Posts by Fg601

    C75 hatte ich auch im Hinterkopf ohne die Zeichnung zu kennen.

    Es gab auch warscheinlich eine Materialänderung im laufe der Zeit, die orig. Schieber mit der dunkel grünen Schutzschicht sind weit aus zäher und lassen sich schlechter richten, als die neueren mit der hell grünen Schutzschicht

    Es wäre durch aus denkbar, das von C75 auf günstigeres C45 gewechselt wurde.

    Da ich auch vor dem Drehschieber-Problem stehe, werde ich das ebenfalls an gehen.

    Die Geschichte mit dem Reibschweißen hab ich vom Schumann, in wie weit das stimmt und mit dem Aufdornen zusammen hängt kann ich nicht sagen. Wie auch immer das gemacht wurde, die Scheibe muss jedenfalls geglüht haben, sonst wäre nicht so viel Nacharbeit nötig gewesen.

    Ich habe zum Glück nicht so viele auf gedornte Wellen, daher kann ich zu der 14,5er Bohrung nix beitragen.

    Und wenn man jetzt genau hinsieht, ist die Schwungscheibenseite eine aufgedornte Hubzapfenscheibe (der angedrehte Absatz verrät es, dass war praktisch die Markierung für eine aufgedornte Scheibe), die Zündseite eine Normale (ohne den Absatz). Und das OSD die Zündseite selber aufgedornt hat und keinen Absatz rangedreht hat, mag ich zu 99,9999% ausschließen.

    Eigentlich geht das so nicht. Aufgedornte Hubscheiben benötigen auch einen Verbindungsbolzen mit Übermaß. (Stirnseitige Rille am Verbindungsbolzen)Der ist allerdings zu groß für eine normale Hubscheibe.

    Sicher kann man auch das Problem lösen, die Frage ist, wie elegant das gemacht wird.


    Wenn man nur Wellen zum Verkauf fertigt, kommt man sehr schnell an Materialmangel, ergo es werden auch Unzulänglichkeiten mit ein gebaut, die man äußerlich nicht sieht.

    für mich sind das Landmaschinenschlosser, Grobmotoriker die Unzulänglichkeiten mit dem Hammer beheben. Ich würde gern sehen, wie da ne Welle gerichtet wird.

    Wer das so io findet was dort gezeigt wird, weiß es halt nicht besser.

    Gerade YT bietet so viel Müll zum anschauen.

    Ich rate grundsätzlich von Kärchern ab, außer Motor und Getriebe werden da nach sofort wieder in Betrieb genommen oder spätestens nach ein paar Tagen zerlegt.

    Es dringt Wasser ein und wenn man sich noch so viel Mühe mit dem abdichten gibt. Ich sehe es immer wieder.

    Ich habe heute eine sehr interessante Beobachtung an einem Motor gemacht und die möchte ich euch mal zeigen.

    Serienmotor mit unbekannter Laufleistung, Klemmer auf Zylinder 2 und ein leichtes tickern. Eigentl. der richtige Zeitpunkt zum regenerieren, aber der muss wohl noch mal ran bis er KO ist. Motor ist zur Zünd und Vergaser Einstellung bei mir.

    Verbaut ist ein 28HB2.9 in mittelmäßigen Zustand und EBZA. Nach Reinigung und Grundeinstellung springt der Motor an, zeigt aber bei Vollast Lambda 1,4 was nicht akzeptabel ist.(die Mittelelektrode hat Anlassfarbe) Mit 120er HD zeigt das Lambda 1,2 und mit 130er HD 0,98 an. Warum der Motor so eine große HD braucht, kann ich ohne zerlegen auch nicht beantworten, interessant dabei ist, das Drehmoment und Leistung mit größerer HD auch zunehmen, bei zu fetter Einstellung sinkt die Leistung wieder. Normalerweise sind die Unterschiede nicht so groß, das ich das raus messen kann.

    Man kann aber deutlich sehen, wie wichtig eine individuelle Abstimmung sein kann. Ich bin überzeugt das der Motor mit HD 115 sehr schnell KO gegangen wäre, wobei das trotzdem noch der Fall sein kann.

    Keine Bilder, die Beschreibungen sind nur kurze Stichpunkte, wie soll man da per Ferndiagnose helfen können?

    So eine Heizung macht auch öfter mehr Probleme wenn eben nicht genügend Diesel gefördert wird. Wenn die an ist, wie Hieß ist die Heizluft?

    Ich vermute auch mal das die Bildung aus Luft und Sprit nicht stimmt.

    warum funktioniert die dann wenn die "fremdgestartet" wird? Ich bleibe dabei, das Problem ist die Kerze.


    wenn die ne Weile ohne zu zünden läuft, kommt dann Benzin aus dem Auspuff und ist die Kerze dann nass?

    Mal ganz ehrlich, so ein gefahre würde mir auf den Sack gehen

    Es ging ja auch nicht um Serien-Motoren bei denen alles in Ordnung ist. Es ging um Motoren mit Leistung oberhalb von 40PS die sich in der Abstimmung auf der mageren Seite bewegen.


    Mein Verständnis war bisher, das beim Eintreffen des Benzingemisches im Zylinder dieses Verdampft und daher die Kühlung kommt. Danach liegt es als Gas vor und verbrennt auch deutlich besser als wenn es als Benzintröpfchen vorhanden wäre. Wie kann es dann zur Verbrennung fehlen, wo ist da mein Denkfehler?

    der Übergang vom flüssigen in den gasförmigen Zustand hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem von der Temperatur. Daher kann es durch aus passieren, das der Übergang in den gasförmigen Zustand (teilweise) auch schon im Kurbelgehäuse statt findet. Die dadurch entstehende Verdunstungskälte senkt die Temperatur im Motor/ bzw hält ihn stabil. Allerdings hat gasförmiger Kraftstoff weniger Masse (Energie) aber mehr Volumen.( weiß nicht wie ich das besser sagen kann, ich denke Ihr wisst was ich sagen will) Es wäre für die Effizienz aber besser, die Änderung von flüssig in gasförmig würde in einem geschlossenen System statt finden, also erst wenn der Auslass geschlossen ist, noch besser wenn der Kolben über den OT ist. Gasförmiger Kraftstoff ist sehr flüchtig, was das abmagern erklären würde. Bei jedem Übergang von flüssigen in den gasförmigen Zustand bleiben Rückstände zurück die in der Flüssigkeit enthalten waren. Das erklärt die Rückstände an der Kurbelwelle und Gehäuse.


    Wenn ich Scheiße geschrieben habe bitte korrigieren.

    Choke heißt ja immer Benzin Überschuss und es ist im Grunde egal wie das realisiert wird, durch Zugabe von Benzin oder Verringerung der Luftmenge.