Posts by FelixBRB

    Top! Vielen Dank für die Infos! Das macht mich sehr froh. :)


    Mit den Abstreifgummis hatte ich auch nur Ärger. Ich habe sie 2015 gekauft und montiert und erst 2020 haben sie gelernt sich beim Runterkurbeln nicht mit umzukrempeln. Das war ein harter Kampf.


    Wie ist das denn mit Achsmanschetten aus DDR-Produktion? Die werden ja hin und wieder als beste Option empfohlen. Aber die sind ja nun auch schon mind. 30 Jahre alt.


    Gruß, Felix

    Moin,


    vielen vielen Dank für eure Informationen. Es freut mich, dass ich ein spannendes Thema anregen konnte und dass so hochwertige Infos kommen. Leider konnte ich das YouTube-Video noch nicht sehen und kann es gerade auch nicht. Aber wenn ich das hier alles so lese, dann frage ich mich, ob ich das wirklich ohne Presse angehen sollte. Geht das wirklich mit normalem Handwerkszeug? Einen rückschlagfreien Kunststoffhammer wollte ich mir schon lange mal besorgen. Für eine Presse habe ich aber leider noch keinen Platz.


    Ein bisschen Respekt habe ich nun nach den schriftlichen Beschreibungen vor dieser Arbeit. Ich bin gespannt. Ich muss mir nun aber noch was zum Markieren überlegen ...


    Beim Getriebe besteht auch die Möglichkeit, dass nicht nur ein Simmerring undicht ist, sondern auch der Deckel im Becher kann undicht sein und so das Fett verdünnen.


    Stimmt! Es kommt aber eh ein grundinstandgesetztes Getriebe von Bodensee als Austausch rein. Da mache ich mir also keine weiteren Sorgen.


    bei den Manschette halte ich es mittlerweile in Absprache mit dem Prüfer bei der HU auch so, das alles was porös ist bleibt und erst bei einem tatsächlichen Riss getauscht wird. Von ersten Anrissen außen auf der Manschette bis zum richtigen Riss, vergehen meist noch viele Jahre. Und genau weil das Problem bekannt ist...…..bleiben die solange es geht. Man muss dann natürlich in Kenntnis von ersten Anrissen einmal öfter schauen ob alles ok ist.


    Interessant! Dicht halten diese Manschetten schon seit 13 Jahren. Zwei mal im Jahr bei der Druchsicht reinige ich sie von außen und balsamiere sie von außen mit Silikonöl ein. Danach sahen sie eigentlich immer aus wie neu. Ich werde nochmal genauer prüfen, aber ich denke ich werde sie dann einfach wiederverwenden. Danke!


    Gruß, Felix

    Ja, Norwegen im Trabi ist cool. Waren schon 3 mal dort. Sogar bis Trondheim waren wir schon in der Pappe. Die Fjorde rauf und runter fahren ist ein Riesenspaß. :)


    Die Norweger waren genau wie die Dänen, Schweden, Italiener, Franzosen, Niederländer, Belgier und alle anderen die wir besucht haben, immer erfreut vom Anblick des Trabis. Im Auslandsurlaub muss ich regelmäßig die Technik erklären. Das macht Spaß. Am besten ist es aber immer noch, wenn man 3000km von zu Hause entfernt auf irgendeiner Passstraße an deutschen Touristen vorbeifährt die mit offenem Mund aus ihrem Pseudogeländewagen dem Trabi hinterherstaunen. :huh:


    Aber ich glaube wir sind hier etwas Offtopic.

    Ok, wenn damit alle gute Erfahrungen haben, dann war bei meinem Getriebe vielleich ein Simmerring undicht und hat das Fett verdünnt. Dann verwende ich das mit dem instand gesetzten Getriebe dann wieder. Vielen Dank auch für diese Info! :)

    Um ehrlich zu sein habe ich gehoft das mir die Prüfstellen mit einer Idee weiterhelfen können.

    Es kann ja sein das mit ähnlich kleinen Autos sowas schonmal gemacht wurde und die davon wissen.

    Ich bleibe an der Sache dran und werde mitteilen wie es ausging.

    Ich würde mich freuen davon zu hören. Ich kenne es allerdings nur so, dass ich mit einer Auswahl an Vorschlägen zum Prüfingenieur komme und im Gespräch mit ihm dann daraus ein Lösungsweg wird. Der Anteil des Prüfers war dann eher, dass er mir die Grenzen des amtlich machbaren aufzeigte oder noch eine zusätzliche Versteifung oder ähnliches wünschte.

    Selbstverständlich haben wir auch Wegwerfwindeln benutzt, aber nur für unterwegs.

