Posts by Matze

    Was ist denn nun eigentlich für ein Auto unter der Plane?

    Konnte man das mal herausfinden.

    Von der Heckform her könnte es ein F9 Kombi sein.

    Es ist der P70 Kombi vom Nachbarn. Hier der Beweis, wahrscheinlich aus dem folgenden Winter.:


    Markant sind unter der Plane der Kotflügelspiegel und die Lampe an der B-Säule zu erkennen.


    Das ist ein polnischer Warszawa 203.



    Zu dem Bus auf dem Marktplatz konnte ich bisher nichts finden.

    Erstmal Danke und Respekt, dass du dir die Mühe machst die Alben hier zu verewigen. :thumbup::thumbup::thumbup:

    Ok, also eventuell lässt sich dann ja mit meinen Alben ein zeitlicher Zusammenhang feststellen, denn die Bilder sind alle beschriftet.:thumbup:

    Auf deinem Bild ist von dem End 60er Model leider nicht mehr viel zu sehen, der typische Werdegang eben.?(

    Hast Du alle Negative bereits digitalisiert? :saint:

    Ich habe damals alle Negative eingescannt. Insgesamt ca. 1000 Stk. Das hat ne Weile gedauert.


    Ich habe jetzt angefangen die Bilder doch mal etwas zu Sortieren. Durch den den Thread bekommt man die genaue zeitliche und örtliche Zuordnung. Mir ist aber aufgefallen, dass man durch die Veränderungen am Auto, die Bilder zumindest ein wenig chronologisch sortieren könnte. Bspw. hatte das Auto 4 verschiedene Außenspiegel (Niere nur links - Niere rechts und links - Alu - Wartburg), verschiedenste Radkappen und beide Kennzeichenversionen (alt + neu). Zwischen dem 10.04. und 11.05.1969 wurden übrigens Stoßhörner an den Stoßstangen montiert. ;)


    Was mir auch auffällt, dass er scheinbar nicht von allen Negativen Abzüge fürs Album gemacht hat. Bspw. habe ich von einem Bild an der Peißnitzinsel (11.05.1969) weitere Perspektiven des Trabis. Dies betrifft auch andere Tage. Unterwegs ist er scheinbar meist mit einer alten Frau (Mutter?), einer anderen Frau (Gattin?) und einem augenscheinlich behinderten Mädchen. Der Herr selbst ist mittleren Alters.

    Ich habe nur Negative ohne zeitliche Einordnung. Es sind einzelne bis wenige zusammenhängende Negative, die ich alle wild durcheinander bekommen habe. Ich habe aber auch (leider) nicht alles bekommen, was angeboten wurde.


    Was ich aus den Bildern ableiten kann:

    - Zeitraum Ende der 60er bis Mitte der 80er

    - es geht um zwei Trabanten (KU-... und KJD-...)

    - KJD-... ist ein S-Deluxe mit breiter B-Säule (als mind. 84/85)

    - Bilder sind hauptsächlich um Halle/Leipzig, aber auch Dresden, Tharandt, ...

    - es sind Bilder einer 601er-Nullserie dabei

    - es sind Bilder von Westautos dabei (Ford Mustang, Golf 1, Mercedes Benz, Opel Rekord, ...)


    Oha, jetzt wird es interessant. Ich bin gespannt auf den zeitlichen Verlauf und vor allem die Örtlichkeiten.


    Bezüglich der Farbe des (ersten) Gefährtes kann ich mit einem späteren Farbfoto dienen. Ist sicher Pastellblau. Aber schon kaum noch original.


    Hm, ich hatte damals einen HBZ von TW. Eingebaut, ausgebaut und reklamiert. Seit dem verrichtet der reparierte originale seinen Dienst.


    Die Tatsache, das Bremsflüssigkeit in den Behälter gedrückt wird, deutet m.E. auf einen Defekt/... einer Manschette des vorderen "Hochdruckraumes" hin. In der Reparaturanleitung "Fahrwerk" vom 1.1er findest du eine Schnittdarstellung des HBZ und ggf. weitere Hinweise. Ich denke der HBZ müsste auf der Suche nach der Ursache zumindest einmal zerlegt werden.

    Der 1.1er HBZ hat im Gegensatz zum 601er HBZ kein Bodenventil unter den Anschlüssen für den Vorratsbehälter. Stattdessen kann die Bremsflüssigkeit über je eine kleine Bohrung (ca. 0,5 mm) nachlaufen. Bremsdruck wird erst aufgebaut, wenn eine Dichtmanschette diese Bohrung "überfährt". Zumindest habe ich es so verstanden, als ich bei meinem 1.1er Probleme hatte einen Kreis zu entlüften.


