Frieden!

  • Das es hier für beide Seiten um geopolitische und wirtschaftliche Einflüsse geht ist jedem klar. Ich vermisse aktuell etwas sachlichere Berichterstattung, die bekomme ich teilweise beim DLF, aber die privaten Medien... .

    Man muss sich jedes mal bei Öffnen der Mainstream-Medien (TV, Internet etc.) eine entscheidenden Fakt vor Augen halten: Es sind die gleichen Medien, die euch auch bei C... manipuliert und belogen haben. Da spielt es keine Rolle, ob privat oder ö.-r.! Wer sich eine eigene Meinung bilden kann und will, dem bleibt nichts anderes übrig, als sich mit alternativen Medien (also solche, die die Mainstream-Medien immer als Querdenker framen) auseinanderzusetzen, um sich aus VERSCHIEDENEN Quellen ein realistischeres Bild zu machen. Niemand einzelnes wird die 100%ige Wahrheit berichten, die Frage ist nur wie weit die Entfernung dort hin ist.


    Das gilt leider auch für den Krieg, den kein Mensch braucht!!! Aber allein nur einen Schuldigen zu suchen, anstatt die Vorgeschichte zu beleuchten, um daraus Fehler zu erkennen, die wiederum helfen zu einer Lösung/Kompromis zu kommen. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Sondern ganz viele Grautöne! Daher glaube ich der Kriegs-Propag -Berichterstattung eigentlich nicht mehr wirklich, egal welcher Seite. Das erste Opfer eines Krieges ist IMMER die Wahrheit.


    Wer die Vorgeschichte und weitere Hintergründe erfahren möchte, dem empfehle ich dieses (bereits 7 Jahre alte) Video:

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    Die damalige Voraussage ist tatsächlich jetzt eingetreten, allerdings ist einem nur der Geduldsfaden gerissen. Die Vorbereitungen haben andere initiiert, und wieder andere haben desinteressiert zugesehen.


    Man kann nur hoffen, dass es noch vernünftige Menschen gibt, die diesen Konflikt schnell lösen können. Allein der Imperialismus der USA, wie auch der "Great Reset" lassen die Hoffnung leider schwinden.

  • Zitat

    das irgend ein Grosskopferter die Soldaten zu etwas zwingen kann, was diese eigentlich nicht wollen.

    Auch das war ein Grund weshalb ich mich vor über 20 Jahren für den Zivildienst entschieden hatte.

    Ein Oldtimer ist wie die Freundin Deines besten Freundes, Du kannst Sie ansehen, ja bewundern aber bitte nicht berühren!

  • Wir haben heute angefangen zu überlegen was und über wen wir spenden können und wollen. Dabei kam uns auch die Frage auf, welche Probleme der kleine Bürger in Russland bald bekommen wird, wegen den ganzen Sanktionen und Wertverlust des Rubels. Es gibt mehr Verlierer als Gewinner auf beiden Seiten.

    Übrigens war ich geschockt, das russische Läden jetzt massig negative Bewertungen wegen des Krieges bekommen, obwohl sie dafür nichts können. Auch Geschäfte bei uns in Rostock sind davon betroffen, die unfairen Bewertungen, die ich gefunden habe, habe ich gemeldet, mal sehen was Google damit macht.

    Ich hoffe nur, das es sich nicht hochschaukelt, so wie einst mit jüdischen Geschäften.

    Zum Glück müssen das meine Großeltern nicht mehr erleben.

  • Tomsailor die Frage die ich dir jetzt stelle bitte nicht falsch verstehen ok?

    Ihr denkt darüber nach Spenden für die Kriegsopfer abzugeben? Ist es nicht sinnvoller erstmal für das "eigene volk" zu spenden? Es gibt hier auch mehr als genug hilfsbedürftige, unter dem Existenzminimum lebende. Natürlich ist das nicht mit einem (für das volk) unverschuldetem Krieg zu vergleichen, aber trotzdem...

  • Spannende Aussage. Was ist denn das "eigene" Volk? Und wieso sollte es besser sein diesem zuerst zu helfen?

