Posts by Matze

    Ich bin gerade ein bissl beim aufräumen. Dabei sind mir folgende Teile in die Hände gefallen, die ich nicht zuordnen kann. Kennt jemand die folgende Teile und deren sachgerechte Verwendung?




    Danke!

    Marcel 601LX : Ich hatte das Problem auch und erst mehrere Flansche verbraucht bis ich einige Dinge optminiert habe:

    1. Der Vergaser hat eine Beschleunigerpumpe, die das blanke Benzin in den Vergaser spritzt, und damit auf den Flansch. D.h. ich bewege die Drosselklappe beim Anlassen und "Rumspielen" nur langsam, so dass kein/wenig Benzin direkt eingespritzt wird.

    2. Ich verwende nicht mehr die langen Original-Schrauben, sondern Stehbolzen. Grund sind die von oben in die obere Flanschplatte eingepressten Gewindebuchsen. Die kann man mit zu langen Schrauben sehr einfach rausziehen, mit dem Ergebnis, dass der Flansch Schrott ist.

    3. Ich habe den Verbindungsschlauch zum Luftfilter mal ordentlich gereingigt, so dass er wieder etwas elastischer ist. Gleichzeitig habe ich das Luftfiltergehäuse mit U-Scheiben etwas gekippt, so dass die Verbindung besser fluchtet und die mechanische Beanspruchung reduziert wird.


    Der aktuelle Flansch aus dem Zubehör (ich glaube Topran) ist nun schon einige Zeit wieder drin und bislang unauffällig.

    Das mit der Farbe ist recht einfach zu erklären. Eine Schraubenverbindung ist ein Federsystem, d.h. der Gewindebolzen (KW-Stumpf) ist die Zugfeder, das zu befestigende Teil (Riemenscheibe) die Druckfeder. Durch das Anziehen der Mutter werden beide Teile gegeneinander verspannt und durch die Reibung im Gewinde und an der Kopfauflagefläche hält sich die Verbindung selbst. Kommt nun Farbe ins Spiel ist es so, dass die "Steifigkeit" der Farbe verloren geht und die Verspannung des Federsystems reduziert wird, so das sich die Schraubenverbindung durch die mechanische und thermische Beanspruchung löst/lösen kann, auch mit Sicherungsblech.

    Ich kenne solche Embleme, allerdings habe ich die genaue Herkunft noch nicht klären können. Tatsache ist aber, dass der Bolzenabstand den gezeigten Emblems größer ist, als dass des "normalen" Emblems aus Plaste oder Alu mit Stahl-Gewindebolzen (M3). Auch die Position ist anders. Ich gehe davon aus, dass das gezeigte Emblem für die mehrteiligen Flügelembleme ist und der Bolzen zur Befestigung entsprechend verformt wird. Bei Bedarf kann ich ein Vergleichsbild machen.

    Ich gehe in meinem Post mal davon aus, dass es sich um einen 1.1er Trabant mit 1.1er Trabant - oder 1.3er Wartburg-Motor handelt. Du schreibst, dass du die Spannung bei laufenden Motor gemessen hast. Sollte die Spannungsmessung mehr oder weniger kurz nach dem Starten erfolgt sein, dann könnte hier die Lösung sein für dein Problem sein: Trabant 1.1 - Batterie kocht, Lima i.O. (?), springt nicht mehr an und andere Rätsel.


    Vielleicht kannst du kurz noch etwas zu den Randbedingen der Messung sagen.

    Was war der Ur-Zustand? Ein konischer Achsstumpf mit der Feder zwischen den Radlagern? Wenn ja, dann muss die Feder durch eine zylindrische Hülse ersetzt werden, die normalerweise bei den zylindrichen Achsstümpfen am 601 und 1.1 verwendet wird. Das Auszugsmoment darf keinerlei Auswirkungen aus die Radlagerung an der HA haben.

    Ein Bild sagt mehr als tausend Worte ...


    Beim Pedal treten hat sich der Weg wahrscheinlich geringfügig geändert. Die Teile werden rausgefallen sein, ist nur die Frage wohin und ob sie zu Problemen führen können.

    Eine Ferndiagnose ist immer schwierig. Ich würde nochmal prüfen, ob alles richtig montiert ist (auch an der VA). Inbesondere alle Radbremszylinder. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, prüfe mal, ob an der HA Radbremszylinder vom 1.1er verbaut sind (601: 15,87 mm / 1.1: 19,01 mm Innendurchmesser).

    Eigentlich hoffe ich ja immer noch auf die Auflösung als April-Scherz, aber die Hoffnung ist wohl umsonst ... ;-)


    Wenn das Geräusch vom Gaspedal kommt, dann vermute ich mal, dass es nicht am Öl liegen kann. Es ist ja keins dran ... Am besten also mal den Gelenkbolzen, den Federbolzen (wenn vorhanden) und auch den Bowdenzug mit etwas Fett oder Öl behandeln. Dann sollte auch das Geräusch weg sein.

    Ich bleibe bei April, April.


    Dafür spricht im Wesentlichen der Smiley am Ende des ersten Beitrages. Weiterhin hätte es mit Sicherheit nach kurzer Zeit die Felgenlöcher beschädigt und nach und nach die Radbolzen abgeschert. Leider sehen mir die Felgenlöcher zu gut aus (abgesehen von den üblichen Lackabplatzern bei neu lackierten/gepulverten Felgen). Die Muttern waren auch schon richtig montiert, wie man auf den Bildern erkennen kann.

    Es sind auch keine Radbolzen, sondern zurechtgesägte Gewindestangen. Wurde bereits oben thematisiert, deswegen bin ich zu Schluß nicht weiter darauf eingegangen.

    Hier wurde mit Sicherheit der Lochkreis verändert und die alten Bohrungen verschlossen (womit auch immer spielt keine Rolle). Bei der VA-Nabe dürfte es sich um eine von VW handeln. Die Bremstrommel wird, wie wahrscheinlich bei jeder Scheibenbremse, mit einer kleinen Schraube fixiert und letztlich durch die Radverschraubung befestigt. Was mich an der VA-Nabe aber auch wundert, ist die Position der Fixierschraube (Bild von Gunnar). Wenn ich einen neuen Lochkreis bohre, dann muss ich diesen um 45° versetzen. Damit habe ich dann insgesamt 8 zylindriche Bohrungen und keine gesenkte, kleinere Bohrung mehr. Hat hier jemand ein Loch in der Bremsscheibe zu geschweißt und neu gebohrt/gesenkt!?