Posts by Gunnar

    Heute in der Mi+Do-Ausgabe der MZ ein Artikel übers Repowering, also Windradaustausch klein+alt gegen groß+neu.

    Erste Erkenntnis:

    128 der 262 Windräder im Saalekreis stehen außerhalb von Eignungs- und Vorranggebieten. Weil man die mitunter eben einfach irgend wohin gebaut hat, wo man grad wollte.

    Zweite Erkenntnis:

    der Geschäftsführer von Terrawatt (Leipzig) kam im Artikel zu Wort und berichtete, daß es u.U. (trotz Förderung) unwirtschaftlich ist, neue Anlagen und neue Infrastruktur aufzubauen.

    Ich zitiere aus dem Artikel:

    An einigen Stellen könne daher auch der Weiterbetrieb der alten Anlagen eine Option sein. [...] Dafür seien nach 20 Jahren aber regelmäßige Begutachtungen und Reparaturen notwendig. Knackpunkt sei derzeit der niedrige Strompreis, sagt Zeumer: "Es ist aber damit zu rechnen, dass er steigt, wenn mehr Kohle- und Atomkraftwerke vom Netz gehen." Dann könnte sich der Weiterbetrieb alter Anlagen eher lohnen.


    So viel zum (grünen Lügen-)Märchen, Ökostrom sei ja sooo billig, weil Sonne und Wind kostenlos da sind.

    Nix da, nicht mal Platz 1 der europäischen Strompreise reicht, damit sich das Geraffel ohne Fördergelder rechnet.

    Hier wird also - mit Ansage - eine ganze Volkswirtschaft auf eine massiv unwirtschaftlichere Technologie umgerüstet.


    Keine Aussage übrigens darüber, ob es ökologisch zu vertreten ist, Anlagen, die im Prinzip noch Strom erzeugen können, durch andere zu ersetzen. Nur der Hinweis, daß sich alles andere i.d.R. eben nicht lohnt, weil die Fördermittel dann wegfallen.

    Das Fahrverhalten war an sich nicht schlecht, auch leer fuhr der recht gut. Bei härteren Federn wird er vmtl. eher hüpfen ohne Last.

    Hinzu kommt, die verbauten Stoßdämpfer sind im eingefahrenen Zustand streng genommen auch noch zu lang. Wenn ich kürzere Federn einbaue, bleibt kaum Federweg übrig, bis die Stoßdämpfer auf Anschlag sind.

    Leider ist es gar nicht so einfach, an nachvollziehbare Maße für Stoßdämpfer zu kommen.


    Die Idee mit der Sturzkorrektur ist mir ganz sympathisch, allerdings glaub ich nicht, daß ich die eingetragen bekäme, weil am Hänger nicht solche Glocken wie am Trabant sind, sondern vmtl. nur solche Lagerschalen. Zudem wären damit nur 2 der 4 Gummilager entlastet. Aber ich könnte die Achsaufnahmen insgesamt ja einfach verlängern

    Fridl Genau.

    In der Entwicklung wird zwangsläufig das Gegenteil der Fall sein, um so mehr Elektroautos es gibt und geben wird, um so mehr Benzin bleibt für alte Autos übrig.

    Daß die Erdölprodukte dann weniger aufgebraucht werden, ist ja erklärtermaßen das Ziel der momentanen Klimaschutzbewegung, aber wenn die Vertriebswege dann auch wegbrechen?

    Benzin wird nur an Tankstellen verkauft, weil's sich lohnt. Wenn der Bedarf zu klein wird, lohnt sich's nicht mehr und eine Tankstelle nach der anderen wird durch Ladesäulen ersetzt.

    Ja, das ist schon richtig.

    Aber wie gesagt will ich ja mal schauen, ob ich das vielleicht so ändern kann und/oder Teile finde, so daß die Achse unbelastet nicht ganz so arg schief steht, denn in dieser Position befinden sich die Teile ja zu 98% ihrer Lebensdauer. Die Gummis an den Glocken werden dabei sehr stark gequetscht und dürften wohl nie lange halten.


    Wenn ich da einfach ein Fangband ranmache, sehe ich die Gefahr, daß die Federn zu stark vorgespannt sind und der Hänger dann leer hoppelt.

    Was haben Hecken- und Baumhöhen damit zu tun?


