Posts by Matze

    Ich sehe bei den Unfällen nicht die Autobahn an sich als das Problem an. Ich selbst nutze alles ganz gern, ich bin es jedoch seit jeher gewohnt defensiv zu fahren (mit dem Trabant noch etwas mehr). Generell beobachte ich den Verkehr sehr stark im Rückspiegel, egal wo.


    Der Unfall wäre sicher vermeidbar gewesen (Achtung Spekulation), wenn alle etwas mehr Rücksicht genommen hätten. Im konkreten Fall kennen wir keine Details, daher ist alles reine Spekulation. Wer die Schuld trägt (ganz oder teilweise) lässt sich hier nicht sagen. Auch den Geschwindigkeitsunterschied, der zur Zerstörung des Trabants geführt hat, können wir nicht beziffern, aber dennoch war er erheblich. Es ist schwer vorstellbar, dass der Trabant aus dem "Nichts" auftauchte und der Golf keinerlei Möglichkeit hatte eine Bremsung zumindest einzuleiten. Hier hat sicher eine Ablenkung, wodurch auch immer, stattgefunden. Beim Trabant könnte die Beleuchtung eine Rolle gespielt haben. Sofern die Rücklichtkappen verschmutzt und/oder verkratzt waren, so verschlechtert dies m.E. die Lichtausbeute.


    Im Straßenverkehr beobachtet man mittlerweile sehr oft, dass die Leute mit anderen Dingen beschäftigt sind, als mit Fahren, oder die Leute kennen ihr Fahrzeug kaum oder überhaupt nicht. Zum Beispiel hatte ich in den letzten Tagen zwei Begegnungen, in denen bei Geradeausfahrt geblinkt wurde. Manuell ausschalten war offensichtlich keine Option. In einem Fall habe ich und ein Entgegenkommender in einer Kreuzung links geblinkt, nur fuhr mein gegenüber gerade aus (mit Blinker). Aus irgendeiner Intention habe ich ihn (gerade) durchfahren lassen und bin erst danach abgebogen. Auch sieht man zu oft Autos, die in der Dunkelheit mit Tagfahrlicht fahren. Fährt man denen dann eine Weile mit Lichthupe u.a. hinterher, wird irgendwann angehalten und gefragt, was man den will. Ich möchte auch nicht wissen, wie oft die Fahrer gar nicht wissen, wo man bspw. das Licht manuell ein- und ausschaltet. Das ist vielleicht der Preis, den wir mit dieser öminösen "Digitalisierung" zahlen. Man vertraut darauf, ohne zu selbst zu Beurteilen. Die Systeme können unterstützen, aber m.E. nicht ansatzweise die menschliche Fähigkeit ersetzen, Situationen zu erfassen und Entscheidungen zu treffen (die auch nicht immer richtig und ideal sein müssen).

    Keine Ahung, was sich da auslesen und auswerten lässt. Letztlich ist der Unfall passiert. Ich denke von den Informations- und Unterhaltungssystemen, Handy, Tablet usw. wird kaum was aufgezeichnet. Mit Logik lässt sich der offensichtlich vorhandene Geschwindigkeitsüberschuss und das "Übersehen" eines anderen Verkehrsteilnehmers ohnehin nicht erklären.

    Kaum hat die Saison begonnen und es gab schon zwei schwere Unfälle in den vergangenen Tagen:


    1.) Trabant 601 (wieder ein Auffahrunfall auf der Autobahn. Vielleicht war der Golf-Fahrer mehr mit elektronischen Spielereien beschäftigt, als mit Fahren ...)


    2.) ADK


    Den Betroffenen kann man nur eine schnelle Genesung wünschen.

    Wartburg und Trabant sind gleich, lediglich der Ring um die LS fehlt beim Trabant, der Rückstellmechanismus ist aber grundsätzlich bei beiden dran.

    Nicht ganz. Der Trabant hat zwei separate Schalter, die nur durch ein Blech miteinander verbunden sind. Der Wartburg hat für beide Schalter ein gemeinsames Kunststoffgehäuse, dass die Lenksäule umschließt und den Rückstellmechanismus aufnimmt. Die Innereien der Schalter und die Hebel sind vielleicht gleich, aber die gesamte Kombination vom Trabant passt nicht in den Wartburg, und umgekehrt.

