Neuproduktion von Ersatzteilen (Kurbelwellen, Kolben, Zylinder usw.)

  • Ok, danke! Wenn die Qualität stimmt, bin ich auch bereit, das entsprechend zu bezahlen.

    Ob die gesamte Trabantszene dem Gedanken folgt... Vermutlich beißt sich schon an der Stelle die Katze in den eigenen Schwanz.

  • Nabend


    Mal eine evtl. blöde Frage. Was genau funktioniert an den momentan angebotenen Kolben denn nicht?


    Der Guss, die Legierung,die Schleifgeometrie oder die Ovalietät.


    Vieleicht muss man dem Hersteller mit der Nase lns Problem stubsen?

  • Ist irgendwie das Sommerloch-Thema geworden habe ich das Gefühl.

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  • Ich muss jetzt mal blöd fragen.


    Wer brauch denn auf Masse Kolben?


    Für ein Serienmotor reicht allemal der MTK mit einem Stückpreis von 75 euro absolut ok.

    Ich lese raus das für die anderen 250 euro euro ok wären und genau da gibts ja richtig gutes Zeug.

    Klar müssen Umbaumaßnahmen vorgenommen werden welche aber an anderer Stelle sich mehr zum positiven auswirken.


    Kurbelwelle find ich viel schlimmer!

    Edited once, last by Low Budget ().

  • Mike die MTK sind wahrscheinlich auch Berta Kolben, zumindest ist die Gussform identisch und sind 0,35 konisch. Das ist zu viel für die Serie. Dann war da noch was mit den Ring Pins die relativ schnell locker werden.

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  • ok das wusste ich nicht.


    Es wäre aber einfacher mit dem zu sprechen als irgendwelche anderen Wege zu gehen.

  • Kurbelwelle find ich viel schlimmer!

    ...ich auch. Frage, muss tatsächlich die ganze KW nachgefertigt werden oder wäre es ein Ansatz erstmal über die Nachfertigung der Verschleissteile nachzudenken. Also die Hubscheibe mit dem Zapfen ?

    Images

    • Unbenannt.png
  • Hubscheibe ist ausreichend wurde auch schon gemacht mit den üblichen Qualität Problemen.

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  • Kann nicht sein. Mir ham doch jetzt Industrie 4.0 (nannte sich frueher "Erichs Megabit-Chip"), da lade ich mir die Hubscheiben-App auf mein Schmiertelefon und druecke dort auf "jetzt Hubscheibe machen und kaufen".


    Was passt nur nicht, an dieser schoenen, neuen Welt?

    Ja was? Gruebel...

  • Der Messer hat sich bei der Positionierung des Hubzapfen um ein kleines bisschen vermessen

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  • Mal doof gefragt, man hat ja keine Ahnung...


    Warum kann man nicht den Hubzapfen entfernen, eine Passung an der richtigen Position X an der Kurbelwange einbringen, einen neuen Hubzapfen mit Wunschaußendurchmesser und Passung für Kurbelwange herstellen und die Wellen zusammenbauen? So könnte man auch die Lagerzapfen ersetzen...


    Funzt bei Wabu und Co doch nicht anders. Es soll sogar Leute geben die Hubversatzzapfen einpressen!


    Ja das kostet Geld aber manche sind doch gewillt genau das für Quali auszugeben.

  • weil die Hubscheibe wegen den Einlass abgeschrägt ist und somit zu wenig Material vorhanden ist.

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  • Hallo, es ist nicht einfach sich über Themen zu äußern, die bedarfsmäßig langfristig von Belang sind.

    Ehe ich meine Meinung zu Preisen schreibe, gebe ich zu bedenken, dass die Produktion das kleinere organisatorische Problem sein wird.

    Um einen günstigen Preis zu erlangen, muss der Hersteller ja eine möglichst große Stückzahl in einem Produktionsablauf herstellen können.

    Hier stelle ich mir die Frage, woher Angaben für Stückzahlen genommen werden sollen.

    Wie viele Teile werden jeweils konkret benötigt?

    Sinn macht das eigentlich nur, wenn man einen ermittelten Bedarf X plus eine sinnvolle Reserve in Auftrag gibt.

    Wer lagert, verwaltet und vor allem bezahlt eine solche Reserve?

    Wer berechnet einen kostendeckenden, fairen Preis für den Endverbraucher?

    Wie kann vor der Herstellung eine Verbindlichkeit der Bestellungen Einzelner gesichert werden?

    Wie verhält es sich mit Garantie-Leistungen des Herstellers

    (vor allem bei Teilen, die als Reserve produziert und u. U. viel später genutzt werden)?

    Diese Fragen sind meiner Meinung nach nur im Rahmen eines Vereins oder in Zusammenarbeit mit einem potenten Händler zu lösen.

    Sofern es sich um langlebige Teile handelt, kann jeder Interessierte auch sein Budget dafür einplanen.

    Bei entsprechender Losgröße können die Abgabe-Preise sicher relativ günstig gestaltet werden.

    Eine Kurbelwelle für 500 € finde ich grenzwertig; 300 sind nach m. E. i. O.

    Den Preis für das Paar Kolben von 200 - 250 € würde ich mittragen.


    Um noch einmal auf das zu Anfang geschrieben zu kommen:

    Es ist nur so - im Moment kann ich nicht einschätzen, wann ich z. B. eine Kurbelwelle oder Kolben benötige.

    Mein Kleiner läuft noch gut. ABER: Er hat auch schon über 77 T. km auf dem Tacho!


    Ich freue mich auf Eure Meinungen.

  • Bei ca 30000 Fahrzeugen und einer ursprünglich ab Werk ausgelegten Laufleistung von ca 80000 km werden viele Halter demnächst vor genau diesem Problem stehen. Sicher gibt es genug Zeitgenossen, die dann fahren bis zur letzten Rille, und genug andere, die hoffen mit Billigmüll weiter zu kommen. Der Rest sind dann für den Hersteller potentielle Kunden. Wenn ich jetzt mal ganz behutsam rechne und von den 30000 Fahrzeugen nur 10% nehme, die auf Dauer neue Kolben benötigen, dann kommen wir auf einen Bedarf von 6000 Kolben, nicht wirklich ein kleiner Posten, dass die nicht auf einmal benötigt werden ist klar. Aber die werden auch nicht auf einmal produziert. Wenn wir dann den hier schon öfter genannten Preis pro Paar als Grundlage nehmen, sind wir bei einem Auftragsvolumen von etwa einer dreiviertel Millionen Euro. Nicht eben wenig. Auch Trabant Fahrer können eine Macht sein.

  • zieht mal die Leute ab die den Keller voll haben und nix rausrücken, davon gibt's viele

    Das ist wahr,kenn ich auch genug.Die Teile werden aber nie auftauchen weil der(Ur)Enkel die in Schrott schmeißt.