Posts by franagch

    Wenn er funktioniert, ist er schon toll. Ist auch recht unepfindlich gegen Trittschall auf meinen Dielen. Das wird durch die Servos ebenfalls kompensiert, so wie auf diesem Video.

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    Aber glaube mir, ich habe mehr als einmal geflucht bis diese Kiste lief! ;) Ob der ohne Corona je fertig geworden wäre? Bin mir nicht sicher....

    Ich habe mich die letzten Tage etwas intensiver mit Vergasern beschäftigt.

    Gerade habe ich mir mal Schwimmernadelventile genauer beguckt. Die Nadeln sind bei entsprechender Vergrößerung betrachtet alles andere als glatt. Ich habe es mal versucht zu fotografieren. Mit der Lupe direkt betrachtet war es s allerdings besser zu sehen.

    Das letzte Foto ist eine Spitze die ich noch mal poliert habe.

    Bei solchen relativ rauhen Oberflächen ist ja eigentlich klar das es nicht 100 % dicht ist.

    Ein Schwimmernadelventil, dass auch mal eine Woche dicht bleibt, ohne den gesamten Inhalt des Benzinschlauchs in den dann überlaufenden Vergaser zu entleeren, wäre ein Traum.


    Ich bin ja leider ebenfalls mit meinem Versuch gescheitert, ein Motorad- SNV zu finden, dass passt und vom Trabi-Schwimmer auch sicher verschlossen wird.


    Könnte man die BVF Spitze nicht irgendwie mit Kunststoff beschichten, so wie bei Dellorto oder Keihin?

    Irgendwie muss ich jetzt mal liefern, bin ja nicht ganz unschuldig an diesem Thread.

    Momentan repariere ich gerne altes HiFi Zeug. Elektronisches Dinge habe ich früher auch gebaut, wir hatten ja nüscht. :D


    Während der Lockdowns hat mich diese Knobelaufgabe gut beschäftigt, ein Tangentialplattenspieler mit dem wohl größten Aufwand an Technik, um eine olle Schallplatte abzuspielen. Klick: SONY PSX-800


    Diagnose: Fand den Aufsetzpunkt nicht und sporadisch fiel der Tonarm einfach herunter.

    Dazu muss man wissen, dass der Tonarm horizontal und vertikal magnetisch geführt wird, auch die Auflagekraft wird so Milligramm genau geregelt. Seitenweise Servoschaltungen, bei denen ich erst mal verstehen musste, was sich die Japaner dabei gedacht hatten.


    Sehr lange Geschichte kurz:

    Nach dem Bau eines Ständers, um von unten Messen zu können, während das Ding läuft, dem Kauf eines vernünftigen Oszilloskops, mehreren Durchläufen der 20 Seiten langen Abgleichanleitung, dem Umbau auf 230V, dem Wechsel eines Relais und vor allem Austausch von einigen angebrochenen, fadendünnen Käbelchen am Tonarm spielt er wieder wie einst im Mai Anfang der 80iger. 8)


    Blick von unten:


    Der Tonarm demontiert:

    Also ich finde das Thema Arduino durchaus spannend. Hätte auch nicht gedacht, dass man per API scheinbar recht einfach Infos auf Youtube abrufen kann. - Wieder was gelernt....


    Könnte mir durchaus einen eigenen Thread dafür vorstellen. Da wir ja schon Haustier- Essens-, und Schornsteinfegerthemen hier haben, ist für einen Arduino und Raspberry Thread sicher noch Platz. :thumbsup:

    Entschuldigung Macha, wenn ich dich beim Thema Massepunkt etwas korrigieren muss.

    Wenn eine Masseverbindung einen erhöhten Übergangswiderstand hat, wird der Strom durch eben diesen Widerstand begrenzt, spricht er wird kleiner. Nicht größer wie von dir geschrieben. ( Ohmsches Gesetz, I=U/R , je größer R desto kleiner wird I)

    Geringerer Stromfluss bedeutet weniger Belastung für die Kontakte des Schalters, nicht mehr.


    Was ich mir vorstellen könnte ist, dass der Schalter z.b. durch die mechanische Justage in diesem Auto eben nicht sofort und dauerhaft geschlossen wird, sondern gerade noch so schließt. Dann "prellt" der Schalter, spricht schließt und öffnet pro Bremsvorgang mehrfach, was den Verschleiß der Kontakte evtl. erklären könnte.


    Frage an die Bremszylinderprofis: Kann man, z.b. durch dünnere Unterlegscheiben am Schalter überhaupt etwas justieren?

    Könnte mir auch gefallen. Ist doch im Grunde wonach franagch gesucht hatte, eine Alternative zu den orginalen.

