Posts by Matze

    Ich habe vorhin (bei nicht unbedingt optimalen Lichtverhältnisseen) noch die Bilder machen können. Ich habe leider nur 3 der 4 Unterlagen. Die für den Scharnier am Deckel fehlt leider. Die Teile sind ca. 2mm dick (geschätzt, da kein Messschieber in Reichweite war).



    Am Anhänger sind auch nur 3 von 4 Unterlagen vorhanden. Allerdings habe ich den Anhänger seit 2004 und musste den Deckel im Scharnierbereich richten und verstärken. Wahrscheinlich habe ich die Unterlage aus irgendwelchen Gründen weggelassen.


    Mein 1.1N-Repimort ist nicht ausgenullt (TSN 31000000-). Ist also nicht generell so. Hängt aber vielleicht davon ab, wo und von wem die Vollabnahme gemacht wurde. Die 1.1er Zahlen haben mich aber auch überrascht, vor allem das Verhältnis zwischen Kombis und Limousinen und das es mehr Tramps als Kombis gibt.

    Mit Unterlage.


    Ohne Unterlagen würde der Lack beschädigt werden.

    Das denke ich auch, allerdings waren/sind die vorherigen Fragen, Vermutungen und Antworten verwirrend.


    Tim : Ich such die Teile am WE mal raus und liefere die Bilder nach.

    WIe soll es sein? Mit oder ohne Unterlage unter den Verschlüssen? :/


    Mein 87er HP401 hat die Unterlagen und ich habe solche Unterlagen auch noch neu da.

    Ich habe die Menge bewusst hier nicht nochmal hingeschrieben. Einerseits soll dass hier kein zweites Reparaturhandbuch sein, andererseits sind die Mengen (bspw. auch für das 1.1-Innengelenk) im Gesamtprozess der Instandsetzung nur einzelne Bausteine. Die andere Bausteine sind aber auch wichtig, die dann hier fehlen würden (und vllt. zu Fehlern führen).

    Es gibt sehr wohl eine Angabe für das Außengelenk! Und zwar in der bereits erwähnten 1.1-Reparaturanleitung.


    Für die Verwendung rostfreier Spannbänder kann ich mir auch keine Erklärung herleiten. Beim Überfliegen o.g. Anleitung habe ich auch keinen einschränkenden Hinweis auf das Material gefunden.

    Kabel schmoren auch nicht erst ab 80...

    Das stimmt grundsätzlich. Allerdings sind im Eingangsbeitrag zwei längere Strecken mit der Erscheinung in Verbindung gebracht worden. Einerseits sind diese Strecken vielleicht mit Licht gefahren worden, andererseits hatte es dabei Zeit zu schmoren. Bei den sonstigen Kurzstrecken mit/ohne Licht ist es vielleicht einfach nicht so warm geworden, dass man etwas riechen konnte.


    Letztlich ist es eine Idee/Möglichkeit, die geprüft werden sollte. Ob es tatsächlich die Ursache war, wird die Prüfung zeigen. Daher muss dies hier nicht in Abrede gestellt werden ...

    Ich kann nur empfehlen, die Kabelschuhe und Verschraubungen zu kontrollieren. Insbesondere am Sicherungskasten und am Lichtschalter (also wo hohe Ströme fließen). Bei mir selbst hatte sich schonmal am Lichtschalter die Klemmung der Isolierung eines Kabelschuhs gelockert, worauf wahrscheinlich einzelne gebrochene Litzen einen Lichtbogen erzeugt und so das Kabel angeschmort haben. Gerochen hat man das auch noch im dahinter fahrenden Fahrzeug.

    Die Spekulationen über die Fettmengen erübrigen sich, da die Angaben in der Reparaturanleitung stehen. Ich wiege das Fett immer mit einem Joghurt-Becher o.ä. ab, so dass das Volumen im Außengelenk gut gefüllt ist. Im Video denke ich auch, dass zu wenig Fett drin ist, aber das kann auch täuschen.

    Soweit man es beeinflussen kann, die Zuordnung Zapfen-Nadeln(28x)-Rolle nicht verändern. Sollte eine Rolle mit den Nadeln (z.B. beim Ausbau) runterfallen, dann alles einsammeln und wieder zusammensetzen. Sollten mehrere Rollen runterfallen, gilt aufgrund der Verfügbarkeit eigentlich das gleiche (klingt unlogisch, ist aber so ;-) ).


