Posts by FelixBRB

    Wer eine fette Anlage im Auto braucht, ist mit einem 6V Fahrzeug sicherlich nicht gut beraten. Da hast du recht.


    Abgesehen davon ist das Fahren mit Licht am Tag ein legitimer Wunsch und da ist die Fernlichtkontrollleuchte nunmal fast nicht zu erkennen. Insofern passt das super zum Thema. Wenn das für dich kein Problem ist, ist das toll für dich. Aber das bringt alle anderen im Thema nicht weiter. ;)


    Gruß, Felix

    Ja, zusätzliche Verbraucher können natürlich zum Problem werden. Aber das gilt auch für moderne Fahrzeuge - je nachdem wie viele und welche Verbraucher da dranhängen. Ich will ja nur sagen, dass der Trabant ansich mit dauerhaftem Licht kein Grundsätzliches Problem hat. :)

    Dachte ich auch immer. Aber die 12V Lichtmaschine schafft das problemlos. Wenn da bei Licht an zu wenig Spannung an der Batterie ankommt, dann ist zum Beispiel eher das Kabel von der Lichtmaschine zur Batterie nicht ganz in Ordnung. Dann fällt darüber bei hohem Strom (z.B. Licht an) zu viel Spannung über dem Kabel ab und die Batterie wird nicht mehr mit der richtigen Ladespannung geladen. Hab das letztes Jahr alles neu gemacht und siehe da, bei Licht an kommt nun fast exakt die gleiche Ladespannung an der Batterie an wie ohne Licht - selbst im Leerlauf. Bei 6V ist das schon etwas anders. Die Gleichstromlichtmaschine ist tatsächlich nicht so leistungsstark. Ob Dauerlicht da aber ernsthaft ein Problem ist? Ich kann mich nicht erinnern mit meinem 6V Trabi in den dunklen Monaten echte Probleme gehabt zu haben.


    Gruß, Felix

    Achtung, für Ladekontrollleuchte wohl nicht geeignet.

    Nur der Vollständigkeit halber: Der Strom, der durch die Ladekontrollleuchte fließt hat nicht nur die Funktion die Leuchte zum Leuchten zu bringen. Da fließt auch der Strom für die Vorerregung der Lichtmaschine durch. Der Strom der durch eine LED mit Vorwiderstand fließt reicht dafür nicht aus. Die Lichtmaschine wird in der Folge außer Funktion sein.

    Gruß, Felix

    Ja, irgendwie ist mir das auch in Erinnerung mit den zwei Kontrollleuchten oben. In meinem Kopf schwirrt aber irgendwas von Export rum. Da wird uns aber sicher noch jemand aufklären hier. Wie auch immer, da kommt man halt nicht so leicht ran.


    Mit einem Stufenbohrer ging das dünne Blech sehr gut zu bohren ohne irgendwelche Ausfransungen. Man darf dann halt nur wenig drücken und muss das Blech von unten gut abstützen. Aber ja, ich hatte auch Respekt vor den Bohrungen. Aber am Ende war es dann doch völlig problemlos.


    Der ganze Umbau ist im Grunde auch gar nicht so aufregend oder herausragend gut geworden. Es ging nur um mein Alltagsauto. Was ich eigentlich spannend finde ist der enorme Unterschied den die weißmatte Lackierung innen macht. Ich hätte nicht gedacht, dass der Effekt so groß ist. Von den 3W Lämpchen hingegen hätte ich mir mehr erhofft. Vielleicht bestücke ich das sogar original mit 2W. Die Idee mit der zusätzlichen Kontrollleuchte wollte ich hier auch nur als Anregung posten, um damit vielleicht das eine oder andere Armaturenbrett vor dem Bohrer zu retten.


    Gruß, Felix

    Moin,


    ich möchte mal ein kleines Winterprojekt vorstellen. Wie vielen Trabantfahrern war auch mir immer der Tacho zu dunkel. Weiterhin habe ich eine AHZV an meinem Fahrzeug und diese benötigt eine entsprechende Blinkkontrollleuchte. Da ich mein schönes Armaturenbrett nicht anbohren wollte, fuhr ich bisher jahrelang mit einer mittels Klebeband auf der Lenksäulenverkleidung befestigten Kontrollleuchte rum. Geht auch, aber das ist natürlich nicht schön. Die Kontrollleuchte sollte also in den Tacho integriert werden.


