Posts by Gunnar

    Nun heißt es also 'Planetarium Halle'. Im Prinzip eine Schande, rückt man somit doch Jähn weiter ins Abseits und damit auch das Bewußtsein, daß er der erste Deutsche im Kosmos war. Zeitgeist siegt also mal wieder über Historie. Es schickt sich eben nicht, einer deutschen Biographie zu gedenken, noch dazu, wenns um das falsche Deutschland geht...


    Hätte mich mal interessiert, was Sigmund Jähn dazu gesagt hätte. Vmtl. hätte er verschmitzt festgestellt, daß Halle, vom Kosmos aus mit der Multispektakelkamera betrachtet, immer gleich aussieht, egal wie das Ding nun heißt, und sich dann einfach seinen Teil gedacht. Ein typischer Repräsentant des DDR-Regimes eben...

    Es liegt mir natürlich fern zu behaupten, diskriminierungsfreier Umgang wäre nicht wichtig. Wenn sich jedoch jemand bezogen auf sein Geschlecht diskriminiert fühlt, wodurch oder durch wen auch immer, dann muß sich das ja irgendwie ganz konkret äußern und muß demzufolge auch ganz konkret abgestellt werden, ist also ein individueller Vorgang.

    Sich bspw. durch eine Anrede auf einem Stück Papier diskriminiert zu fühlen ist m.M.n. sehr weit hergeholt und zeugt wie schon gesagt vom Mißverständnis der Sprache.


    TRolf Danke. 'Gast', noch ein Beispiel für ein Wort, das nun wirklich nicht gegendert werden sollte. Aber stört ja anscheinend keinen, genau wie bei Mensch...

    Das ist schon klar, aber da nicht einzusehen ist, warum dann ausgerechnet historische Bezeichnungen überleben sollen, bei denen die Männer explizit nicht angesprochen waren, müßte man konsequenterweise auf Hebamme, Krankenschwester etc. gänzlich verzichten und nur noch GeburtshelferIn, KrankenpflegerIn etc. verwenden.

    Wenn schon, dann auch mit allen Konsequenzen...

    Wobei ich das Thema lieber gestern als heute als Irrung einer offenbar nicht ausgelasteten Menschheit (Menschinheit?) ad acta gelegt sehen würde.


    Was wird wohl mit Begriffen passieren wie etwa Witzbold? Arsch****? Aber hat die Dudenredaktion bei 'Mensch' ja auch nicht gestört, man bilde ja nur den alltäglichen Sprachgebrauch ab. Möchte mal wissen, in welcher Parallelwelt die leben...

    Das Problem ist einfach ein Intellektuelles, indem nämlich die, die sich am lautesten mit diesem Gendergeschwurbel hervortun, nicht begreifen (können oder wollen), daß im Sprachgebrauch sehr konsequent zwischen Genus und Sexus, also zwischen grammatischem und biologischem Geschlecht unterschieden wird.


    Wenn ich zu einem Menschen gehe, der sich Arzt nennt, dann möchte ich seine Dienstleistung auf seinem Fachgebiet in Anspruch nehmen, sonst nichts. Insbesondere sein biologisches oder gefühltes Geschlecht interessiert mich nicht die Bohne. Im Gegenteil, ich empfinde es sogar als belästigend, wenn durch Sprachregelungen stets und ständig der Fokus bei Berufs- oder Funktionsbezeichnungen auf das biolog. Geschlecht gelegt werden soll, denn das tut da absolut nichts zur Sache.

    Ich bin Lehrer und möchte so auch angesprochen werden... nicht weil ich als Männchen geboren wurde und mich zufälligerweise auch als Männchen fühle, sondern weil ich ein Mensch bin, der dazu ausgebildet wurde, anderen etwas beizubringen. Ende. Mein Geschlecht interessiert nicht. Hat nicht zu interessieren. Weder im Beruf, noch im Alltag, höchstens im Ehebett, aber da brauche ich auch keine Grammatik mehr...


    Und sorry, wenn jemand ein Kind kriegt, dann ist das die Mutter. Wenn sich jemand als Mann fühlt, aber dann trotzdem die weiblichen biologischen Funktionen seines Körpers so intensiv in Anspruch nimmt, wodurch identifiziert er sich denn dann als Mann? Daß er einen Bart hat...?

    Früher war es A-Hörnchen und B-Hörnchen, und jetzt erster und zweiter Elternteil? Oder wahlweise auch noch weiter numeriert?