    Was ich auf keinen Fall machen würde ist, wahllos einen oder mehrere Sterne komplett zu zerlegen und die Einzelteile zu vermischen. Beim Überprüfen eines Sterns zerlege ich immer einen Zapfen nach dem anderen.

    Die Nadeln sind bedingt durch den Herstellungsprozess unterschiedlich. Messen dürfte unter normalen (meinen) Bedingungen nicht möglich sein. Allein die Umgebungstemperatur bei der Messung oder die die Handhabung der Nadeln bei messen dürfte ein "richtiges" Ergebnis unmöglich machen (nur das Berühren der Nadeln verfälscht das Ergebnis schon ...).


    Anderseits frage ich mich selbst, welche Probleme diese Unterschiede im µm-Bereich nach sich ziehen können. Immerhin gibt es einen Schmierfilm oder unterschiedliche Lastverteilung bei einer auch elastischen Oberfläche (auch Stahl ist elastisch). In der Praxis habe ich keine Bedenken eine Rolle samt aller Nadeln auf einen anderen Stern zu "transplantieren". Hier im Forum gab/gibt es aber auch schon Erfahrungen, dass das Ersetzen einzelner Nadeln keine nachteiligen Auswirkungen hat.

    Bei den Nadeln gibt es sog. "Sorten". Ich habe mal gelesen, dass die Nadeln aus einer (Herstellungs-) Charge/Sorte verwendet werden sollen. D.h. die Maschine stellt ein Nennmaß her, wobei die Tolerenzen im einstelligen µm-Bereich liegen (zumal die Rollen auch ballig sein sollen). Für den Endverbraucher leider kaum nachvollzieh- oder messbar.


    Sichtbaren Verschließ habe ich eigentlich bislang nur an den Kontaktstellen der Kugeln im Außengelenk gesehen (wegen der punktuellen Belastung bei Geradeausfahrt). An den Sternen sehe ich eher das Problem mit Fressstellen und Korrosion aufgrund unsachgemäßer Nutzung oder Lagerung (wenn ausgebaut). Die relevanten, belasteten Teile sind gehärtet, so dass Abnutzung (im Sinne einer maßlichen Änderung) kaum eine Rolle spielen dürfte.

    Aber wenn ich das hier alles so lese, dann frage ich mich, ob ich das wirklich ohne Presse angehen sollte. Geht das wirklich mit normalem Handwerkszeug?

    Eine Presse wird nicht benötigt. Ein ordentlicher Schraubstock mit weichen Backen (Alu, Kunststoff, ...), ein rückschlagfreier Kunststoffhammer, ein kleinerer Hammer und ein Durchtreiber reichen (evtl. noch eine Sicherungsringzange). Den kleinen Hammer und den Durchtreiber nutze ich um einen festsitzenderen Zapfenstern zu de-/montieren (i.d.R. gehen die aber so drauf), früher auch um den Stern im Außengelenk zu kippen (dafür habe ich jetzt ein WZ gebaut, in Anlehnung an die Rep.-anleitung).


    Ich muss mir nun aber noch was zum Markieren überlegen ...

    Nimm einen elektrisches Graviergerät oder einem Dremel. Die Teile sind gehärtet, so dass du mit einer Reißnadel, einer Feile o.ä. nicht weit kommst.



    Manschetten bekommt man noch als DDR-Ware. Ich habe kürzlich erst welche erworben, die seinerzeit umverpackt wurden und heute noch lieferbar sind.

    Wie so vieles wo man denkt es gibt das nicht, hat TW es im Angebot:


    https://m.trabantwelt.de/item/31383032

    Hast du den schonmal bestellt? Und hat er gepasst!? - Ich habe seinerzeit eine ganze Weile gesucht. Der an der Welle verwendete Sicherungsring entspricht NICHT DIN 7993A. Ich habe die Teile jetzt nicht in Reichweite, aber die Nut der Welle ist kleiner als 2 mm (wenn ich es richtig in Erinnerung habe ca. 1,7-1,8 mm). Der Ring hat einen entsprechenden Durchmesser von ca. 1,5 mm. Ich fürchte das der TW-Ring nach o.g. Norm ist und nicht passt (kann optisch täuschen oder nur ein Symbolbild sein). Auch LDM bietet einen Sicherungsring 22x2 an, der nicht passen wird. Damit ist selbst die Angabe im 1.1er Katalog falsch (Menge und Abmessung). Ich denke, es ist ein Sondermaß.


