Posts by Matze

    Naja, an die Verfügbarkeitstheorie dachte ich auch erst. Aber die beiden weiter auseinanderliegenden Fertigungszeiträume haben mich dann doch stutzig gemacht.


    Dann kommen halt geschlossene SKF-Standardlager rein. Sofern die geschlossen sind, entfält beim Tausch wenigstens die Reinigung der meisten Teile, auf denen sich das Fett im Falle von offenen Lagern verteilt hat.

    Ich denke die Undichtigkeit am Benzinhahn kommt vom Schlauch selbst. Wahrscheinlich ist der genauso alt, wie das Auto!? Ich bin mir nicht sicher, ob solche stoffumantelten Schläuche ab Werk verbaut waren. Aber der Gummi unter der Stroffummantelung ist sicher spröde und porös. Also neuen, benzinfesten Schlauch (am besten auch noch Schellen) besorgen und tauschen.

    Ich habe in der letzten Zeit zwei Axiallüfter zerlegt. Einer aus 1985 und einer müsste aus 1988 gewesen sein. Zu meiner Verwunderung waren in beiden Lüftern C3-Lager verbaut (Kennzeichnung "C36" - Lagerluft größer als normal). Im letzten ETK von 1980 sind keine C3-Lager ausgewiesen. Ich habe dazu nichts gefunden, aber wurde das irgendwann mal geändert!? Gibt es einen nachvollziehbaren Grund dort C3-Lager zu verbauen?

    Das im Video gezeigte Fahrzeug gehört wohl nicht zu powerbahr, wenn ich es richtig verstanden habe. Es soll wohl nur die Problematik verdeutlichen. Dennoch sind die Fragen von Marcel 601LX erstmal zu klären.


    Dies ist zunächst nur Spekulation, aber ich denke der Fehler liegt in der Gemischaufbereitung, bspw. infolge Verschmutzung. Durch die schnellen Gasstösse bekommt der Motor durch die Beschleunigerpumpe Benzin direkt in die Ansaugung. Sobald das verbraucht ist, sollte der Vergaser normal arbeiten, was aber in diesem Fall nicht funktioniert. Also wie gesagt, zerlegen, reinigen, prüfen, neu abdichten und weitersehen.

    musst nen Auto in aus Ungern kaufen 😜

    Hm, noch eins!? :/;)

    Matze, da wird sich sicher eine auftreiben lassen!

    Darf ich fragen wo du die rumänische her hast?

    Die fehlt mir natürlich....

    Ich habe schon eine in Aussicht. Wird aber sicher noch etwas dauern. Die Rumänische habe ich vor Kurzen über das Auktionshaus gekauft. Genau wie die Englische vor vielen Jahren. Vorher noch nie gesehen, dann erstanden und nie wieder eine Weitere gesehen.


    Wer auch immer über sowas stolpert, es gibt sicher einige Interessenten, die sowas für die Sammlung haben möchten.

    Naja, die KÖNNTE tatsächlich auch neu sein. Dafür spricht die sehr saubere innere Diodenplatte mit den noch schön gelbverzinkten Schrauben, das fehlende Silentlager (typisch für neue Limas) und auch die nicht verdreckte Vergussmasse an den Gehäuseschrauben. Gegen die Tatsache, dass sie neu ist spricht der Dreck in den Ecken des Schildlagers. Komisch finde ich das Typenschild. Das ist komplett mit Schlagzahlen beschriftet, normal ist bis auf Datum, SN und Prüfnummer(?) alles gedruckt. Vielleicht mit neuem Gehäuse und alten Lagerschild regeneriert!? Kaufen könnte man die, aber nicht über den Versandweg.

    Ich kann vermelden, dass es die Trabant 1.1 Bedienungsanleitung auch in RUMÄNISCHER Sprache gegeben hat.




    Somit fehlt mir noch eine UNGARISCHE und eine POLNISCHE Anleitung in der Sammlung. Also falls jemand sowas in gutem Zustand hat ... ;)

    Hier wir versprochen noch die Bilder mit OVP:


    Hätte er aber eigentlich nicht tun dürfen. Leuchte mit Leuchtmittel ist eine geprüfte Einheit.

    Das ist der Punkt. Die Prüfer wissen auch nicht immer alles. Im Zweifel dürfte dessen Entscheidung revidiert werden. Mir persönlich ist auch erst jetzt aufgefallen, dass sich selbst das Lampengehäuse in Details von den Trabant-Blinkern unterscheiden, und das auch nur 5W-Leuchtmittel reinkommen.


