Posts by Matze

    Prüfe bitte das Wischergestänge auf Leichtgängigkeit, insbesondere die Wischerachsen. Also Motor und Gestänge von einander trennen und beides Einzeln prüfen. Ich tippe auf das Wischergestänge.


    Falls sich im Motor etwas schwerfälliges ergibt, könnte ich mir auch altes, verharztes Fett als Ursache vorstellen.


    Ich hatte das Phänomen mal am Westwagen. Die Wischer haben sich gequält. Ich dachte zunächst, dass die Wischerblätter eine größere/zu große Reibung auf der Scheibe haben. Allein das Wegklappen zeigte keine Veränderung. Habe dann ein Ersatz-Wischergestänge besorgt und getauscht. Den Plan das Originale zu zerlegen und wieder zu verwenden ist gescheitert. Ich habe eine Wischerachse nichteinmal rausbekommen. War alles stark eingelaufen und korrodiert. Mit Ersatzgestänge und dem alten Motor lief alles wieder, wie es soll.

    Bei strahlendem Sonnenschein hab ich normalerweise gar kein Licht an.

    Naja, man sollte den Diskussionsverlauf schon verstehen (es ging um die Kontrollleuchten, speziell die Fernlichtkontrolle - und die braucht man auch mal am Tag) und nicht nur wieder einen Beitrag raushauen ...

    Die Helligkeit den Leuchtmittels für das Fernlicht kann eigentlich nicht hell genug sein. Einerseits schaut man nicht im rechten Winkel auf die Kontrolleuchte (daher auch kaum eine Blendgefahr), andererseits möchte man auch bei strahlenden Sonnenschein, also großer Umgebungshelligkeit, das Leuchten auf den ersten Blick sehen.


    Das Thema Tachohelligkeit beschäftigt mich übrigens auch schon, seit ich Trabant fahre. Zunächst habe ich den Tacho auch innen weiß lackiert und später noch weiße Tachofolien selbst gedruckt (hält bis heute tadellos). Dazu habe ich gefühlt unzählige LED's in die originalen Fassungen eingelötet, bis ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis hinsichtlich Helligkeit und Lichtverteilung erreicht wurde. Inzwischen auch beim 1.1er, bei dem ich den Tacho nicht öffnen wollte.


    Wer auch mit dem Gedanken spielt solche Umbauten zu machen, dem kann ich nur empfehlen verschiedene LED-Formen und verschiedene Lichtfarben (z.B. warmweiß oder kaltweiß) auszuprobieren. Rundkopf-LED's haben nur einen schmalen Abstrahlwinkel (ca. 15°), der für Kontrollleuchten gut sein kann. Für das Gehäuse braucht man eher breitstrahlende Flachkopf-LED's, wobei man die Oberfläche zur weiteren Lichtbrechung noch anrauhen kann. Für meine Herrnhuter Sterne habe ich die LED-Beleuchtung auf die diese Art und Weise gebaut. Die Ausleuchtung in alle Richtungen ist sehr gut. Übertragen auf den Tacho, kann man so auch die Reflexion des Lichtes im Inneren (auch ohne auslackieren) nutzen. Gekauft habe ich übrigens immer nur Rundkopf-LED's, bei den ich dann die Kuppe mit dem Dremel o.ä. entfernt habe.

    Ich beantworte meine aufgeworfenen Fragen einmal selbst. Hier aber erstmal die Bilder, wie Tripode-Stern im Antriebsbecher sitzt und zentriert wird (beide Teile sind Neuteile):




    Es ergibt sich zunächst die Erkenntnis, dass sich Kappe und Antriebsbecher berühren, aber nur an der Außenkante der sich leicht krümmenden "Scheibe". In der Mitte des Zapfens ist der Abstand deutlich sichtbar.


