Beiträge von Fg601

    Für mich gibt es im Getriebe eine Festrad-Welle und eine Losrad-Welle wenn man im Getriebebau über Schaltgetriebe Fachsimpelt.

    Antriebswelle und Abtriebswelle verwende ich nicht, das die Antriebswellen für mich die Verbindung Getriebe Radantrieb dar stellen.

    Ob das in einem E-Teile Katalog richtig bezeichnet ist, ist mir egal. Man wählt nach den Bildern die Bestellnummer aus.

    Da der Trabantmotor zumeist eher ein Unter-, denn ein Übertemperaturproblem hatte und hat, wird man bei Sachsenring diese Mehrkühlleistung vmtl. recht fix als suboptimal erkannt haben.

    Bin ich bei dir. Das Kühlluftgehäuse ist so wie es ist, gar nicht für höheren Luftdurchsatz aus gelegt. Noch mehr Staudruck vor den Zylindern frisst einfach Leistung und erhöht den Verbrauch.

    Ich habe auch vom Vorbesitzer noch eine Trabitronic und einen Mikuni Vergaser zu liegen. Allerdings habe ich auch im Zusammenhang mit diesen Tuning Maßnahmen von Problemen mit dem Ruckeln gelesen...


    Für mich ist das Schieberuckeln ein Anhaltspunkt ob der Motor im Leerlauf zu fett läuft oder zu mager.

    Ohne Schieberuckeln ist die Einstellung einfach zu fett. Man erkauft sich das angenehmere Fahren relativ teuer momentan.

    Insofern bezweifele ich auch das man da wirklich die Unterschiede ergründen kann. Möglichweise dünnerer Draht, schlechtere Isolierung, oder oder oder......

    Der Schumann hatte mal erwähnt, das bei den neueren Spulen der Draht angetüdelt wurde ,wenn er nicht gereicht hatte. Wie das genau gemacht wurde und in wie weit das stimmt, kann ich nicht sagen. Da Kupfer ja wertvoll ist, kann ich mir das schon vor stellen.

    Man sollte aber immer 'volle Kanne' testen. Denn wenn die Zündung nur im Standgas läuft, dann nützt das ja nichts.

    Wenn du am Prüfstand die Zündung testest, kannst Du aber nicht alle Fehlerquellen aus schließen. Du erkennst halt nur, ob die Zündspule und Kondensator ok sind. Damit muss das zbsp Moped noch lange nicht an springen. Fehler an der Magnetisierung und Verbindungen der Zündstrecke kann man so nicht testen.


    Es gibt durchaus auch Zündungen die nach 40 Jahren noch Fehlerfrei funktionieren, sehe ich ja öfter mal. Aber, das sind meistens Fahrzeuge mit wenig Km auf dem Tacho.

    Bei Neuteilen bin ich mittlwerweile vorsichtig geworden. Habe nach vier aufgebauten Simson Mopeds und einem Hühnerschreck so meine Erfahrungen gesammelt . . .

    Bei Simson verbaue ich grundsätzlich nur die VAPE, einbauen, Fahren, grinsen. ;)



    Und ich habe keinen Bock mich mit dem Nachbaugelumpe rumzuärgern

    hab ich was von Nachbau geschrieben? Nein!

    Es gibt immer Alternativen, muss man nur kennen und auch wollen!

    Vielleicht ist dieser Beitrag eine Anregung zum Bau eines solchen Testern, mir hat er schon einige Fehlersuchen erleichtert.

    Finde ich grundsätzlich stark das Du das so testen kannst, aber.....

    bevor ich Zeit in prüfen von alten Zündkerzenstecker, Zündspulen usw investiere, tausche ich lieber gleich auf aktuelles funktionierendes Kram. Irgendwann kommt man in ein Alter,(ist bei mir jedenfalls so) da hat man keinen Bock mehr sich mit 40 Jahre alter verbrauchter Elektronik zu ärgern.


    Eine technische Anmerkung zu deinem Funktionsaufbau habe ich trotzdem noch. Ich gehe mal davon aus, das der Aufbau mit einer konstanten Stromquelle versorgt wird. Da das in der Praxis anders ist (Moped) bleiben dir einige Fehlerquellen erhalten.

    Die hellgrünen, die es überall im Set gibt, sind sehr weit. Vorteil: Wenn man Glück hat, passt es perfekt und man kann sie verbauen ohne aufreiben zu müssen. Da spart man sich die Anschaffung / das Ausleihen einer verstellbaren Reibahle.

    Ich sehe da überhaupt keinen Vorteil. Man hat sich bei Sachsenring was dabei gedacht die Buchsen nicht passend zu fertigen.

    Es gibt im Forum genügen User die eine VA neu aus buchsen können und die das auch für andere machen würden. Wer noch nie mit einer Reibahle gearbeitet hat, produziert eh erst mal Ausschuss.

    Das wechseln der Laufbolzen gehört für mich mittlerweile zwingend mit zum Programm und spätestens dort kommen die Probleme.

    Die Zusatzdüse habe ich auf 50 erweitert, nicht die LD. Also ich meine damit diejenige, welche über das Anreicherungsventil betätigt wird.

    Ok mein Fehler, hab ich nicht richtig gelesen.

    Wenn Du zuverlässiger die Düsen bestimmen möchtest, dann mach eine Durchfluss Messung. Die günstigen roten düsenlehren sind auch nur Schätzeisen.


    Für mich ist das - am H1-1 nunmal von jeher ausgeprägtere - Schieberuckeln eine normal trabanttypische Begleiterscheinung, die man nie wirklich wegbekommen wird.

    Für mich ist das Schieberuckeln ein Anhaltspunkt ob der Motor im Leerlauf zu fett läuft oder zu mager.

    Ohne Schieberuckeln ist die Einstellung einfach zu fett. Man erkauft sich das angenehmere Fahren relativ teuer momentan.

    was macht die LD 50 besser als die 45?

    Wenn man beim Trabant Motor vom Gas geht und der Motor in den Leerlauf kommt, ist alles erst einmal viel zu fett. Bei längerem Betrieb > 1min wird der Motor immer magerer. Es macht daher keinen Sinn die LD größer zu machen, da das Lambda beim Übergang in den Leerlauf auf 0,90-0,95 fällt.

    Mit einer Vergrößerung der LD verbraucht man nur mehr Benzin und macht sich die Zündkerzen schwarz. Ich gehe man davon aus das in der heutigen Zeit, keiner mehr seinen Motor so lange laufen lässt und wenn, zwischendurch kurz Gas gibt.


    Wie hast Du die HD 117 ermittelt und her gestellt?


    Es gibt Geräte die Lambda während der Fahrt messen können, günstig sicher nicht. Ich vertraue auch nicht komplett dem Lambda, sondern eher meinem Gefühl und der Erfahrung.

    Die LD60 ist viel zu groß und bringt überhaupt nichts.

    Ich verbaue bei Motoren mit 28H1.1 sogar eine 120HD. Das Lambda zeigt mir immer noch 1an und der Motor dreht frei. Bei einer 113 und 115 bin ich zwischen L1.1 und 1.2 und das wäre mir wenn alles stimmt zu mager.

    Es gibt sicher auch Motoren, wo die 120er zu viel ist.

    Lass das Fahrzeug mal im dunklen im Standgas laufen und sprüh die Zündanlage mit einer Zerstäuberflasche mit Wasser ab.