Posts by Matze

    Hast du die Lima(s) nochmal außerhalb des Auto getestet, um zu sehen ob der Fehler im Auto oder (wieder) in der Lima ist? Ist sicher ein unlogischer Fehler, wie bei mir damals die kaputte Lötstelle am Bürstenhalter. Ab Werk eingebaut, der Vorbesitzer hat den Fehler auch nicht gefunden und ich nur durch einen dummen Zufall.

    An der Hinterachse gibt es keine Seitenlagen wie an der Vorderachse. Die müssen dann wohl nachträglich eingebaut worden sein. Unabhängig davon dürften sie die Radbolzen nicht berühren. Häufiger Fehler an der Hinterachse ist, dass die Federn von vorn anstatt richtigerweise von hinten eingehangen werden, was dazu führt dass die Bremsbacken nach Außen kippen und die Radbolzen berühren. Also Einbaulage der Federn prüfen und ggf. korrigieren.

    Ich bin gerade richtig glücklich. Die Reparatur zweier Uhren ist mir geglückt. :)


    phi: Danke. Die Beiträge von Postkugel habe ich natürlch gefunden. Allerdings konnte ich denen entnehmen, dass er mir wahrscheinlich nicht helfen kann. Und zwar gibt es offensichtlich 2 verschiedene Platinen-Layouts in den Chronos Autouhren. Das Layout, welches Postkugel laut seinen Beiträgen hat, funktioniert bei mir ohne Probleme und sogar ohne Vorwiderstand. Bei mir hat dagegen die Autouhr mit dem zweiten Platinen-Layout aufgrund verschiedener Defekte nicht funktioniert. Zum Glück hat der Uhren-Baustein keinen Schaden genommen. Die Reparatur einer Uhr steht noch aus.


    Unabhängig davon würde ich gern wissen, welches Platinen-Layout mit Vorwiderstand betrieben werden muss, und welches nicht. In meinem Fall, kann ich die früher produzierten Uhren ohne Vorwiderstand betreiben, die späteren (die ich reparieren konnte) betreibe ich lieber mit Vorwiderstand. Eigentlich unlogisch, wen man davon ausgeht, dass mit der Weiterentwicklung der Vorwiderstand entfallen würde. Vielleicht finden sich hierzu im Laufe der Zeit noch Hinweise.


    Mich würde auch interessieren, was es mit dieser Vorwiderstands-Schaltung auf sich hat. Also warum Dauerplus über 6 oder 12V laufen kann, während Zündungsplus über den Vorwiderstand laufen muss (oder auch nicht). Andernfalls solle die Uhr zerstört werden. Wie wahrscheinlich bei meinen Uhren mit verschiedenen Symptomen geschehen ist.

    Sehe ich genauso. Zum Trabant passen sie nicht wirklich gut.


    Mit den Halteblechen ist alles in Ordnung. Gleichermaßen ist das aber auch die kunstruktionbedingte Schwachstelle an dieser Art Scheinwerfer. Wenn man länger Freude haben möchte, dann muss man hier nachbessern. Andernfalls läuft Wasser rein und die Reflektoren erblinden.


    An die Stoßstange würde ich sie auch nicht schrauben. Ich hatte zu meinen Anfangszeiten mal Fernscheinwerfer in einer Wartburg-Schürze am Trabant. Die habe ich direkt mit Winkel an den Haltern verbaut. War eher suboptimal, so dass ich später wieder zurückgerüstet habe.

    ..., neue Löcher für die RBZ bohren und alles wieder zusammen.. klasse.

    Ob es mit Neubohren getan sein wird? Soweit ich mich erinnere, ist das große Loch für die RBZ nicht rund, und zusätzlich müssen die Nachsteller entsprechend versetzt werden. Für mich wäre das zuviel Gebastel an der Bremse ... Also doch lieber die richtigen Teile besorgen und sich (selbst) kundig machen. Erzählt wird einem ja viel ...

    Die Teile müssten doch die Gleichen sein.


    Schau dir bei Gelegenheit zusätzlich mal die Umlenkeinheit am Getriebe an. Die schlägt auch gern aus. Wenn die Spielfrei ist, ist es schon ein riesen Unterschied.

    Das mit dem 28V war auf eine mögliche Ersatz-Lima und das probeweise vertauschen des Reglers bezogen. Ist unwahrscheinlich, sollte aber dennoch geprüft werden. Ich habe schon versehentlich 28V-Regler gekauft, weil ich nicht richtig aufgepasst habe. Die jeweilige Spannung ist auf der Unterteile im Kunststoff angegeben.

    Die Lima muss nicht ins Auto eingebaut werden, um sie zu testen. Eine Drehzahl von etwa 1100 U/min reicht aus (Leerlaufdrehzahl der Lima), so das eine normale Bohrmaschine nicht auf Anschlag gehen muss! Dies kann ich auch aus der Praxis so bestätigen.


    Zwei Hinweise noch, auch wenn sehr unwahrscheinlich:

    - Regler ist tatsächlich 14V? 28V-Regler sehen optisch identisch aus!

    - Klingt doof, hat mir aber geholfen einen Fehler zu finden: Regler beim prüfen nicht festschrauben, sondern nur aufstecken und beim Testlauf mal dran wackeln.

    Aus der eigenen Erfahrung vielleicht noch folgende Hinweise:


    - Schau in die "Trabant 1.1 Elektrik"-Reparaturanleitung (Google). Dort finden sich einige Hinweise zu den Prüfungen der einzelnen Bauteile (Stator, Rotor, usw.)