    Wir haben selbst im 6-wöchigen Norwegenurlaub (Trabi + HP350 + Zelt) keine einzige Wegwerfwindel gebraucht. :) Ein Kind war noch ein Baby, das andere 2 Jahre. Beide Kinder sind auf Stoffies. :D

    Zeit für einen Barkas...


    Nur weil der auch in der DDR gebaut wurde? Nee! Ich finde den Barkas zwar hübsch und ich freue mich, wenn ich mal einen sehe, aber ich fahre Trabant weil ich von der Konstruktion technisch überzeugt bin. Das Auto ist schön klein und leicht, es ist minimalistisch und ich kenne mich inzwischen ganz gut mit der Technik aus. Außerdem ist die Technik durch Fachbücher und hier im Internet nahezu perfekt und lückenlos dokumeniert. Die Ausstattung ist auf das reduziert, was man wirklich braucht. Der Trabant ist für meine Ansprüche das nahezu perfekte Auto. Ich wüsste aus dem Stand nicht, was ich mir am Trabant anders wünschen würde - ok, ein fünfter Sitz wäre nett. ;) Außerdem habe ich nur eine Mietswohnung mit kleiner Tiefgarage. Ein Barkas müsste bei uns an der Straße stehen. Nee!


    Unsere Lösung heißt: zwei Trabis. Das war sogar der Vorschlag meiner Frau. :) Jetzt brauche ich nur noch Zeit um das Zweitgefährt wieder in Gang zu setzen.


    Gruß, Felix


    Naja, es gibt ja auch die Sitzterhöhungen, wenn die Kinder keinen vollwertigen Kindersitz mehr brauchen.

    Bisher hat sich nur der TÜV NORD zurückgemeldet, die wollen jetzt erstmal allerhand Daten von mir haben.

    Die ganze Sache hatte hier und in anderen Foren in den letzten Jahren ja immer wieder zu Diskusionen und eigene Themen geführt, aber nie mit einem 100%igen klaren Abschluß. Und ich möchte in allererste Linie nun endlich mal eine offiziele Antwort von einer zuständigen Stelle haben. Ob, falls es möglich ist (was ich zu 99% ja selbst nicht glaube) , wirklich drei Kinder hinter sitzen dürfen oder nur 2 plus ein zierlicher Erwachsener und das dritte Kind vorne wird sich dann zeigen. Manchmal ist es ja, das die Leute hinten nur eine bestimmt Größe haben dürfen, wie z.B. beim Mazda 5 beim aufklappbaren Kopferraumsitz auf der Fahrerseite oder ich glaube im Opel Tigra, da waren das hinten auch nur Notsitze für kleine Leute. Die waren übrigens echt unbequem.

    Das ist ja alles schön und gut, aber hast du mal konkret gemessen? Ich habe arge Zweifel, dass du da hinten auch nur drei Sitzerhöhungen nebeneinander bekommst. Sicher, drei kleine Kinder können da sitzen, aber die bräuchten ja heute wieder diese Monstersitze. Mich würde einfach nur interessieren wie du dir das konstruktiv gedacht hast. Ich wäre sehr interessiert an so einer Lösung. Aber ich kann mir das aktuell noch nicht ansatzweise vorstellen. Für mich wäre die amtliche Frage dann eher an zweiter Stelle zu klären. Wenn ich ein Konzept im Kopf habe, kann ich damit zu meinem Prüfer gehen und wir können zusammen die Möglichkeiten ausloten.

    Habe mal eben noch die Dekra, den TÜV NORD, und GTÜ abgeschrieben wegen der Frage ob irgendwie, und wenn auch mit Einschränkungen, es möglich ist einen 601 als 5-Sitzer umzuschreiben. Werde Euch dann die offizielen Antworten mitteilen und dann ist das Thema anschließend endgültig erledigt.


    Ich weiß, zu 99,9 % wird die Antwort ein NEIN sein, aber dann wissen wir es wirklich ganz sicher von offizieler Seite auch.

    Blöd nur, wenn 2 nein und einer ja schreibt :/

    Kannst du mal genauer beschreiben wie du dir das vorstellst? Wir sind auch bald zu fünft. Ich habe hinten zwei Dreipunktrollgurte eingebaut und amtlich abgenommen. Das hat zu viert gut funktioniert. Allerdings belegen beide Kindersitze bereits auch 95% der Rückbank. Dazwischen sind keine 10cm Platz. Mal abgesehen von den amtlichen Hürden, wo willst du denn den dritten Kindersitz unterbringen?