    Wußte zwar nicht, daß es ein Kleingartengesetz gibt, hab aber mal schnell im BKleingG überflogen. Da steht nur max. 24m² Hütte in einfacher Ausführung, die nicht für Wohnzwecke geeignet oder genutzt werden darf. Und ansonsten halt kein gewerbsmäßiger Anbau.

    Aber Deluxe meinte sicherlich eher, daß man den Gartenfreunden keine übertriebenen Vorschriften machen sollte, was die sonstige Gestaltung des Gartens betrifft.

    Natürlich muß man Einhalt gebieten, wenn jemand seine Gartenhütte zum Wochenendhaus umbauen will oder seine Parzelle verlottern läßt, aber ob die Hecke nun eher niedrig oder hoch ist, ob sie formvollendet oder nur zweckmäßig geschnitten wird, ob man die Bäume streng wissenschaftlich schneidet oder eher frei wachsen läßt, ob die Beete alle einheitlich ausgerichtet oder eher kreativ verteilt sind, das muß man vielleicht nicht regulieren.

    Hallo miteinander,


    besitze einen Eigenbau-Anhänger von 78, 500kg zulGG. Achse ist Trabant, aber an die Lenker sind Kästen rangeschweißt, in denen sich Spiralfedern abstützen. Nicht sehr elegant, auch nicht unbedingt Leichtbau, aber einem geschenkten Gaul...


    Jedenfalls möchte ich den mal grundsätzlich überholen und dabei auch die Stoßdämpfer neu machen. Problem ist nur, daß ich nicht weiß, was da für Teile verbaut wurden, aber vielleicht hat ja jemand einen Tipp.


    Die Stoßdämpfer sind aufgebaut wie Trabant, also unten Auge, oben Stift M10, aber insgesamt kürzer. Das Auge unten ist auch für 10er Schrauben, aber schmaler als 601er.

    Abstand Mitte Auge - Mitte Gummipuffer oben: zusammengeschoben 23,5cm, auseinander 35cm.


    Beschriftungen hab ich folgende gefunden:

    PAL PT 26x110

    D G OTK 02

    443 621 212 000


    Weiß vielleicht jemand, wo der zum Einsatz kam? Google hat mich nicht schlauer gemacht.

    Oder gibt es einen ähnlichen Stoßdämpfer aus IFA-Produktion? (bei Stoßdämpfer-Schwarz stehen leider keine Maße...)

    Könnte auch ruhig insgesamt kürzer sein, die Maximallänge wird an meinem Hänger nicht ausgenutzt, die Minimallänge dürfte ruhig kürzer sein.


    Die Federn haben 9 Windungen, Drahtstärke ~11mm, Durchmesser ~102mm, Länge 27,5cm.

    Die sind sehr straff; mit meinen 100kg stauchen die sich kaum 1cm zusammen. Bin da also auch noch auf der Suche nach etwas weicheren.


    Gruß

    Gunnar

    Und vor allem eine nützliche. Mit etwas Bedacht kann man im eigenen Garten sogar alles vereinen: Nutzbeete, Rückzugs- und Brutorte für allerlei Getier, Erholung für Geist und Körper.

    Eben.

    Daß ich den Eindruck hatte, daß die Heidenauer P36 bei Nässe auf Pflaster beim Anfahren besser greifen, beeide ich zur Not auch schriftlich, muß mir da nix einreden.

    Bin ab 2006 (erst im Studium, später als Arbeitsweg) immer über die gleiche Kreuzung in Halle gekommen. Schön glatt gefahrenes Blaubasaltpflaster. Während man mit Radialen da noch wellert, war ich mit Diagonalen schon lange über die Kreuzung drüber.


    Daß die Diagonalen evtl. in einigen Spezialdisziplinen auch mal was besser können als Radiale, sollte man nicht ins Lächerliche ziehen.

    Super Nachrichten aus BaWü...


    "Die Landesvorsitzende [der Grünen] Sandra Detzer sprach bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags nahezu ausschließlich über Klimaschutz: „Keine Schuldenbremse der Welt hält uns davon ab, Baden-Württemberg klimaneutral zu machen“, sagte sie. Bei diesem Thema werde man „an die Grenzen des verfassungsrechtlich Möglichen“ gehen."


    So viel also zu den bööösen Verschwörungstheorien, daß Corona die Blaupause für künftige Klimapolitik sein könnte.


    Achtung, jetzt werde ich ganz kaltblütig...

