Posts by Matt McBowl

    Auch wenn mich die positiven Meinungen zum DEKRA hier freuen, ich glaube nicht das man das an der Organisation festmachen darf. Überall arbeiten Menschen unterschiedlichen Bildungsstandes, Geltungsbedürfnisses oder mit Unterschiedlicher Lebenserfahrung.


    Manchmal muss man eben über Probleme reden, notfalls mit dem Vorgesetzten und schlimmstenfalls unter Zurateziehung der einschlägigen Rechtsnorm. Spätestens wenn man sich diese genau nennen lassen möchte kommt das Gegenüber ins stottern, insofern er wirklich falsch liegt.


    Weil die Frage aufkam: der zuständige Prüfingenieur hat zunächst mal einen Vorgesetzten, i.d.R einen Abteilungsleiter (bei den kleineren Organisationen nicht immer üblich). Wenn das nicht hilft bzw. Nicht-Erreichbarkeit geübt wird hilft es sich direkt an die Organisation zu wenden. DEKRA sitzt z.B. In Stuttgart, der TÜV-Nord in Hannover usw.

    Die übergeordnete Behörde ist das jeweilige Ministerium für Verkehr des Bundeslandes bei der sich die Organisation anerkennen lassen muss. Hier wird man aber meist nicht weit kommen, bzw. lassen es die Organisationen eigentlich auch nicht soweit kommen das man sich dahin wendet.

    Das ist ja mal wieder herrlich.

    Entweder dort mal richtig auf den Tisch hauen - die sollten dir eine Rechtsnorm nennen können, oder nächstes mal woanders hin. Würde ich mir nicht bieten lassen.


    Es gibt keine Rechtsgrundlage den Motor bei geringem Schadstoffausstoß verschlechtern zu müssen. Lediglich ein Höchstwert ist vorgeschrieben, mehr nicht.


    Für halbe Arbeit hätte ich nicht bezahlt.

    Der erste Frust über die verlorene Heizung hat sich bereits gelegt.

    ...

    Der Gummischlauch für die Frischluft und der Heizung hat einen Durchmesser von 80mm.

    ...

    Passend dazu habe ich aber jetzt einen Platz für die Steuerung gefunden.

    Heizung weglassen, hm... Soll das Auto mal legal werden oder baust du ein Showcar?


    An dieser Stelle ist für den ein oder anderen §35c StVZO vielleicht interessant.

    Beim TÜV Austria macht man sich hierüber scheinbar keine Gedanken wenn man Gutachten erstellt.

    Ich sags ja, der Prüfer muss schon sehr Schmerzfrei sein wenn er das einträgt, das Teilegutachten ist mehr ne schlechte Ausrede als Verwertbar!


    Ne eintragungsfreie Stuko, denen würd ich was husten. Da jagen die einen hier direkt vom Hof.

    Soooo viel halbwissen...


    Für nen kleinen Popelanhänger von 500kg o.ä. Braucht es keine Konstruktionsunterlagen und Berechnungen, da kann der Sachverständige schon ruhig mal Sachverstand beweisen. TV hat schon recht was die kleinen Anhänger angeht, allerdings fehlt nach das Thema Achslast. Irgendeinen Nachweis braucht es da schon, Typschild an der Achse oder eben Trabipapiere für die HA.


    Das Thema Zugrohr steht in der StVZO: Bauartgenehmigungspflichtig. Ein geprüftes Zugrohr zu nehmen ist ja nun aber nicht schwer.

    Ich kann Ihn jetzt auch bei nem anderen DEKRA Kollegen bei uns aus der Nähe vorstellen. So sind wir verblieben, damit ich nicht noch mal den Aufriss mit dem Hänger usw machen muss. DAS nenne ich fair...ich soll dann nur sagen bei wem und er schließt sich vorab kurz, damit der "neue" im Bild ist was zu kontrollieren wäre.

    Darauf würde ich mich lieber nicht verlassen, der „neue“ Prüfer wird sicher nicht freudig in die Hände klatschen für eine Eintragung zu haften die er eigentlich nicht ausgearbeitet hat. Aber selbst wenn du nochmal nach SGH musst ists ein Fortschritt!