    Moin,


    ich bin mit meinen Gleichlaufgelenkwellen mind. 100.000km gefahren. Hinzu kommt die Strecke die die Vorbesitzer damit schon zurück gelegt haben. Die Wellen weisen bisher keine Probleme auf, aber da das Fahrzeug eh gerade mehr oder weniger komplett zerlegt ist, will ich auch diesen Teilen mal etwas Zeit widmen. Das Fett muss so oder so gewechselt werden. Das letzte mal habe ich das vor 13 Jahren gemacht.


    Wenn ich die Manschetten ab habe und alles entfettet ist. Wie prüfe ich dann, abgesehen von sichtbaren Schäden, ob die Wellen so noch weiterverwendbar sind? Wie prüfe ich den Verschleiß? Gibt es Grenzwerte? Worauf sollte ich achten?


    Ich muss die Manschetten noch genau untersuchen. Wenn sie nach mind. 13 Jahren und mind. 100.000km noch ok sind, könnte ich sie ja weiterverwenden. Oder würdet ihr die in jedem Fall ersetzen? Ich habe bedenken, dass ich dann unter Umständen schlechtere einbaue. Es soll mit den neuen Teilen ja viele Probleme geben. Welche neuen Manschetten zum Kauf empfehlenswert sind habe ich aber in einem anderen Thread bereits gefragt. Welche ich damals verwendet habe, weiß ich leider nicht mehr.


    Und zu guter Letzt: Welches Fett sollte ich verwenden? Hier gab es schon mal eine Diskussion dazu, aber ich finde sie leider nicht mehr. Selbstverständlich weiß ich auch, dass da Fett mit MOS2 Zusatz reingehört. Ich habe bisher solches von Liqui Moly verwendet, aber das erscheint mir zu dünn zu sein. Jedenfalls habe ich rund um die Getriebeseitigen Manschetten immer sehr dünnflüssige Fettreste kleben. Gibt es eine da noch konkretere Erfahrungswerte?

    Gruß, Felix

    Moin,


    ich muss ein paar Dinge bei meinem Auto tauschen und würde bei der Artikelwahl gern auf eure Erfahrungen zurück greifen.


    1. Mein Schaltrohr ist verschlissen und muss ersetzt werden. Natürlich würde ich gern neue original DDR Ware kaufen, aber da finde ich nichts mehr. Bei Trabantwelt gibt es das Schaltrohr neu - ich vermute nachgefertigt. Hat schon jemand damit Erfahrungen? Gemeint ist die Aluminiumausführung. Entspricht das in Form, Aussehen und Qualität in so fern dem Original, dass es alltagstauglich fahrbar ist?


    2. Frontscheibe und Frontscheibengummi: Ich möchte eine neue Mehrschichtsicherheitsglas Frontscheibe verbauen. Trabantwelt bietet die Scheiben und die Profilgummis ja neu zu einem guten Preis an. Sind die passgenau, gibt es da irgendwelche Probleme? Insbesondere interessiert mich, wie gut Gummi und Frontscheibe zusammenpassen. Ich hatte leider scheinbar mal einen Gummi für MSG zusammen mit einer Scheibe aus ESG verbaut. Zumindest war der Schlitz im Gummi viel zu breit für das dünne Glas. Ich brauchte zwei komplette Kartuschen Scheibendichtmasse um das dicht zu bekommen. So einen Aufwand würde ich diesmal gern vermeiden.


    3. Achsmanschetten: Welche sind empfehlenswert? Ich habe hier immer wieder gelesen, dass sich auch neue Achsmanschetten nach kurzer Zeit auflösen. Welche kann man denn guten Gewissens kaufen?


    Vielen Dank schon mal im Voraus!


    Gruß, Felix

    Moin,


    das mit dem Fertan ist nicht so meins. Ich glaube gern, dass das gut funktioniert. Aber ich habe dann doch Bedenken, dass man bei einer nicht korrekten Anwendung womöglich sogar mehr Schaden anrichtet als es nützt. Ich habe mich daher zum Lackieren für folgende Produkte entschieden:


    https://www.korrosionsschutz-d…lus-mit-sandrueckfuehrung


    https://www.prosol-farben.de/p…dynacoat-2k-epoxy-primer/


    http://www.safonov-autolack.co…_020311000_i57_1772_0.htm


    Da die Temperaturen aber gerade nach unten gehen, muss ich den Teil, der nur die Optik betrifft leider aufschieben. Wenn der Nachwuchs es zulässt wird das hoffentlich in der nächsten Saison nachgeholt.