    Hier war das schonmal Thema: RE: Gleichlaufgelenkwelle


    Das Aussengelenk würde Ich nicht unbedingt zerlegen, ...

    Davon würde ich nach 30+x Jahren eher abraten. Ohne Zerlegung kann man den Zustand gar nicht prüfen, geschweige denn, reinigen so das frisches Fett an die notwendigen Stellen kommt. Die Zuordnung ist auch kein Problem. Einfach eine Markierung an das Gelenkgehäuse, an den Käfig und an den Stern (z.B. mit Elektrogravierer). Die Kugeln mit Bezug zur Markierung ablegen und anschließend alles wieder zusammenbauen.

    Ich habe doch schon eine ganze Menge zerlegt. Anfänglich hatte ich auch ein, zwei harte Nüsse dabei. Leider gehen die nicht immer beim ersten Schlag runter. Aber mit Geduld und Drehen der Welle geht es dann. Nur einen Abzieher darf man nicht nutzen. Damit zerstört man den Sicherungsring, den man im Prinzip nicht mehr bekommt.

    Richtig. Das Zerlegen ist kein Hexenwerk. Etwas knifflig ist es vielleicht erstmal den Stern im Gelenk so weit zu kippen, so dass man die Kugeln entnehmen kann. Aber wenn man es einmal gemacht hat ist es kein Problem (zur Erleichterung habe ich eine Welle geopfert und mir ein WZ draus gebaut). Bei Youtube gibt es auch ein Video (wurde hier im Forum schonmal thematsiert). Ergänzend sein noch die Anleitung von 1.1 zu nennen. Wenn alles zerlegt ist kann man auch einfacher die äußere Oberfläche entrosten und optisch verschönern.

    Ich kann nur empfehlen, die Wellen komplett zu zerlegen. Also Außengelenk ab, Käfig und Stern mit Kugeln raus (Zuordnung nicht verändern) und alles auswaschen. Was man da teileweise an Fett rausholt ist übel, von knochenhart bis flüssig kann da alles dabei sein. Zum Verschleiß habe ich auch keine Richtlinien gefunden. Ich habe aber ein neues Gelenk zum Vergleich, auch wenn das subjektiv ist. Ansonsten auf Rost und Fressstellen achten. Verschleißspuren sind eigentlich nur an den Kontaktstellen der Kugeln sichtbar, das sollte aber nur eine Oberflächeneinebnung sein (sicht-, aber nicht spürbar). Für das Innengelenk gilt eigentlich das prinzipiell gleiche.


    Manschetten für das Außengelenk habe ich kürzlich als Friedensware bekommen, die durch einen bekannten Teilelieferanten vertrieben werden. Für das Innengelenk gibt es noch mehr als genug Friedensware.

    Ich mache mal hier weiter, um kein neues Thema aufzumachen.


    Also, ich bin gerade dabei meinen Reserve-1.1er-Tank äußerlich zu reinigen, um eine Bestandsaufnahme zu machen und um zu Entscheiden, ob es sich eine Reparatur lohnt (bei der Preisentwicklung wahrscheinlich ja). Aktuell sind bereits Durchrostungen an 2 der 3 Befestigungspunkte außerhalb der Rollschweißnaht erkennbar, d.h. der eigentliche Tank ist nicht betroffen. Ins Innere muss ich noch genauer schauen, wie der Zustand dort ist (durch den Einfüllstutzen sieht es aber erstmal gut aus).


    Daraus ergeben sich aber erstmal folgende Fragen:

    1.) Gibt es irgendwo ein Bild wie der Tank im Inneren aufgebaut ist?

    2.) Ist der Tank von Außen/Oberseite im Bereich des Hinterrad-Spritzbereiches zusätzlich geschützt? Ich habe da eine etwas komische und auch etwas hartnäckige "Masse" gefunden. Vielleicht war da auch schomal jemand dran!?

    3.) Gibt es Empfehlungen für Firmen, die Tanks reparieren, insbes. im Großraum Dresden?

    Ohne die genaue Vorgeschichte und den Zustand zu kennen, würde ich zunächst die genannten Dinge (inbes. Flansch, Unterdruckschläuche) überprüfen und den Vergaser zerlegen, reinigen und neu abdichten. Danach wird sich wahrscheinlich eher zeigen ob und was eingestellt werden muss.