Fragen zum Axiallüfter des Trabant 601

  • Hallo Lotze , "war ne Scheißarbeit..." genau diese Erkenntnis hatten wir bereits vor rund 30 Jahren auf dem Weg zum kultivierten Trabi!
    Bei der Zeugung des Ur-Trabi's hatten die Entwickler noch keinen 64-Bit-Rechner um rechnerisch die Luftströmungen , Verwirbelungen usw zu berechnen / zu simulieren . Nur bei Carl-Zeiss-Jena lief damals ein elektronischer Rechner mit Elektronenröhren , zur Optik-Berechnung. Lüfter dagegen wurden mit Erfahrungswerten und aus dem Bauch heraus gebaut .
    Also Kanten brechen , polieren usw bringt nahe null , weil die Formen nicht optimal sind .
    Langsamer laufende Lüfter zB am Citroen GSA oder auch Chevrolet Corvair erzeugen weniger störende Geräusche . Die Ing's hatten ein goldenes Händchen.
    Gruß!

  • Würde mich aber schon mal ein bisschen interessieren. Obwohl das bestimmt Staubtrockene Physik ist.
    Gibt's da nicht sowas, wie einen Strömungsrechner??


    Auf jeden Fall funktioniert es, wie Langzeittests belegt haben ;) .

    Neapel sehen und sterben-Tour 2012
    Ich war dabei!


    50 Jahre Trabant 601
    Die Jubiläumstour 2014
    Ich war auch dabei!
    :raser:

  • Genau. :)
    Wenn bis jetzt noch kein Trabant an überhitzung gestorben ist wird es wohl noch weitere knapp 60 Jahre gehen. ;)

    Neapel sehen und sterben-Tour 2012
    Ich war dabei!


    50 Jahre Trabant 601
    Die Jubiläumstour 2014
    Ich war auch dabei!
    :raser:

  • Würde mich aber schon mal ein bisschen interessieren. Obwohl das bestimmt Staubtrockene Physik ist.
    Gibt's da nicht sowas, wie einen Strömungsrechner??


    Für die Physiker ist das Pillepalle. Deshalb haben die das an die Maschinenbauer abgegeben.
    Und die nehmen einfach gefärbte Luft und filmen das dann.


    Andere Frage: Hat zufällig jemand einen genialen Trick, wie man das Gummischläuchlein zum Krümmer montiert?
    Oder schaffen das sowieso nur ganz wenige Spezialisten:
    http://i.huffpost.com/gen/3387…FINGERED-MAN-large570.jpg


    MfG
    hjs

  • Erst den Schlauch, dann den Lüfter. Ich komm da trotzdem mit meinen Wurschtpfoten noch irgendwie dran.

  • Genau, bißchen Flutschi hilft auch ungemein, dann kann man auch im eingebauten Zustand nochmal nachjustieren.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Den Schlauch vorher kurz in heißes Wasser legen. Und wie Gunnar schon schreibt, etwas technisches(!) Muffenfett hilft auch ganz gut. Damit bekommt man den Schlauch sogar eingebaut reingepopelt.

  • ...technisches(!) Muffenfett hilft auch ganz gut. Damit bekommt man den Schlauch sogar eingebaut reingepopelt.


    Das wollte mir partout nicht gelingen.
    Jetzt hab ich das Kühlluftgehäuse abgeschraubt. Auch wieder der falsche Weg.
    Allerdings eröffnet sich die Möglichkeit, dort mal mit Leunamot ran zu gehen.
    (Ja, Vergaser, VSD und Mischkammer sind gedeckelt.)


    MfG
    hjs

  • Ich habe kürzlich 2 Lüfter wieder montiert, danach laufen bei beiden die Riemenscheiben nur eiernd, hat einer ne Idee was schief lief?

    Montiert habe ich mit Presse.

  • Wenn du mit der Presse in Verbindung mit einem Rohr oder was auch immer, den Druck zum aufpressen der Riemenscheibe dicht an der Achse angesetzt hast kann da nicht viel passieren, vorausgesetzt du hast beim ansetzen nichts verkantet und die Passung war gereinigt und geölt oder gefettet. Ich könnte mir ehe vorstellen das da was bei der vorangegangenen Demontage schief gelaufen ist. Unpassender Abzieher oder zu fest sitzende Passung, so das beim Abziehen die Riemenscheibe verformt wurde.

  • Ich habe schon ein paar von diesen Blech-Riemenscheiben abezogen. Man muss immer damit rechnen, dass eine den Vorgang nicht überlegt.

  • Abgezogen habe ich mit dem originalen Abzieher, dieser liegt vollflächig an und zieht schön gleichmäßig. Ging auch nicht sonderlich schwer ab.


    Da werd ich wohl noch ein paar versuchen.