    Vielleicht liegt das Problem am HBZ? Ist er richtig zusammengesetzt (Manschetten, Schraube am hinteren Bremskolben)? Woher stammt der HBZ?

    Per Zufall bin ich schon vor Längerem an eine Sammlung alter Fotoalben gelangt, welche über einen Zeitraum von 10 Jahren, beginnend vor genau 50 Jahren das Alltagsleben eines Trabantbesitzers widerspiegeln. :love::thumbup:

    Ziemlich alles, von der Pflege, Umbauten und Reisen mit dem Auto, dem Garagenbau, und ja sogar die Knöllchen wird akribisch dokumentiert.

    Ein toller Bildschatz und ein Fenster in die Zeit, in der unsere geliebten Trabis noch Alltagsfahrzeuge waren.;)

    Das ist ja ein Zufall. Ich habe wahrscheinlich einige der Negative, die zu den Alben passen. Sehr interessante Aufnahmen. Leider habe ich zu den knapp über 1000 Negativen keine genauere zeitliche und örtliche Zuordnung. Die Aufnahmen gehen bis in die 80er Jahre, da später noch ein 601er S-Deluxe hinzu gekommen ist.



    @Hegantrabi: Sicher kann man da einen Kegelstift einbauen. Die Möglichkeiten dazu fehlen mir aber. Zudem wäre die nächstmögliche Größe 8 mm. Für eine 14 mm Welle wäre dies m.E. schon zu groß. Die Spannhülsen sind schon gut geeignet für diesen Zweck.

    Ich habe mein Getriebe heute wieder zu gemacht. Einen Fehler, insbesondere an der Antriebswelle, habe ich nicht gefunden. Daher habe ich nur die beiden QJ-Lager getauscht. Das Zylinderrollenlager der Abtriebswelle hätte man noch tauschen können, da kleinere Fehlstellen in der sonst guten Lauffläche zu sehen waren. Weiterhin war das Innere überraschenderweise sehr sauber.


    Was mich noch etwas wundert ist die Fixierung der beiden QJ-Lager. Ich meine, durch den Abschlußdeckel werden die Außenringe der Lager nicht ins Gehäuse gedrückt und durch die Fertigungstoleranzen von Lager und Gehäuse kann sich der Außenring bewegen. Bei meinem Getriebe kann ich das Lager einfach ins Gehäuse "legen" (keine Übermaßpassung). Gibt es hier ein zulässiges Maß für ein axiales Spiel, insbesondere für die Antriebswelle?

    trabantfahrer : Meinst du so. ;)


    Hätte ich wahrscheinlich auch so gemacht, da die 6er Spannhülse in der auf 6,5 mm erweiterten Bohrung sehr knapp war. Daher auch die zusätzliche, kleinere Bohrung mit Spannstift.


    Im Übrigen geht es mit dem Zusammenbauen voran. Ich werde die Original-Kupplung und Kupplungsbetätigung erstmal wieder verbauen und beim nächsten Ausbau optimierte Teile einbauen.

    Könnte es sein, dass sich die Angabe in der Reparaturanleitung für eine 8.8er Schraube (20+3) bzw. für eine 10.9er Schraube (27+3) lesen lässt? Dies dürfte allerdings recht sinnfrei sein, wenn in Aluminium verschraubt wird. In dem entsprechenden Kapitel ist nur die Angabe "20+2" angegeben. Die passt wiederum mit der Angabe in der 1.3er Anleitung zusammen.


    Ansonsten sehe ich es wie Fahrfusshebel. Nur eine Schweißnaht könnte Abhilfe schaffen. ;)

    Das wird sich zeigen. Aber der massive Kerbstift hat die 23Tkm auch nicht gehalten. Korrosion und die relative große Querbohrung in der 14mm-Welle haben ihr übriges getan. Die Reparaturlösung ist bezogen auf die Abscherkräfte der Stifte besser als ein Original-Bolzen.

    So, ich habe die Umlenkung heute einbaufertig gemacht. Ich habe es mit zwei Stiften gelöst. Den ursprünglichen Kerbstift hat es schon ganz schön durch Korrosion und die Beanspruchung mitgenommen. Irgendwie habe ich das wohl unterschätzt, da dort doch einige Kräfte drübergehen. Ich bin gespannt, ob das "Rührwerk" nun etwas direkter funktioniert.


