Ein Neuling stellt sich vor - ein (Leidens-?) Bericht

  • Hallo liebes Forum!


    Vorweg möchte ich einen riesen Dank an euch alle aussprechen. Ich bin schon lange stiller Leser und nun ist es Zeit sich hier auch mal anzumelden. Ihr habt mir mit eurem geballten Wissen schon an vielen Stellen weitergeholfen.


    Zu meiner Person: Ich bin 25 und komme ursprünglich aus dem schönen Meck-Pomm. Zurzeit lebe ich in Kiel. Ich war nie ein Autonarr, geschweige denn Schrauber. Ich hatte nie im Leben einen Bezug zu bestimmten Autos - mit 2 Ausnahmen. Die eine der Klassiker: Porsche 911 (BAUREIHE 2001-2003 kein anderer!!!!). Dieser ist natürlich vollkommen außerhalb jeglicher finanzieller Möglichkeiten. :thumbsup:


    Die andere Ausnahme ist der Trabant. Ich habe mit 17 meinen Führerschein gemacht mit dem begleiteten Fahren und kaum hatte ich den Lappen in der Hand, hat mich mein Onkel dazu verdonnert Trabi zu fahren. "Nur wer Trabi fahren kann, kann richtig Auto fahren!" Er hat mich natürlich erstmal schön auflaufen lassen. Ich habe nicht mal den Motor anbekommen, weil ich nicht einmal eine Ahnung hatte was ein Bezinhahn sein könnte. (Sitzt da Gefieder im Motor und schüttet Eimer voller Benzin in den Motor?:grinsi:) Nach kurzer Einweisung bin ich dann einmal im Dorf auf und ab gefahren im zweiten Gang. Alles hat gewackelt und gescheppert und ich bin wohl vor Panik schneeweiß geworden. Aber seit dem hat es mich gepackt.


    Die Jahre vergingen. Ich hatte viel um die Ohren, aber alle paar Monate kam immer mal wieder der Gedanke in den Kopf, man könne sich ja mal einen Trabant zulegen.


    Seit 1 1/2 hat mich der Gedanke dann gar nicht mehr losgelassen. Und als dann noch ein grauer 601er Kombi vor unserer Haustür die Straße eingeräuchert hat, war klar: ICH MUSS EINEN HABEN! ICH MUSS ICH MUSS ICH MUSS.


    Dumm nur, dass ich 0 Erfahrung habe. 0 Schrauberkenntnisse und wenig Geld. Meine Familie und persönliche "Berater" :augendreh: leben hunderte Kilometer weit weg und ich bin größten Teils auf mich allein gestellt. Denkbar schlechte Voraussetzungen also. Demnach habe ich das Projekt immer weiter nach hinten verschoben. Die Angst daran zu scheitern war dann doch zu groß.


    Anfang des Jahres war es dann aber so weit. Ich hatte mal wider nichts zu tun und in meiner Langeweile bin ich die Mobile.de Angebote durchgegangen. Und siehe da: Ein grüner Trabant, der in Itzehoe steht (quasi um die Ecke) und auf einen neuen Besitzer wartet. Nun musste es doch geschehen, ganz nach dem Motto: Jetzt oder nie. Im Zweifelsfall verliere ich halt mein erspartes Geld und n Haufen Zeit, aber hey no risk no fun. Glücklicherweise habe ich dann einen Experten aus der Familie (oben genannter Onkel) heran bekommen, der mit mir zur Besichtigung gefahren ist. Sein erster Kommentar: "Der ist ja besser als meiner.....wenn du den nicht willst, dann nehme ich den." Ich dachte mir gut, nach über 30 Jahren Trabant-Erfahrungen kann man wohl auf die Aussage was geben. Der Wagen stand gut da. Sprang sofort an. Machte einen guten Gesamteindruck. Müsste ich eine Note verteilen hätte ich ihm wohl eine 2 gegeben. Nicht der tollste, aber auch kein Schrott. Ein Auto, dem man die 32 Jahre ansieht (Baujahr Sommer 88). Auch der Preis sagte mir zu.