    Die Befestigung eines Zugrohr schreiben die die Einschlägigen Aufbaurichtlinien vor, zB. vom Hersteller des Zugrohr, das ist je nach Zugrohr verschieden.

    Doppelt fragen löst dein Problem nicht. Es gibt keine Universalantwort auf dein Problem. Antworten gibts beim Teilehersteller und Sachverständigen des Vertrauens.

    Mir fällt auf, daß ich ja mal verraten müßte, was nun eigentlich Sache ist:


    also die Zulassungsstelle Saalekreis (dort steht das Fahrzeug nämlich) akzeptiert nur die Variante, mit einem 5-Tage-Kennzeichen direkt zur HU incl. H-Abnahme zu fahren. Dann hat man ja alles, um regulär zuzulassen.

    Nach ungestempelten Kennzeichen hatte ich extra gefragt, aber negative Antwort.

    Das haben Sie bei uns auch lange Zeit so gemacht, falsch ist es seitens der Behörde trotzdem. Ich habe mich dann irgendwann mal nicht abwimmeln lassen bis der Fachgebietsleiter gerufen wurde und mir erklären sollte warum in unserem Landkreis eine Bundesverordnung nicht gilt.


    Seither gibt es auch bei uns ungestempelte Kennzeichen zugeteilt, allerdings weiterhin nur mit energischem Nachfragen.


    Für die Behörden ist das eine doofe weil sehr schwammige Lösung, der Gesetzgeber wollte es trotzdem so. Der Grundtenor dieser Unterhaltung stimmt aber schon: unbedingt mit der zuständigen Behörde reden, auch mal Energisch auf die Fahrzeugzulassungsverordnung hinweisen. Trotzdem bleiben die Herr des Verfahrens und sitzen am längeren Hebel. Abweichungen in der Handhabung (verschiedener Sachverhalte) zwischen benachbarten Landkreisen sind keine Ausnahme sondern die Regel.

    wie kannst du von diesem Bild auf den Gesamtzustand schließen? Staub, die Sache mit dem Lüfter, bisschen Rost und ein rissiges Ansauggummi? Der Wagen ist aus einem kleinen Ort, 2. Hand direkt damals von einem Erstbesitzer aus der DDR gekauft, 40.000km nachvollziehbar. Nichts für ungut!

    Sorry, ich seh das wie Marlene. Der Wagen sieht nicht nach 40.000km aus und gepflegt auch nicht. Wer ein 10€ Gummiteil nicht ersetzt sondern Sanitärartikel benutzt kann nicht behaupten sein Auto zu pflegen. Moos an den Zündspulen und notdürftig übergeduschte schwarze Farbe (die man am Grill erkennt) unterstützen den Eindruck. Kann alles ganz anders sein, aber das ist nunmal unser Eindruck. Marlene wollte dir sicher nicht zu Nahe treten, nur den guten Rat geben das da wahrscheinlich noch viiiel Arbeit auf dich wartet.


    Jeder zweite Trabi den man heute so angeboten bekommt hat wenig KM ( Tacho eh nur 5-stellig), wurde wenig gefahren oder Stand seid der Wende. Gut gepflegt sind natürlich noch mehr. Der Markt ist übersättigt mit Blendern, und du bist: „seit kurzem Besitzer einer 89er Limosine“. Es zwängt sich zunächst ein Eindruck auf der hoffentlich nicht stimmt.



    „Nichts für ungut“ wie du so schön sagst.

    Falsch. Für die Stuko von Feller gibts eine Teilegutachten von Feller. Für andere Stukos gibts i.d.R. kein Teilegutachten. Ich wüsste derzeit nicht wer noch Teile von Feller verkauft. Ausserdem steht in besagtem Gutachten nichts von Wartburg-Felgen, oder?

    Das Problem ist nicht unter 300kg zu bleiben, sondern die Länge. Wenn man vor den Türen kürzt damit man auch mal drin schlafen kann und die Türen bleiben gibt es ein Problem mit der Stützlast (50kg beim Trabi) weil die Achse recht weit hinten ist. Weiter hinten kürzen geht, sieht aber nicht gut aus.


