Bild des Tages

  • Die Frage ist: was ist der "Deutsche"?



    Die hohen Reproduktionsraten sind am unteren Ende der Einkommensskala deutlich häufiger vertreten. Und auch sind andere Kulturkreise häufig weitaus kinderreicher.


    Für den "normalen Deutschen" sind Kinder eine betriebswirtschaftliche Herausforderung......

    Wozu Ventile? 0,6 EDS Hemi


    Seine Freunde nennen ihn Mossi, die Anderen sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".


    www.trabant-original.de

    Edited once, last by Mossi ().

  • Gut, dann kann ich meinen Bunker und die 1000 Konserven, Wasseraufbereitungstabletten, Benzinvorräte ect. aufgeben. :P^^

  • Die Frage ist: was ist der "Deutsche"?

    Ok ich hätte lieber schreiben sollen: ein Aussterben bzw. eine übermäßige Überalterung der Bevölkerung von Deutschland.......


    Es sollte kein Verweis in Richtung der Vermischung mit anderen Kulturen/Menschen sein.

    Das bestimmte Gruppen auffällig mehr Nachwuchs hervorbringen als andere ist unbestritten.

  • Es steht: Als Errinerung fuer Kristianna (ich nehme an die Frau heisst Christiane) von ihre bulgarische Freundin Nina! 9.1980 Stadt Halle

  • Meine Kernaussage soll auch nur sein, dass ich selber nicht mehr an der Apokalypse festhalte, bei der man uns noch vor 10-20 Jahren ein (übertrieben dargestelltes) "Aussterben" der Deutschen prophezeien wollte.

    Das Problem dürfte auch weniger eine übermäßige(!) Dezimierung der Bevölkerung sein, als vielmehr die Verteilung der Bewohner im Land.

    Wir (damit meine ich mein Elternhaus) sind hier in keinem Speckgürtel, dementsprechend ausgestorben und überaltert ist es hier. Zwei Perspektiven ergeben sich: entweder es bleibt auch langfristig so, dann bleibts halt so einsam und strukturschwach hier, oder es gibt wieder mehr Zuzug, dann werden die Zugezogenen die alten verlassenen Hütten hier einreißen und neu bauen, sprich Baulärm für die nächsten Jahrzehnte mit neu-Nachbarn, die im schlimmsten Falle jede Geruchs- und Lärmemission der Ureinwohner beanstanden.

    Erstere Variante wäre mir noch lieber, bei der zweiten Vision enden wir sonst wie Louis mit seinen außerirdischen Kohlköpfen...

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Das Problem am Internetonlineforum ist manchmal, dass das geschriebene Wort anders verstanden wird, als es der Verfasser vollumfänglich und gesamtheitlich ausdrücken wollte.

    Das liegt oft am Schreiber, aber zuweilen auch am Leser der etwas anderes versteht/interpretiert, als ihm der Schreiber vermitteln wollte.


    Ich versuche es nochmal kürzer. Ich denke aktuell nicht mehr, dass wir in der demographischen Entwicklung immernoch eine uns vor 10-20 Jahren vorausgesagte übermäßige Überaltung haben.

    Das Ganze durchschnittlich über die gesamte Bevölkerung betrachtet, ohne Rücksicht auf regionale Unterschiede. 🙂


    Und das ist nur meine persönliche Meinung die keinen Anspruch auf Richtigkeit hat und gerne widerlegt werden darf.

  • Tim


    Das Gutachten bewertet die Situation nach der aktuellen Lage, unter Nichtbeachtung der Zuwanderung und hoch gerechneter Geburtenraten. Über welchen Zeitraum kann ich jedoch nicht sagen.

  • Das hab ich schon genau so verstanden, war also nicht zu unverständlich. :-)

    Trotzdem lag mir der Hinweis auf regionale Besonderheiten und die z.T. massiv unterschiedliche Lebens- und Alltagswirklichkeit der Menschen im Lande am Herzen, weil diese all zu oft bei 'Generallösungen' aus Berlin, Brüssel oder von wo auch immer nicht berücksichtigt werden.

    Ich bitte auch um Verzeihung dafür, daß sowas dann manchmal am Thema vorbei rausplatzt, aber wenn die bspw. von der Politik formulierten Visionen (was pflegte der gute alte Helmut noch gleich dazu zu sagen? ;-) ) überhaupt keine Rücksicht auf die eigene Lebenswirklichkeit nehmen, dann muß das eben manchmal auch raus :wechgeh:

    (Ich bin zB wirklich dankbar, daß mir die Politik beim Thema Energiewende empfiehlt, entweder E-mobil zu sein, wofür leider grad das Kleingeld fehlt, wenn man energetisch sanieren muß, oder den ÖPNV zu nutzen, mit dem ich zu unvorstellbaren Preisen Fr Mittag losfahren müßte, um Mo früh auf Arbeit zu sein, oder mich alternativ als Klimaschädling vom Lande abstempeln zu lassen, wenn ich weiter den Verbrenner nutze. Ach ja, ich könnte natürlich auch Grund und Boden unter Wert verkaufen und an den Arbeitsort umziehen, das wäre auch noch klimafreundlich und nur eine minimale persönliche Belastung im Hinblick auf das gesellschaftliche Interesse nach Klimaschutz... sorry, das mußte jetzt mal sein :sady:)


    Hier meine Bilder des (gestrigen) Tages:

    Hermannseck - Winterwald

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Ihr und Eure Winterbilder. Bin eh schon ganz neidisch, denn an der Küste regnet es nur, ist windig....