    Weiterhin kann man OHNE Kappe das 1mm-Blatt einer Fühlerlehre zwischen Zapfen und Becher durchführen (hierbei ist anzumerken, dass die Messung aufgrund er Krümmung recht ungenau ist => der tatsächliche Abstand ist sicher etwas größer). Die "Scheibe" der Kappe ist ca. 0,9 mm dick (Messschieber). D.h. die Kappe kann den Stern nicht zentrieren. Womöglich sind die Beobachtungen subjektiv und/oder auf andere Einflüsse zurückzuführen. Allein die Tatsache, dass sich die Scheibe krümmt und damit am Becher anliegt, könnte eine zuätzliche Zentrierung hervorrufen. Dem entgegen steht aber die geringe "Federwirkung", so dass schon das Eigengewicht der Gelenkwelle diese Vermutung kaum bestätigen kann.

    Es sollte erstmal der Nachweis geführt werden, ob sich die Kunststoff-Kappen überhaupt mit den Antriebsbechern großartig berühren. Auch wenn die Kappen bei vor langer Zeit ausgebauter Teile zerstört sind, so steht der "Stift" fast immer über den Zapfen hinaus, und ist meist nicht glatt (abgeschliffen). Es fehlt also nur die "Scheibe" der Kappe (abgerissen oder ...).


    Ich wollte schon länger mal einen Stern in den Becher stecken, um selbst zu sehen wie der Stern geführt wird. Leider bin ich noch nicht dazu gekommen. Aber ich habe bspw. noch keine Fress- oder Verschleißspuren an der Seite der Rollen zum Stern hin gesehen.

    Es ist richtig, dass die Rückleuchten beim 1.1er keine Masse direkt über die Schrauben bekommen. Die Masse kommt allein über den Kompaktstecker. Es kann aber sein, dass der "übige" Kontakt zurück in den Kabelbaum führt, dann aber wieder zum Kompaktstecker führt und endet. Damit wäre der Anschluss an der Schraube wieder ok. Vielleicht einfach mal das Kabel zum anderen Ende verfolgen.

    Matze genau wie Tim geschrieben hat, im Brief standen alle Angabe außer der Halter und das Erstzulassungsdatum drin.

    Danke! Es kommt mir wieder in den Sinn, dass in den "alten" Papiere (Brief und Schein) noch eingetragen oder geändert wurde, die "neuen" (ZB Teil 1 + 2) werden ja neu ausgestellt bzw. nur wenig eingetragen. Habe wohl einfach zu lange meine KFZ-Briefe nicht mehr in der Hand gehabt, zuletzt vor mind. 8 Jahren.


    Ich denke er meinte eher den Blanko DDR Brief nicht den Bundesdeutschen.

    Dem aufmerksamen Leser fällt auf, dass es hier vornehmlich um die Last Edition des Trabant 1.1 geht. Und da gab es schon länger keine DDR-Briefe mehr. :rolleyes:

    Da muss es aber dann auch wieder Unterschiede gegeben haben, das Fahrzeug was mir vor ein paar Jahren bei uns angeboten wurde, hatte einen Blankobrief.

    Da ich noch nie mit einem Neuwagen zu tun hatte, erlaube ich mir die Frage, wie ein Blankobrief aussieht/aussah? Nur das Papier ohne jegliche Eintragung oder nur mit fahrzeugspezifischen Eintragungen?


    Im übrigen stammen die Unterlagen, auf die ich mich beziehe von einem bei Allkauf im August 1996 erworbenen Fahrzeug. Ich selbst habe vielleicht dieses Fahrzeug (?) im Verkaufsraum damals gesehen und bestaunt.

    Was auch immer eine "Depotfahrzeugregelung" genau sein soll!? Für die Last Edition gab es auf jeden Fall eine spezielle Regelung aufgrund der Reimport-Problematik. Im übrigen haben die damals aktuellen Regelungen gegolten, wobei in der Ausnahmegenehmigung die Abweichungen benannt sind.

    Die 444 wurden damals über die zu diesem Zeitpunkt gültige Depotfahrzeugregelung zugelassen, die die Erstzulassung mit dem Baujahr gleichsetzte und so entsprechend nur die zum Zeitpunkt des Bj.(also die von 1991) gültigen Bestimmungen eingehalten werden mussten.

    Die Last Edition wurde nach §21 StVZO zugelassen, wobei die Sachsenring Automobiltechnik GmbH eine fahrzeugspezifische Ausnahmegenehmigung hatte, die wiederum bei dem Gutachten berücksichtigt wurde. Ein Fahrzeugbrief wurde zusammen mit dem KFZ nicht ausgeliefert. So geht es aus Schreiben von damals hervor.

