DDR Kompressor

  • Vom Rückschlagventil brauchst du kein Bild, das liegt in jedem Baumarkt.

    Es muss zwischen Druckkessel und Kondensatkessel damit nach dem Abschalten des Kompressor der Druckkessel abgesperrt wird und der Kondensatbehälter entlüftet wird (zur Entlastung für den nächsten Start).


    Rückschlagventil gibt es in Unterschiedlichen Durchmessern, je nachdem welches Gewinde das Gegenstück hat. Ich habe den Metallbogen gegen einen Panzerschlach in 1“ getauscht und ein 1“ Rückschlagventil montiert. Funktioniert gut, aber ich habe den Kessel auf 12Bar Druck begrenzt, für mehr ist der Panzerschlauch nicht geeignet. Überlastventile habe ich auch getauscht.

  • Einen Schlauch direkt am Kompressor ist ungeeignet, da dieser sich bei längerer Betriebsdauer sehr stark erhitzt und dann platzt. An Kompressoren sind immer Metalleitungen. Manchmal sind daran sogar Kühlrippen.

  • Das ist ein interessanter Hinweis, an sowas habe ich bisher noch nicht gedacht.

    In meinem persönlichen Fall werde ich es aber so lassen. Zum einen tritt eigentlich keine längere Belastung auf, weil der Kompressor i.d.R. nur alle paar Wochen mal pumpen muss und zum anderen läuft mein Verdichter sehr langsam, ich habe einen recht langsam laufenden Motor, nur etwa ein Drittel der Nenndrehzahl des Verdichters.


    Der Schlauch wird daher nur Handwarm, das sollte ein Heißwasserschlauch wohl aushalten.

  • Ja, hält er. Laut Hersteller.


    Nicht falsch verstehen, ich rede hier nicht von einem Gartenschlauch, sondern so ein Metallummantelter für Heißwasser. Die habe ich schon handelsüblich bis 40 Bar gesehen.

  • Ein Schlauch für heißes Wasser hält maximal 100 Grad stand.

    Die komprimierte Luft am Kompressorausgang kann aber schnell auch mal mehrere 100 Grad erreichen. Da schmilzt der Gummi von dem Schlauch einfach.

    Nicht umsonst haben ordentliche Kompressoren einen Kondensatabscheider, da die wieder abkühlende komprimierte Luft reichlich Kondenswasser erzeugt. Das Wasser ist in dieser LEITUNG noch als Wasserdampf, bekanntlich über 100 Grad.

  • Einen Schlauch direkt am Kompressor ist ungeeignet, da dieser sich bei längerer Betriebsdauer sehr stark erhitzt und dann platzt. An Kompressoren sind immer Metalleitungen. Manchmal sind daran sogar Kühlrippen.

    Das zu verallgemeinern ist Schwachfug.

    Ick kenne einige ''Gewerbekompressoren'', die ''verschlaucht'' betrieben werden.

    Sowohl Kolben- als auch Schraubenverdichter.

    Die beiden größeren Druckluftwartungsbuden in der Umgebung setzen bei Instandsetzung oder Umbau bei Notwendigkeit auch auf Schlauchleitungen.


    Meiner läuft nun auch schon ne halbe Ewigkeit mit nem Panzerschlauch von Verdichter zum Kessel - und das nicht nur um gelegentlich mal die Brotschneidemaschine von Krümeln zu befreien.


    Bin gerade dabei ne Kompressoranlage für nen befreundeten Tischler zu planen und umzusetzen. Dabei wird der Verdichter gummigelagert auf dem Kessel montiert um nicht ganz zu viel Radau zu machen. Verbindung Verdichter -> Kessel würde als Rohrleitung nicht lange halten.

  • Ich hab vor mehreren Jahren als ich meinen Trabi selber nochmal gesandstrahlt hatte, mehrere Kompressoren miteinander gekoppelt. Darunter war ein großer 2 Zylinder Kompressor den ich mit dem Motor meiner Kreissäge angetrieben hatte und mit einem dicken Hydraulikschlauch mit dem Kessel meines kleinerem Kompressors verband. Dieser Schlauch ist mir dann mehrmals geplatzt, obwohl er eigentlich 100bar hätte halten müssen. Maximal 6bar waren da nur drauf nur die Hitze hat er nicht vertragen. Danach hab ich das mit einem Rohr verbunden, dann hat es funktioniert.

    Das Verbindungsrohr ist auch oft zu so einer Spirale gebogen um es flexibel zu machen.

  • Alter und bisherige Lagerbedingungen bekannt?


    Meiner ist von Hansa, geprüft bis 30bar bei 100°C Maximaltemperatur.

    Ich verrate ihm lieber nicht, dass er garnicht am Kompressor funktionieren kann. Nicht, dass er mir mit dem Wissensstand morgen wegplatzt...



    Egal ob in Spirale oder nicht. Bei nem durch Gummilager entkoppelten Verdichter reißts das Weichkupfer an den Verschraubungen ab.

    Woher ich das wohl weiß?...

  • An meinem kleineren Kompressor ist das Verbingungsrohr aus Alu. Wird auch manchmal sehr heiß, hält aber schon ewig.

    Zum akustischen entkoppeln des Kompressor stellt man den kompletten Kompressor samt Druckkessel auf weiche Gummilager und daran kommt dann die flexible Schlauchverbindung zur restlichen Druckluftanlage.

  • Hab meinen großen Baumarktkompressor auch gummigelagert....und hinter ne Decke verbannt...bringt aber nicht wirklich was. Der Radaubruder bleibt laut.

    Jedenfalls ist der Zweizylinder mit 100l-Kessel um Welten leiser und schneller voll als die Einzylinder-Möhre mir dem kleinen 50er Kessel

  • Zum akustischen entkoppeln des Kompressor stellt man den kompletten Kompressor samt Druckkessel auf weiche Gummilager und daran kommt dann die flexible Schlauchverbindung zur restlichen Druckluftanlage.

    Und schon hat man den Kessel immernoch als herrlichen Resonanzkörper. Da bringen einen die Gummifüße auch nicht wirklich weiter.


    Der Tischlerkompressor soll in den Keller eines Wohnhauses einziehen, da ist maximale Entkopplung angestrebt.


    Das weitestgehende Entkoppeln des Verdichters vom Kessel hat bisher die besten Ergebnisse bei der Lärmreduktion von Langsamläufern erzielt.

    Auf Platz 2 steht der Umbau vom Luftfilter.