    Ein interessantes Stück ist mir auch vor einiger Zeit zugelaufen. Eine Streuscheibe einer Nebelschlussleuchte in GELB. Ich vermute einen Nach-Feierabend-Versuch. Vielleicht hat aber jemand auch schonmal solche Kappen gehabt/gesehen? Da die Kappen eine E4-Zulassung (Niederlande) haben, muss ich an die LKW mit den vielen gelben Lichtern denken, die es früher ab und zu gab. Könnte es hier einen Zusammenhang geben?


    Kann es sein, dass dieser Stift der in der Mitte, der vom Magnetschalter nach vorne gezogen wird, das Gehäuse, dass ja Massepotential aufweist berührt hat und so einen Kurzschluss verursacht hat?

    Nein, das kann nicht sein. Der Hebel ist ja über den Gelenkbolzen mit dem Gehäuse verbunden. Da ist auch nichts isoliert. Sicher war der Kurzschluss im Magnezschalter selbst.

    Von einer OVP einer Begrenzungsleuchte kann ich heute mal noch ein Foto machen und nachreichen.


    charlie601: Lies die Beiträge nochmal. oevi kann die Leuchten aus Sicht des TÜV's bedenkenlos installieren. Dieser wird nichts zu bemängeln haben. Ob es aus Sicht der Blendung für den nachfolgenden Verkehr bedenklich ist, würde ich vorher austesten. Letztlich blenden die modernen (LED-) Leuchten einiger Fahrzeugmodelle doch schon extrem(er). Da dürfte eine DDR-Nebelschluss- oder Bremsleuchte nicht mithalten können!?


    Dagegen kann der TÜV bei dem von Tim verlinkten ebay-Angebot, bei dem der Verkäufer unwissend oder vorsätzlich die Verwendung als Blinker angibt, zu Recht beanstanden.

    Fridl: Auch wenn das auch nicht direkt zum Thema gehört, ist es vielleicht als Zusatzinformation hilfreich. Es gibt baugleiche Blinker (Trabant) und Begrenzungsleuchten (ZT 300 u.a.):



    Hierbei bedeutet:

    - "1" - vordere Blinkleuchte

    - "A" - Begrenzungsleuchte

    Ob die Leuchten zulässig waren, entscheidet die Kennzeichnung auf den Leuchten. Die weiter oben gezeigte Leuchte dürfte wegen der Kennzeichnung "S1" als Bremsleuchte gemäß den ECE-Regelungen zulässig sein. "Normale" Streuscheiben für die baugleichen Nebelschlußleuchten haben ein "B" (wie auch die vorderen Nebelscheinwerfer). Allerdings gab es da wohl auch Änderungen der Kennzeichnungen im Laufe der Zeit. Wie sich die Streuglas-Kennzeichnung allerdings mit den unterschiedlichen Reflektorbeschichtungen im Gehäuse einer NSL und eines RFS vereinbaren lässt, würde ich auch gern wissen. Eine schöne Übersicht für die Bedeutung der Kennzeichnung habe ich auf die Schnelle nicht gefunden.


    Aber wegen diesen Kennzeichnungen auf den Streuscheiben, war es früher schon nicht möglich die weißen DDR-Begrenzungsleuchten als Blinkleuchten am Trabant zu verwenden, geschweige denn eintragen zu lassen.

    Die Mutter habe ich mittlerweile ab, aber auch nach dem Entfernen der Kohlebürsten und der 3 Schrauben kann ich den "Deckel" nicht abnehmen, er hängt anscheinend irgendwie mit dem Stator.

    Oder wisst ihr wie ich die Schraube sonst da Einfädeln kann?

    Zerlege die Lichtmaschine. Alles andere ist Pfusch:

    1. Die drei Gehäuseschrauben lösen und entnehmen

    2. Mit Schraubendreher oder ähnlichem VORSICHTIG in Aussparungen zwischen vorderem Lagerschild (riemenscheibenseitig) und Stator hebeln und gleichzeitig am Gehäuse ziehen (Wichtung: der Stator muss am hinteren Lagerschild verbleiben)

    3. Die Schraube mit 2 Muttern wieder einsetzen (1. Mutter: isol. Befestigung der Diodenplatte am Gehäuse / 2. Mutter: spätere Befestigung des Kabels)


    Viel Erfolg.

