Posts by Gunnar

    Wenn z.B. bei den Gummiteilen Preis und Qualität nach oben wandern würden, wäre mir das nicht mal unrecht. Wechsle jetzt zum 3. Mal die innere Antriebsmanschette links, Lagerware. Hält immer ziemlich genau 5 Monate bzw. 7000km.

    Rechts in ne Gebrauchtmanschette drauf, die noch top aussieht...

    Im WHIMS (siehe Link) ist eine Möglichkeit beschrieben, die Meßuhr zu befestigen. Mit einem üblichen Stativ mit Gelenken sollte sich ebenfalls eine Position finden lassen, bei der der Taststift der Meßuhr auf die FKV-Achse reicht. Bißchen kreativ muß man ggf. sein.

    Richten dann entweder mit Rohr oder dosierten Schlägen, viele Wege führen nach Rom, auch ein Zangenschlüssel oder Engländer kann hilfreich sein.

    Hab heute was im Ersatzteilregal gesucht und auch den Nachrüsthimmel Marke Synera bei Seite räumen müssen. Bei der Gelegenheit mal den Zustand kontrolliert und schon beim ersten Griff in die Folie ... klebte mir der Himmel an der Pfote.

    "Grundmaterial Synera, mit PUR-Schaum gesteppt"

    Sowohl Grundmaterial als auch Steppung bröselig und klebrig. Hat's also auch hinter sich. Werd mal noch Maße abnehmen und dann weg damit...


    TV P50 schönen Urlaub wünsche ich :thumbup: sieht fein aus

    Ich würde empfehlen, beide FKV eingehend zu untersuchen, und zwar:

    a) in Ruhestellung, also nicht gespreizt, so positionieren, daß die Aussparung, die in die KW greift, in dieselbe Richtung zeigt

    b) Nocken laut Markierung aufstecken

    c) prüfen, ob die Lage von Nockenberg und Nockental bei beiden FKV prinzipiell vergleichbar ist; muß also nicht 100% identisch sein, aber Berg und Tal sollte auch nicht vertauscht sein.


    Ruhig auch Fotos davon einstellen. Rückseite und Vorderseite. Soweit das auf den bisherigen Fotos erkennbar war, sollte das zwar stimmen, aber prüfe es ruhig nochmal im Detail.


    Dann nächster Tipp, der Motor dreht im Uhrzeigersinn (von der Zündseite aus gesehen), drehe also den Motor bei den Prüfungen auch nur im Uhrzeigersinn.


    Die höchste Erhebung am Nocken ist verantwortlich für den max. Kontaktabstand, für alles andere aber unwichtig.

    Entscheidend ist viel mehr die Frage: befindet sich Zyl. 1 nahe OT, sobald der Nocken beginnt, den Unterbrecher Nr. 1 anzuheben? Wichtig ist wirklich, die Position zu finden, wo der Unterbrecher gerade auf den Nockenberg aufzulaufen beginnt.

    Wenn Zyl. 1 dann tatsächlich weit weg von OT stehen sollte, konnte mit dem FKV was faul sein.

    Stimmt die Kolbenposition bei der Prüfung aber einigermaßen, muß sich die Prüfung auf Rundlauf anschließen. Erst dann hat man zuverlässige Aussagen über das Schließ- und Öffnungsverhalten der Unterbrecher.

    Interessant wäre doch erstmal, worin sich das eigentlich geäußert hat, daß ihr meintet, ein Rad wäre kurz vorm Blockieren.

    Wenn nämlich nur ein Vorderrad kurz vorm Blockieren ist und das andere nicht, dann ziehts einen ganz gewaltig aus der Spur und das müßte bei Vollgas auf der Autobahn schon auffallen...

    Die 0,4mm Kontaktabstand in OT gelten aber nur bei gespreizten Fliehgewichten. Überhaupt würde ich das ganz schnell vergessen, das ist eh nur eine grobe Orientierung und hängt außerdem noch vom ZZP ab.


    Wenn der Kontaktabstand bei höchster Nockenposition auf 0,4mm eingestellt wurde, dann aber nachträglich auf über 1mm korrigiert werden muß, um den richtigen ZZP einstellen zu können, dann stimmt da etwas Grundsätzliches ganz und gar nicht.

    (wenn man mal auf 0,5mm Kontaktabstand gehen muß, ist das nicht weiter schlimm, aber 1mm ist schon sehr heftig)


    Deshalb mein Rat, auch alles grundsätzlich zu prüfen und das fängt eben mit dem Rundlauf an, weil der sehr häufig nicht stimmt. Also prüfen:

    1) Rostpickel auf der Anlagefläche des FKV an der KW

    2) FKV krumm

    3) Befestigungsschraube krumm


    Praktisch ist es auch fast immer so, daß die Befestigungsschraube nicht saugend im FKV sitzt, d.h. der FKV sitzt beim Festschrauben jedes mal etwas anders an der KW.


    Überhaupt, wenn ich mir so überlege, der Kontaktabstand wird auf 0,4mm eingestellt, dann der FKV gespreizt und dann versucht man, den ZZP von Zyl. 1 einzustellen, klappt aber erst, nachdem man den Kontaktabstand auf 1mm vergrößert hat, dann muß der FKV entweder ganz gehörig in die andere Richtung verbogen sein oder (aus welchen Gründen auch immer) komplett falsch auf der KW sitzen. Der Nocken an sich ist richtig ja richtig am FKV montiert, soweit man das auf den Bildern sieht.

    Du solltest erstmal den neuen FKV auf Rundlauf prüfen.