    Vor einigen Jahren habe ich daher bereits angefangen zu experimentieren. Ich habe mir bei eBay eine gelaserte Tachoscheibe besorgt, wo die Zahlen und Striche entsprechend ausgeschnitten sind. Alle Versuche das ansprechend zu durchleuchten haben mir nicht zugesagt. Die Scheibe war halbwegs dick (ca. 1,5mm) und wenn man eine Streulichtscheibe dahinter platzierte fiel bei seitlich einfallendem Licht (Hintergrundbeleuchtung aus) durch die Tachoscheibe auf einen Teil der Streulichtscheibe ein Schatten. Das sah sehr unschön aus. Also mussten die ausgelaserten Zahlen und Striche mit einem diffus weißlich transparentem Material ausgefüllt werden. Diverse Versuche das wirklich ansprechend zu realisieren scheiterten.


    Ich habe mir dann eine selbst entworfene Tachofolie plotten lassen und diese auf eine milchig transparente Kunststoffscheibe aufgeklebt. Da die Folie dünn ist, war das Schattenproblem gelöst. Das Ergebnis war nicht schlecht. Im Hellen sah das alles zufriedenstellend aus. Im Dunkeln wurden die Zahlen und Striche angenehm durchleuchtet. So weit war das schon alles recht ansprechend. Allerdings war der Zeiger immer noch nicht zu sehen. Ich habe mir daher transparent-rote Zeiger und winzige LED-Ringe besorgt um diese Zeiger versteckt von hinten zu beleuchten. Im übrigens sind diese kleinen Partykäsespieße ebenfalls sehr gut geeignet für diesen Zweck (ernsthaft). Das ordentlich hinzubekommen ist konstruktiv eine kleine Herausforderung, aber es geht schon. Allerdings haben mir diese Plastezeiger (ja, ich sage Plaste!) nicht gefallen. Das war mir zu weit weg vom Charme des originalen Tachos mit seinem Blechzeiger. Daraufhin habe ich etwas frustriert das ganze Projekt verworfen und zu den Akten gelegt.


    Natürlich war das unbefriedigend, da beide Ausgangsprobleme noch nicht gelöst waren. Natürlich könnte man den Tacho innen einfach mit sehr hellen LEDs ausleuchten. Aber ich mag LEDs nicht so richtig. Ich mag dieses gelbliche Licht der Glühbirnchen, gerade beim Tacho. Ich fragte also einen befreundeten Physiker, der Spezialist für Optik ist, ob er noch eine Idee für mich hätte (die Käsespießidee kam auch von ihm). Er riet mir dazu, das Tachogehäuse innen einfach mal matt weiß auszupinseln. Das habe ich nun gemacht und siehe da! Es werde Licht. :)


    Bei der Gelegenheit habe ich gleich einen Kontrollleuchtenschacht aus einem ausgeschlachteten defekten Tacho nachgerüstet und die Tachoscheibe entsprechend durchbohrt. Die kleine grüne Kontrollleuchtenscheibe bekommt man übrigens auch aus einem ausgeschlachteten Tacho. Bei der Leuchtweitenkontrollleuchte ist tatsächlich keine orange Scheibe, sondern eine rote und eine grüne Scheibe übereinander geklebt. Der alte Kleber lässt sich sehr simpel lösen und die Rückstände mit einem Cuttermesser abkratzen.


    Ich habe außerdem noch den Tipp eines Forenmitgliedes befolgt und mir die BA7s Birnchen als 3W Variante besorgt. Das ist nicht so einfach, weil das scheinbar kein normaler Anwendungsfall für diesen Lampentyp ist. Wie auch immer. Die Birnchen machen ebenfalls noch mal einen kleinen Unterschied aus, aber ein riesen Sprung ist es nicht mehr. Mit dem Ergebnis bin ich nun zufrieden.


    Zu den Bildern: Ich habe nicht den schönsten Tacho für diesen Umbau genommen. Aber er passt vom Zustand her gut zu meinem Alltagsauto. Die Vergleichsfotos habe ich alle mit der gleichen Kameraeinstellung vorgenommen. Die Helligkeitsunterschiede auf den Fotos entsprechen daher tatsächlich ziemlich genau den von mir wahrgenommenen Unterschieden. Wer die Vorlage für die Tachofolie als Vektorgrafik haben möchte, kann sich gern bei mir melden. Ich habe jetzt hier auch noch geplotete Folien, LED-Ringe, transparent-rote Zeiger, eine gelaserte Tachoscheibe und eine Platine für LED-Hintergrundbeleuchtung liegen. Auch da kann sich gerne jemand melden, der das als Paket haben möchte. Ich brauch's nicht mehr. :)


    Gruß, Felix

    :dududu: Pappenforum ist sogar ein Künstewort, weil es die Forenkunst und die Pappenkunst vereint. Daher muss der Plural verwendet werden. Hab ich alles gerade von euch gelernt. :)


    Edit: Wer hätte gedacht, dass ich in meinem 1500sten Beitrag hier so etwas wahnsinnig Kluges von mir gebe?