    Das Ausbuchsen der Umlenkeinheit.. gibt es dazu Bilder? Wie geht das?

    Die Einheit selbst habe ich vorlängerer Zeit schon mit "wartungsfreien Gleitlagern" ausgebuchst. Um die Einzubauen braucht man Geduld, da man in kleinen Schritten die Buchse an die Welle (z.B. mit Schlüsselfeile) und die angepasste Buchse ins Gehäuse einpassen muss (z.B. mit verstellbarer Reibahle).

    Jetzt ist es etwas klarer. Zwischen "geht nicht" und "geht zu schwer" ist doch ein gravierender Unterschied den man leider nicht deutlich herausliest. Ich habe mir vorhin eine Sachs-Kupplung bestellt, wahrscheinlich aber nur als Reserve.


    Mit der Schwergängigkeit kann ich gut leben. Was mich stört ist die Kombination aus Schwergängigkeit UND zu schwach ausgelegten Bauteilen. Wegen sowas mal liegen zu bleiben möchte ich gern vermeiden. Zumal eine schnelle Reparatur unterwegs praktisch nicht möglich ist.


    Dann habe ich die Antriebseinheit heute rausgeholt. Ging recht gut. Meine ausgebuchste Umlenkeinheit am Getriebe ist immernoch sprielfrei, aber nun hat sich die Verbindung mit dem Kerbstift wieder gelockert. Gibt es hier eine elegante Lösung, die nicht aus Schweißen (Schweißpunkt(e) auf Hebel und Welle) besteht und die auch wieder lösbar ist? So richtig habe ich da gerade keine Idee ... Allgaeutrabi   Fahrfusshebel

    Ich habe irgendwo noch so einen Rahmen, der aufgearbeitet werden müsste. Aber die bei dir vorhandenen Löcher dürften nichts mit dem Rahmen zu tun haben. Der Rahmen wird mit je einer Blechlasche auf jeder Seite im Radioschacht befestigt. Auf deinem Foto kann man es sehen, naja eher erahnen. Verwendet wurden die Rahmen bei den Last Editions (wie auch auf dem Foto), da auch beim 1.1er durch die Heizung die Einbautiefe für normale Radios fehlt.

    Hier wird immer wieder gesagt, dass das Trabant-Ausrücklager mit anderen Kupplungsautomaten nicht funktionieren würde. Gibt es hierfür eine konkretere Begründung? EnricoTrabant


    Theoretisch dürfte dann eine LUK-Kupplung (618 0001 06) im Trabant nicht verwendbar sein, obwohl sie einige hier im Forum fahren ...

    Ich verfolge diese Thema interessiert, da der 1.1er in diesem Bereich alles andere als serienreif entwickelt wurde. Meiner hat zwar erst ca. 23Tkm runter, so dass es keinen akuten Handlungsbedarf gibt, aber der wird kommen. Aber mir gefallen die Betätigungskräfte jetzt schon nicht.


    Ein stückweit habe ich mich schon belesen, allerdings nur in der Theorie. Den Motor-Getriebeausbau bereite ich gerade vor. Was ich in diesem Thema (noch) nicht verstehe, ist warum das Trabant-Ausrücklager nicht mit der Sachs-Kupplung funktionieren soll. Ist es nicht egal, welcher Durchmesser und welche Form (Wulst, Flach, ...) auf die Tellerfeder des Automaten drückt, solange der Weg groß genug ist und die Kupplung trennt. Hat Sachsenring die Kupplung selbst entwickelt, oder nur eine VW-Kupplung nachgebaut? Ist es denkbar, dass die Sachs-Kupplung geringe Betätigungskräfte hat? Gibt es dazu irgendwo Angaben? Das Sachs-Kupplungsset, dass Allgaeutrabi verbaut hat bekommt man schon für 70€.


    Beim Hebel muss man die Schwachstellen an den Gabeln und am Betätigungshebel wohl durch Nachschweißen beheben. Bei meinem Ersatzgetriebe sieht man schön, wie die Risse im stark verformten und geschwächten Bereich anfangen (Bild). Bei Ersatzteilen hat man wohl die Blechdicke des Hebels von 3,5 auf 5,0 mm erhöht, um das Problem zu umgehen.


    Allgaeutrabi : Die Umlenkeinheit habe ich bei mir nahezu spielfrei ausgebuchst. Ich denke, dass ich die bessere Variante für das "Rührwerk".