Posts by Matze

    Krapproter die Stifte sind komplett bündig, da ist nix mit ziehen.

    Die bewegen sich ja auch keinen mm raus, da die über die Jahre komplett

    verrostet sind( habe ich bei einem kaputten Ascher sehen können)

    Lege den Aschenbecher in Zitronensäure. Einige Tage oder Wochen dürfte es dann aber noch dauern, bevor sich mit vorsichtigen Schlägen die Stifte bewegen. Beim einem vielleicht nicht so stark verostetrem Exemplar ist mir das gelungen. Beim Fräsen oder größerer Krafteinwirkung bricht das Material oder wird beschädigt.

    Naja, vielleicht hat der Schalter nicht zum Motor gepasst. Hier im Forum gibt es ein paar Informationen dazu (z.B. das mit der Sicherung habe ich beim Testen selbst schon erlebt). Ich habe angefangen die eigenen Vorräte an Schaltern und Motoren zu testen (als Winterarbeit). Weit bin ich noch nicht gekommen, da man entsprechend der Anleitungen der Schalter nur bestimmte Motoren kombinieren kann. Schön wäre, wenn es eine Übersicht oder zumindest allgemeine Regeln geben würde. In den Angeboten des genannten Anbieters müssten vielleicht mehr Informationen stehen. Ich denke mit 5- und 6 -polig ist es nicht getan.

    Kann es sein, dass das Stroboskop einen falschen Eindruck vermittelt? In dem kurzen Video kann man zwar kaum etwas erkennen, aber ich denke, wenn der ZZP tatsächlich springen würde, dann würde der Motor nicht so "rund" laufen. Ich würde daher mal ein anderes Stroboskop testen. Der Ring könnte schon einen Defekt haben, wenn auch eher unwahrscheinlich. Um das zu testen, kann man die Geberplatte ausbauen, per Hand drehen und auf Auffälligkeiten prüfen (z.B. ob der Magnet in der Blechscheibe noch verklebt ist). Wichtig dabei, die Kerzen ausbauen und sicher mit der Masse verbinden, oder statt der Zündspulen Prüflampen einbauen. Die Prüfanleitung der EBZA (mit und ohne Geber) ist im Reparaturhandbuch.

    Du kannst ja mal rechnen, welchen Weg der HBZ-Kolben zurücklegen muss, um z.B. einen RBZ um einen Millimeter zu bewegen. Ausgehend vom Nachsteller-Spiel bewegen sich die RBZ vielleicht ca. 0,5 mm (insgesamt an 8 RBZ-Kolben) und man nutzt dazu schon den am HBZ verfügbaren Weg zu größeren Teilen aus. Wenn man aber erstmal die Nachsteller in Position bringen muss, kommt da schon einiges zusammen.


    Ich sehe es wie @Mario-P50. Erstmal die Nachsteller in Ordnung bringen und nochmal die Entlüftung kontrollieren. Der Begriff Aufpumpen ist hier vielleicht missverständlich.

    Ich kann eigentlich nur mit dem Kopf schütteln. Nicht weil die Fragestellung durch konstruktive Beiträge zu dem aktuellen Stand geführt hat, sondern weil hier wieder Ursachen eingegrenzt wurden, an die man im Traum nicht denkt. Dabei hat Genosse Finnrich riesen Glück, dass er sich mit Hilfe des Forums noch selbst helfen kann. Ich will gar nicht an die Trabant-Fahrer denken, die ihr Fahrzeug in eine Werkstatt geben (weil sie nicht selbst schrauben können oder wollen) und die Werkstatt dann auch nur mit solcher Premium-Qualität arbeiten muss ... =O


    Falls du keine Plättchen auftreiben kannst, würde ich echt eine "Eigenfertigung" in Erwägung ziehen (wenn auch wieder nur provisorisch). Letzlich sind es nur Bleche mit einem Loch und einem verjüngten Fuss. Die Breite könnte man größer wählen (ggf. auch unsymetrisch), soweit sie sich in der Nachsteller-Aufnahme frei bewegen. Die größere Breite könnte die Gefahr dies Verbiegens reduzieren, da man sicher kein höherfestes Material auf Vorrat hat.


    Beim Entlüften kannst du ja die entnommene Flüssigkeit immer wieder einfüllen, also mehrfach durchpumpen.

    Ja, aber das merkwürdige ist ja, daß es vorher auch mit genau diesen Nachstellern einen sehr kurzen Bremspedalweg gegeben hat.

    Dazu könntest du die Breiten der Langlöcher in den neuen und den alten Backen vergleichen. Vielleicht war die Toleranz des Nachstellerspieles vorher kleiner.