    Um die LIMA nur zu öffnen, muss die Riemenscheibe nicht ab, Wenn man sie zerlegen will (also den Rotor ausbauen oder das vordere Lager wechseln will), dann schon. Dafür z.B. die Riemenscheibe mit Holz- oder Gummibacken (Alu sollte auch gehen) in den Schraubstock spannen und die Mutter von unten mit einem Ringschlüssel lösen.

    Das das 1.1er Getriebe kein Optimum darstellt, ist wohl klar. In diesem Fall wären aus meiner Sicht folgende Sachen denkbar bzw. zu klären:


    - Tennt die Kupplung sauber?

    - Ist ein geeignetes Öl in der richtigen Menge eingefüllt? Hat ein Ölwechsel Abhilfe gebracht?

    - Ist das Schaltgestänge in einem gutem Zustand und nicht ausgeschlagen? (ein ausgeschlagener Umlenkhebel kann schon für sehr große Schaltwege sorgen, wobei dies für die Problematik eher am Rande zu betrachten ist)

    - Ist die Sychronisierung verschlissen? (nur bei geöffneten Getriebe prüfbar, die Laufleistung ist vielleicht ein Indiz).


    Die Themen Öl, Sychronringe und Umlenkhebel wurde hier im Forum bereits diskutiert.

    Ja, das ist nicht verwunderlich. Schließlich stammen die Teile aus industrieller Großfertigung. Normalerweise wechselt heute auch keiner mehr die Manschetten an moderneren Fahrzeugen. Da fliegt das Altteil in den Schrott und es kommt ein Neuer rein. In diesem Fall geht es aber darum, auch Nachbau-Zylindern mit originalen Manschetten ein zweites Leben zu geben.

    Sehr schön. Vielen Dank! :thumbup:


    Die Nut ist mit 6,9 mm damit schon ca. 1 mm länger als bei den Nachbaukolben. Wenn ich die RBZ draußen habe schaue ich mal, ob die 6mm-Manschette in die 6mm-Nut passt. Also passen wird sie schon, aber der Gummi wird doch etwas Bewegungsspielraum brauchen. :/ Wenn dann noch der Innendurchmesser der Nachbau-Kolben passt, könnte man die Nut verlängern, ohne das man die Kolben komplett nachfertigen muss.

    Nach der Galvanik kann man die gebrauchten Kolben wiederverwenden.

    Hast du garkeine oder ganz vergammelte?

    Ich habe meine originalen RBZ damals leider weggegeben, so dass ich keine Referenz und auch nichts für die Galvanik habe. Dafür habe ich Neugefertigte damals eingebaut (vermutlich aus Italien). Mein Plan für die aktuelle HU-Vorbereitung war es, an der HA die RBZ auszubauen und je nach Zustand neue (originale) Manschetten einzusetzen oder halt die kompletten RBZ zu tauschen. Vorhin habe ich die neuen RBZ (Italien) schon vorbereitet. Dabei hatte ich mich über die geringe Länge der Manschetten in den Nachbau-Zylindern gewundert (zunächst ohne zu messen). Nachdem messen der Nut und der neuen (originalen) Manschetten könnte es zumindest von der Länge (doch) passen. Den Innendurchmesser konnte ich nicht messen, da ich die Manschette nicht demontieren wollte. Meine Hoffnung und Vermutung mit dem aktuellen Wissenstand ist, dass die orig. Manschetten doch in die Nachbau-Zylinder passen könnten.


    Vielleicht hat jemand die Möglichkeit von einem originalen Kolben eine ganz einfache Maß-Skizze anzufertigen? Dann könnte ich demnächst, wenn ich die HU-Vorbereitung in Angriff nehme den Vergleich machen.


    Eigentlich sind doch solche Kolben recht simple Teile. Die Nachproduzierten dürften doch da gegenüber den originalen keine Unterschiede haben oder wo ist das Problem

    Klar sind das simple Teile. Allerdings ist das für mich nicht der nächste Weg, mir Gedanken über eine Nachfertigung zu machen. Erst wenn alle einfacheren Möglichkeiten ausgeschöpft sind, ziehe ich das in Erwägung. Vorher nicht und es sollte zunächst nicht Teil der Diskussion werden. Ob es Unterschiede zwischen Original und Nachproduktion gibt gilt es herauszufinden. Nur habe ich wie gesagt keine Referenz mehr, so dass ich die Frage selbst nicht abschließend klären kann.