    Muss man sich mal genauer mit befassen, geht nicht in 2 Sätzen im Forum.


    Uwe Tautz ist sicher ein guter Tipp, aber ob der am Telefon einem Selberbauer lang und breit alles erklären mag? Da finde ich den Kontakt zum Prüfer wichtiger, falls die Abnahme nicht grad in Berlin sein sollte.

    Das kommt auf das verwendete Material an, Wandstärke etc.


    Wenn der Anhänger mal zugelassen werden soll kann ich nur dringend dazu raten das Projekt VORHER mit einem amtlich anerkannten Sachverständigen der zuständigen Technischen Prüfstelle zu besprechen. Es gibt in jedem Bundesland nur je eine Organisation (DEKRA/einer der TÜV’s) die diese Position inne hat. Vor vollendete Tatsachen gestellt gibt das gern mal Schwierigkeiten, es sollte allerdings auch einer sein der sich bissel mit Anhänger auskennt. Ein Foto ner Trabant Bodengruppe sollte auch helfen.


    Der Sachverständige kann auch Auskunft über zu verwendendes Material und ggf. andere Stolpersteine geben. Stichwort: Bremse?

    Ich würde garkein Zugrohr nehmen!


    Ein Zugrohr ist als Verbindungseinrichtung Bauartgenehmigungspflichtig, ein Rahmen nicht. Ergo: den bereits vorhandenen selbsttragenden Trabantrahmen nach den eigenen Vorstellungen anpassen.


    Die Befestigung eines Zugrohr schreiben die die Einschlägigen Aufbaurichtlinien vor, zB. vom Hersteller des Zugrohr, das ist je nach Zugrohr verschieden.


    Als Teil des Rahmen würde ich 2 Längsträger vom mittleren Querträger des Trabi bis von durchziehen und einschweißen. Geweih entsprechend aussparen und mit verschweißen. Eine Zugeinrichtung vorn aufschrauben und fertig.


    Ob du gern eine Kröpfung hättest oder nicht kannst selber entscheiden.

    Maß für Kupplungskugel im angehängten Zustand: 35-43cm vom Boden bis Mitte Kugel.

    Mir gefällt die Diskussion. Einer will Tips wie er seine Friemel-Felgen eintragen lassen kann, und alle springen drauf an.


    Die Regeln sind einfach: VdTÜV 751 und StVZO und das schon seid vielen Jahren.

    Diese Regeln haben sich in den letzten 15 Jahren kaum geändert.


    Leider jedoch gibt es zahlreiche Prüfer die mittels Handauflegen beschlossen haben das die zu Grunde liegenden Regeln kein Gewicht haben. Resultat sind zahlreiche problemlose Eintragungen. Jetzt ändert sich einfach nur der Kontrollzwang in den Organisationen um diesem übertriebenen Unfug ein Ende zu setzen. Und schon kriegen alle Panik.


    Man kann fast alles eintragen, auch heute noch. Einzig der Kostenaufwand ist hoch. Genauso hoch wie er schon immer hätte sein sollen wenn man einen Prüfer hatte der seinen Job richtig gemacht hat anstatt nur Hellsehen zu betreiben. Warum muss Tuning immer billig sein? Umbauten kosten Geld, findet euch damit ab, dann sind auch die Eintragungen kein Problem.


    Zum Thema umgeschweißter Felgen:

    Es gibt ein paar zwingend vorgeschriebene Prüfungen für Felgen, zum Beispiel Abrollprüfung, Impactprüfung und Biegeumlaufprüfung. Beauftragt man ein entsprechendes Unternehmen mit allen notwendigen Prüfungen für seine Felgen, und diese gehen positiv aus, so kann man die Räder auch eintragen lassen. Ganz legal, und auch wenn sie (vorab) umgeschweißt werden. Leider ist der Spaß relativ teuer, und es würde auch min. 2 Felgen zu Bruch gehen aber möglich ist das. Hinzu kommt ein Sachverständiger der sich damit ordentlich beschäftigt und seinem Gutachten die entsprechenden Nachweise anhängt. Klar ist das teuer, aber so ist das Leben. Warum sind Zubehörräder so teuer, na weil die genauso die nötigen Prüfungen erbringen.


