Posts by Matze

    Prüfe mal, ob die Einstellmutter am Kupplungsbowdenzug direkt am Betätigungshebel des Getriebes anliegt? Wenn ja, dann stimmt das Pedalspiel nicht. Wenn sich der Betätigungshebel etwa 2 mm bewegen lässt, sollte das Spiel passen und alles funktionieren.


    Wie sah der Graphitring aus? Waren sie Schrägen als Verschleißindikator noch vorhanden!?

    Für den Geber hat man dann tatsächlich den B461 mit 18 V beaufschlagt. Mit sehr geringer Ausfallquote.

    Danke für den Hinweis. Das die Bauteile eine Toleranz haben ist klar. Aber das eine Toleranz von ca. 5V bis hin zu 18V möglich sein kann, hat bei mir zu absoluter Verwirrung geführt.

    Ich sehe es wie Tim. Die Bilder von ihm zeigen m.E. deutlich, dass das Fett allein keine großen Vor- oder Nachteile bringt. Problem ist die zwangsläufige Schmierung (wer kennt nicht den Vermerk "ölfeucht" im TÜV-Bericht) in Verbindung mit dem Schmutz/Sand, der dann anhaftet und abrasiv wirkt.

    Macha: Keine Frage. Als Nicht-Elektroniker bin ich schon Froh und Glücklich meine Chronos-Autouhren repariert bekommen zu haben. Die anderen "elekronischen Helferlein" des Trabant sind da auch kein Problem mehr. Die Datenblätter gibt es wahrscheinlich alle Online (trotzdem Danke für das Angebot!). Darüber habe ich auch schon einiges Zusammengetragen, d.h. Teile und Informationen. Erstaunlich, was man heute alles noch bekommt, aber leider auch nicht alles.

    Berechtigter Einwand. Aber ich hatte ja auch gesagt, dass ich mir da noch keine großen Gedanken gemacht habe. Nicht bedacht hatte ich wohl den Dreck (Sand u.ä.), der die Schmirgelwirkung deutlich erhöht und ich habe den "Anpressdruck" für deutlich niedriger eingeschätzt.


    Aber ich sehe es nach wie vor nicht kritisch. Wo früher kein Material war (Nut), an dem die Manschette reiben konnte, ist nun trotz Abrieb immer noch genügend Material vorhanden. Vielleicht hat man sich bewusst dafür entscheiden, dass die Manschette anliegt, reibt und besser (?) "abdichtet", so dass die Wahrscheinlichkeit für einen Schmutzeintrag in Richtung Simmerring reduziert wird(?).

    Spekulation ist momentan lediglich, ob TW-Versteller drin (und evtl. doch schadhaft) sind, oder eben nicht.

    Da gebe ich dir recht, mit der Spekulation. Bei meinen Aussagen zum längeren Pedalweg gehe ich übrigens davon aus, dass die Nachsteller funktionieren (also nicht "schadhaft" sind), aber das Spiel der Nachsteller (Differenz zwischen Breite des Langlochs und dem Durchmesser des Zapfens) zu groß ist. Da ist es grundsätzlich egal, woher die Nachsteller stammen.

    Es mag dem einen oder anderen klar sein. Aus dem Verlauf kann aber vielleicht der Eindruck entstehen, dass ein Zusammenhang besteht. Da aber tatsächlich kein Zusammenhang besteht, habe etwas dazu geschrieben.


    Der Pedalweg kann sich durch den HBZ nur durch einen anderen Durchmesser ändern. Bei größerem Durchmesser (Übermaßbohrung mit Übermaß-Kolben) müsste der Pedalweg dann aber kürzer werden. Hierzu müsste man aber wissen, ob die TW-HBZ auch noch die originalen Abmessungen aufweisen oder modifiziert wurden.


    fahrgast: So ganz sicher bist du dir aber nicht mehr, so das es auch eher Spekulation ist und durchaus andere Ursachen gehabt haben könnte.

    Danke für die Hinweise. Ich werde mir etwas besorgen, wenn ich es dann brauche. Erstmal warte ich auf die Teile und dann muss die Reparatur erfolgreich sein.


    Noch eine Frage zum Testen des Gebers: Zusammen mit dem Steuerteil ist die Prüfung klar. Lässt sich der Geber auch direkt (also ohne Steuerteil) mit einer 12V-Spannung versorgen (br + sw) und kann/darf dabei mit einem Multimeter oder einer LED das Signal (gn + br) abgegriffen werden? Ich denke ja, oder habe ich einen Denkfehler?