    Korrekt. Das ist eins von den Ventilen, die ich mir in einem Motorradshop rausgesucht und bestellt hatte. Ich hatte drei verschieden Größen, von denen ich bisher nur eins getestet hatte. Bei diesem hatte die Bohrung 2,5mm und der Schwimmer hatte es nicht geschafft die relativ schwere Nadel sicher nach oben zu drücken. Ich muss da noch mal ran....

    Erst einmal danke an Postkugel für die Zusammentellung der gut geeigneten Materialien, wenn man Zündteile wie ich neu kaufen muss.

    Zwei Fragen hätte ich dazu noch, da ich selbst die MBZA fahre. Ich habe nicht nachgemessen, aber ich vermute, dass die MBZA mit 5 Volt am B462 Hallgeber arbeitet aber die EBZA mit 12V, korrekt?

    Falls das so wäre, hätte man ja einen deutlich geringeren Störabstand auf der Geberleitung mit der MBZA.

    In diesem Falle (aber auch bei 12V) sollte doch ein vernünftig geschirmtes Kabel von der MBZA/EBZA zum Zündgeber Abhilfe schaffen?

    Ja, Relais werden gerne genommen. Die schalten verzögert ein und schnell aus. Damit es in den Lautsprechen nicht so knallt. DDR-Geräte hatten das auch.


    Heutzutage benutzt man Sprays. Welches Produkt genau, da scheiden sich die Geister. Das bekannteste heißt Kontakt 60.

    Genau, da sind wirklich Relais zwischen den Endstufenausgängen und den Lautsprechern als Schutz vor Gleichspannung und Einschaltknacken. Das Problem an diesen Relais ist, dass sie schon bei kleinen Übergangswiderständen an den Kontakten hörbare Lautstärkeunterschiede der einzelnen Chassis verursachen. So ein Lautsprecher hat ja selbst nur 4 Ohm.

    Die Relaiskontakte habe ich gereinigt, Kontakt 60 auf einen Papierstreifen gegeben und dann so oft durchgezogen, bis kein Schmutz mehr am Papier bleibt. Danach unbedingt mit Kontakt WL alle Reste des Kontakt 60 ausspülen, sonst oxydiert es erst richtig.

    Das Reinigen war aber den Aufwand nicht wert, zumal es noch immer leichte Kontaktschwierigkeiten gibt. Identische Relais gibt es für 5€ neu zu kaufen, habe ich jetzt bestellt.

    Irgendwas muss man ja während des Lockdowns löten....

    Mossi: Mir wäre das im tschechischen Gebirge schlicht zu heiß, jetzt wo ich die Bremsen des Trabi kenne. Vielleicht werde ich inzwischen ängstlich? :/^^ Prinzipiell würde es natürlich gehen.

    In der Ebene von Berlin bis zur Ostsee oder nach Polen würde ich es vielleicht sogar noch mal versuchen.

    Aber eigentlich habe ich inzwischen ein anderes Camping-Hobby gefunden, meinen Intercamp 355. Den muss ich zwar mit dem Blechauto ziehen, aber zwischen den vielen 8m langen Megawohnwagen ist man auch so der Exot. 8)



    Wir hatten 1982 einen gebremsten CT-5 am Trabi auf der Fahrt von Berlin nach Ungarn. Zwei Erwachsene, zwei Kinder und jede Lücke im Anhänger mit Dosen und sonstiger Nahrung aufgefüllt um das Problem mit der begrenzten Umtauschmöglichkeit von Mark zu Forint zu mildern. Ach ja, 40l Benzin in Kanistern waren auch noch dabei.

    Als Kind war es ein tolles Abenteuer für mich, aber damals hatte ich auch noch keine Trabibremse zerlegt und mich im Nachhinein gefragt, wie diese Fuhre bergab überhaupt zum Stehen kam.

    Der erste Berg auf tschechischer Seite wurde souverän im ersten Gang gemeistert.

    Liegen geblieben sind wir auch, zum Glück erst auf dem Rückweg. Radbremszylinder fest, die Plastekappe an der Felge tropfte fast herunter. Unvergessen der Kommentar meines Vaters, als der Gestank nach Plaste schon nicht mehr zu leugnen war: "Hier ist bestimmt ein Reifenwerk in der Nähe." :D


    Wie gesagt, es war ein super Urlaub, aber ich bin mir sicher, dass ich so eine Tour nicht noch einmal unternehmen würde.

    Meine Bremsen haben gequietscht, weil die neuen Bremszylinder nach kürzester Zeit undicht waren. Dadurch lief die Bremsflüssigkeit auf die Beläge und die Bremswirkung wurde eher stärker, leider stark einseitig.

    Zylinder getauscht, identische Beläge rein und es war Stille und der Trabi bremst wieder gerade.