Posts by Matze

    Ich bin gespannt auf das Testergebnis. Bin aber auch etwas skeptisch, da das Schraubenmaterial deutlich härter ist und damit den weicheren Reibpartner verschleißt. Vielleicht hilft auch etwas Schmierung. Dies könnte man auch an noch neuen bzw. intakten Scharnieren probieren, so dass der Verschleiß dadurch reduziert wird. Im Prinzip vergleichbar mit dem Heckklappenscharnieren bei der Limousine. Im übrigen habe ich jetzt schon mehrere Sätze für wirklich günstiges Geld auf Teilemärkte erstanden, also immer mal die Augen offen halten.

    bepone : Den Ring habe ich mal in dem bereits verlinkten Auktionshaus geschossen. Leider gibt es fast nur Ringe mit den kurzen, nicht abgewinkelten Anschlüssen. Die Kohlen habe ich mir mühsam aus diversen Kleinteilekisten auf Treffen und Teilemärkten zusammengesucht. Wenn man weiß wie die neu Aussehen, ist das recht einfach.

    Sikaflex 221 müsste ich noch was da haben. Ich will jetzt nicht extra eine größere Menge kaufen, die dann wahrscheinlich über die Zeit in der Kartusche aushärtet, weil ich es nicht anderweitig brauche.


    Gibt es ein Toleranzmaß für den Rundlauf? Klar gleichen für Kohlebürsten-Federn etwas aus. Ich bin mir aber unsicher, ob sich das auf den Kontakt (abheben der Kohlen?) und die Lebensdauer auswirkt.

    Ich mache mal hier weiter ... Ich bin nun das erste mal soweit, dass ich einen Graphitring an einer DLM wechseln muss. Spricht etwas dagegen, die neuen Ring mit SIKAFLEX zu verkleben? Wie sieht es mit der Zentrierung aus, auch wenn der Spalt mit Klebstoff ausgefüllt wird? Muss der Schleifring in jedem Fall z.B. in einer Drehmaschine minimal überdreht werden?


    Noch ein Nachtrag zu dem in den vergangenen Beiträgen genannten Trennmesser. Ich nutze ausnahmslos einen solchen Trennmessersatz, wie verlinkt. Jedoch treibt man das Messer nicht zwischen Lager und Blechscheibe, sondern "hakt" es nur einen Millimeter "hinter" das Lager und zieht es ab. Dauert 2 Minuten. Ebenso habe ich heute den (kaputten) Graphitring quasi beschädigungsfrei abziehen können.

    Sorry, aber ich verstehe die Diskussion nicht. Ich fahre nicht vollkommen unvorbereitet zur HU und beschwere mich über die Prüforganisation, nur weil das Ergebnis nicht positiv war. Da spielt es keine Rolle, um welche Organisation es sich handelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Prüfer oder eine Werkstatt findet, die sich noch mit einem Trabant auskennt oder auseinander setzen will, ist verschwindend gering. Es bleibt letztlich als Trabant-Fahrer nur die Option, sich mit dem Auto selbst auseinanderzusetzen. Ich fahre bspw. ausnahmslos selbst zur HU und bin bei der Prüfung mit dabei. Einserseits um Fehlbewertungen zu vermeiden und um mir genau den Mangel zeigen und erklären zu lassen (falls es mal soweit kommt ;-) ). Alles andere ist in meinen Augen fahrlässig.

    Der Stab ist nicht durchgebrochen. Scheinbar hat sich das Förderrad von der Welle gelöst. Wahrscheinlich ist der Kunststoff des Förderrades gerissen, so das die Klemmwirkung verloren gegangen ist. Ich fürchte das kann man nicht wirklich reparieren. Die Kunststoffteile sind mit einander verschweißt/verklebt.


    PS: Vielleicht sieht man es nur nicht auf dem Foto, aber ist der Schlauchanschluss noch dran?

    Richtig, das Loch hinter dem (ersten) "T" wurde neu gebohrt. Wäre nur noch das Rätsel, wegen des fehlenden Scheibenwischers.


