Posts by Der Sterni

    Das hätte ich jetzt aber schon erwartet das so ein Prüfer der mein Auto in Augenschein nimmt wenigsten eine Ausbildung im KFZ Bereich hat.

    Viele Graukittel rennen mit nem Studium im Elektrobereich oder Maschinenbaustudium rum...


    Erklärt auch so manche Sichtweise bezüglich ''oldtimerüblicher Besonderheiten''.

    Ja, es gibt Achsen die, bauartbedingt, unbelastet klappern Herr Prüfingonör.


    Ein Beispiel von vielen.

    Glücklicherweise hab ich nen kompetenten Graukittel gefunden der sich auch ''belehren'' lässt - zählt mit seinen 30 Jahren auch noch zur jungen Garde.

    An den engsten Stellen hatten beide ~199,8mm

    Jetzt liegen sie bei ~200,4 - 200,5


    Sie waren nicht Identisch unrund.

    Eine hatte 1 markante Stelle die ''zu eng'' war, die andere 2 gegenüberliegende.


    Wärmeverzug kann ausgeschlossen werden.


    Das Gussgefüge schwankte auch erheblich. Mal Butterweich und an anderen Punkten hats Funken geworfen.

    Ohne stabiles Eisenschwein und großen Meißeln also auch nicht zu bearbeiten.

    Am Wochenende hatte ich nen befreundeten Trabantpiloten hier zum Spur einstellen.

    Beiläufig kam das Thema ''Bremsenrubbeln'' auf und was man dagegen machen kann.


    Gestern kam er dann mit den neuen Bremstrommeln unterm Arm an und ich hab sie auf den Drehknecht gespannt. Die Laufleistung liegt bei unter 500km und es waren auch keinerlei Transportschäden zu erkennen.


    Nach 2/10 hatten wir dann schonmal gut 20% Tragfläche.

    Was ein Armutszeugnis für die Firma Trabantwelt.

    Beide mussten um knapp 6/10 aufgedreht werden um ein vollflächiges Tragbild zu erhalten. Das waren die reinsten Eier.

    Die Wuchtmaschine fängt dann an zu schwingen.

    Daher gehört sie "ins Wasser" gestellt und ausreichend verankert.


    Daher meide ich auch neue Wuchtmaschinen in den "einfacheren Ausführungen". Diese besitzen oft ein Verhältnismäßig dünnes Blechgehäuse was anfängt zu schwingen. Das kann die Messtechnik nicht ab und zeigt bald Blödsinn.

    Dann seid ihr in der glücklichen Lage noch solche Firmen zu haben.


    In meiner näheren Umgebung fallen mir von ~20 Werkstätten 3 ein die Trabanträder wuchten können.

    Eine davon ist ein ehemaliger Arbeitgeber bei dem noch mein selbstgedrehter Konus von damals liegt.

    Find ich ne, in dem Fall, ziemlich bedauerliche Quote.


    Dennoch änderts - um wieder auf die Ölwechselaussage zurückzukommen - doch nichts an der grundsätzlich Kompetenz einer Werkstatt ob sie nun Pappenfüße neu besohlen und wuchten kann. Oder doch?

    Kopfschüttelnd zur Kenntniss genommen.

    Sonst hast du nichts zu meiner Einlassung zu sagen? Schade, hätt ich mir den langen Text ja auch klemmen können.

    Du hälst dich offenbar selbst für was ganz Großes und versuchst es ständig raushängen zu lassen.

    Hab ja nen guten Lehrer.

    Jemanden eine unqualifizierte Aussage zu unterstellen, ist genauso unqualifiziert, wenn man keine Begründung liefert was daran unqualifiziert war.

    Liest du auch mal die vorhergehenden Beiträge bevor du jemenden versuchst an die Karre zu pissen?

    Anscheinend schon, wenn man dem Satzverlauf des Beitrags folgt, denn du hast das Problem des wuchtens rausgelesen. Daher verstehe ich was diese - in meinen Augen- Provokation schon wieder soll.

    Wer Satzzusammenhänge erkennen und verfolgen kann wird wohl merken, dass meine Aussage nicht nur auf diesen einen Beitrag heruntergebrochenwerden kann. Demzufolge komplett aus dem Zusammenhang gerissen und nur zum stänkern gut.

    Bitte erkläre doch was deiner Meinung nach an seinen Ausführungen nicht richtig ist.

    Für dich und alle anderen dann gerne nochmal ganz ausführlich. Ich hoffe doch, dass ich nichts vergesse eure Lordschaft.


    Was soll für eine normale Reifenbude schwierig sein, einen Diagonalreifen auf eine Felge zu bringen und zu wuchten ( außer dem möglicherweise beim schon angesprochenen fehlen von Werkzeugen/Aufnahmen beim wuchten)?