    Teile meines Unterbodens, die Einstiege, ein paar kleine Stellen am Bodenblech von oben, sowie die zwei üblichen Stellen im Frontscheibenrahmen verlangen aber jetzt sofort eine Maßnahme. Ich habe bereits alles freigelegt und das Auto gerade auf der Seite liegen. Es ist nichts durch und es blättert auch noch nichts. Da das Auto von innen mit Mike Sanders vollgepumpt ist, gehe ich davon aus, dass es tatsächlich alles nur oberflächlich ist. Aber ich habe dennoch keine Lust zu warten bis geschweißt werden muss. Daher habe ich mich als Sofortmaßnahme für einen Kompromiss entschieden. Das hat jetzt nicht mehr viel mit dem Lackierthema zu tun, aber ich kann ja mal kurz meinen Plan vorstellen:


    Ich befreie den Unterboden so gut es mit vertretbarem Heimaufwand geht von allen losen Schichten, strahle die Roststellen und behandle alle dann blanken Blechstellen mit diesem Produkt:


    https://timemax.de/verkauf-und…max-produkte-paint-repair


    Danach trage ich auf dem kompletten Unterboden dieses Produkt in zwei Schichten auf:


    https://timemax.de/verkauf-und-preise/timemax-produkte-color


    Der Hersteller gibt an, dass man diesen Unterbodenschutz auch auf festen alten Schichten und sogar direkt auf Rost auftragen kann. Die Produkte kann man laut Hersteller auch bei etwas niedrigeren Temperaturen noch sehr gut verarbeiten. Zudem schnitt die Marke in einem Test von der Zeitschrift Oldtimermarkt zum Thema Unterbodenkonservierung extrem gut ab. Ich habe vor, diese Arbeiten innerhalb dieser und der nächsten Woche abzuschließen. Das dürfte also Temperaturtechnisch noch passen. Klar ist das nicht der optimale Aufbau für den Unterboden, aber mehr ist wie ich weiter oben schrieb, zeitlich gerade nicht drin. Es ist ein Kompromiss zum Erhalt des Zustands bis zur vollständigen Restauration in ein paar Jahren.


    Von der Farbe Paint-Repair habe ich soviel bestellt, dass ich das auch für das Bodenblech von oben, den Scheibenrahmen und die Einstiege verwenden kann. Sie ist laut Datenblatt bis -5°C verarbeitbar. Wenn das Auto nächste Woche also wieder auf den Rädern steht, kann ich die Stellen dennoch mehr oder weniger ohne Zeitdruck bezüglich der fallenden Temperaturen verarbeiten. Sobald es meine Zeit und die Temperaturen dann wieder zulassen, kann ich die Stellen die man sehen kann - also Hauptsächlich die Einstiege mit dem oben genannten Primer und Decklack nochmal ordentlich machen. Dabei tupfe ich dann auch gleich wie ursprünglich geplant, die Kratzer im Duroplast aus.


    Ich habe jetzt ca. eine Woche sehr gründlich recherchiert und gegrübelt wie ich mit meinem aktuellen Zeitbudget das Fahrzeug am besten über die nächsten Jahre rette und da kam eben dieser Plan bei raus.


    Gruß, Felix

    Naja, es ist ein Alltagsauto mit hunderten Kratzern. Natürlich hätte ich gern eine wunderschöne Komplettlackierung, aber das lohnt sich für mich aktuell nicht. Ich möchte damit auch die nächsten Jahre im Alltag fahren. Wenn die Kinder mal aus dem Gröbsten raus sind, kann es gern auch optisch ansprechend werden. Aktuell habe ich aber an die Optik keinen großen Anspruch. Dennoch habe ich aber ein paar kleinere Roststellen die ich jetzt behandeln muss, bevor daraus mehr wird. Ich brauche also eh einen Lack in Wagenfarbe. Und wenn ich einen Lack in Wagenfarbe habe, kann ich auch zumindest die ganz großen Kratzer im Duroplast ausbessern. Es geht dabei nicht darum, dass die Kratzer in ihrer gesamten Tiefe aufgefüllt sind und alles perfekt aussieht, sondern nur darum dass da eine halbwegs passende Farbe drauf ist und auch nach dem Waschen noch drauf bleibt.


    Ok, ich lese hier mal neben "lass es sein" raus, dass ich bei meinem Anspruch keinen Füller brauche und Klarlack schon gar nicht. Als Grundierung auf den nackten leicht angeschliffenen Duroplaststellen und auf dem nackten rostfreien Blech einfach einen beliebigen Epoxygrund oder den von Jim Panse empfohlenen Universalprimer von Duli. Sollte ich dann neben dem gründlichen Reinigen der Oberflächen und der vom Hersteller vorgegebenen Verarbeitungstemperaturen und Trocknungszeiten noch etwas beachten?


    Vielen Dank schon mal für die konstruktiven Antworten.


    Gruß, Felix