    ... der Pedalweg ist aber deutlich weiter, als mit dem orig. HBZ vorher. ...

    Die Länge des Pedalweges hängt im Wesentlichen vom Spiel der Nachsteller im Langloch der Bremsbacken ab. Der HBZ spielt da keine wesentliche Rolle, da sich die Durchmesser vor und nach der Regenerierung kaum unterscheiden.

    Reparieren statt wegzuwerfen ist (fast) immer richtig. Nicht nur wg. dem Preis.

    Da gebe ich dir grundsätzlich recht, allerdings darf man den Aufwand insgesamt nicht unterschätzen. Geduld und Spass an der Sache muss schon da sein, sowohl für die Teilebeschaffung als auch für die Reparatur. Auch "lohnt" es sich für ein Teil kaum, den Aufwand zu betreiben. Da muss sich schon etwas angesammelt haben. Und leider sind die angesammelten Teile kaum noch (ohne Reparatur) verwendbar. Zum Beispiel muss man bei gefühlt 80% der Steuerteile die Geber- und Anschlussleitungen erneuern, weil sie durchgescheuert oder einfach abgeschnitten wurden. Auch die Geber, weswegen ich hier nachgefragt habe, sind in einem teilweise unterirdischen Zustand (z.B. wegen Fehlmontage ein durch den Magnetring aufgeschliffener Hall-Sensor =O ).


    Das Verkleben ist dann der allerletzte Schritt, aber könnt ihr ein 2K-Epoxyd-Produkt empfehlen? Da ich so etwas kaum benötige, wäre mir eine kleinere und günstige Menge liebt, die man später auch nochmal weiterverwenden kann. :/

    Sehr schön! Danke für die Bemühungen! (An die KFT habe ich selbst gar nicht gedacht. Mir war so, als ob es mal eine Abhandlung in einer Elekronik-Zeitschrift gegeben hätte.)


    Von den 462ern habe ich noch welche bekommen, die Zener-Dioden muss ich noch raussuchen. Wenn alles da ist, werde ich mal den Lötkolben schwingen.


    Danke nochmal für die Hinweise, weitere sind natürlich willkommen. Aufgrund der Preisentwicklung sollte man die Teile reparieren, anstatt sie wegzuwerfen.

    Ok, dass habe ich überlesen :rolleyes: .


    Bedeutet "ausmessen" einfach gesprochen, dass die Teile produziert und mit 18V beaufschlagt wurden. Wenn sie das "überlebt" haben, waren sie für die Geber geeignet!?


    Demzufolge müsste auch eine 16V-Z-Diode verbaut werden, oder? Bei Trabitechnik werden 5,1V-Vergleichstypen angegeben. Diese Angaben dürften nicht korrekt sein!?

    Ich füge mein Anliegen mal hier an. Falls es ein geeigneteres Thema gibt, bitte verschieben.


    Ich möchte mich demnächst mal an der Reparatur von EBZA-Gebern versuchen. Erstmal bin ich aber verwirrt. Im Trabantforum gibt es zwei Themen (Thema 1 / Thema 2) zu den verwendeten Bauelementen. In beiden Themen wird als Hallsensor der "B462" (max. Betriebsspannung 18V) und eine 16V-Z-Diode angegeben. In 2-3 Gebern, die ich gerade in der Hand habe, finde ich jedoch laut Aufdruck Hallsensoren vom Typ "B461" (max. Betriebsspannung 5,25V).


    Gab es verschiedene Typen von Geber-Platinen? Gib es ein Schriftstück (Buch, Artikel, ...) wo man genauere Angaben zum Geber findet? Insbesondere interessiert mich der Typ und die Grenzspannung der Z-Diode in Verbindung mit dem B461.