  • Tomsailor Dieser Krieg ist noch jung. Die Ukrainische Bevölkerung wird bestimmt noch ein zweiter Winter in noch schlimmere Bedingungen durchhalten müssen, und wenn wir West-Europäer dann nicht selber in den Krieg mit hineingezogen sind, wird sie uns dann -wie Corona- vielleicht schon wieder langweilen.
    Mach 'ne Spende an das Internationale Rote Kreuz, das sind Profis die langfristig wissen was zu tun und was wo gebraucht wird. Denn hier bitten die spontan entstandene Kleidersammelstellen die Leute mittlerweile auch, keine Bikinis, Brautkleider oder Windeln mehr zu spenden.

  • Naja Des, Grandpa meinte es sicherlich so, weil es hier auch viel Leid und Elend gibt.

    Wir spenden unregelmäßig Sachspenden (nicht nur Altkleider) an das DRK und haben seit 4 Jahren ein Spendenabo beim ASB zu laufen. Das Spendabo bleibt auch definitiv!

    Ist schon einiges.

    Daher auch erstmal die Überlegung nicht nur ob wir für den aktuellen Anlass spenden wollen, sondern auch können. Und wenn ja wie. Das sollte schon wohlüberlegt sein.

  • Spannende Aussage. Was ist denn das "eigene" Volk? Und wieso sollte es besser sein diesem zuerst zu helfen?

    Das eigene Volk sind die, die bereits in Deutschland leben.

    Wieso ist das eine spannende Aussage? Wir schicken Hilfsgüter in alle möglichen Länder, geben allen möglichen Firmen die im Ausland ihre Inhaber haben Kredite in Höhen das einem schwindelig wird, nur für die hier lebenden wird gefühlt nichts gemacht, im Gegenteil die werden mit Preiserhöhungen wohin man sieht belegt. ich finde dies mehr als ungerecht, warum werden die in Deutschland lebenden nicht auch so unterstützt? Wenn man hier lebt muss man zum Teil um Hilfe betteln...

    Meine persönlich Meinung!

  • Ich verstehe das so: jedes mal, wenn eine Katastrophe oder ein kriegerischer Konflikt durch den Medienwald rauscht, löst das (mal mehr, mal minder) einen wahren "Hype" der Spenden- und Hilfsbereitschaft aus - was natürlich durchaus positiv ist. Aber es ebbt oft ebenso schnell ab, wie es hochgepusht wurde. Und das (durchaus vorhandene) Elend im im eigenen Land wird währenddessen, vorher und hinterher, allzuoft ignoriert (kommt ja auch in den Medien höchstens am Rande mal vor. Natürlich sind z.B. Kinder- und Altersarmut oder Obdachlosigkeit mit dem kriegsbedingten Elend nur sehr indirekt vergleichbar. Aber sie sind da, seit Jahrzehnten und ständig und mit leider steigender Tendenz (bei dem aktuellen Preisirrsinn erst recht). Für ein immer noch sehr reiches Land wie D ein Armutszeugnis- in mehrfacher Hinsicht. Aber hier fehlt irgendwie diese ganz große Hilfs- und Spendenbereitschaft, einen vgl.baren "Hype" hat es darum auch noch nie gegeben. Warum eigentlich nicht?

    Vielleicht fehlt hier einfach das besagte Rauschen im Blätter-( und Internet-) wald?

    :/

  • Was ist denn das "eigene" Volk? Und wieso sollte es besser sein diesem zuerst zu helfen?

    Ja, das gibt es leider: Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. Die haben sich mit Ämtern, Behörden, Versicherungen und weiterem Gesocks auseinanderzusetzen.


    Den Kriegsflüchtlingen hingegen wird ganz unbürokratisch geholfen. Was natürlich richtig ist.


    Wenn man bloß wüsste, ob die Spenden wirklich ankommem...

    Den Maserati will ich denen jedenfalls nicht bezahlen.

  • Wenn man hier lebt muss man zum Teil um Hilfe betteln...

    Meine persönlich Meinung!

    Kann ich auch nicht wiedersprechen, nachdem was ich so ständig von meiner Schwester und Schwiegermutter höre, die in zwei unterschiedlichen ,,Sozialbehörden", in zwei unterschiedlichen Städten und Bundesländern, arbeiten.

    Ist halt nur doof, wenn ausgerechnet die Schwächsten gegeneinander aufgebracht werden, damit meine ich nicht Deutsche gegen Ausländer, sondern ganz allgemein. Der eine bekommt was, der andere nicht, nur weil er am falschen Tag kam oder einen anderen Sachbearbeiter hatte.

