Beiträge von phi

    Ich reanimiere dieses Thema mal wieder... Wenn man die ausgebauten Dichtringe zu lange liegen lässt schrumpfen sie leicht und werden leider undicht. Zusätzlich empfinde ich es nicht als ideal, wenn man von Dot4 auf Silikon wechseln will, dass bereits benetzte Teile drin bleiben.


    Bei Kupferringen nach DIN7603A haben in den meisten Shops eine Dicke von 1.5 im Angebot, was zu dünn ist.


    Als O-Ring habe ich bei 2 HBZ auch schon 20x2 ausgebaut...


    Ich überlege mir nun, die Rechteckringe 20x24x2 aus EPDM 70 Shore schneiden zu lassen. Hat jemand selbiges schon mal gemacht?

    Falls Erfahrungen zur Materialwahl und Masstoleranzen vorhanden sind, würde ich mich dafür interessieren. Das Ausgangsmaterial wäre Klasse P2, also bei 2mm +/- 0.3 mm. Die Schneidkonturen würde ich mal versuchen in P1 zu bekommen, das wären bei 10-25mm ebenfalls +/- 0.3mm.

    Wenn du die richtigen Stellen im Gesetz kennst, ist es kein Problem. Braucht je nach Gegenüber im Amt aber etwas Überzeugungskraft ;)


    guckst du hier, den MFK Checker habe ich in meiner Zeit im Trabantclub mal programmiert: https://trabantclub.ch/index.php/mfk-checker


    - Kaufen

    - Verzollen (13.20A und Veranlagungsbelege gut aufbewahren, brauchst du später beides)

    - Instandstellung und technische Anpassungen gemäss MFK-Checker

    - Lärmmessung bestehen (bei 1986 schwierig, aber nicht unmöglich)

    - Abgaswartungsdokument bei auto-schweiz.ch bestellen und Wartung durchführen lassen (keine Endrohrmesswerte nötig)

    - je nach dem, ob die MFK das verlangt noch eine negative Auskunft aus dem eidgenössischen Fahrzeugregister (wird vom StVA erledigt, je nach Kanton zahlst du dafür noch was zusätzlich)

    - technische Abnahme bei der MFK

    - Versicherungsnachweis bestellen und mit ausgefülltem 13.20A und Veranlagungsbelegen zulassen. Bei uns wollten die dann noch eine Unterschrift auf einem Formular, dass das Auto nicht gestohlen ist und keine früheren Papier vorliegen...


    Das ganze habe ich 2018 mit meinem 1976er mal durchgespielt und es hat funktioniert.


    P.S. Rechne schon mal mit einer Motorinstandsetzung... Nach 30 Jahren mit Startspray gestartet... <X

    Da muss ich mal noch was machen. Ne gebrauchte originale Anlage liegt schon bereit, die Ungarnanlage war mässig masshaltig.

    Schraubenzieher? Ich drücke dazu nur den Schliesshebel mit dem Daumen rüber…

    Man sollte allerdings bei abgeschlossenen Auto als erstes nach dem Aussteigen das Schloss wieder aufschliessen 8o

    Ich kenne in der Tat jemanden, der das schon mal gemacht hat. Soll sogar funktionieren.

    Ich bin mit der Person weder verwandt noch verschwägert. Er stammt aus Dresden, wohnt aber nicht mehr da. Mehr schreibe ich aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht ;)

    da lohnt es sich unter Umständen, bereits gelaufene aufzubewahren und die Hinweise aus SRI-532 zu beachten: 8o^^

    ich frage mich einfach, wie ein Flachschieber-Langloch in die Toleranz H9 (unteres Mass 8.4, oberes Mass 8.436) zu bekommen ist. Einfach mit 8.4 mm nachbohren?



    --> man könnte zu Gunstern der Übersichtlichkeit die Drehschieberbeiträge in folgenden Thread verschieben: Drehschieber Original/Nachbau

    Kohlenstoff will man ja nicht in jeder Stahlsorte haben ;)


    C16E könnte passen.

    https://www.salzgitter-flachst…orten/einsatzstaehle.html


    Sorte C Si Mn P S Cr Cu Mo Ni
    C16E 0,12 - 0,18 < 0,15 - 0,40 0,60 - 0,90 < 0,025 < 0,035 ≤ 0,40 < 0,30 < 0,10 < 0,40



    Auch die technischen Eigenschaften könnten passen. Zitat aus dem Datenblatt von Flachgitter Salzstahl:


    Einsatzstähle werden im warmgewalzten oder kaltgewalzten Zustand vor allem für Getriebeteile (Tellerfedern, Kupplungslamellen) eingesetzt. Sie zeichnen sich im warmgewalzten Lieferzustand durch eine gute Stanzbarkeit und Umformbarkeit aus. Nach dem Einsatzhärten weisen die fertigen Bauteile im Kern eine hohe Zähigkeit auf, während die Oberfläche durch eine gute Verschleißfestigkeit gekennzeichnet ist.

    Quelle: https://www.salzgitter-flachst…zte_produkte/deu/c16e.pdf


    Jetzt wäre nur die Fertigungszeichnung mit allfälligen Nachbehandlungsschritten interessant.

    Das damals für die Analyse verwendete Gerät war ein Niton XL2100G von ThermoFisher Scientific.

    Der Verwendungszweck ist, die wichtigste Einteilung der Stahlsorte und nicht eine Feinanalyse rauszuspucken. Die damit erreichbaren Nachweisgrenzen für die einzelnen Legierungselemente kannst du ergoogeln.


    Eventuell hätte man das Ergebnis noch verbessern können, wenn die Analysezeit länger gewesen wäre. Ich habe es nicht persönlich geprüft, das war mein damaliger Arbeitskollege und Qualitätsprüfer. Da er für die Arbeiten mit diesem Gerät ausgebildet ist und ausserdem wegen der Röntgenstrahlung eine spezielle Schulung notwendig war, habe ich auf sein Ergebnis vertraut.


    Schau dir mal eine Schmelzenanalyse von einem niedrig legierten Stahl an. Wenn du da mit einer der Komponenten auf einem halben Prozent bist, ist das schon viel.... z.B.: https://www.salzgitter-flachst…n/verguetungsstaehle.html


    Ich bin zwar kein Metallurge aber das kann so nicht stimmen Stahl enthält noch eine ganze Menge anderer Elemente.


    Pauschal ohne besseres Wissen eine Antwort gleich als falsch hinzustellen, ist vielleicht nicht die feine Art. Vor allem macht es Lust, noch mehr zur am Thema mitzuarbeiten... :rolleyes:


    Du darst gerne die verbleibenden 0.19 % der Elemente analysieren. Ich habe ja schon 99.08 % + 0.730 % = 99.81% der Arbeit erledigt :thumbup:8o