    Wenn es verfassungsrechtlich offenbar möglich ist, das ganze Land im Dauerlockdown zu halten und die Grundrechte fast nach Belieben zu beschneiden aufgrund einer Pandemie, von der nach über 15 Monaten weltweit 2% der Bevölkerung betroffen ist und nach offiziellen Statistiken 0,05% der Weltbevölkerung daran verstorben ist, dann kann man sich ja ausmalen, welche Grundrechts- und sonstigen Rechtseinschränkungen den Herrschaften so vorschweben in Anbetracht einer Klimakrise, von der möglicherweise rein hypothetisch bis zu 100% der Bevölkerung betroffen sein könnte.


    Und woher wird wohl das Geld dafür herkommen, wenn man das alles trotz Schuldenbremse durchdrücken wird? Na?

    Erstens das und zweitens braucht man im Alltagsbetrieb ja auch Winterreifen und da siehts diagonal schlecht aus. Die P31 haben keine "Schneeflocke" und sind damit nicht als Winterreifen anerkannt im Ernstfall. Bei großen Schneemengen habe ich außerdem die Erfahrung gemacht, daß sich die P31 (wegen der schmalen Aufstandsfläche) eher in den Schnee eingraben und festfressen und dann rutschen, als zu packen. Mit x-beliebigen Radial-WR (die ja selbst als 145er breiter sind) fährt man dagegen unproblematisch über den Schnee, ohne einzusinken.


    Aber die Winterfahreigenschaften der P31 waren ja gar nicht das Thema...


    Die P36 (und P31) aus Heidenau bin ich von 2006-2010 im Alltag gefahren und das ging völlig problemfrei. Um die 10000km im Jahr.

    Fuhren sich wesentlich besser als DDR-Reifen. Nie Aquaplaning; man konnte ggf. durch jede noch so tiefe Wasserlache durchpflügen, die schneiden sich ihren Weg frei.

    Auf Pflaster bei Nässe tendenziell beim Bremsen und anfahren eher mehr Haftung als Radiale, vmtl. weil sie so schmal sind.

    In Kurven naturgemäß weniger Seitenhalt als Radiale, dafür aber beim Erreichen der Haftgrenze absolut gutmütig. Die werden einfach immer untersteuernder und man muß nur mehr einlenken. So kann man sehr gut und flott im Grenzbereich fahren. Hatte nie den Eindruck, daß ich unnatürlich langsam fahren muß.

    Das ist kein Ur-Wabant, sondern einer der P50-Prototypen mit neuer Front. Also das, was 1959 ursprünglich mal vom Generaldirektor der VVB Automobilbau, Kurt Lang, als Weiterentwicklung offiziell beauftragt wurde.

    Ist das quasi der P50 mit Panoramascheibe?


    FelixBRB

    Ich nehm immer Rot-Weiß Lackreiniger bzw. Polierpaste. Das gibt bei Originallack einen schönen speckigen Glanz, nicht zu aufdringlich. Und mit Polytrol, um den Lack zu tränken, kriegen dann auch sonnengebleichte Lacke wieder einen schönen satten Farbton.

    Denn was heißt denn künstlich? Daß es CO2 von einem anderen Planeten ist, das hier nicht hergehört?

    Wohl kaum...

    Künstlich im Sinne der Argumentationsketten der Klimawandler, d.h. durch menschliche Aktivität schneller freigesetzt als durch natürliche Prozesse. Sprich wenn ich das Holz verfeuere, dann wird das CO2 natürlich schneller freigesetzt als bei Verwitterung, könnte also temporär zu ner Akkumulation in der Atmosphäre führen.


    Vorstellbar wärs.

    Die Frage ist immer und immer wieder: Korrelation oder Kausalität? Gibt genug Graphiken, auf denen erdgeschichtlich das CO2 der Temperatur folgt ;-)

    Eigentlich alles bekannt, auch daß wir uns erdgeschichtlich momentan am Ende einer ausklingenden Eiszeit befinden und es daher wärmer werden muß.

    Ein zentrales Argument der Klimawandler ist aber, daß die momentane Erwärmung schneller erfolgt als bei früheren Erwärmungen. Ob und in welchem Maße das der Fall ist, darüber findet man sehr unterschiedliche Aussagen. Wissenschaftlich ist es jedenfalls legitim, das zu untersuchen, und ob unser künstlich in die Atmosphäre eingebrachtes CO2 daran einen Anteil hat und welchen.