    Nun galt es noch die Geschichte des Fahrzeugs zu klären. Papiere waren alle vorhanden. Sogar der alte DDR-Brief. Anscheinend war der Wagen ca. 10 Jahre im Einsatz und wurde dann irgendwo in Berlin eingelagert. 2019 wurde er dann wohl wieder flott gemacht und durch den TÜV gejagt. Alles in allem klang die Geschichte glaubwürdig und war durchaus im Rahmen des Möglichen. Der Vorbesitzer hatte wohl aber festgestellt, dass er dann doch nicht so wirklich was mit dem Ostwagen anfangen kann und wollte sich dann lieber auf seinen Golf konzentrieren. Der Motor hatte 77.000 km runter und damit war klar, dass bald einiges an Reparaturen anfallen würde. Allerdings sollte das im Rahmen des Schaffbaren sein, immerhin kam der Wagen ja grad erst durch den TÜV und machte eine gute Figur.


    Nun denn, Kaufvertrag unterschrieben. KFZ angemeldet auf mich und dann wieder ab nach Itzehoe zum Abholen...... und dann ging das Grauen los. Ich war grade mal ein Kilometer weit gekommen, da gingen die Gänge nicht mehr rein. Gut....abschleppen lassen. Zu meinem Onkel nach SN gebracht. Dieser hat das Problem dann gleich schnell gefunden: Die Kupplung war komplett durch. Auf der Scheibe war überhaupt kein Profil mehr drauf. Nun man will ja keinem was unterstellen, aber wer weiß, ob das Problem nicht schon bekannt war :blabla:.


    Nja was soll´s nach einem Kupplungswechsel und ein paar Schönheitsarbeiten sollte es dann ENDLICH nach Kiel gehen mit dem Trabi. Ich bin den Wagen in den nächsten Tagen ausgiebig gefahren und habe weiter nichts Auffälliges feststellen können. Dann kam der große Tag. 160 km von SN nach Kiel. Es war Ostersonntag und Corona hatte zugeschlagen. Ich war also der einzige, der unterwegs war und hatte die gesamte Autobahn für mich alleine (eine Erfahrung, die ich jedem nur an Herz legen kann. Das ist total geil!)


    Und dann kam es wie es kommen musste: Ich bin schon nach Kiel reingefahren und genau einen Kilometer vor der Haustür gibt es einen lauten Knall. Bumms. Motor tot. Nichts geht mehr. Klassiker. Also. wieder abschleppen lassen und dieses (SCHEIß-)Teil erstmal vor die Türe gestellt. Das fängt ja gut an mit dem Wagen.


    Kurzum: Klassischer Kolbenfresser. ich habe den Motor ausgebaut und dann dabei festgestellt: Dass das Ding überhaupt einen Meter weit gekommen ist, war schon ein Wunder. Völlig versifft. Die Kolben zerkratzt als ob da jemand regelmäßig mit einen Schraubenzieher drauf eingedroschen hätte.... Ihr könnt euch meinen Ärger also vorstellen. Aber alles Meckern hilft nichts. Zum Glück habe ich recht schnell einen "neuen" Motor gefunden. Ich habe diesen eingebaut und...... nichts ging!?!?!?!?:sady:


    Ich habe echt alles überprüft. Alles war meiner Meinung nach richtig eingebaut und müsste jetzt laufen. Aber ich habe den Fehler einfach nicht gefunden. Irgendwie wollte er einfach nicht anspringen. Mittlerweile hatte meine Familie wohl einiges an Mitleid mit mir, sodass ich Besuch bekam. Nun muss man sich das mal vorstellen: 3 Erwachsene Männer stehen ein Wochenende lang vor dem Auto auf der Suche nach dem Fehler und finden ihn nicht. Ich schwöre wir haben alleine die Zündung 1.000.000 mal kontrolliert, bis dann auf einmal von der Seite der folgender Kommentar kam:

    "Zylinder eins ist kurz vor OT richtig?"


    "ja"


    "dann sollte er doch zünden?"