    Und es ist aber auch nicht so, daß gar nichts an den RBZ ankommen würde, sonst würde die Bremsbacke mit dem zu großen Langloch nicht beim Bremsen herausspringen.

    Wenn die Federn richtig montiert sind, werden die Backen an die Ankerplatte gezogen und können nicht herausspringen.

    Genau das ist ein zentrales Problem bei nachgefertigten Nachstellern.

    Auf die Idee muss man erstmal kommen. Ich kenne nur originale und habe mir schon Gedanken gemacht, wie die Teile krumm werden können. Damit scheint wird es etwas klarer und beängstigend zugleich. Eigentlich kommt man ja nicht auf die Idee, dass mit den heutigen Materialien und Fertigungsmethoden eine schlechtere Qualität erreicht wird als Damals, gerade im Bereich Bremse.

    Eigentlich muss man bei einer solchen Reklamation gar nichts argumentieren. Du hast einen Satz gekauft (und keine einzelnen Backen), dieser Satz ist nicht in Ordnung, also gibt es einen neuen Satz. Aber ich finde es schon komisch, wenn der Händler nicht von selbst auf die Idee kommt den ganzen Satz zu tauschen (auch wenn der Kunde nur eine Backe will - Bekommt dann der nächste Kunde einen Misch-Masch-Satz?).


    Das Zurückbiegen würde ich aber erstmal probieren, ob es zur Lösung führt. Du kannst ja die Teile immer noch tauschen, wenn dir bei einer größeren Strecke als nur mal zu Testzwecken auf dem Hof nicht wohl ist. Umdrehen der Plättchen funktioniert m.E. nicht.


    Mach dich ggf. nochmal mit der Funktion der Nachsteller vertraut. Die Bremswirkung an der HA ist bei mir auch immer die größte Unsicherheit beim TÜV. Ursache sind fast immer die RBZ, auch wenn erst nach vielen, vielen Jahren wegen der Bremszylinderpaste. Die Nachsteller dürften, wenn das Auto nichtmal im Wasser gestanden hat, wahrscheinlich immer funktionierend, d.h. es gibt keinen Punkt, an dem sie nicht weiter rauskönnen. Da Problem könnte sein, das die Nachsteller reinrutschen und beim Bremsen erst wieder etwas raus gehen müssen, so dass sich damit der längere Weg begründet. Was aber noch zu beweisen wäre.


    Das wäre ja Ironie, denn genau diese Bremsbacke hatte ich bereits bei Trabantwelt reklamiert, weil die versetzt, also falsch zusammengesetzt war. Und nun ist bei dem Ersatz das Langloch zu groß. ?(

    Da bekomme ich ja ein schlechtes Gewissen, wenn ich die nochmal reklamieren würde.

    Hast du nur eine Bremsbacke reklamiert, oder einen ganzen Satz (wegen einer Backe)? Wenn Ersteres, dann hätte ich kein schlechtes Gewissen, nochmal den ganzen Satz zu reklammieren. Bremsen tauscht man immer Achsweise, damit Herstellungsschwankungen keinen Einfluss haben können.


    Die Blättchen sind tatsächlich teilweise nicht normal gebogen, können aber m.E. auch gerichtet werden, wenn sie sonst keine Beschädigungen aufweisen. In jedem Fall müssen sie sauber funktionieren, auch wenn sie mit Kupferpaste o.ä. konserviert sind.


    Bevor etwas reklamierst oder neu kauft, würde ich erstmal den Fehler (wenn es einen gibt) sicher identifizieren.

    Das Spiel mit 0,6mm ist deutlich mehr als das Soll. Bei einem zu kleinem Spiel kann man das Langloch vergrößern (Feilen etc.), bei zu großen Spiel kommt eine neue Backe in Betracht.


    Was mich wundert sind die großen Differenzen. Prüfe nochmal, ob an den Nachstellern ertwas verändert wurde (bei den Backen gehe ich mal von normalen Fertigungstoleranzen aus, aber messen kann man trotzdem nochmal) und vergleiche ggf. mal mit den alten Backen.


    Messe bitte auch mal die Kolbendurchmesser der hinteren RBZ. Ca. 16 mm (genau 15,87 mm) sollten es sein. Sollte ein RBZ 19mm haben, dann ist es einer vom 1.1. Wenn das Foto nicht täuscht, dann könnte der RBZ hinten rechts vom 1.1 sein.


    Die Nachsteller müssen leichtgängig sein. Nach außen ohne Widerstand, nach innen nur nach Entlastung des Klemmbleches.


    Zu den Federn wurde schon Richtiges gesagt. An der VA sollte die obere Feder nach Außen (um die Berührung/Durchscheuern der Bremsleitung zu vermeiden), und an der HA sollte sie untere Feder unter die Backenabstützung (durch die starke Biegung können die Backen vllt. nach oben rutschen und schleifen).