    Zu Deinem Beitrag in #8 habe ich Dir einen Verweis gepostet, der den Sachverhalt m.E. (in der Abbildung -> Pos. Entstoerwiderstand beachten) ausreichend erklaert. Aber kurzum, bei den Widerstandszuendkerzen liegt der Widerstand so tief in der Kerze, dass deren Metallkoerper praktisch den Blechmantel des Kerzensteckers ersetzt.

    Vielen Dank! Das stand halt im Text nicht weiter erklärt. Aber ja du hast recht. Aus der Abbildung kann man sich das hinreichend herleiten. Vielen Dank! Du hast mich davon überzeugt auf diese Kerzen umzusteigen. Das macht einfach deutlich mehr Sinn. Kerzenstecker und Kabel werde ich ebenfalls so verbauen. Aber vielleicht baue ich mir der Optik halber noch einen Blechmantel drumrum. Schaden wird es wohl nicht.


    Nochmals herzlichen Dank für die Erläuterungen. Ich fand das sehr nützlich! :)

    Den Vogel schiesst dort uebrigens der Conti-Zahnkeilriemen ab...

    Eben solcher war bei mir schon nach 3 Jahren völlig porös. So macht jeder seine Erfahrungen.

    Ich fahre seit mindestens 10 Jahren nur noch Beru-Isolator aus aktueller Produktion und kann mich an den letzten Ausfall nicht erinnern.

    Ich fahre sie seit 15 Jahren und ca. 150.000km. Ich hatte ebenfalls nicht einen Ausfall. Ich hatte in der selben Zeit aber 2 originale defekte Kerzenstecker, einen kaputten Plitz, einen kaputten AKA-Elektrik und an den Rest erinnere ich mich leider nicht so genau - alles blechgekapselte Stecker. Ich bin die Stecker aber auch immer mit den PVC-Isolierten Kupferkabeln gefahren, zu gleichen Teilen mit EBZA, MBZA und Unterbrecherzündung.


    Gruß, Felix

    Andererseits komme ich doch nicht umhin zu bemerken, dass ich auf immerhin 4 Autos (davon 2x EBZA) seit etlichen Jahren bzw. seit Jahrzehnten nur orig. Kabel und Kerzenstecker (mit alten Isolator oder Beru/Isolator-Kerzen) fahre, ohne jegliche nennenswerten Probleme.


    Ich wollte nur nicht der Erste sein.....aber genau das würde ich direkt so unterschreiben!


    Mein Trabant läuft zufälligerweise ebenfalls fehlerfrei mit dem alten originalen Material (Ausnahme, die Zündkerzen sind Beru-Isolator).


    Moin,


    ihr müsst hier unterscheiden zwischen original EBZA und microcontrollergesteuerter MBZA von Postkugel. Ein Defekt im Hochspannungsteil der Zündanlage führt nicht gleich zum Ausfall. Die meisten Defekte führen erstmal nur zu einem unsauberen Gebersignal. Dort werden Störungen eingekoppelt die bei der EBZA nur kleine Zwischenzündungen auslösen. Das ist meist nicht weiter tragisch und oft garnicht wahrnehmbar. Die Trabitronik ist aber auf ein sauberes Gebersignal angewiesen. Zwischenimpulse führen dazu, dass der Microcontroller die Drehzahl nicht mehr korrekt ermitteln kann und folglich mit dem falschen Zündwinkel zündet. Dieses Problem adressiert Postkugel hier. Originalfahrer können sich zurücklehnen und freuen, dass sie mit einem Defekt im Hochspannungsteil zumeist noch problemlos weiterfahren können.


    Von daher sind Erfahrungswerte mit der EBZA hier nicht unbedingt hilfreich.


    Gruß, Felix

    Dann lass doch auch die Reifen weg, dann kannste auch keine Reifenpanne mehr haben. ;)


    Ist nicht böse gemeint, aber einen Sinn wird der Blechmantel schon gehabt haben. Postkugel empfiehlt ja selbst bei Entstörung im Kerzenstecker nur solche mit Blechkapselung. Und dieser Zusammenhang interessiert mich halt genauer.


    Gruß, Felix

    Moin,


    danke für eure Erfahrungswerte und den sehr informativen NGK-Link. Wenn hier niemand mit Mardern Probleme hatte, dann werde ich die Silikonkabel mal ausprobieren. Auf unserer Tiefgarage hier tummeln sich Nachts die Marder - ich hatte bisher aber noch keine Schäden.

    Die Originalitaet ist mir bei so Teilen, die man innert 3 Minuten zurueckgetauscht hat, sowas von egal. Ganz ehrlich, da ist mir die Zuverlaessigkeit aber wichtiger...

