Corona COVID 19

  • Verstehe ich das richtig ?

    Wenn die Fallzahlen gering sind, soll gelockert werden, damit die Fallzahlen steigen,

    damit dann die Zügel wieder angezogen werden müssen ?

    Was ist das für eine schwachsinnige Logik die z.T. vertreten wird :hä:

  • Die Logik ist die, dass man durch das hin- und her einen Zustand einstellt an dem so wenig wie möglich eingeschränkt wird und dabei die Fallzahlen so niedrig bleiben, dass unser Gesundheitssystem akzeptabel damit klarkommt.


    Wenn die Fallzahlen niedrig sind, liegt es in der Natur der Sache, dass man schaut, ob man das gesellschaftliche Leben hoch fahren kann. Wenn das aber nicht klappt ohne dass das System in absehbarer Zeit wieder am Limit ist, muss man eben die Öffnung wieder rückgängig machen.

  • So langsam sollte man von Seiten der Wissenschaft mal eine Erklaerung finden, weshalb die Fallzahlen so extrem divergieren. Und genau dort muss man ansetzen. Bei uns ist nahezu nichts, und bei meinen Eltern 50km weiter sind die Werte 6x so hoch. Es kann doch nicht sein, dass man binnen Jahresfrist mehrere *angeblich* sichere Impfstoffe entwickelt und zulaesst, aber fuer diese extremen Unterschiede keine *vernuenftige* Erklaerung + massgeschneiderte! Hygienekonzepte und/oder statistische Korrekturen hinbekommt. Wie will man denn ein Virus bekaempfen, welches man noch nicht richtig versteht? Selbst der Landkreis Berchtesgaden, der ja nun schon irgendwann im vergangenen November als glaube erster in den "Megalockdown" ging, hat noch immer recht hohe Fallzahlen. Sind denn die ganzen Massnahmen fuer den Lokus, benutzt man das falsche Testkit, ist man besonders aengstlich oder besonders degeneriert oder sind den Leuten die Beschraenkungen egal, ist dort die Luft besonders schlecht, oder...? Das passt doch alles nicht zusammen.


    Wenn man so die Fehlersuche an einem Auto betreibt, kommt man nie nimmernicht ans Ziel, es sei denn, man will eigentlich nur Neuwagen verkaufen.

  • Alles Absicht, damit einige Politiker an Masken und Co mitverdienen können? Wahrscheinlich nicht, aber es fühlt sich immer mehr so an. Auch nach den neusten Nachrichten zum Bundesgesundheitsminister und seinem Mann. Man muss es als Bürger wohl wie Tim machen, einfach abschalten und bestimmte Nachrichten nicht mehr verfolgen. Das regt einem alles sonst zu sehr auf und scheinbar kann man eh nichts daran ändern. Leider. Die nächsten Wahlen kommen.

  • dabei die Fallzahlen so niedrig bleiben, dass unser Gesundheitssystem akzeptabel damit klarkommt.

    Sag mir eine Stelle, wo unser Gesundheitssystem nur in die Nähe der Belastungsgrenze gekommen ist, Ich kenne keinen Fall.

    Die nächsten Wahlen kommen.

    Da wird sich auch nicht viel ändern, außer das die Grünen mehr Macht bekommen.

  • Frag .al Marlene wie das so zu Hochzeiten war. Ich arbeite nicht im Gesundheitssystem, ich lese nur Statistiken.


    Und vor ein paar Wochen haben zumindest lokal in Sachsen die Betten mit intensivmedizinischer Betreuung nicht ausgereicht und Patienten mussten durchaus weit transportiert werden.

  • Das lag aber nicht an der Anzahl der Erkrankten, sondern hatte durchaus andere Hintergründe.


    Wie gesagt, kenne Ich keinen Fall, wo es wirklich in die nähe des Zusammenbruchs durch C19 gekommen wäre, das wurde mir auch öfters von einer guten Bekannten bestätigt. die in Berlins grössten KH arbeitet, die hat da schon recht guten Einblick in die ganze Situation, hat sie ja auch ihr Büro ganz in der Nähe von einen Herrn Lauterbach.

  • Manch ein Bekannter in der richtigen Position, kann durchaus eine zuverlässigere Quelle für Informationen sein, als die Medien in Funk, Fernsehen und Internet.

  • Tim, genau so sieht es nämlich aus, aber es ist ja einfacher sich über alles lustig zu machen.

  • Die Schwierigkeit besteht ja eher darin, die Informationen, egal aus welcher Quelle sie stammen mögen, zu bewerten und Rückschlüsse zu ziehen.

    Man darf annehmen, dass offzielle Medien mittlerweile selber damit überfordert sind die Bürger neutral und objektiv zu informieren.


    Insofern nehmen alle hier und da etwas auf und verarbeiten es...mit welchem Ergebnis auch immer.