    @TV: Gibt es Bilder von einem solchen Schriftzug?

    "Trabant": 66 mm / 83 mm

    "IFA-Trabant": 110 mm / 83 mm


    Maße jeweils von links nach rechts.


    Vielleicht hatte die Klappe mal einen Wischer, der entfernt wurde? Jedenfalls sieht die Bohrung sehr sauber aus ...

    Hat die Heckklappe einen Scheibenwischer?


    Unabhängig davon, hatte der Schriftzug zwar immer nur 3 Pins, allerdings unterscheiden sich Abstände zwischen "IFA-Trabant" und "Trabant". Der linke Pin bei "IFA-Trabant" ist in der linken Ecke vom "IFA" und hat damit einen deutlich größeren Abstand zum "b". War das verständlich?

    Einen Fotobeleg gibt es bereits hier. Allerdings widerspricht das Foto der allesamt NEUEN Federbeine, den hier gemachten Aussagen. Es gibt keine Kombi- und/oder Limousinen-Hülse, sondern eher eine 601er und 1.1er Hülse. Beim 1.1er Kombi ist zudem der Federteller HÖHER angeschweißt, wobei der Federteller am Stoßdämpfer auch im gleichen Maße höher angesetzt ist.

    Die beiden Schrauben ohne Absatz sind für die Verbindung zwischen Gurtpeitsche und Bodenblech, sowie zwischen Gurtrolle und Halteblech. Die anderen beiden Schrauben mit Absatz werden für die Verbindung zwischen Umlenkung und Karosse (B-Säule oben), sowie zwischen Halteblech und Karosse (B-Säule unten) verwendet. Das Gurtende ist am unteren Ende lose mit 2 Kunststoffscheiben auf dem Absatz befestigt.

    Lotze : Die Frage kann ich leider nicht beantworten. Leider kenne ich die Einbausituation nicht. Über Google findet man nur zwei Angebote solchen Ringen in unterschiedlichen Alu-Aufnahmen. Ich habe nur die Ringe, die zwar sehr fest, aber unbeschädigt sind.

    Ein Nachtrag zu den Ringen. Es handelt sich wohl um Schwingungsdämpfer(-gummis) für den Barkas B1000 als Pritsche oder Kasten.


    Hegautrabi : Die von dir gezeigten Gummiringe sind vom 1.1er mit der neuen Form des Druckstückes. Ich hatte vor einiger Zeit schon mind. ein Bild in einem Thema gepostet.

    Eine Sache nicht zu wagen, nur weil sie schiefen gehen könnte, ist halt irgendwie auch keine Option - bzw. eine die man zu oft im Leben wählt... und wenns dann eben doch schief geht, ist es eben so, dann haben wir es aber immerhin versucht!


    Auch wenn ich eine gewisse Skepsis nicht leugnen kann, so bringt es er zitierte Satz doch auf den Punkt. Einige Schreiber (mich eingeschlossen) können sich hier ruhig ein Beispiel nehmen. Selbst wenn der Trabi später "nur" in Europa unterwegs sein sollte, so gibt es wenigstens wieder zwei Begeisterte und eine weitere Zulassung in der Statistik.

    Ich denke mal, ihr seit die Ersten, die so ein Vorhaben umsetzen wollen, oder? Hegau's Ausführungen ist nichts hinzuzufügen, schließlich kommt er ja mehr rum als ich ... ;-) Technisch kann ich eher behilflich sein. Diesbezüglich steht mein Angebot.


    Tanktechnisch könnte ein 1.1er Tank eine Option sein, wobei dann hierfür schon Karosserienanpassungen (Halterung + Betankung) notwendig sind. Motorentechnisch sind sicher ein neuer Motor, sowie eine entsprechende Reserve notwendig. Der aktuelle wird möglicherweise nicht mehr viel wert sein, aber kann fürs erste zum fahren reichen. Ein Motortausch oder eine Reparatur sollte sicher geübt/geplant werden, und sei es auch nur der Tausch von Dichtungen.


    Edit: In welcher Werkstatt steht der Gute?