  • Tomsailor  fahrgast genau so meine ich es.

  • Grandpa Die strukturelle Fehler unser eigene Gesellschafsordnung sind anders zu lösen als was ein plötzlich ausbrechender Krieg hervorbringt.


    Den Maserati will ich denen jedenfalls nicht bezahlen.

    Ich betrachte jedes Auto das teurer ist als meins, als mit (teilweise) geklautem Geld gekauft.

    Einmal editiert, zuletzt von Jim Panse () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Jim Panse mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Ich betrachte jedes Auto das teurer ist als meins, als mit (teilweise) geklautem Geld gekauft.

    zum Glück steigt der trabant ja im Moment im Wert 8o


    Zum ersten Teil,ä gebe ich dir uneingeschränkt recht, dies wird ja aber nicht getan, weshalb es für mich weiterhin ungerecht bleibt.

  • Alles klar, finde die Klarstellung von Tomsailor  fahrgast und Grandpa sehr gut, sinnvoll und wichtig. Jetzt stimme ich euch inhaltlich sogar zu. :)


    Die Aussage oben, auf die ich ein bisschen kritisch reagiert hatte, klang für mich so, dass "das eigene Volk" wertvoller sei als andere Menschen. Unabhängig davon habe ich mit dem Begriff "eigenes Volk" ein Problem. Ich fühle mich nach längerer gemeinsamer Arbeit mit vielen internationalen Kollegen und ein paar Lebensjahren in der Nähe von Jim Panse nicht mehr als "Deutscher", sondern eher als Europäer. Für mich sind zB Niederländer, Franzosen, Italiener, Dänen, Polen und andere Staatsangehörige kein "anderes Volk". Und finde die Kategorisierung auch gefährlich und leicht nationalistisch.

  • Warum wird hierzulande der (in den meisten anderen Ländern völlig normale) Patriotismus (also der gewisse Stolz auf- und die Identifikation mit dem eigenen Land) immer wieder mit "Nationalismus" gleichgesetzt und als "gefährlich" erachtet? Immer noch wegen dem, was (Teile) unsere(r) Groß- und Urgroßeltern-Generation vor über 7 Jahrzehnten verzapft haben? :hä:

    Da finde ich aktuell die dt. Waffenlieferungen in ein Kriegsgebiet deutlich gefährlicher/fragwürdiger.

  • Da wo viele Waffen hingeliefert werden, in Kriegsgebiete, bleiben sie meist viele Jahre im Umlauf und gelangen unkontrolliert von eine Hand in die andere.

  • Das ist leider so. Das unfassbare dabei ist, dass die vereinigten Staaten damit spielen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Die USA braucht die Nato nur um Angriffskriege zu führen (die Nato ist KEIN Verteidigungsbündnis!). Die USA braucht niemand zu fragen, um Waffen etc. in die Ukraine zu liefern. Das macht sie aus eigenen Interessen schon "vorsorglich" selbst. Da ist es nur perfide, wenn auch noch andere Länder dazu etwas beisteuern. Deutschland spielt dabei eine entscheidende Rolle, begreift es aber nicht:


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    Die Selbstverständlichkeit der Aussagen des Herrn sind an Hohn und Dreistigkeit kaum zu überbieten und zu ertragen. Es bleibt zu befürchten, dass selbst eine mögliche Einigung der Ukraine und Russlands durch die USA (auch unter dem Deckmantel Nato) torpediert werden könnte.

  • Ich finde Nationalismus und Patriotismus schlecht, weil es Identitäten wie "das sind wir" und "das sind die" schafft. Ein Krieg innerhalb von Deutschland ist (im Vergleich zum Mittelalter) nur deshalb heute undenkbar, weil sich die meisten hier eben als Deutsche identifizieren und nicht als "Brandenburger / Niedersachsen / Pfälzer / Thüringer". Ich bin fest davon überzeugt, dass das auch eine Ebene höher funktioniert: Ich glaube, dass es für den Frieden und das Zusammenleben und gegenseitige Vertrauen besser wäre, wenn wir uns alle als Europäer sehen würden und nicht nicht mehr in Nationalitäten denken würden.