    Und ich kenne auch Menschen in Schlüsselpositionen in der Medizin, sei es bei niedergelassenen Ärzten oder in div. Krankenhäusern. Dadurch entsteht ein Bild, was aber auch nur einen Bruchteil der Situation wiederspiegelt, denn es ist überall anders.

    In einer Chartiè wird die Situation möglicherweise entspannter sein, als in einem Kreiskrankenhaus einer Stadt mit vielen älteren Einwohnern, noch dazu wenn es das Einzige in einem größeren Umkreis ist.


    Ich habs schon mal erwähnt. Ich sehe mich nicht in der Lage die Gesamtsituation zu erfassen, deswegen versuche ich es garnicht erst. Ich kann hier und da Momentaufnahmen einfangen und das wars dann auch schon.

    Wenn ich mit meinem Umfeld spreche, sehe ich nur noch Fragezeichen über den Köpfen schweben. Alle haben es satt, jeder hofft das es bald vorbei ist.

    Es macht doch im Status Quo kaum einen Sinn sich den Kopf darüber zu zerbrechen...was darf ich, kann ich, muss ich, soll ich und überhaupt.

    Man setzt die Maske auf, hält ein bissel Abstand, maximal die Gettofaust und sieht halt zu, mit dem geringst möglichen Verlust an Nerven davon zu kommen. Und ja, für manch einen ist das schwieriger als für die Anderen. Aber es geht......einfach mal versuchen. Eine Woche die Nachrichten ignorieren....aktuell besser und entspannter als jeder Urlaub.

  • Man muss es als Bürger wohl wie Tim machen, einfach abschalten und bestimmte Nachrichten nicht mehr verfolgen

    Einerseits ist es ein alter Trick: die Leute mürbe machen, damit man in gewisser Ruhe sein schnöde Pläne durchsetzen kann. Aber so ist es mit Corona nicht der Fall (darf ich hoffen). Hatte eh schon das Glück eines Heimbüros, und bin bei Begrüßungen auch nie so kuschelig. Ich mach mit Maske und Abstand halten eben weiter so und wenn der Zeit da ist werde ich wohl für 'ne Impfung eingeladen.


    Normalerweise wäre gestern mit Baek Voiture die Saisonstart gewesen. Die Tourfahrtbeschreibungen habe ich alle aufgehoben, und kann ich jeden Arbeitstag noch mal nachfahren. Am Wochenende ist es zu voll mit Radler und Wanderer.

  • Wenn man hört wie wenige Menschen nur noch für einen weiteren Lockdown sind , lässt sich jetzt schon erkennen das wir auf ein soziales Ende der Pandemie zusteuern, die Politik wird das nicht entscheiden. Bleib zu hoffen das mit dem sozialen auch ein medizinisches Ende einritt (durch Impfen und/oder auf ganz natürlichen Wege).

  • So langsam sollte man von Seiten der Wissenschaft mal eine Erklaerung finden, weshalb die Fallzahlen so extrem divergieren. Und genau dort muss man ansetzen. Bei uns ist nahezu nichts, und bei meinen Eltern 50km weiter sind die Werte 6x so hoch. ...

    Postkugel, laut Karte von heute sieht man, Deutschland ist eigentlich komplett rot. Natürlich sind da noch einige hellere Stellen und gar noch Blaue. Ich vermute, bei den Blauen hat sich jemand in der Excel-Tabelle vertippt oder ist kreativ geworden, damit zu Ostern Kinos und Nachtbars öffnen dürfen.



    Stand 22.03.2021

    Quelle: https://www.t-online.de/nachri…viele-neuinfektionen.html

  • nach den neusten Nachrichten zum Bundesgesundheitsminister und seinem Mann.

    Egal wie man den Minister bewertet, finde ich, dass die Journaille hier zu weit geht.


    kenne Ich keinen Fall, wo es wirklich in die nähe des Zusammenbruchs durch C19 gekommen wäre

    Du musst aber auch an die Verschiebungen oder gar Absagen geplanter Operationen denken.


    Im Übrigen hätte ich für die Waggonbauer eine innovative Idee: Neben der üblichen Notbremse sollte noch eine zweite Betätigung namens "C19" angebracht werden. Und während man beim Original zum Stillstand kommt, wird bei der Neuerung erstmal das Zugpersonal zusammengerufen. Dann entscheidet man, was zu tun ist. Der Schaffner aus der Holzklasse wird wohl für der Stopp sein. Aber der Kollege von der Business Class weiß von Fahrgästen zu berichten, die dringend an ihr Ziel müssen...



  • Das lag aber nicht an der Anzahl der Erkrankten, sondern hatte durchaus andere Hintergründe.


    Wie gesagt, kenne Ich keinen Fall, wo es wirklich in die nähe des Zusammenbruchs durch C19 gekommen wäre, das wurde mir auch öfters von einer guten Bekannten bestätigt. die in Berlins grössten KH arbeitet, die hat da schon recht guten Einblick in die ganze Situation, hat sie ja auch ihr Büro ganz in der Nähe von einen Herrn Lauterbach.

