Posts by FelixBRB

    Danke Fridl. Auf solche Zusammenhänge wollte ich hinaus. Ohne Weltraumtechnik hätten wir zum Beispiel keine exakte Wetterbeobachtung und wüssten vielleicht das eine oder andere über unseren Planeten noch gar nicht. Aber ich klinke mich hier mal lieber aus der Diskussion aus. Der Bogen von Tims Ausfahrt zum Weltraumtourismus ist zwar so gesehen ganz lustig, mir aber etwas zu wild um das ernsthaft weiter zu diskutieren.


    Gruß, Felix

    "Aberwitzige Ideen" ist schon eine sehr pauschale Bezeichnung, so manche davon hat jede Menge Leid nach sich gezogen, auch schonmal die halbe Welt ins Unglück gestürzt.

    Leg doch nicht jedes Wort auf die Goldwaage. Dir ist sicher sehr genau verständlich, was ich in diesem Kontext wohl mit aberwitzigen Ideen meinte. ;)


    Aber wenn du es schon so spitzfindig auslegst: Wer weiß schon, wohin das mit dem Weltraumtourismus führt? Vielleicht entwickeln diese Privatunternehmen mit ihrer aberwitzigen Vision die Lösung für die Menschheit auf eine zweite Erde zu flüchten, wenn diese hier verbraucht ist ...

    Das ist ein großartiger Plan! Ich hoffe inständig, dass du das schaffen wirst und es damit auch in die Zeitungen (pardon, in die Newsfeeds) schaffst. Ich drücke dir die Daumen. :)


    Gruß, Felix

    Sehr anschauliches Foto! :) Vielen Dank. Aber man sieht auch gut, dass man schon aufpassen muss, dass das Bit eben da nicht gegen den DK-Hebel drückt. Gerade mit der biegsammen Welle kann das sicher schnell passieren. Meinst du nicht?

    Das verstehe ich schon, aber verdeckt nicht der Drosselklappenhebel etwas die Öffnung für die LGS? Wenn man da jetzt mit so einem breiten Bit reingeht hätte ich Bedenken, dass man dadurch schon die Drehzahl anhebt.

    Stimmt, sowas hab ich auch im Nusskasten. Dann muss ich nur ein sehr langes Bit für die LGS besorgen. Das sollte ja aufzutreiben sein. Danke für die Anregung. Aber drückt man mit dem breiten Bit nicht ggf. schon gegen den Drosselklappenhebel?

    So, ich hab mir das aus deinem Link inzwischen noch mal durchgelesen. Genau so hatte ich das Leerlaufsystem bisher beim H1-1 auch verstanden. Aber du hast es noch mal sehr schön aufbereitet und bebildert und die Einstellmethode dazu erläutert. Vielen Dank dafür auch meinerseits! Damit hast du der Gemeinde einen weiteren tollen Dienst erwiesen! :)


    Wenn wir schon bei dem Thema sind. Hast du dir ein spezielles Werkzeug für die LGS gebaut? Ich schon, unzwar habe ich einen sehr starren Edelstahldraht von vielleicht 3mm Dicke an einem Ende flach geklopft und gefeilt und am anderen Ende eine Schlaufe zum Bedienen mit der Hand gebogen. Leider ist das Ding etwas zu lang geraten und die Schlaufe zum Drehen ist genau über dem Magnetschalter des Anlassers. Auch ist vorne das flache Schraubenzieherstück ziemlich schmal und ich lande daher manchmal zwischen LGS und Wandung damit. Es ist insgesamt immer etwas fummelig. Da gibt es also Verbesserungspotential. Hast du noch eine Anregung für mich?


    Gruß, Felix

    Vielen Dank Tim! Es geht nichts über den Austausch von Erfahrungswerten. Klasse. :) Danke auch für den informativen Link zum Leerlaufsystem des H1-1. Ich werde mir das nachher in Ruhe durchlesen.


    Gruß, Felix

    Hallo Tim,


    vielen Dank für die ausführliche Antwort. Viele meiner Fragen sind damit schon geklärt. Aber etwas ist mir noch nicht klar.

    Ja, damit ist der Luftanteil am höchsten und das Gemisch am optimalsten. Dreht man weiter wird der Luftanteil noch höher und das Gemisch damit magerer ohne die Drehzahl weiter zu beeinflussen, bzw. soweit bis der Luftanteil so hoch wird das er abstirbt (spätestens wenn die LGS rausfällt).

    Steh ich gerade auf dem Schlauch oder wird das Gemisch nicht fetter wenn man die LGS rausdreht?