    Was genau hast du bitte an meinen obigen Ausführungen widerlegt? Bzw. was war an meinen Ausführungen falsch?

    Der Umstand, dass Flüssigkeit in Größenordnungen zurückgesaugt wird, wird in der Praxis nicht bestätigt. Auch muss man das Pedal nicht vollständig durchtreten, weder während noch am Ende der Entlüftung. Vielmehr spielt der Weg keine entscheidende Rolle. Das Öffnen/Schließen bringt m.E. (wegen der geringen Saugwirkung des HBZ) keinen Vorteil. Und der Flüssigkeitsverbrauch ist Ansichtssache. Ein Liter DOT4 kostet aktuell ca. 11,-€ incl. Versand. Da habe ich keine Bauchschmerzen, auch mal ein paar Milliliter zu verschenken. Im übrigen kann man die Flüssigkeit auch wieder in den Vorratsbehälter füllen, solange man sich sicher ist, dass es im Wesentlichen schon neue Flüssigkeit ist.


    PS: Ein weiterer bisher unerwähnter Vorteil der Methode mit dem Auf- und Zudrehen der Entlüftungsschraube besteht darin, dass der Auffangbehälter nicht auf einem höheren Niveau als die Entlüftungsschraube stehen muss, um ein Entweichen der Luftblasen zu ermöglichen,

    Auch das spielt keine Rolle. Der Schlauch und der Auffangbehälter sind einfach nur eine Verlängerung der Bremsleitung. Die Luft wird nach und nach in den Behälter befördert. Genau wie in den Leitungen selbst, wo die Luft auch durch Berg und Tal muss. Wenn der gesamte Schlauch zum Behälter ohne Luft ist, wird durch die Entlüfterschraube nur die Verbindung zwischen System und Verlängerung gekappt. In der Praxis stelle ich den Behälter mal auf den Boden und mal wird er aufgehangen. Hilfreich zum Beobachten ist lediglich, wenn der Schlauch auf den ersten Zentimetern nach oben geht.

    Fridl : Deine Ausführungen kann ich teilweise nachvollziehen, aber auch im Wesentlichen widerlegen. Es ist richtig, dass ein Teil der Bremsflüssigkeit beim Loslassen zurückgezogen wird. Aber es wird deutlich mehr "gepumpt", als dann wieder "gesaugt" wird (praktisch vernachlässigbar). An der Stelle muss nämlich das Kontruktionsprinzip der Manschetten berücksichtigt werden (daher hinkt auch der Vergleich mir der Injektionsspritze von fahrgast ) : Die ringförmigen Dichtlippen der Manschetten werden beim Druckaufbau (also Pumpen bzw. Bremsen) an die Zylinderwand gedrückt, während beim Druckabbau Flüssigkeit an den Manschetten vorbeiströmen kann (so dass wenn überhaupt nur ein geringer Saugdruck erzeugt werden kann). Dies ist auch wichtig, da sonst die Federn im HBZ durch irgendwelche (Rest-)Druckverhältnisse die Kolben nicht in die Ausgangsposition bringen könnten. Letztlich ist es möglich, allein mit Pedal zu entlüften (ohne Pedaldrücken und Öffnen/Schließen) und danach noch am Leben zu sein ;-).


    Genosse Finnrich :

    Die 1-3 cm sind sehr wenig (da stimme ich zu). Aber wenn saubere und blasenfreie Flüssigkeit aus den RBZ kommt, dann war zwar der Aufwand zu groß, aber das Ergebnis sollte passen. Kontrolle sollte aber nochmal sein.


    Bei meinem Punkt 1 meinte ich nicht die Dichtigkeit den Systems, sondern nur die Dichtigkeitkeit des HBZ zum Vorratsbehälter hin. Wenn aber ein Druckpunkt vorhanden ist, dann sollte das kein Problem darstellen.


    Zu Punkt 2: Die Nachsteller dürfen sich nur nach außen schieben lassen und in der Gegenrichtung blockieren. Erst durch Lösen den Klemmbleches sind sie nach innen verschiebbar.


    Zu Punkt 3: Besorge dir eine Fühlerlehre und such dir das Maß um Handbuch raus. Das die Teile von TW sind muss nicht bedeuten, dass sie Fehlerfrei sind (leider schon mehrfach hier im Forum dargelegt). Gemessen werden muss im Langloch der Bremsbacke zum Zapfen des Nachstellers hin. Dieser Abstand bestimmt den Bewegungsspielraum der Bremsbacke und damit auch den Pedalweg. Prüfe bitte auch, ob die Nachsteller nicht irgendwie verändert wurden (angeschliffen o.ä.).