    "ja"


    "Ich höre auch das Klacken, aber ich sehe den Funken nicht"


    :haeman:


    Ende vom Lied: Der Vorbesitzer muss die Anschlüsse vertauscht haben. Nun wurde immer der Falsche Zylinder angesteuert. Einfach die beiden Kabel umgesteckt. Zündung an und siehe da: ER LEEEEEEEBT:thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:


    Von da an lief der Wagen wie geschmiert. Ich bin damit zur Arbeit gefahren und den armen Leuten ordentlich auf den Sack gegangen. Und jedes mal, wenn ich mich reingesetzt habe wusste ich: es hat sich gelohnt. Ich war (und bin es immer noch) überglücklich, mir den Trabi geholt zu haben.


    Aber ich wäre nicht ich, wenn mein Glück nicht doch nach ein paar Wochen wieder zerstört wird. Ich komme grade von der Arbeit heim, habe es mir schon gemütlich gemacht auf der Couch und wollte den Tag beenden. Da klingelt mein Handy und mein Mitbewohner bat mich ihn abzuholen. Es kam MAL WIEDER wie es kommen musste. Kaum sitzt er im Auto und wir wollen zurück stirbt der Motor wieder. Dieses mal war das Problem recht schnell gefunden: irgendwie verliert er Strom. Es galt nun zu prüfen wie das passiert. Also Batterie getauscht, alle Anschlüsse überprüft usw. usw. tja als ich dann die LIMA ausgebaut habe, habe ich das Problem gefunden. ein kleines Plasteteil kam mir enteggen, an dem ein wenig Kabel hing. Also wieder das ganze von vorne. Neue Lichtmaschine bestellt. Eingebaut. und siehe da: es läuft.....nur ging jetzt das Fernlicht nicht mehr. =O Also das auch repariert (es war nur die Feder vom Relais abgesprungen) und nun steht der Wagen vor der Tür und wartet auf eine Probefahrt.


    Heute sollte diese geschehen. Allerdings ist mir wohl die Mutter von einem Bolzen der LIMA abgeflogen, sodass die Lichtmaschine nicht fest sitzt. Irgendwie bekomme ich die auch nicht mehr richtig fest. Wahrscheinlich fehlt mir da ne Unterlegscheibe oder so. Ich habe eigentlich grade danach recherchieren wollen, habe mich jetzt aber mit der Forumsanmeldung irgendwie verzettelt:huh:


    Nun stehe ich also eine Mutter vor dem nächsten Fahreinsatz. Nach über 4 1/2 Monaten Plackerei.


    Das Fazit: Ich habe einen an der Waffel.


    Würde ich irgendjemanden einen Trabant empfehlen? Nun...... nein. Nicht wenn man ein Auto braucht. Nicht wenn man keine Lust darauf hat, mehr daran zu schrauben, als damit zu fahren. Nicht wenn man zwei linke Hände hat. Aber ich habe wohl eine gewisse masochistische Ader und kann es einfach nicht mehr lassen. Zum Glück bin ich in der Stadt nicht wirklich auf ein Auto angewiesen und kann mit dem Rad überall hin. Der Trabi ist und bleibt ein Hobby und als solches betrachte ich ihn auch. 8) Wenn er mal läuft ist es das geilste Gefährt auf der Welt und wenn er mal wieder stecken bleibt ein wirklich zeitaufwendiges und arbeitsintensives (und kostspieliges) Projekt. Man braucht wohl eine hohe Frustrationsgrenze, trotzdem würde ich ihn für kein Geld der Welt mehr weggeben wollen. Wahrscheinlich ist mein lieber Schrotti wohl in dem Alter, in dem der alte Herr wohl ein wenig mehr gehätschelt werden will, anstatt selber zu arbeiten.


    Aber hey lieber Schraube ich wochenlang daran herum und kann dann einmal fahren, als alles schnell hinzu fuschen. Immerhin weiß ich: wenn er dann in ferner ferner Zukunft mal vollendet ist, habe ich dann auch ganz lange was davon.


    Ich werde wohl in Zukunft auch mehr lesen als schreiben, da ich wohl kaum mit großem Wissen einen Beitrag leisten kann. Ich verabschiede mich an dieser Stelle erst einmal. Ich muss noch schnell zum Baumarkt und sehen ob ich irgendeinen neuen Bolzen finden um meine LIMA festzumachen.