    Ich versuche mal die Fragen aus meiner Sicht zu beantworten:


    zu 1.) Über den Verschleiß an der Stelle habe ich mir ehrlich noch keine Gedanken gemacht. Einerseits ist das Getiebe ohnehin immer irgendwie "ölfeucht" und andererseits kommt da beim Einbau durch fettige Hände auch so Fett hin. Auch ist die Anpresskraft so gering, dass weder Alu noch Gummi nennenwert verschleißen.


    zu 2.) Deine gedankliche Hürde liegt darin, dass der Tripodestern nicht spielfrei im Achswellenrad sitzt oder sitzen darf. Angenommen der Stern würde spielfrei sein, dann müsste es sich um eine Übergangs- oder Übermaßpassung handeln und die Teile müssten zusammengepresst werden. Dies ist aber im Widerspruch zur Funktion, die Federbewegung auszugleichen. Also es muss ein Spiel vorhanden sein, und je nach Kraftfluss (Vor- oder Rückwärtsfahrt) liegt die Tripode-Rolle an einer Seite an und auf der anderen Seite ist Luft. Die (verschleißfreie) Rotation ist damit möglich.


    Bezüglich der Annahme aus der bisherigen Diskussion, "dass man im Grunde auch auf die korrekte Paarung des Tripodenzapfens samt Ring zu Schlitz im Achswellenrad achten müsste" liegt wahrscheinlich aufgrund der (nicht ganz eindeutigen) Begrifflichkeiten ein Missverständnis vor. Sachsenring sagt, dass der Tripodestern ansich (also das Gehäuse mit den 3 Zapfen, den 28 Rollen/Nadeln und den 3 Rollen/Ringen) nicht verändert werden solle. Ich habe bspw. die kleinen "Nadeln" als "Rollen" bezeichnet, meinte aber nicht die "Ringe". Alle Klarheiten beseitigt? ;-)


    zu 3.) Das das Außengelenk eher straff läuft hängt wohl mit dem Ziel zusammen, dass es spielfrei arbeitet. Je mehr es "klappert", desto höher wäre auch der Verschleiß. Das man die Kugeln in den Käfig drücken muss ist mir auch aufgefallen. Die Kugeln übertragen Kräfte, um mit dem Käfig die Ausgleichsbewegung zu ermöglichen. Wäre ein Spiel vorhanden, dann wären die Kugeln an verschiedenen Positionen in den Laufbahnen des Sternes und des Gehäuses und das Gelenk wäre womöglich dadurch nicht mehr "spielfrei".


    Für die Montage empfiehlt Sachsenring übrigens eine Reihenfolge der Kugeln und damit, mit einem kleinen Fenster zu beginnen. Anders geht es auch, allerdings muss man dann vielleicht auch mal wieder eine Position rausnehmen, um eine andere Position einsetzen zu können. Und immer alles leicht einfetten und bewegen, so dass die Teile ihre Positon "finden".


    zu 4.) Die Ringe des Tripodesternes liegen im Betrieb nicht am Gehäuse an, sondern laufen etwa in der Mitte des Zapfens. Hier hatte ich mal Bilder von der Einbausituation gemacht: RE: Funktion Montagekappen Antriebswelle

    Ich sehe bei den Unfällen nicht die Autobahn an sich als das Problem an. Ich selbst nutze alles ganz gern, ich bin es jedoch seit jeher gewohnt defensiv zu fahren (mit dem Trabant noch etwas mehr). Generell beobachte ich den Verkehr sehr stark im Rückspiegel, egal wo.


    Der Unfall wäre sicher vermeidbar gewesen (Achtung Spekulation), wenn alle etwas mehr Rücksicht genommen hätten. Im konkreten Fall kennen wir keine Details, daher ist alles reine Spekulation. Wer die Schuld trägt (ganz oder teilweise) lässt sich hier nicht sagen. Auch den Geschwindigkeitsunterschied, der zur Zerstörung des Trabants geführt hat, können wir nicht beziffern, aber dennoch war er erheblich. Es ist schwer vorstellbar, dass der Trabant aus dem "Nichts" auftauchte und der Golf keinerlei Möglichkeit hatte eine Bremsung zumindest einzuleiten. Hier hat sicher eine Ablenkung, wodurch auch immer, stattgefunden. Beim Trabant könnte die Beleuchtung eine Rolle gespielt haben. Sofern die Rücklichtkappen verschmutzt und/oder verkratzt waren, so verschlechtert dies m.E. die Lichtausbeute.