    Daß die (also die Genderbefürworter) selber nicht wirklich wissen, worum es geht, sondern diese Mode einfach exzessiv betreiben, sieht man doch schon daran, daß die in dem Artikel ernsthaft weiter von Hebammen reden. Was ist denn, wenn ein Mann diesen Beruf ausüben möchte? Warum gibt es dann keine Bezeichnung, die sein männliches Geschlecht beinhaltet? Na? Alles Schwachsinn.


    Aber immerhin steht ja nun auch Menschin im Duden. Hurra...

    Ja sicher, wenn ich mir sicher wäre, daß er auf jeden Fall verkauft wird und ich ihn auch schon anbieten würde, dann müßte er natürlich in einem Zustand sein, daß er so sofort vom Hof rollen kann, das ist klar. Sollte wie gesagt auch ein überschaubarer Aufwand sein.

    1/10V8 Das wäre sicher interessant.

    Und erstmal HU-fertig machen ist wirklich keine Option?

    Naja, ich sag mal so, mir ist irgendwann klar geworden, daß ich meine Autos vor allem fahren will. Ausgiebig und bei jedem Wetter. Ein 500er Kombi ist glaub ich weder für ausgiebig noch für jedes Wetter geeignet ;-) Also das würde ich tatsächlich schade finden, ihn meinem Nutzungsprofil zu "unterwerfen".

    Den Gedanken, ein schickes Sonntagsauto zu haben, finde ich zwar schön, aber ich weiß nicht, ob ich mir das momentan antun will, ihn so herzurichten, daß ich wieder zufrieden bin. Damals, also vor 15 Jahren, war ich durchaus zufrieden, aber man entwickelt sich ja auch weiter ^^

    OK, vielen Dank erstmal für die bisherigen Einschätzungen.


    Also mit 5-stellig hätte ich zB auch niemals im Leben gerechnet. Einen Wert irgendwo zwischen 5 und 6k€ fände ich persönlich in Ordnung, wobei das eine reine Gefühlssache ist, weil ich keinerlei Überblick habe, wie die Murmeln generell gehandelt werden.

    Ob diese 5-6k€ dann auch realistisch sind... ich weiß es nicht, habe Zweifel.

    Fahrbereit ist der mit recht geringem Aufwand wieder. Neue Spritleitung, Vergaser reinigen, BH überholen (Tank ist rostfrei), RBZ im Zweifel neu, Gummiteile mal intensiver anschauen, mehr dürfte nicht sein.


    Die Lackierung ist halt das Problem aus meiner Sicht. Für jemanden, der nur zum eigenen Vergnügen am WE ne Runde dreht, wirds gehen, aber zum zur Schau stellen ist die eher nix. Bin ja auch nur Laie und Hobbylackierer, aber sowas hätte ich nicht abgeliefert.


    Hier sieht man denke ich die schlechte Vorbereitung und Durchführung.


    Und das hier ist mal eine geschweißte Stelle.

    Ist ziemlich repräsentativ für die Verarbeitungsqualität des Vorbesitzers. Der Himmel sieht zB auch gar nicht schlecht aus, ist aber nur ganz dünner Stoff und darunter kann man fühlen, daß das Dach entweder rostig sein muß oder alter harter Kleber abbröselt.


    Damals hat mich das nicht gestört, heute würde ich das dauerhaft natürlich nicht so lassen. Bloß wenn ich jetzt einmal anfange, penibel wie ich bin, an dem Wagen was zu machen, dann brauch ich ihn auch nicht mehr zu verkaufen, zahlt dann eh keiner ;-)


    Deine Beschreibung finde ich super ehrlich

    Danke für die Blumen. Hab ja nix davon jemandem zu viel Geld aus der Tasche zu ziehen. Ein ruhiges Gewissen ist das beste Ruhekissen.

    Ich habe z. B eine P60 Limo in recht gutem Zustand, die ist für mich aber weniger wert wie die schlechteren Kombis die ich noch habe.