  • Die Hälfte ist auch schon wieder getaut, gestern war also quasi die letzte Gelegenheit für solche Fotos. Und weiter westlich Richtung Kyffhäuser und Harz ist erstaunlicherweise von vornherein weniger Schnee liegen geblieben.


    Aber wie das so ist, für regnerische Fotos von der Küste würde ich dich nun wiederum beneiden :-)

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Bei uns hier in Österreich hat es über Nacht auch erst mal so richtig was geschneit sodaß ich heute früh erstmal die Schneefräse gestartet habe :thumbup:

  • Mit Sprit aus dem Reservekanister?

  • Es steht: Als Errinerung fuer Kristianna (ich nehme an die Frau heisst Christiane) von ihre bulgarische Freundin Nina! 9.1980 Stadt Halle

    Vielen herzlichen Dank dir für die Übersetzung! :) Ja, von meiner Tante Christiane aus Halle stammt diese Platte. :thumbsup:


    Grüße

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Mit Sprit aus dem Reservekanister?

    Ja, habe zuerst den alten Spritrest im Tank verbraucht und dann frisch nach getankt aus den Reservekanister mit Normalbenzin.... Der Gemischkanister ist natürlich beschriftet.... ;)

  • Tomsailor


    Die Verjüngung wird aber nicht ewig weiter gehen. Laut einer Studie des statt. Bundesamtes geht die Zahl der Erwerbsfähigen bis 2060 auf etwa 30 Mio sinken

    Die Vorhersage der Erwerbsfähigen (und auch -willigen?) in rund 40 (!) Jahren ist vmtl. nicht viel mehr, als Kaffeesatzleserei...

    Ich fürchte allerdings, dass zumindest die Zahl der ErwerbsTÄTIGEN (also derer, die noch dürfen) dann tatsächlich deutlich unter dem heutigen prozentualen Bevölkerungsanteil liegen dürfte. Weil haufenweise Jobs, die heute noch selbstverständlich und 'sicher' erscheinen, durch Digitalisierung und KI kpl. wegrationalisiert werden (egal, ob z.B. im Büro oder dem Prod.bereich). - Nicht wenige Experten sagen das inzw. jedenfalls so voraus. Okay, ist natürlich ein ganzes Stück weit auch nur Kaffeesatzleserei - aber möglicherweise doch etwas fundierter/wahrscheinlicher, als die obengenannte Vorhersage des statischen, äh...statistischen..., Bundesamtes. :zwinkerer:


    Tomsailor : sei doch zufrieden. Regen rutscht nicht und muss i.d.R. auch nicht geräumt werden. Mir haben die 2 Tage mit zur Ansicht weiß überzuckerten Landschaften eigentlich gut ausgereicht. :)

  • Was ist bitteschön so schlimm daran, wenn die Einwohnerzahl in Deutschland schrumpft ?

    Dänemark hat etwa 5,5 Mio Einwohner - geht es den Dänen dadurch schlecht ?

    Wohlgemerkt auch trotz ähnlicher Situation in Sachen Bodenschätze.


    Das Gefasel, daß wir unbedingt die 80 Mio Einwohner einhalten müssen, damit wir zukünftig genug Arbeitskräfte haben, kann ich schon nicht mehr hören.

    Möglicherweise steckt auch ein ganz anderer Sinn hinter dieser Behauptung.

    Wie FA schon richtig sagt, ist überhaupt nicht ausgemacht,daß zukünftig noch so viele

    Arbeitskräfte gebraucht werden.

  • Nicht die Einwohnerzahl ist das entscheidene, sondern das Durchschnittsalter und in welchen Alter die Eltern ihre Kinder bekommen. Wenn alle Eltern ihre Kinder erst ab Anfang 40 bekommen, gibt es auf drei Generationen grob gesehen nur eine, die arbeitet und alles erwirtschaft und für zwei weitere Generationen aufkommen muss. Bis die Kinder der ,,alten" Eltern ins Berufsleben einsteigen, sind diese Eltern selber schon fast wieder Rentner. Außerdem fehlen dann Arbeitskräfte.

  • Ich fürchte allerdings, dass zumindest die Zahl der ErwerbsTÄTIGEN (also derer, die noch dürfen) dann tatsächlich deutlich unter dem heutigen prozentualen Bevölkerungsanteil liegen dürfte.

    Das fürchte ich auch. Bei mir selbst gehe ich allerdings weniger von "dürfen", als von "müssen" aus. Wie es nach aktuellem Kenntnisstand aussieht, könnte ich meinen Job zwar locker bis zum regulären Rentenalter (bei mir leider schon 67) ausüben, aber ich will nicht. Ich würde lieber heute als morgen in den Vorruhestand gehen. Aber das werde ich mir frühestens in 10 Jahren leisten können.

  • In einer alten Geo von 2002 gefunden.

    ... ein Strand in Togo.

    Bin mir da nicht so sicher, was du uns mit dem Bild sagen willst. Offensichtlich will die männliche Bevölkerung sich die Verletzung Ihrer Gastkultur ganz genau ansehen.