    Von TA-Technix gibt es ein Luftfahrwerk mit und eines ohne Papiere. Preisunterschied 500€. Warum wohl?


    BTW: DEKRA in Gotha zum Beispiel hat sich damals extra ein spezielles Prüfgerät für Räder in den Keller gestellt, das benutzen die bis heute, aber eben nicht für 3,50€. Aber sobald man paar Hundert Euro zahlen soll für dementsprechend geleistete Arbeit ist der Prüfer wieder der böse...

    Klar gibt es was: Kauf dir legale Felgen mit den notwendigen Papieren.

    Was hast du denn von einer Eintragung für paar hundert Euro die nach ein paar Monaten wegen eines internen Audit widerrufen wird? Oder die in der nächsten Kontrolle angezweifelt und dann von nem anderen Sachverständigen für Fehlerhaft erachtet wird?


    Richtig, kostet Geld und am Ende haste ggf. trotzdem ne Anzeige wegen erloschener Betriebserlaubnis.


    PS: 5x13? Das ist 1/2 Zoll Bereiter als legale Wartburgfelgen. Willst du für 1,25cm ne anzeige riskieren?

    Auf die Länge kommts nicht an sagen die Weiber, und auf die Breite...?

    heute ist es der erste Blick auf die FIN.

    Warum ist das wohl so? Vielleicht weil grade bei unseren Fahrzeugen so viel manipuliert wird wie selbst im Ostblock an geklauten Autos nicht. Anbei mal 2 Fotos einer Fahrgestellnummer. Das Auto wurde so zur HU vorgeführt, natürlich mit alten Papieren. Sorry, aber für so offensichtlichen Pfusch habe ich null Verständnis. Das war übrigens bereits der zweite binnen weniger Wochen der mir untergekommen ist. Da werde ich schonmal ungemütlich.




    Zurück zum Thema, wie viele schon sagten: Wie es in den Wald ruft,...

    Sprich mit dem Prüfer sachlich, dann sind die letzteren Mängel hinfällig.


    Prüforganisationen und ihre Ingenieure sind nicht anders wie die meisten anderen Branchen, auch wenn das eigentlich nicht so sein sollte. Es geht im Grunde nur um 2 Dinge: Umsatz (daran ist der Ingenieur je nach Organisation mehr oder minder beteiligt), und Statistik (um die Notwendigkeit der eigenen Arbeit beim Gesetzgeber zu Rechtfertigen).


    Mit Autos die ohnehin durchfallen, wie hier wegen der Bremse, macht man Statistik. Da fällt es eh nicht ins Gewicht. Gerade der Block LTE (Lichttechnische Einrichtungen) hat immer ein besonderes Augenmerk. Um Umsatz ging es hier wohl nicht wenn es eine Prüfstelle war, das Thema wird bei der HU in einer Werkstatt relevant. Da entscheidet der Werkstattmeister nicht unerheblich mit was auf dem Bericht steht. Der Prüfer ist nur Dienstleister, spielt er nicht mit kommt eben ein anderer zum Geld verdienen. Das ist sicher nicht überall so, aber es wird immer mehr. Marktwirtschaft eben.


    Der Gesetzgeber pennt und ignoriert dies seid Jahrzehnten.


    Zu Eingangsfrage: die Regelungen zur Hauptuntersuchung finden sich in den Anlagen VIII bis VIIId zu §29 StVZO, dort ist auch klar definiert welcher Mangel wie einzustufen ist. Das ändert aber nichts, dem Prüfer seine Regelungen vorzuhalten wird i.d.R. in die falsche Richtung enden.

    Ja, hält er. Laut Hersteller.


    Nicht falsch verstehen, ich rede hier nicht von einem Gartenschlauch, sondern so ein Metallummantelter für Heißwasser. Die habe ich schon handelsüblich bis 40 Bar gesehen.