    Ich muss meinen Beitrag noch einmal Korrigieren: Nicht der Herr Lauterbach, sondern es handelt sich um den Herrn Droste! Man sollte nach der Nachtschicht keine Beiträge verfassen.



    Du musst aber auch an die Verschiebungen oder gar Absagen geplanter Operationen denken.

    Ja, an die denke Ich auch, wurde ja viele vorsorglich abgesagt, weil man die Angst hatte, das dadurch Lebensnotwendige Kapazitäten belegt werden, Habe im Kollegenkreis 2 Fälle, wo der Patient noch leben könnte, hätte man die OP's nicht ein halbes Jahr verschoben.


    Auch bin Ich der Meinung, das meine Oma die Mitte April 2020 im KH gestorben ist, nach einer Hüft-OP, noch leben könnte, wären diese ganzen Maßnahmen damals nicht gewesen. Wir haben jetzt erst erfahren, das sie kurz bevor Ihr Herz aufgehört hat zu schlagen sie noch das Personal angefleht hat, Ihre Kinder und Enkel sehen zu dürfen. Laut Chefarzt war sie übern Berg!

  • @Charli

    Ich wohne in einem der weissen Flecken. Und da hat sich auch niemand vertan sondern die Werte in der Deutschlandkarte sind meist sogar etwas hoeher als die von unserem Gesundheitsamt veroeffentlichten. Wir pendeln jetzt so zw. 19 und 25 herum, und das bereits seit einigen Wochen. Und selbst im Herbst war es bei uns nicht so viel. 100 hatten wir glaube nie, irgendwas um die 80 war das Maximum. Bei uns auf dem Dorf gibt es glaube gar kein Corona. Nur, was machen wir richtig, was andere falsch machen? Es muss aber auch nicht "machen" liegen, sondern kann statistische Gruende haben. Nur welche?

  • Postkugel, da würde ich mal sagen, der Landkreis Goslar lässt seine PCR-Tests von einem anderen Labor auswerten als der Landkreis Harz. Oder?


    <satire> Möglicherweise nutzen beide Landkreise unterschiedlichste, noch dazu selbstgebastelte Programme zur Gesamterfassung. Könnte da nicht mal eine Programmierzelle versehentlich mit einer verkehrten Rechenformel hinterlegt sein und es kommt nur 1 statt 10 raus? </satire>


    Fehler können nur bei Erfassung und/oder Auswertung auftreten. Manche Unterschiede auf der Deutschlandkarte verblüffen schon ungemein. Naheliegend sind Qualitätsunterschiede in Laboren und Fehler bei der Datenübermittlung.

  • Ne, das die ist so wie mit dem kleinen Dorf in Gallien...

    Spaß beiseite.

    Ich behaupte diese Unterschiede gibt es wirklich zwischen den Kreisen, oft ist nur ein Impfektionsherd in einer Ortschaft oder einer Einrichtung schuld und schon ist der Schnitt für den ganzen Kreis dahin.

  • Da wird sich auch nicht viel ändern, außer das die Grünen mehr Macht bekommen.

    Ich fürchte, genau DAS wird mehr als genug Änderungen nach sich ziehen - man erinnere sich an deren letzte "mit an der Macht "- Phase. An deren Folgen knabbern wir bekanntlich teilweise noch heute. :augendreh:

    Man darf annehmen, dass offzielle Medien mittlerweile selber damit überfordert sind die Bürger neutral und objektiv zu informieren.

    "Überfordert" (bzw. wahlweise nicht in der Lage oder auch gar nicht willens, neutral und objektiv zu bleiben) sind die offiz. Medien aber doch nicht erst mittlerweile, sondern schon seit mindestens über einem Jahrzehnt. Beginnend mit der Finanz-, über die Flüchtlings- und "Klimakrise" (!!) - bis eben hin zur "Corona-krise" (wobei es doch streng genommen schon viel früher losging: Afghanistan, Wende/Nachwende, Jugoslawien, Golfkrieg, 9/11....

    "Neutrale Information" - hat es die eigentlich wirklich je gegeben? :/ ).


    Zur Auslastung der ITSen habe ich heute auf dem Heimweg wiedermal MDR S-A "abgehört"... :lach:

    Dort war von hoher Auslastung vieler Stationen die Rede, aber eben nicht wg. Corona (Fallzahlen auf den ITS demnach dort z.Zt. halbiert). Stattdessen schlagen wohl die (oben schon mehrfach erwähnten) in den letzten Monaten verschobenen OPs zu Buche, die jetzt nachgeholt wurden (/werden) und entsprechende ITS-Kapazitäten binden.

    Wird anderswo oft ähnlich sein.