    - bei mehreren DLM, die ich in der Mache hatte, habe ich auch die Dioden mit Multimeter geprüft (Ergebnis positiv), der Funktionstest war dann aber negativ. Ich habe dann meist alle 9 Dioden getauscht und das mit positiven Testlauf. Bei der letzten Lima habe ich die Dioden dann mit Spannungsquelle und Prüflampe getestet. Ich kann nicht erklären warum, aber ich vertraue an der Stelle keinem Multimeter mehr, da die Lima ohne Diodentausch funktionierte.


    - Ohne die Vor-Geschichte deiner Lima zu kennen, prüfe die Kontaktfläche der Kohlebürsten. Evtl. hilft es mit etwas feinem Schleifpapier (ca. 400er Körnung) die Bürsten auf einer Nuss o.ä. mit vergleichbarem Durchmesser wie die Schleifringe "anzuschleifen". Somit wird ein sicherer Spannungsübergang zum Rotor gewährleistet.



    Viel Erfolg.

    Das Symbol auf dem Schalter kannst dann wegmachen oder einen kleinen Aufkleber drüber.

    Man kann aus dem 1.1-Gebläseschalter und einem NSW- oder NSL-Schalter auch einen farbigen, 2-stufigen Schalter zusammensetzen. Die Schalter lassen sich mit etwas Geschick recht einfach zerlegen. Man muss sich dabei aber für gelb (NSL) oder grün (NSW) entscheiden. Weiterhin entfällt die Kontrolllampe im Schalter, so dass man diese extra verbauen muss (LED!?).

    Was ist denn nun eigentlich für ein Auto unter der Plane?

    Konnte man das mal herausfinden.

    Von der Heckform her könnte es ein F9 Kombi sein.

    Es ist der P70 Kombi vom Nachbarn. Hier der Beweis, wahrscheinlich aus dem folgenden Winter.:


    Markant sind unter der Plane der Kotflügelspiegel und die Lampe an der B-Säule zu erkennen.


    Das ist ein polnischer Warszawa 203.



    Zu dem Bus auf dem Marktplatz konnte ich bisher nichts finden.

    Erstmal Danke und Respekt, dass du dir die Mühe machst die Alben hier zu verewigen. :thumbup::thumbup::thumbup:

    Ok, also eventuell lässt sich dann ja mit meinen Alben ein zeitlicher Zusammenhang feststellen, denn die Bilder sind alle beschriftet.:thumbup:

    Auf deinem Bild ist von dem End 60er Model leider nicht mehr viel zu sehen, der typische Werdegang eben.?(

    Hast Du alle Negative bereits digitalisiert? :saint:

    Ich habe damals alle Negative eingescannt. Insgesamt ca. 1000 Stk. Das hat ne Weile gedauert.


    Ich habe jetzt angefangen die Bilder doch mal etwas zu Sortieren. Durch den den Thread bekommt man die genaue zeitliche und örtliche Zuordnung. Mir ist aber aufgefallen, dass man durch die Veränderungen am Auto, die Bilder zumindest ein wenig chronologisch sortieren könnte. Bspw. hatte das Auto 4 verschiedene Außenspiegel (Niere nur links - Niere rechts und links - Alu - Wartburg), verschiedenste Radkappen und beide Kennzeichenversionen (alt + neu). Zwischen dem 10.04. und 11.05.1969 wurden übrigens Stoßhörner an den Stoßstangen montiert. ;)


    Was mir auch auffällt, dass er scheinbar nicht von allen Negativen Abzüge fürs Album gemacht hat. Bspw. habe ich von einem Bild an der Peißnitzinsel (11.05.1969) weitere Perspektiven des Trabis. Dies betrifft auch andere Tage. Unterwegs ist er scheinbar meist mit einer alten Frau (Mutter?), einer anderen Frau (Gattin?) und einem augenscheinlich behinderten Mädchen. Der Herr selbst ist mittleren Alters.

    Ich habe nur Negative ohne zeitliche Einordnung. Es sind einzelne bis wenige zusammenhängende Negative, die ich alle wild durcheinander bekommen habe. Ich habe aber auch (leider) nicht alles bekommen, was angeboten wurde.


    Was ich aus den Bildern ableiten kann:

    - Zeitraum Ende der 60er bis Mitte der 80er

    - es geht um zwei Trabanten (KU-... und KJD-...)

    - KJD-... ist ein S-Deluxe mit breiter B-Säule (als mind. 84/85)

    - Bilder sind hauptsächlich um Halle/Leipzig, aber auch Dresden, Tharandt, ...

    - es sind Bilder einer 601er-Nullserie dabei

    - es sind Bilder von Westautos dabei (Ford Mustang, Golf 1, Mercedes Benz, Opel Rekord, ...)


    Oha, jetzt wird es interessant. Ich bin gespannt auf den zeitlichen Verlauf und vor allem die Örtlichkeiten.


    Bezüglich der Farbe des (ersten) Gefährtes kann ich mit einem späteren Farbfoto dienen. Ist sicher Pastellblau. Aber schon kaum noch original.


    Hm, ich hatte damals einen HBZ von TW. Eingebaut, ausgebaut und reklamiert. Seit dem verrichtet der reparierte originale seinen Dienst.


    Die Tatsache, das Bremsflüssigkeit in den Behälter gedrückt wird, deutet m.E. auf einen Defekt/... einer Manschette des vorderen "Hochdruckraumes" hin. In der Reparaturanleitung "Fahrwerk" vom 1.1er findest du eine Schnittdarstellung des HBZ und ggf. weitere Hinweise. Ich denke der HBZ müsste auf der Suche nach der Ursache zumindest einmal zerlegt werden.