    Aus heutiger Sicht hätte ich mir zB eher eine P60 Limo zugelegt als einen P50 Kombi. So ändert sich auch mal der Geschmack ^^

    Hallo zusammen,


    ich spiele mit dem Gedanken, meinen 500er Kombi zu verkaufen. Bin zuletzt vor 10 Jahren damit gefahren, seitdem steht er nur. Finde ich schade, habe aber auch nicht den Platz, ihn noch weiter auf Halde stehen zu lassen bzw. könnte ich den Platz durchaus sinnvoller nutzen. Auch sind meine Ansichten mittlerweile durchaus anders als vor 15 Jahren, als ich ihn gekauft hab, sprich wenn ich ihn mir so herrichte, daß ich zufrieden bin, müßte ich allerhand Zeit investieren, die ich nicht hab. Deswegen entweder weiter stehen lassen oder eben jemand anderem überlassen.


    Wie dem auch sei, Problem ist, ich habe keine Vorstellung, in welchem Preissegment die so liegen. Sprich ich möchte einen evtl. Interessenten nicht über den Tisch ziehen, aber auch selbst nicht über den Tisch gezogen werden.

    Und ja, ich weiß, Wertermittlung ist immer sehr heikel und nicht mal eben nebenher gemacht bzw. auch nur in weiten Grenzen möglich.

    Aber mir geht es erstmal nur um eine Orientierung, in welche Richtung es gehen könnte, damit ich weiter überlegen kann.


    Welche Infos bräuchtet ihr, um den Wert einzugrenzen?


    Hier mal ein paar Eckdaten, die mir grad einfallen:

    • P50 SW II, Januar 62, Nummern sind soweit alle stimmig
    • orig. Brief vorhanden, Motor müßte noch der originale sein (glaub ich), Getriebe definitiv nicht
    • Vorderachse war beim Kauf schon auf Duplex umgebaut, Hinterachse ist auch schon eine neuere
    • Motor hatte ich 2008 oder 2009 rum mal neu gemacht mit reg. DDR-Welle und reg. DDR-Zylindern/Kolben; lief damals wirklich richtig schön, aber sind ja dann nicht mehr viele km zusammen gekommen; beim Einmotten hatte ich den Motor bestmöglich mit Öl geflutet
    • Getriebe hatte ich mal bei einer Getriebefirma, weil es mächtig Geräusche gemacht hatte; war hinterher ungefähr 99% besser, aber nicht 100%; dicht leider auch nicht ganz; ansonsten hat das Getriebe halt funktioniert, Freilauf auch
    • Lack ist nicht original, irgendein Vorbesitzer hat den dilettantisch lackiert, sprich die Vorbereitung war da richtig stümperhaft, was man auch sieht, so mit Unebenheiten und groben Schleifspuren und unmotivierter Untergrundvorbereitung und so
    • geschweißt wurde er vor meiner Zeit offensichtlich schon, auch da waren die Schweißarbeiten und die Nachbehandlung der geschweißten Stellen dilettantisch, wird man also schnell fündig; zumindest hab ich aber keine Stellen gefunden, die irgendwie durch wären, auch dringt seit 15 Jahren aus allen Ritzen Öl, also sind die Hohlräume behandelt worden
    • das offene Geweih ist noch drin, ansonsten U-Schutz, den ich nie entfernt hab, um drunter zu schauen
    • Blechschürze hat er noch, Zündspulenkasten auch

    So. Ja, wie gesagt, welche Stellen müßte man sich jetzt nochmal gezielter anschauen, um was sagen zu können?


    Gruß

    Gunnar

    Ich kenne das 20er auch von der MZ.


    Was ist an dem anders das es besser sein soll? Es ist doch nur die kleinere Bohrung oder?

    Wie Fg601 auch schon sagte, gerade die Düsenbohrung ist entscheidend.

    p=F/A aber das weißt du ja auch alles selber ;-)

    Vom Gefühl her sind das auf den ersten Blick keine großen Unterschiede, aber wenn man nachrechnet hat die 20er immerhin 36% weniger Querschnitt als die 25er und damit sind rein theoretisch auch 36% weniger Schließkraft nötig. So einigermaßen scheinen Theorie und Praxis in dem Falle auch übereinzustimmen, denn dem alten Tonnenschwimmer kommt das kleinere SNV offenbar sehr entgegen.


    Die 400ml Durchfluß kann ich übrigens bestätigen.

    Wenn das so herrlich ist, würd ich mir ne Datsche auf Grönland besorgen :P

    Ich liebäugele eher mit Spitzbergen... oder notfalls wenigstens Nordschweden oder Nordfinnland, Hauptsache viel Gegend und wenig Leute, und dann auch eher als Hauptwohnsitz ;-)