    Es gibt wohl aber auch (Hand)Geräte, mit denen man direkt am Belüftungsnippel absaugen kann.

    Solche Geräte gibt es, aber diese funktionieren wohl nur bedingt. Ich selbst habe mir mal so ein Teil gekauft, einmal probiert und wieder weggestellt. Das Hauptproblem bei der Saugmethode ist, dass man das Gewinde der Entlüftungsschraube abdichten muss/müsste. Andernfalls entsteht der Eindruck, dass noch Luft aus dem System kommt, tatsächlich aber über das Gewinde gesaugt wird und dabei auch nur wenig bis keine Flüssigkeit aus dem System gesaugt wird. Wenn man die Rezensionen solcher Geräte durchliest, liest man mehrfach, dass man damit den Behälter schnell leer saugen, aber keine Bremsanlage entlüften kann. Ich werde nur noch mit Überdruck am Behälter entlüften, da dies auch die übliche Methode in Werkstätten ist (wenn auch mit spezielleren und teureren Geräten).

    wie soll denn sonst die Bremsflüssigkeit mit den Luftblasen in Richtung Entlüftungsschraube befördert werden?

    Es geht mir um das Durchtreten als Abschluss der Entflüftung eines RBZ. Die eigentliche Entlüftung erfolgt mit Durchtreten und langsamen Loslassen, OHNE Öffnen/Schließen der Entlüftungsschraube bis keine Luft mehr kommt. So steht es im auch Handbuch (ich beziehe mich auf das WHIMS 90).

    Das Pedal beim Entlüften nicht voll durchzutreten, verschlechtert sehr wahrscheinlich das Entlüftungsergebnis.

    Was soll sich verschlechtern? Solange der Schlauch an der Entlüftungsschraube lang genug ist, idealerweise im Auffangbehälter in die Bremsflüssigkeit taucht und keine Luft (mehr) vorhanden ist, muss das Pedal gar nicht durchgetreten sein. Zumindest habe ich bereits mehrfach allein nach der Methode erfolgreich gearbeitet. Inzwischen habe ich aber einen Deckel mit Druckluftnippel umgebaut, der seinen ersten Test schon bestanden hat. Da muss nämlich auch kein Pedal durchgetreten werden, um irgendwas zu erreichen.

    Mir kommen folgende Ideen in den Sinn:


    1.) HBZ: Wird erkennbar Bremsflüssigkeit zurück in den Behälter gedrückt? Um das schnell zu prüfen, würde ich alle Ausgänge mit einer Entlüftungschraube verschließen und testen, ob ein Druckaufbau möglich ist oder Undichtigkeiten auftreten.


    2.) Nachsteller: Sind die Nachsteller richtig herum verbaut, so dass sie ordentlich funktionieren?


    3.) Langloch Bremsbacken: Da neue Backen verbaut wurden, hast du das Spiel zwischen dem Nachsteller und den Langlöchern in der Bremsbacke kontrolliert oder angepasst? Allein diese Abstände entscheiden über den Hub der RBZ und damit letzlich in Summe über den Hub des HBZ. Damit sind die Spiele entscheidend für die Länge des Pedalweges.



    Die Lagerung der Bremsflüssigkeit ist definitv nicht die Ursache. Selbst der Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälter hat eine Belüftungsöffnung, über die sich u,a, über Jahre hinweg der Wasseranteil erhöht.

    Ncht eingebaute erkennt man DDR-Manschetten an der Teilenummer, die beim Einbau allerdings vom Spannband abgedeckt wird. Rein optisch sind sie m.E. auch erkennbar, allerdings lässt sich das nicht beschreiben. Wenn es allerdings auch gute Nachfertigungen/Kopien gibt, wird die Unterscheidung wieder schwierig.

    Nein. Genau 2 Muttern je Federbein. Das mit dem Restgewinde bezieht sich auf originale Dämpfer. Und es gibt auch andere Hersteller, die das Gewinde vielleicht länger gefertigt haben. Da wir nichts genaueres wissen, bewegen wir uns im Bereich der Spekulation. Letztlich geht es in diesem Thema darum festzustellen, ob die Werkstatt da "improvisiert" hat.

    Ja. Die Mutter hält nicht nur den Kegel, sondern das ganze Federbein zusammen. Auf den Bildern sieht man ziemlich viel Restgewinde. Meist ist das Gewinde bei originalen Dämpfern sehr knapp bemessen. Vielleicht ist das Gewinde bei den zu sehenden Stoßdämpfern mit Schraubendreher-Schlitz von Hause aus etwas länger?