nach der Art, wer am 31.12.2021 das H hatte, der darf auch weiterhin. Alle anderen warten bis 2030 oder fallen unter irgendwelche Beschränkungen.

    Insofern sei mir das vorsichtige Nachdenken übers H gestattet. Ich habe es bisher weder veranlaßt noch so richtig Lust drauf. Beim 1.1er ist es eine reine Geldfrage, der wird mit H deutlich günstiger.

  • Sagen wir mal so: der 1.3er wird wahrnehmbar günstiger....

  • Aber zum einen ahne ich dunkel, daß die H-Grenze demnächst auf 40 Jahre oder sogar 50 Jahre erhöht wird, nicht zuletzt weil bald die 3er Gölfe, die F-Astras und ihre ganzen Altersgenossen massenhaft das H bekommen könnten, theoretisch.

    So dunkel ist das nicht. Das ist definitiv ein Thema. Politisch vielleicht noch nicht (da muss man sich erstmal mit dem selbstgemachten Problem Motorradlärm auseinandersetzen), aber in den Prüforganisation wird an der nächsten Verschärfung schon gebastelt.

    Deren Lobbyismus ist schon die Reifenfreigabe der Hersteller (sic!) beim Motorrad zum Opfer gefallen und beim H Kennzeichen kann ich mir diverse Sauereien (Verschärfung der Anforderungen, Mindestalter erhöhen oder einfach nur Ausschluss von Massenprodukten) gut vorstellen. Drehen an der Preisschraube als nettes Detail vorrausgesetzt.


    Ungeachtet dessen wird mal politischerseits auch eine Auge auf die Versteuerung von historischen Fahrzeugen halten und einen zu grossen Abfluss in H-Kennzeichnungen entsprechend unterbinden - und sei es durch drastische Steuererhöhungen.


    Sind alles keine "Verbote von Oldtimern" ...

  • Aber eben doch Beschränkungen der "Fahrerlaubnis" oder eine Einschränkung des Teilnehmerkreises über die Finanzen. Mind. eins davon werden wir in absehbarer Zeit erleben, vielleicht auch beides...

    Richtig ist aber, daß man vorher das H-Gutachten bezahlt und das kostet...insofern dauert es ein paar Jahre, bis es sich rechnet.


    Beim 1.1er ist es eine reine Geldfrage, der wird mit H deutlich günstiger.

    Auf eben diese Einstiegskosten wollte ich hinaus.

    Ansonsten stehen die 600ccm für mich nach wie vor in einem ungünstigen Verhältnis zu dem geforderten H-Steuersatz. Auf die (zumeist üblichen) 6-7 Monate rechnen sich ja die normalen 150 auch runter, sehr viel preiswerter versichern geht bei mir aktuell vmtl. kaum.

    noch.


    Beim 1.1/1.3 ist das kostenmäßig erheblich sinnvoller, keine Frage!


    Fakt ist, dass man die Entwicklung aufmerksam beobachten und ggf. möglichst noch rechtzeitig reagieren muss, da sind wir uns vollkommen einig.

    Ich versuche mich aber mitunter auch schonmal mit dem Gedanken anzufreunden, perspektivisch mit 1 oder auch 2 Oldies weniger auszukommen (auskommen zu müssen). Denn Fakt ist wohl leider auch: billiger wird's nicht mehr, alte Fzge. zu erhalten und auf der Straße zu halten. Da kommt wohl noch allerhand auf uns zu... :schulterzuck:

  • H-Gutachten schön und gut. Ich hätte aber jetzt doch ganz gerne mal einen Onlinetermin ergattert, um meinen Kleinen offiziel auf mich und Rostock umzumelden. ;( Selbst die Händler hier haben abnormale Wartezeit und der Kfz-Zulassungsservice kann auch keine Zeiten nennen. Langsam darf die ein oder andere Behörde hier mal aus ihrem Coronaschlaf :sleeping: wieder erwachen. Wir sind eine Autonation, dann muss ich die Dinger auch anmelden können. X/

    Das stimmt. Die Zeiten sind inzwischen echt verrückt. Konnte zum Glück über einen Händler mich dazwischen mogeln. Sosnt hätte das nicht geklappt mit einer zeitnahen Zulassung....

  • Hab heute ganz früh einen Termin bekommen. Die meisten Zeiten waren aber mal wieder geblockt.

    Zu der Gesetzesänderung, heißt es jetzt abwarten was Dank der Pedition passiert. Oder auch nicht.

  • Zu Beitrag Nr. 52 (Seite 3) von Trabijeck in dieser Diskussion:


    Wer hier welche Partei wählen möchte oder sollte, bestimmt kein Trabijeck und auch niemand anders. Die Leute, die hier mitschreiben, sind - so denke ich - mündig genug, um selber eine eigene Meinung zu haben.


    Ich erwarte von den Moderatoren oder Administratoren, dass hier politische Neutralität gewahrt wird und solche Ansagen aus den Beiträgen gelöscht werden. Dankeschön.

    Ach ja ... fast vergessen, die Signatur: Ich sammle alles über Kennzeichen- und Zulassungshistorik :-)