    Die beiden linken Geber sind für den S-Deluxe. Der rechte Geber ist von der (modifizierten?) Stange her einer vom S-Deluxe, aber von den Anschlüssen her einer mit Widerstand. Nur nach dem Öffnen ist klar, wofür er ist.


    Allgemein gilt, dass die Geber geöffnet werden müssen, um den Zustand zu prüfen. Von Außen können sie gut aussehen, aber Innen total vergammelt sein. Wenn die Trabantgeber (S-Deluxe) beim Bewegen "klicken", ist schonmal der Schleifkontakt nicht weggegammelt/abgebrochen.


    Bevor die keine Verwendung mehr finden, melde ich Interesse an.

    FelixBRB: Da ich es aus den letzten Beiträgen nicht eindeutig rauslesen kann, geht es dir speziell um die (gezeigte, innere) Achsmanschette, oder die Äußere?


    Grundsätzlich vertraue ich eher originalen Manschetten, auch wenn die schon ihr Alter haben und auch weil mir Erfahrungen mit Nachbauten fehlen (die sicht- und fühlbare Qualität schreckt mich eigentlich meist schon ab). Wenn es um die die innere Manschette geht, so gibt es m.E. aktuell noch mehr als genug Originalware. Sei es auf Teilemärkten, bei Kleinanzeigen und oft in Teilekonvoluten. Bei den äußeren Manschetten ist die markt- und preislage (inzwischen) schwieriger. Bei ebay sind aber aktuell noch mehrere Angebote mit Origialware für das Außengelenk drin. Noch letztes Jahr habe ich über den normalen Teilehandel originale Manschetten bekommen, die womöglich schon seinerzeit abgepackt wurden. Leider sind diese aktuell kaum/nicht mehr lieferbar.

    Ich denke auch, dass Export eine Rolle dabei gespielt haben könnte (Lizenz-Fertigung?). Allerdings hat mich immer gewundert, dass ich diese Dosen auf Teilemärkten von kleinen, privaten Anbietern bekommen habe, die wahrscheinlich die Garage aufgeräumt haben und den "Plastedingern" keine besondere Bedeutung zugemessen haben. Womöglich war die Herstellung dieser Dosen die weiterführenden Schritte in der Kunststoffverarbeitung für den Fahrzeugbau, also auch in Vorbereitung für den 1.1er und 1.3er.

    Wie versprochen hier noch Bilder der letzten Variante aus Kunststoff:



    Links: AKA-Symbol; 2/85; mit Abschaltkontakt NSL

    Mitte: FER-Symbol; 2/85, mit Abschaltkontakt NSL

    Rechts: FER-Symbol; 1/90, ohne Abschaltkontakt NSL


    Zeitlich sind diese vor der von Tim gezeigten Dose (FEP = Fahrzeugelektirk Pirna, also schon Nach-Wende-Produktion) einzuordnen. Interessent ist die Tatsache, dass diese Dosen schon Mitte der 80er produziert wurden, also schon eine Weile vor der Wende. Aus Alu-Druckguss hat es diese Variante wohl auch gegeben, allerdings befindet sich keine davon in meinen Händen.

    Wenn es mich nicht täuscht ist die Lichtaustrittsfläche schräg. Damit das Licht mehr in Richtung Blech gerichtet wird, sollte die Kante nach vorn (in Fahrtrichtung) zeigen. Durch die geringere Dicke (infolge der Schräge) gibt es wohl die Kante, um das ganze Teil im Blechausschnitt zu fixieren.

    Welche Kennzeichnung hat die Dose in der mittleren Reihe ganz rechts auf dem Deckel? Wahrscheinlich "FEP", oder?


    Diese Dosen gab es wohl schon Mitte der 80iger, auch mit verschiedenen Kennzeichnungen (AKA-Symbol und FER habe ich schon gesehen). Ich suche die mal raus und ergänze mit Bildern. Auch gab es diese Dosen aus Alu-Druckguss (ich selbst habe davon keine, aber Schinke hat die noch im Programm).