    Hast du auch Erfahrungswerte für die UGS? Ich habe einen Vergaser bei dem lande ich jetzt schon beim zweiten Motor (350km gelaufen) bei gerademal einer 3/4U raus für die UGS. Bei 2U bin ich schon bei 1100U im Leerlauf. Es scheint mir zudem so, als wenn bei einer 3/4U UGS die Einstellung der LGS dann leider keine Rolle mehr spielt. Dass das ab einem bestimmten Punkt so sein muss, ist auch logisch. Damit ist dann aber leider in Summe auch kein vernünftiges Standgas mehr einzustellen. Der Vergaser ist sonst so weit von mir genauestens geprüft und eingestellt, alles geplant, alle Düsen korrekt bestückt usw. Natürlich kann ich nicht ausschließen etwas falsch gemacht zu haben. Ich will nur sagen, dass weder Motor noch Vergaser alte Teile unbekannter Laufleistung aus der Grabbelkiste sind - im Gegenteil. Ich bin auch kurz davor, diesen Vergaser aufzugeben und einen anderen Vergaser neu aufzubauen.


    Gruß, Felix

    Moin,

    Zum Einstellen des Versagers ihn anbauen, LS und UGS jeweils 2 Umdrehungen raus und dann die LS soweit raus bis die höchste Drehzahl erreicht ist und dann mit der UGS wieder abregulieren ne?

    Das ist eine Standardeinstellmethode und funktioniert, Geschick und Gehör vorausgesetzt, immer. Ist wie mit eine Tasse Reis, zwei Tassen Wasser...geht auch immer.

    Kann die Methode bitte noch mal ganz genau (für Doofe ;) ) erklärt werden? Ich habe das bisher immer völlig anders eingestellt und das jetzt mal so ausprobiert. Das geht wesendlich schneller als meine bisherige Methode, aber mit dem Ergebnis bin ich noch nicht ganz zufrieden (war ich vorher auch nicht immer). Vielleicht mache ich ja noch etwas nicht richtig. Ich nehme an, der Motor sollte betriebswarm sein und das Abblendlicht sollte dabei eingeschaltet sein? Ist mit dem Punkt der höchsten Drehzahl der Punkt gemeint, wo die Drehzahl beim weiter rausdrehen nicht mehr signifikant steigt? Oder der Punkt wo sie beim weiterdrehen wieder abfällt? Ist die Idee dahinter, die LGS auf den Punkt der maximalen Drehzahl zu stellen, dass dann das optimale Benzin-Luft-Verhältnis für den Leerlauf eingestellt ist? Wenn ja, wieso sollte die Einstellung an der LGS auch der richtige Punkt für die danach über die UGS korrierte Drehzahl sein?


    Ich frage nur aus Interesse und weil ich es verstehen möchte. Ich möchte weder diese Einstellmethode in Frage stellen, noch möchte ich behaupten, dass ich das bisher besser gemacht hätte. Über ein paar Erhellungen würde ich mich sehr freuen.


    Gruß, Felix

    Na jetzt habe ich ja ein paar Anhaltspunkte. Vielen Dank! Wenn ich es korrigiere, dann arbeite ich natürlich das Teil mit der Abweichung um. Sonst habe ich danach zwei Teile mit Abweichung die nur noch genau so zusammen passen. Das ist ja auch doof.


    Gruß, Felix

    Ja, das kenne ich. Steht auch so im Whims. Kennst du die Nummer der SRI? Viellleicht finde ich da ja zusätzlich einen Grenzwert. Im WHIMS steht halt keiner. Ich scheue eigentlich die Arbeit die frisch sanierte Vorderachse nochmal zu zerlegen. Wenn die gemessene Differenz laut Literatur unproblematisch ist, würde ich das so lassen wollen. Wie ich vorgehe wenn es problematisch ist, richtet sich danach ob es am Hilfsrahmen oder an der Feder liegt. Feder muss dann halt getauscht werden, Hilfsrahmen nach WHIMS nachgearbeitet.


    Zunächst muss ich aber erstmal nur einschätzen ob Handlungsbedarf besteht.


    Gruß, Felix

    Danke für deine Antwort. Verschieben und drehen brachte bisher keinen Erfolg. Eine andere passende Tieferlegungsfeder steht mir nicht zur Verfügung. Am Hilfsrahmen rumbohren möchte ich ohne Not auch nicht. Daher war ich ganz ephorisch als ich hier laß, dass das an der popeligen Trabant Achse auch ignoriert werden könnte. Daher meine Frage nach Grenzwerten.


    Gruß, Felix

    Moin,


    Gibt es denn einen Maximalwert für den unterschiedlichen Sturz? Wie ich jüngst feststellte, habe ich an der Vorderachse einen Sturzunterschied von ca. 50 Bogenminuten bzw. ~0,9°. Das hört sich wenig an, sind aber ca. 5mm auf 13". Wenn man genau hinschaut, kann man das mit blosem Auto erahnen. Das Auto fährt aber geradeaus und ich habe keinen unterschiedlichen Verschleiß der Räder feststellen können. Kann man das dann einfach so ignorieren?


    Gruß, Felix