    Klar, sind Maße identisch. Es wurde ja auch nur der Stoßdämpfer gemessen, d.h. als Federbein oder Einzeln spielt keine Rolle. Die Unterschiede liegen im Stößdämpfergehäuse, der Feder selbst und in der Federhülse. Hier sollte man aufpassen, was man kombiniert. Wenn das Federbein nur komplett getauscht wird, sollte man wenigstens die Federklassifizierungen beachten. 1.1-Kombi ist härter als 601-Kombi usw.

    1.1 hat das Kabel Serie, ...

    Auch bis zum Schluss? Ich überlege gerade, wo das Kabel ist und wie es aussieht? Kann mich gerade nicht entsinnen, aber auch nicht nachsehen. :/

    Ich würde neben der neuen/anderen Batterie auch noch den Spannungsverlauf während der Fahrt mit unterschiedlichen Verbrauchern beobachten. Entweder ein Mulitmeter anklemmen, oder (wenn vorhanden) einen Spannungsmesser für den Zigarettenanzünder verwenden. Diese (China-)Dinger sind zwar nicht sonderlich genau, aber man kann erstmal schauen, wo die Reise hingeht.


    Für das geschilderte Problem habe ich aktuell auch keine Erklärung, allerdings hatte ich damals bei meinem 1.1er-Elektik-Problem so einige Erkenntnisse gewinnen können (z.B. den Einfluss des Heizigels). Bei mir war es allerdings das Problem einer zeitweise Überspannung aufgrund eines Fehlers in der Lima. Beim 601er würde ich erstmal den Einfluss der Hauptbeleuchtung feststellen und beobachten. Mit Licht sollten es auf jeden Fall noch mehr als 13 Volt Ladespannung sein. Neue bzw. geladene Batterien sollten der Erfahrung nach ca. 12,6-12,7 Volt haben.

    ..., aber nun ist doch die Antwort Ehrlich, es geht um bling bling und nichts anderes. Kann man dann doch auch so sagen.

    Was ist denn deine Alternative!? Die Teile metallisch blank zu verbauen, damit sie später von allein mehr oder weniger rosten? Oder mit einer uralten, groben Drahtbürste "reinigen" und verbauen? Oder gar noch mit Farbe behandeln?


    Aus meiner Sicht ist das Verzinken die einfachste und effizienteste Methode die Teile aufzuarbeiten. Auch können am Auto nicht korrosionsgefährdete Teile bei falscher Lagerung Schaden nehmen. Schon daher lasse ich die mit verzinken, um sie gleich zu entsorgen oder später noch verwenden zu können.

    Ich bereite meine Teile inzwischen weitgehend selbst vor. Aktuell steht wieder ein kleiner Becher mit Teilen in der Küche. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass insbesondere starke Anrostungen mit Schichtbildung und/oder in die Tiefe gehend in der Vorbereitung beim Verzinker u.U. nicht vollständig gelöst werden können und damit das Teil nochmal bis zur nachsten Verzinkungs-Runde warten muss (bei mir 1x pro Jahr oder länger). Andererseits kann man die Teile mit einer kleinen Drahtbürste reinigen, um eventuelle Schäden besser zu erkennen. Bspw. kann man Gewinde dann schon nachschneiden.


    Mit Federn hatte ich übrigens auch noch keine Probleme. Vorsichtig sollte man mit günstigen Teilen aus aktueller Produktion sein (z.B. Auspuff-Clips, Federn usw. fürs Westauto). Scheinbar ist das Material so niedrig legiert, dass es durch die Säure an- bzw. aufgelöst werden kann.

    Nach meiner Einschätzung dürfte es sich um PE-Schaum handeln. In den Händen hatte ich es schon als Trittschalldämmung oder als Verpackungsmaterial, allerdings für den Anhänger zu dünn und/oder zu weich. Nach kurzer Google-Recherche gibt es den Schaum wohl in verschiedenen Abmessungen und Raumgewichten, so dass die eigentliche Herausforderung darin bestehen dürfte, dass richtige Material in nicht allzugroßer Menge zu finden.