    LG

    Schrotti

  • Liebes Tagebuch, ...


    Wilkommen hier! Ob der Baumarkt auch die richtige Werkstoffgüte hat (8.8) ist Nummer zwei.


    Ansonsten eine klassische Geschichte: ein Trabi, der lange Zeit gestanden hat, wird wieder in Betrieb genommen und in der Anfangsphase wird der neue Besitzer alle mögliche und unmögliche Ecken unter der Haube (und wenn Pech auch unter der Instrumententafel) zu sehen bekommen.

    Und für Neulinge ist es eine große Entdeckungsreise. Das war bei mir vor etwa 25 Jahren nicht anders, sowohl mein Wissen als mein Werkzeug war sehr beschränkt, aber für mein Fahrrad hat es damals gereicht. Mittlerweile weiß ich etwas mehr, traue mir auch etwas mehr zu und habe vor allem gelernt was es noch zu wissen gibt, und wer das wahrscheinlich auch am Besten weiß, jedenfalls wirksam besser als ich.

  • tatsächlich habe ich eine passende Mutter gefunden :) die wird aber erst morgen angebracht. Heute geht der Grill vor.


    Was ich wirklich cool finde an der Technik:


    Man muss sich wirklich in alles reinarbeiten, aber wenn man einmal verstanden hat, wie ein Teil funktioniert, ist es danach recht einfach. Am Anfang hatte ich schon Problem den Motor auszubauen. Aber mit jeder Schraube, mit jedem Kabel usw. wächst das Verständnis langsam Schritt für Schritt. Und das ist einfach geil. So gibt es neben dem aufkommenden Frust auch immer wieder genug belohnende Erfolgsmomemte

  • Hey Schrotti,


    herzlich willkommen hier und viel Spass noch mit deinem Trabi.

    Ich habe mich sehr amüsiert über deinen Beitrag, aber es hat auch gezeigt

    man lernt immer wieder dazu und zum Schluss läuft "ER"............

    Wünsche dir trotzdem immer gute Fahrt!

    Mit dem Hammer gehts recht zügig.....8)

    Edited once, last by 600ter ().

  • Die Geschichte mit der Kupplung war bei mir 1 zu 1 die Selbe:D

    Ansonsten habe ich mittlerweile auch schon fast jede Ecke des Trabis zu Gesicht bekommen, und ja Frustration und Ärger hatte ich auch, bin ja schließlich auch ein paar Mal stehengeblieben.

    Mittlerweile habe ich aber zu meinem Kolleg, ähem Genossen, wieder Vertrauen gewonnen, vorallem wenn man mal alles durch hatte (Habe mittlerweile eine andere LiMa, einen Blockvergaser, einen anderen Motor) kommt das dann irgendwann von Ganz alleine und Tagestouren um die 200 KM Trete ich auch wieder mit gutem Gewissen gerne an.

    Zuerst dachte ich mir auch, Reinsetzen und Losfahren, und das Ding läuft.

    Aber bei so einem alten Auto ist eben nicht immer alles in Ordnung.

    Empfehlen würde ich das Auto trotzdem extremst, ich bin schon einige, moderne Autos gefahren, über VW (Touran, Caddy..) bis zu Mazda und Opel, Ford... aber das Fahren im Trabant ist in Entspanntheit und Gemütlichkeit sowie Komfort wirklich schwer zu Überbieten. (meine Meinung:D)

  • An Komfort ist er mit Sicherheit zu überbieten - am ganz besonderen (für mich unvergleichlich schönen! :love:)Fahrgefühl aber nicht.

    Ich wünsche Dir gutes Gelingen, weiter viel Spaß und natürlich "allzeit gute Fahrt mit Trabant". :)

  • fahrgast Komfort ist wohl relativ. Grade in der Stadt finde ich so ein kleines Auto recht komfortabel. Ich habe bisher nie Parkplatzprobleme gehabt. Natürlich ist der Trabant einem moderneren Auto gegenüber vorsichtig ausgedrückt ein "wenig wartungsintensiver". Allerdings bietet die kleine Kiste doch überraschend viel Platz und versteckten Luxus von dem sich doch VW und Co. gern noch eine Scheibe abschneiden können. Ich sage nur "freie Sicht durch alle Fenster".