    Fakt ist, der behauptete Konsens der Wissenschaft, daß alles geklärt sei, existiert nicht. Wohl aber ein Konsens, die Kritiker als unseriös abzustempeln und so aus der Debatte zu entfernen.

    Spätestens am WE, wenn wir (voraussichtlich nur als Intermezzo) mal Richtung 30°C gehen, wird es überall wieder losgehen... Klimasommer, Erderhitzung, bla bla bla


    Statt sich mal mit den wesentlichen Fragen zu beschäftigen, nämlich wie wir als Menschheit gedenken, uns an den ja nunmal vorhandenen Klimawandel anzupassen, fabuliert mal lieber über weitergehende Klimaschutzmaßnahmen, noch strenger, noch härter, noch teurer, noch schneller, ja der Klimaschutz kennt genau wie der Kapitalismus keine Obergrenze bei den Superlativen. Und Frau M. empfiehlt der Welt eine CO2-Steuer nach deutschem Vorbild. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen...


    Ist ja auch egal. Jeder, der Zweifel anmeldet, egal ob Wissenschaftler oder Pöbel auf der Straße, ist doch mindestens unseriös, wenn nicht sogar ein Leugner oder Wirrkopf. Alles nur Einzelmeinungen. Tausendfach...

    Tja, die ganze E-Technologie, angefangen beim Pustewindrad bis hin zum Akku, hat eben noch eine zu geringe Energiedichte im Vergleich zum Flüssigtreibstoff. Noch ein Grund, warum man mal in Richtung e-Fuel hätte forschen sollen.


    Selbst der Trabant transportiert in seinem Tank bei minimalem Platzbedarf und unter nem halben Zentner über 200kWh Energie... und kommt damit um die 350km weit. Selbst, wenn wegen des Wirkungsgrades davon nur 30kWh nutzbar sind, sind das unter 10kWh auf 100km effektiver Bedarf ;-) wenn eben nur die Verluste nicht wären.


    Grad willkürlich gegoogelt, Audi e-tron, Akku um 80kWh, auch 300-400km Reichweite, theoretisch wenig Verluste wegen E-Maschine, dafür aber 2,5 t Leermasse, wo der Akku ordentlich mitzählt. Und nur 600kg Zuladung möglich... ohne Worte.


    Aber mit Pfuisick kommen wir den GrünInnen lieber nicht ;-)

    Genau das ist der springende Punkt: die Doppelt- und Vierfachbesteuerung ein und derselben Ware, mit Treibstoff und Strom als prominente Beispiele. Es kann einfach nicht angehen, daß man aus ein und demselben Beweggrund, in dem Falle Ökologie, zig Steuern (Energie-, Öko-, CO2-Steuer, EEG-Umlage etc. pp.) auf ein Produkt erhebt und sich dann rühmt (erst gestern gelesen) daß der Strom jetzt endlich langsam teuer genug wird, daß sich die Erneuerbaren rechnen.

    Da möchte ich mal fragen:

    a) wenn sich die Erneuerbaren rechnen, wozu Förderung, wenn man eh plus macht?

    b) wenn sich die Erneuerbaren erst bei so hohen Strompreisen rechnen, was hat es dann auf sich mit der Behauptung, Ökostrom sei viel billiger als konventioneller

    c) wenn die Erneuerbaren so toll und vom Kosten-Nutzen-Verhältnis so günstig sind, wieso braucht es dann Abschaltfahrpläne und Quoten, wieso regelt der Markt nicht alles von selbst?


    Eines wäre ganz wichtig:

    Umweltschutz vor Klimaschutz, und das als verpflichtende Rechtsgrundlage.

    De facto sind viele Klimaschutzmaßnahmen ganz und gar nicht umweltfreundlich. Ich sage nur: Hambi bleibt, aber andernsorts Wald roden für Windräder oder geschützte Vögel am Nisten hindern.


    Umweltschutz bringt ganz konkret was für Flora und Fauna in der Region und auch relativ zeitnah.

    Klimaschutz ist sehr viel ungewisser. Es muß sich zeigen, ob er funktioniert, und das kann dauern, bis sich da was zeigt,


    Und noch was wäre ganz wichtig und lange lange überfällig: Forschung zu e-Fuels. Bevor ich ein prinzipiell funktionierendes Verkehrswesen völlig über Bord werfe, versuche ich doch erst mal die schon vorhandenen Güter (für die Ressourcen draufgegangen sind) im Betrieb ökologischer zu machen, statt einzustampfen.