    Im Straßenverkehr beobachtet man mittlerweile sehr oft, dass die Leute mit anderen Dingen beschäftigt sind, als mit Fahren, oder die Leute kennen ihr Fahrzeug kaum oder überhaupt nicht. Zum Beispiel hatte ich in den letzten Tagen zwei Begegnungen, in denen bei Geradeausfahrt geblinkt wurde. Manuell ausschalten war offensichtlich keine Option. In einem Fall habe ich und ein Entgegenkommender in einer Kreuzung links geblinkt, nur fuhr mein gegenüber gerade aus (mit Blinker). Aus irgendeiner Intention habe ich ihn (gerade) durchfahren lassen und bin erst danach abgebogen. Auch sieht man zu oft Autos, die in der Dunkelheit mit Tagfahrlicht fahren. Fährt man denen dann eine Weile mit Lichthupe u.a. hinterher, wird irgendwann angehalten und gefragt, was man den will. Ich möchte auch nicht wissen, wie oft die Fahrer gar nicht wissen, wo man bspw. das Licht manuell ein- und ausschaltet. Das ist vielleicht der Preis, den wir mit dieser öminösen "Digitalisierung" zahlen. Man vertraut darauf, ohne zu selbst zu Beurteilen. Die Systeme können unterstützen, aber m.E. nicht ansatzweise die menschliche Fähigkeit ersetzen, Situationen zu erfassen und Entscheidungen zu treffen (die auch nicht immer richtig und ideal sein müssen).

    Keine Ahung, was sich da auslesen und auswerten lässt. Letztlich ist der Unfall passiert. Ich denke von den Informations- und Unterhaltungssystemen, Handy, Tablet usw. wird kaum was aufgezeichnet. Mit Logik lässt sich der offensichtlich vorhandene Geschwindigkeitsüberschuss und das "Übersehen" eines anderen Verkehrsteilnehmers ohnehin nicht erklären.

    Kaum hat die Saison begonnen und es gab schon zwei schwere Unfälle in den vergangenen Tagen:


    1.) Trabant 601 (wieder ein Auffahrunfall auf der Autobahn. Vielleicht war der Golf-Fahrer mehr mit elektronischen Spielereien beschäftigt, als mit Fahren ...)


    2.) ADK


    Den Betroffenen kann man nur eine schnelle Genesung wünschen.

    Wartburg und Trabant sind gleich, lediglich der Ring um die LS fehlt beim Trabant, der Rückstellmechanismus ist aber grundsätzlich bei beiden dran.

    Nicht ganz. Der Trabant hat zwei separate Schalter, die nur durch ein Blech miteinander verbunden sind. Der Wartburg hat für beide Schalter ein gemeinsames Kunststoffgehäuse, dass die Lenksäule umschließt und den Rückstellmechanismus aufnimmt. Die Innereien der Schalter und die Hebel sind vielleicht gleich, aber die gesamte Kombination vom Trabant passt nicht in den Wartburg, und umgekehrt.

    Die beiden linken Geber sind für den S-Deluxe. Der rechte Geber ist von der (modifizierten?) Stange her einer vom S-Deluxe, aber von den Anschlüssen her einer mit Widerstand. Nur nach dem Öffnen ist klar, wofür er ist.


    Allgemein gilt, dass die Geber geöffnet werden müssen, um den Zustand zu prüfen. Von Außen können sie gut aussehen, aber Innen total vergammelt sein. Wenn die Trabantgeber (S-Deluxe) beim Bewegen "klicken", ist schonmal der Schleifkontakt nicht weggegammelt/abgebrochen.


    Bevor die keine Verwendung mehr finden, melde ich Interesse an.

    FelixBRB: Da ich es aus den letzten Beiträgen nicht eindeutig rauslesen kann, geht es dir speziell um die (gezeigte, innere) Achsmanschette, oder die Äußere?


    Grundsätzlich vertraue ich eher originalen Manschetten, auch wenn die schon ihr Alter haben und auch weil mir Erfahrungen mit Nachbauten fehlen (die sicht- und fühlbare Qualität schreckt mich eigentlich meist schon ab). Wenn es um die die innere Manschette geht, so gibt es m.E. aktuell noch mehr als genug Originalware. Sei es auf Teilemärkten, bei Kleinanzeigen und oft in Teilekonvoluten. Bei den äußeren Manschetten ist die markt- und preislage (inzwischen) schwieriger. Bei ebay sind aber aktuell noch mehrere Angebote mit Origialware für das Außengelenk drin. Noch letztes Jahr habe ich über den normalen Teilehandel originale Manschetten bekommen, die womöglich schon seinerzeit abgepackt wurden. Leider sind diese aktuell kaum/nicht mehr lieferbar.