    Oder wie mein Mitbewohner so schön festgestellt hat: Der hat zwar keine Sicherheitsgurte an der Rückbank aber dafür kann man hier so lässig seinen Arm ablegen.

  • Natürlich ist der Trabant einem moderneren Auto gegenüber vorsichtig ausgedrückt ein "wenig wartungsintensiver".

    Das Gute ist ja aber, dass man ihn selbst warten kann, im Gegensatz zu neueren Autos.

    Am Ende steht man auf der Autobahn irgendwo rum, wie ich einmal (Düse verstopft) :) und weiß nicht was man machen soll.

    Beim Trabant ist doch alles so Übersichtlich, und Einfach gestaltet dass fast alles wirklich selbst reparabel ist. Bis auf Kurbelwelle regenieren und sowas.

  • Ohne zu schrauben geht (erstmal) nichts am Trabi, aber genau das ist ja der Spaß. Die Probefahrt, wenn alles wieder funktioniert....unbezahlbar. 8)

    Was mich allerdings immer wieder ärgert ist, dass unterm Strich nach meiner Erfahrung Nachbau-Ersatzteile fast immer nicht zu gebrauchen sind. Ob Kupplungsscheibe, in der die Bohrung nicht zentrisch ist, Vorschalldämpfer an dem kein Winkel der Anschlüsse stimmt, Schienen für die Fensterheber die auch mit viel Biegen nicht passend zu machen sind, ein "regenerierter" Vergaser der zwar glänzt aber an dem nicht mal der Schwimmer dicht ist oder die ausgehärteten O-Ringe gewechselt wurden habe ich einiges durch.

    Auch "Premium" Radbremszylinder, von denen nach zwei Jahren einer undicht und einer fest war, nerven. Damit habe ich mein Wochende verbracht. Bremst jetzt wieder gerade, lag aber eigentlich nicht am Trabi.


    Ob es wirklich nur daran liegt, dass die meisten kein Geld für Teile ausgeben wollen? Ich jedenfalls würde lieber 1x ordentliche Teile verbauen, als 2x billig aber unbrauchbar.


    Ich versuche jetzt nur noch Originalteile, regenerierte Originalteile aus vertrauenswürdiger Quelle oder selbst regenerierte Teile einzubauen. Und ich kontrolliere jedes Teil penibel vor dem Einbau.


    Viel Erfolg beim Schrauben!

  • Zumindest lernt man durch die Schrauberei das Fahrzeug richtig kennen und lieben (bei manchen wird sicher ein eheähnliches Prinzip entwickelt:D).


    Einmal richtig gemacht, hat man dann aber je nach Fahrleistung und Pflege länger Ruhe.


    Was die Ersatzteilthematik betrifft, werde ich ebenfalls versuchen so lange es geht auf Originalteile zu setzen. Ich überlege sogar nochmal die Wellen zu ziehen und originale Achsmanschetten zu verbauen, denn nach den ganzen Erzählungen hier, will ich der Premiumware nicht trauen.


    Wie auch immer, nicht entmutigen lassen und viel Spaß mit dem Kfz.


    Kai

  • Zum Thema eheähnlich: Es gab doch mal ein Kollektiv namens "Sachsenring statt Ehering". Dieses Motto gefällt mir. 8)


    Existieren die noch?

  • Die originalen Manschetten taugen auch nichts mehr...... die reißen oft genauso schnell und im Zeitraffer wie Nachbauten.

    Das leidige Gummithema......

  • Bei den Manschetten weiß man nicht wo sie gelegen haben. Auf dem trockenen Boden:thumbdown: oder im feuchten Keller:thumbup:.

    Ich hatte mal einen Kunden der hatte wohl von jeder eine erwischt. Nach einem Jahr die eine Top und die andere völlig aufgelöst.