    Das normale Aufziehen eines Diagonalreifens ohne Wurstpelle stellt erstmal garkein Problem dar, soweit richtig. Business as usual, wie man in der heutigen Zeit so schön sagt.

    Die Probleme fangen aber bei der normalen Durchschnittswerkstatt schon an wenn doch ne Wurstpelle ins Spiel kommt. Die wenigsten machen sowas regelmäßig, viele Jüngere habens gar noch nie gemacht. Ergebnis: durchgekniffene Schläuche und/oder abgerissene Ventile.

    Und warum? Weils einfach nicht mehr zum Alltagsgeschäft gehört.

    Hier aber erstmal kein Problem, da nicht gefordert.


    Kommen wir also zu dem Punkt wuchten.

    Bleiben wir hier mal bei der klassischen Aufnahme per Mittelloch.

    Der Trabidurchmesser liegt zwischen den üblichen PKWKonen und derer der LLKW/LKW.

    Nun gehen wir doch einfach mal von ner durchschnittlichen Werkstatt aus.

    Was machen die den lieben langen Tag PKW oder LKW. In ner PKW Bude nen LLKW/LKWKonus zu finden wird also schon zum Lottospiel, aber die Chance besteht dennoch, da früher auch mal große Konen bei den Wuchtmaschinen dabei waren.

    Heutzutage ist das leider nicht mehr überall so.

    Ok, sind wir also an dem Punkt, dass so ne Werkstatt die üblichen PKWKonen hat und mit Glück nen Großen für LLKW.

    Bringt uns das jetzt weiter? Leider noch nicht.

    Im normalen Werkstattalltag staubt der große Konus schon sinnlos ein, warum also als Werkstattbetreiber noch ne Zwischengröße für die 2 oder 3 Pappenheimer im Jahr anschaffen?

    Die meißten (freien und markengebundenen) KFZ-Werkstätten wissen so schon kaum wo hin mit den ganzen Spezialwerkzeugen die heutzutage benötigt werden. Warum also für die paar Pappenfahrer noch extra was kaufen und lagern? Es lohnt sich schlichtweg nicht.


    Was macht man jetzt als Werkstattbetreiber wenn doch nen Pappenpilot den Weg in die Werkstatt findet?

    A: man schickt ihn nach Hause mit den Worten "können wir nicht".

    B: Man nimmt den Auftrag an, zieht die Reifen auf und sagt dem Kunden nachher "zum wuchten musste dir nen anderen suchen".


    Was hinterlässt aus Schraubersicht nen besseren EIndruck?

    A, weil sie keine halben Sachen machen oder B, weil - naja, sie habens wenigstens versucht-.

    Bei mir eindeutig A.


    Sind sie desswegen zu blöde nen Ölwechsel zu machen?

    Und genau diese Ansicht störte mich an der Aussage.



    Klar gibts immernoch kleine Krauterbuden wo der Seniorchef nen (wohlmöglich selbstgedrehten) Konus aus dem hinterletzten Regal zaubert und dir die Dinger schnell wuchtet obwohl es nicht zum Tagesgeschäft gehört.

    Diese kleinen Schrauberbuden werden aber zunehmens weniger, da der Kostendruck steigt und man sich nicht irgendwelche Flächen mit seltenem Zeug zustellt.

    Wirtschaftlichkeit wird bei uns im Unternehmen in €/qm Umsatz gerechnet.


    Wenn bei uns im Betrieb Osträder zu wuchten sind kommen sie z.b. mit zu mir und ich mach das dann hier.

    Freut den Alten, da der Konus nicht rumoxidiert und ich hab den Kram eh hier.


    Nächstes Problem an Zeug was lange nicht gebraucht wird:

    Es gibt immernoch mehr als genug Leute/Kollegen, die der Meinung sind, dass lange nicht genutztes Werkzeug jetzt auch nicht unbedingt länger im Betrieb rumliegen muss. "Hat schon so lange keiner mehr gebraucht, fällt auch nicht auf wenns weg ist".

    Hey geil, jetzt kann der Alte auch noch regelmäßig selten genutzten Kram, mit dem er eh selten Geld verdient, nachkaufen.

    Das sorgt nicht für Begeisterungsstürme.



    Das dürfte die Problematik in dem Thema ausreichend angerissen haben. Wem das icht reicht empfehle ich die Selbstständigkeit, den 3. Bildungsweg oder andere Qualifikationen um im eigenen Betrieb aufzusteigen. Man sieht viele Dinge plötzlich mit anderen Augen.



    Schönen Tag noch.

