Probleme mit geschweißtem Geweih?!

  • Hallo Zusammen!


    Ich stehe vor einem kleinem Problem... und zwar will ich mir auch eine kleine Pappe zulegen und habe auch schon eine besichtigt, die mir gefallen würde. Vom Zustand (Rost, Lack, Technik, Elektrik) bin ich durch und durch zufrieden, nichts ausgeschlagen oder undicht, Motor läuft sehr gut, ist nebenbei ein BJ. 1988. Das einzige "Problem" besteht in einer Schweißnaht, die an der Kante vom Geweih zum Längsträger (ist ja einer, oder ?( ) liegt. Bild füge ich bei, indem ich die Stelle markiert habe.
    Es ist gut geschweißt und sollte halten, nun nur die Frage ob die lieben Leute vom TÜV da etwas dagegen haben?!


    Wäre um Antworten sehr erfreut und bedanke mich vielmals im Vorraus!


    Gruß
    Andi

  • nee das ist ales OK so. Bei einer Instandsetzung des Geweih´s (vielleicht beim Vorbesitzer vor Jahren), bleibt dies nicht aus. Die Teile sind an der Stelle eh getrennt und werden durchs schweißen aneinander gefügt.


    Ralle

    wenn's gekracht hat.... RS Sachverständigenbüro Göttingen


    ...wir bringen ihr Auto ins rollen... RS Automobile Göttingen

  • Der erfahrene Trabant-Karosserieklempner setzt dann da noch ein rautenförmiges Blech als Verstärkung drüber.
    Das ist genau so eine typische Schwachstelle wie die vorderen Radkästen die in den inneren Ecken reißen, oder die A-Säule die im Bereich des Windlaufes schwächelt.

  • Der erfahrene Trabant-Karosserieklempner setzt dann da noch ein rautenförmiges Blech als Verstärkung drüber.

    Selbst mir als völlig unerfahrenem Laien ist seinerzeit diese "Sollbruchstelle" aufgefallen. Ich habe damals (1989) statt der "Rautenförmigen Verstärkung" ein mühevoll handgeklöppeltes dreidimensionales, eher dickes Reparaturblech angebracht, welches u.a. formschlüssig vorne das Geweih (incl. der Rundung) und hinten den Übergang zum Längsträger einschließt.


    Was ich sagen will: Einfach diese Stelle Nachschweißen ist vermutlich weniger stabil als vorher. Ein gescheiter Flicken, der die "Sollbruchstelle" überbrückt dürfte langfristig haltbarer sein.


    Gruß Steffen

  • Als ich vor zwei Jahren meinen Trabant gekauft habe, habe ich ihn einem mir bekannten TÜV-Prüfer, der aus Plauen stammt, vorgestellt. Er stellte fest, dass bei mir das Geweih geschweißt war und sagte, das wäre völlig normal, denn das Geweih wäre ein typischer Schwachpunkt. In der DDR wäre das regelmäßig und unaufgefordert bei der ersten Inspektion geschweißt worden, ohne es dem Kunden groß zu erläutern.

  • Statt der Raute habe ich vor über 20 Jahren ein Blech in Breite des Längsträgers aufgesetzt und nur in Längsrichtung verschweisst (Zugbeanspruchung).
    Seitdem hält die Stelle.

  • ...und nur in Längsrichtung verschweisst...

    Genau das ist der Punkt. Mir ist dieses Prinzip zwar hauptsächlich bezüglich der Konstruktion von Zentralrohrrahmen von Anhängern bekannt, aber die physikalischen Grundlagen sind sicherlich auch auf andere Konstruktionen übertragbar. Beim Trabi im Serientrimm genügt ja dann doch offensichtlich die Raute.

  • Ohne eine Lasche drüber, schweißt du das alle paar tausend Kilometer.
    Steht der Trabi mehr, dann kommst du damit vermutlich klar, fährst du viel, wird's mühsam.
    Zumal auch nach jedem Schweißen auch innen wieder konserviert werden muss, dann wird das beim nächsten Mal eine pyrotechnische Veranstaltung. ;-)


    So sieht das bei meinem aus, und hält seit mehr als 70.000 Kilometern bei häufig starker Beladung (Dachzelt, Anhänger, Gepäck).

  • Uh... Da war das Geweih ja noch Jungfrau! ^^

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Das Bild mit dem sanierten Unterboden sieht nach ordentlicher gründlicher Arbeit aus. Ich empfehle ein Hohlraumfett für die Schweller. Mike Sanders zum Beispiel ist viel besser als welche die auf Lösemittel Basis sind. Ich mache alles damit auch A B C Säulen plus Dachkante .

  • An meiner alten Karosserie war ein Y-Blech von den Hilfsrahmenflanschen bis zum Längsträgerende gepunktet.
    Leider wird man nie erfahren, was die DEKRA dazu gesagt hätte. Angeblich lassen Ost-Prüfer diese extrem auffällige Version noch durchgehen. Alle Bastler haben die Augen aufgerissen.

    Wo sind die Trabifrauen?


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