    Also Nocken abnehmen und den restlichen FKV am Motor montieren. Meßuhr geeignet befestigen, um zu messen, wie stark die Achse des FKV während einer Umdrehung eiert.

    Gar nicht so selten, daß das mehrere Zehntel mm sind, dann muß man die Achse richten; mehr als 5/100 sollte der Rundlauffehler nicht betragen.


    Auch die Schraube auf Rundlauf prüfen.

    So ne Ampel mit Zeitsignal habe ich bisher einmal an ner Baustelle erlebt. Als die 55 im Schneckentempo zur 54 wechselte, freute ich mich über die sinnvolle Orientierung, stellte den Motor ab und wollte mich in aller Ruhe Radio und Navi widmen. Als dann 45 bis 0 aber im Höllentempo runterrasselten, änderte ich ganz schnell meine Meinung. In der Form ist das ja irgendwie fürn A**** Wenn, dann muß das schon vorhersehbar laufen.

    Auch gibt es keine Regelungen, die Ampelschaltungen ermöglicht, die Radfahrern und Fußgängern die komplette Kreuzung kurzzeitig für alle Richtungen freigibt.

    Oh, das fänd ich spannend. Dann will bestimmt jeder der Schnellste sein und die kacheln sich gegenseitig um, statt ne Sekunde zu warten. Da hol ich mir Popcorn, wenn es soweit ist...

    aber es ist tatsächlich als Fahrradfahrer nervig, sich zweieinhalb Minuten gegen einen Ampelpfahl lehnen zu müssen, um Grün zu bekommen

    Stimmt, nervig ist das wohl. Aber man muß ja nicht am Pfahl lehnen, man könnte auch absteigen und die Motorisierten fragen, warum sie nicht mal den Motor abstellen ;-)

    So kenn ich das auch. Wenn wenig Platz ist, dann gemächlich anpirschen, damit der Überholte merkt, daß er gleich überholt wird, und dann vorsichtig vorbei fahren. Könnte ja auch sein, daß er seinen Kurs mal nicht halten kann.

    Übrigens hab ich mal die StVO konsultiert ;-) §9 sagt zwar, was beim Abbiegen alles zu beachten ist, aber der Begriff selbst ist nicht erklärt. Ist abbiegen also nur der Moment der signifikanten Richtungsänderung oder der gesamte Vorgang? Im Zweifelsfalle fallen mir spontan dutzend Orte ein, wo LKWs ab sofort über dutzende oder hundert Meter Schritt fahren müßten, weil theoretisch von rechts ein Radler auftauchen könnte. Wohlgemerkt im fließenden Verkehr. Das kann ja nicht der Verordnung sein.


    Auch das Parken in 2. Reihe soll ja signifikant teurer werden. Find ich eigentlich auch gut. Aber wie ist das eigentlich mit Lieferverkehr? Kann mir nicht vorstellen, daß sich ein Fahrer das leisten kann, öfters horrend zur Kasse gebeten zu werden, wenn er z.B. in Berlin oder so Imbisse und Cafés beliefert.

    Also ich habe das in der Fahrschule mit den 1,5m als Richtwert beigebracht bekommen, den man nötigenfalls auch erhöhen muß, aber unter entsprechender Vorsicht auch verringern darf. Einen Fixwert halte ich nach wie vor für praxisfremd, auch wenn für mich die Motivation, so einen Fixwert festzulegen, nachvollziehbar ist.

    Theoretisch sind ja langsame Fahrzeuge auch angehalten, bei Gelegenheit rechts ranzufahren, um andere vorbeizulassen, würde für Radler ja dann auch gelten. Theoretisch also alles i.O., praktisch macht das fast niemand.

    Gleiches gilt für das Schritttempo beim rechts abbiegen. Natürlich hat der Radler dann bessere Chancen, doch noch auszuweichen und lebendig davon zu kommen, aber praktisch wird es einige Radler wohl eher noch anstacheln, sich vorbeizuquetschen, eben weil der LKW langsam fahren muß. Statt also Radler zu sensibilisieren, daß man das nicht macht, werden andere jetzt reglementiert. Finde ich nicht richtig, zumal mir keiner erzählen kann, daß LKWs mit 30...40...50 Sachen so unvorhersehbar schnell abbiegen, daß man als Radler unausweichlich drunter klemmt.


    Inwiefern es mir jetzt helfen soll, daß Radler sich Rechte rausnehmen wie Motorradfahrer auch, weiß ich leider nicht ;-)


    Die einzig richtige Lösung ist die aus Münster. Dort hat die Polizei eine Radlerstaffel eingerichtet und greift rigoros durch bei den Radlern und siehe da, plötzlich können sich die Kollegen an die schon bestehenden Regeln halten und alles ist paletti.

    Und (um auch mal für die Radler Partei zu ergreifen) wenn Mutti mit Kleinkind auf dem Rad aufm Dorf nicht auf der Bundesstraße fahren will und deswegen auf den Fußweg ausweicht, weil es keinen Radweg gibt, finde ich 55-100€, die künftig zu zahlen sind, auch nicht angemessen.


    Nur, damit ich nicht falsch verstanden werde:

    unter Sicherheitsaspekten sind die Regeln sicher nachvollziehbar. Und daß man die Fahrzeuge mit dem größten Gefahrenpotential reglementiert, ist sicher auch naheliegend. Trotzdem finde ich die Regelungen aus praktischer Sicht problematisch und mir fehlt eindeutig mindestens eine Kampagne, die ALLE Verkehrsteilnehmer, auch die, die eher zu den Opfergruppen gehören, dazu anhält, ihr Verhalten zu überdenken.