    Das sehe ich auch so. Es hätte ja aber sein können, dass du eine Empfehlung für gute Blechgekapselte mit 5k Ohm hast. Ich fänd's halt hübscher weil es etwas originaler aussieht. Aber wenn's das nicht gibt, dann halt nicht.

    Habe auch keine Erfahrungen mit den aktuellen AKA-Teilen.

    Ich schon. Kannste auch vergessen! Genau wie die alten originalen RFT und auch die aktuellen von Plitz - alle sind bei mir nach kurzer Zeit ausgefallen. Ich habe so 4-6 Sorten getestet. Bisher haben bei mir nur die aktuellen Beru fehlerfrei funktioniert und das nun schon seit zig-tausend Kilometern - kein einziger Ausfall. Die haben aber wie gesagt nur 1k Ohm. Und ich will dir damit auch gar nicht widersprechen, vielleicht ist es Zufall, dass die Beru bei mir nun halten.


    Meine Frage hat sich aber auch nach aufmerksamen Lesen deines Links und der Beiträge hier leider noch nicht geklärt:

    Warum ist die Blechabschirmung wichtig, wenn der Widerstand im Stecker ist und unwichtig, wenn der Widerstand in der Kerze ist?

    Was spricht zum Beispiel dagegen die Blechummantelung eines alten Steckers an die NGK LB-F Stecker zu applizieren? Einfach um es hübsch zu haben. Ich würde sehr gern wissen welche Rolle die Blechkapselung spielt und was du dazu noch zu sagen hast.


    Falls es interessiert. Ich habe bezüglich der Entstörwirkung der Kerzenstecker eine interessante Beobachtung gemacht. Man kann mit einem Oszillioskop im Trabant Bordnetz im Takt der Zündung Störimpulse messen. Das wirst du Postkugel sicher bestätigen können. Ich war doch recht erstaunt wie wild es da zugeht. Ich habe mit Kupferzündkabeln und verschiedensten blechgekapselten Kerzensteckern gemessen und konnte keine Veränderung dieser Störimpulse registrieren (egal ob 1k oder 5k Ohm). Einzige Ausnahme waren die Kerzenstecker vom Entstörgeschirr, welche ich ohne das restliche Entstörgeschirr montiert hatte. Damit reduzierten sich die Störungen erheblich. Einziger Unterschied zu den gängigen originalen sind ja der Aluzylinder an welche eigentlich die Metallgeflechte für die Zündkabelabschirmungen angeschraubt werden. Diese Aluzylinder haben über die Blechkapselung und den Sechskant der Zündkerze Massekontakt. Ich vermute sie wirken daher wie ein Durchführungskondensator. Das fand ich eine ganz spannende Beobachtung.


    Ich werde jetzt die LB-F Stecker und auch endlich mal die Silikonkabel mit dem Kohlefaserkern ausprobieren und beobachten wie sich das auf die messbaren Störungen im Bordnetz auswirkt. Trotzdem würde ich mich freuen, wenn Postkugel hier vielleicht noch bisschen weiter ausholen könnte bezüglich der Rolle der Blechummantelung usw. Mich interessiert das halt sehr - hauptsächlich aus Neugier. :)


    Gruß, Felix

    Moin Postkugel ,


    vielen Dank für deine Erfahrungswerte. Ich hätte dazu noch zwei Fragen.


    1. Ein befreundeter KFZ-Meister berichtete mir, dass er Marderbisse vornehmlich in Silikonummantelten Kabeln beobachtet hat. Hast du da Erfahrungswerte zu. Das hat mich bisher von diesen Kabeln abgeschreckt.


    2. Wer es optisch gern original hat, wird die Variante mit den Blechgekapselten 5k Ohm Steckern bevorzugen. Mit den Originalen und diversen Nachbauten hatte ich aber immer wieder Ausfälle. Lediglich 1k Ohm Kerzenstecker von Beru hatten bei mir noch keinen Ausfall, sind ja nun aber nicht geeignet. Hast du einen Tipp welche aktuell kaufbaren blechgekapselten 5k Stecker zuverlässig halten?


    Gruß, Felix

    Und weil es hier am Anfang des Threads mal Teil des Themas war, weiß ich jetzt wofür das E in der Bezeichnung 28 H1-1E steht.

    Das macht total Sinn! Vielen Dank, dass du das aufgeklärt hast. Ich habe dazu schon sehr lange recherchiert und keine befriedigende Antwort gefunden. Ich freue mich ernsthaft auch das jetzt über diesen Vergaser zu wissen. Danke! :)


    Darf man fragen, wo du diese Information herbekommen hast?


    Gruß, Felix