    Hier ist ja schon einiges gesagt worden, so dass sich sicher kaum Neuerungen ergeben. Neue Teile/Anbieter gibt es nicht. Ich achte bei mir darauf, dass einerseits der Benzinkontakt durch die Beschleunigerpumpe und das anderserseits die mechanischen Beanspruchungen reduziert werden. Der aktuelle Flansch ist sichtbar gerissen, aber erfüllt seine Funktion noch. Mal sehen, wie es zum Saisonstart aussieht.


    Das Entscheidende ist aber, ich kaufe die (gleichen) Flansche auf dem freien Markt. Das kostet teilweise weniger als ein Viertel, so dass es kaum eine Rolle mehr spielt, das Teil wieder zu wechseln. Man kann im Prinzip auf Vorrat kaufen, so dass sich auch der Versand wieder relativiert.

    Zuerst dachte ich an die Benzinhahndichtung, aber dafür ist die deutlich zu groß.


    Man sieht aber auch, dass wo auch immer sie verbaut war, sie scheinbar rausgedrückt wurde und gar nicht richtig verbaut gewesen ist/werden konnte (zu groß). Sofern es sich um einen 601er handelt (???), stimme ich Tim zu.

    Interessant, dass 1990 noch die letzten Scharniergelenkwellen und Chrom-Scheibenwischer verbaut wurden, die sich noch irgendwo angefunden haben. Da muss wohl die Trabant-Geschichte teilweise neu geschrieben werden ... ;) :rolleyes:

    Ich habe das Zeug bisher "nur" im Innenraum verwendet, wo es keine direkten mechanischen Kräfte abbekommt. Trotzdem weg oder kann das Zeug "zur Not" auch bleiben?

    Naja, warum der Innenraum (gerade die Bodenplatte) keine mechanische Belastung abbekommen soll, erschließt sich mir nicht ganz. Gerade die Fussräume sehen häufig rostmäßig verherrend aus.


    Für Strahlen habe ich leider kein Geld, ich darf den ganzen Mist mit dem Drahtbürstenaufsatz für die Flex wieder runter schleifen. Deswegen bin ich auch echt nicht heiß drauf.

    Mit einer Drahtbürste bekommt man keine Farbe/keinen Rost nachhaltig entfernt, schon gar nicht effektiv. Ich nutze da lieber Nylon-Bürsten (rot). In Ausnahmefällen auch mal eine Reinigungsscheibe, wobei mir da der Abtrag vom Grundmaterial zu groß ist.


    Als Korrosionsschutz nutze ich für Ausbesserungszwecke vorwiegend Brantho-Korrux. Am Westauto habe ich beginnende Rostpunkte bis aufs Blech ausgeschliffen und damit behandelt (sogar ohne Decklack). Bislang hat keine Stelle wieder angefangen zu rosten. Für einen Neuaufbau gibt es aber geeignetere Mittel.

    Hammerite hat nichts am Auto zu suchen. Ich würde es nichtmal für den Gartenzaun benutzen, da ich leidliche Erfahrungen (früher .. am Auto ...) machen durfte. Da das Zeug glashart wird, kann es kaum elastische Verformungen (die ein Auto nunmal hat) mitmachen. D.h. es reisst und Wasser dringt ein und alles sieht erstmal schön aus. Das böse Erwachen kommt dann erst später.

    Es gibt keine Gleichlauf-Gelenkwelle, die bei Trabant alternativ verwendet werden kann. Gründe dafür sind, dass die Fertigung zwar aus Richtung Frankreich kommt (daher z.B. auch die Spannbänder wie bei Citroen), aber Radlager, die typischerweise bei VW verwendet werden/wurden, beim Trabant zum Einsatz kommen. Hier im Forum wurden glaube auch schon die Sonder-Anfertigung von Außengelenken organisiert.


    Aus welchem Grund sollen es neue Gelenkwellen sein? Normalerweise halten die sehr lange.