    Die Montage ist grundsätzlich kein Problem, interessanter wirds beim Wuchten. Nicht jeder hat nen passenden Konus fürs Mittelloch.

    Aufnahme per Radbolzen ist prinzipiell möglich, hat aber auch kaum jemand für den Spannbereich.



    Montieren und wuchten kann ich übernehmen, wenn dir die Anreise nicht zu weit ist.

    Die Dreiradbilder lassen sich leider nicht öffnen.

    Ich hab hier auch noch nen Eigenbautrecker stehen.

    Vorne TS250/1 und hinten ne Trabantvorderachse samt Getriebe.

    Wie jetzt? Auf 95000km ist jetzt der 4. Motor in diesem Auto? Also ich finde es ja gut das der Wagen noch fährt und auch gebraucht wird. Aber ist der Motorenverbrauch nicht zu hoch?

    Bei Motoren denen außer ein paar neuen Dichtungen nichts geschenkt wird?

    Da find ich die Laufleistung doch mal ganz manierlich. Halbgas kennt der Pappwagen nur beim warm werden, der Rest passiert mit straffem Kabel - Autobahnauto.


    Wenn Motor kaputt dann hat bisher immer das untere Pleullager vom 2. Zylinder das zeitliche gesegnet. Genauer gesagt der Käfig.

    Habe ich jetzt schon bei wie vielen überholten Wellen gesehen? Bei genügend, glaub mir.



    Man hätte das ganze auto auch einfach am Ackerand vergammelnlassen können. Oder noch besser - so war der eigentliche Plan meiner Nachbarn - ihn zum Schrotti fahren.

    Oder? Lieber doch nicht?

    So viele Motoren muss man erstmal finden.

    Motoren gibts noch mehr als genug, man muss nur die Leute kennen. Im brandenburgisch-anhaltinischem Grenzgebiet ticken die Uhren noch anders. Hier kommt nichts über Vitamin B und Freundschaften.

    Kennste wen, biste wer.

    Unterm Strich ists wie mit vielen anderen Trabiteilen - es gibt noch genügend aber die Teilemessis nehmen sich ihren Lagerbestand lieber mit unter die Grasnarbe.

    Solls auch hier im Forum geben...

    In den 5 Jahren hat er jetzt gute 95.000 unter mir mitgemacht.

    Mitlerweile ist der 4. Jehovamotor* drinne und er steht im Alltag seinen Mann.

    Erstaunlich wie gut er nach 19 Jahren am Ackerrad erhalten war.


    * ungeöffnete Motoren mit ewiger Standzeit ohne sie vorher zu öffnen.

    Laut einigen Motorengurus hätte wenigstens einer davon nach der ersten Tankfüllung das zeitliche segnen müssen.

    Hätte...

    Zum Grünschnitt wegbringen taugts


    Darf man hier überhaupt noch ''Alltagsverbrauchsautos'' posten?

    Gefühlt muss ja hier jeder Pappwagen in Watte gepackt und komplett durchrestauriert werden.

    Bist schon ein sonderbarer Kerl.

    Schade dass wir uns noch nicht persönlich gesehen haben, würde dir gerne persönlich sagen was ich von dir und deiner Art halte.

    So bleibts bei nem Kopfschütteln über so viel...


    ...was auch immer.

    Dann schreib ihn per Kleinanzeigen an oder tippe seine Telefonnummer in den Fernsprechapperat deiner Wahl.

    Dann sag ihm aber auch gleich, dass du kein Interesse an seinem Zeug hast, sondern nur "aus Klatsch und Tratsch Gründen" seinen Kontakt suchst.


    Mal sehen ob er solche Labertaschen und Zeitdiebe genauso gerne hat wie ich :rolleyes:


    Viel Erfolg!

    Um rund 30 Jahre kann man sich da schnell schonmal verschätzen, richtig.



    Wie darf man "Welcher User hier soll das denn sein deiner Meinung nach?" auffassen?

    Zweifelst du an meinem Wissen? Sprichst du mir ab es zu wissen?

    Klingt so.


    Wenn er Stellung beziehen will wird er das schon machen - und wenn nicht dann halt nicht.


    Hier im Umkreis sind die Leute (auch langfristig) zufrieden mit seinem Zeug.

    Bei nem Getriebe gabs neulich mal Probleme mit Lagergeräuschen, aber auch das wurde unkompliziert umgetauscht.

    Er hats gar persönlich ausgetauscht - immerhin gut 140km einfacher Weg.

    Na Tim, da biste wohl auf dem Holzweg.

    Er heißt weder Paul, noch ist er ''um die 60'' - nichtmal annähernd.


    Wenn du da mal nicht was verwechselt.

    Er ist auch hier als User vertreten, mal sehen ob er sich selbst zu Wort meldet.