Posts by V603

    Man kann den Sitz der Bremstrommel auf der Radnabe auch ein wenig mit der Feile nacharbeiten und hinterher mit einem wasserverdrängenden Trennmittel einreiben. Dann bleibt nur noch der sich nach langem Gebrauch bildende Rand. Dem muss man rechtzeitig bearbeiten.

    Ich habe wieder einmal etwas, das wohl von einem Spiegel abgefallen ist. Aber von welchem?
    Das teil sieht ziemlich russisch aus, ist aber verchromt.
    Lochabstand der beiden gesenkten Löcher: 30mm.


    Ich gehe mal davon aus, dass Olaf die Zündspulen nicht abgeklemmt hat.
    Die meisten Schaltungen in der Bordelektrik vom Trabant sind niederohmig. Ein Beispiel: gibt es einen schlechten Kontakt an der Glühlampe, leuchtet sie nicht, auf Grund des hohen Übergangswiderstandes. Das Multimeter in Messbereich "Spannung" ist hochohmig, meist 1MOhm oder sogar ein vielfaches. Dies misst volle Bordspannung und der Laie wundert sich, warum die Glühlampe nicht leuchtet. Nach dem Ohmschen Gesetz könnt Ihr Euch dann ausrechnen wie gering die Stromstärke ist.
    In Olafs Fall hat er nur den Spannungsabfall des durchgesteuerten Schalttransistors gemessen. Dieser sollte möglichst klein sein. ich denke, dass selbst 6,44V reichlich viel ist. Aber ich kenne die Normalwerte nicht. Im Idealfall wäre der Spannungsabfall gegen 0 gehend, ähnlich des geschlossenen Unterbrechers.
    Wenn der Motor durchgedreht wird, sollte die Spannung hier also zwischen 0 (ideal) und nahe Batteriespannung wechseln.

    Die Felgenbörse erfreut sich ja einer großer Beliebtheit.

    Mir ist nicht nur bei mir selbst aufgefallen, dass es bei fabrikneuen Kolben ein ähnliches Problem gibt. Immer wieder kommt jemand in den Besitz eines fabrikneuen Zylindersatzes mit Kolben. Erst bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus, dass die Kolben nicht zu den Zylindern passen, obwohl sie passen.

    Gemeint ist die Einhaltung der korrekten Passung (W.h.i.m.s. 1990, 2.3.3.2, Tafel 2.3).


    So habe ich schon einige Zylinder nachschleifen lassen und habe schon wieder so ein "Sammelsurium". Es stammt aus einem jüngst zerlegten Motor, der vor einigen Jahren von einer mir unbekannten Person montiert wurde und keine einzige Umdrehung gelaufen ist.
    Zylinder: "GW"
    Kolben gewichtsreduziert 71,99 weiß und 71,99 schwarz
    Das Einbauspiel beträgt hier also nur 0,010 bis 0,020 und 0,016 bis 0,027 mmm
    Gefordert sind 0,025 bis 0,035mm. Das wird ziemlich knapp, vor allem mit dem weißen.

    Ich würde gern einen der Kolben so tauschen, dass ich zwei gleiche habe ODER beide weggeben und dafür zwei "71,98 schwarz" bekommen.


    Meine beiden Kolben sind faktisch unbenutzt. Die Ringe sind geringfügig blank vom durchdrehen des Motor.

    ... jedoch der Motor dreht doch hoch?

    Habe ich nicht so verstanden.

    ...vor allem merklich, in den Gängen 3 und 4 nicht wirklich beschleunigt - trotz Vollgas!

    Im 3. Gang gibt es (regulär) keinen Freilauf. Sollte nur der Motor im 4. Gang frei Hochtouren ohne Drehmoment zu übertragen, bliebe nur der Freilauf.
    Ab 60 geht der Verbrauch hoch, weil der Windwiderstand deutlich zunimmt. Wenn der Zulauf des Kraftstoffs gehemmt ist, magert das Kraftstoff-Luft-Gemisch ab.

    Nunja, das eine ist die gesundheitliche Betrachtung, das andere die ökonomische. Ich glaube auch nicht daran, dass es Mehrheiten geben wird, die die gesundheitliche Absicherungen wirklich sozialisiert. Dabei liegt es doch auf der Hand, was zu tun ist. So lange das Geld nur in eine Richtung fließt, wird eine Seite bezahlen und die andere kassieren. Auch wenn die Ströme des Geldes sehr verworren ist, fällt doch auf, wenn börsennotierte Unternehmen und allen voran Finanzinvestoren ihr Geld zunehmend in Wohnimmobilien, Krankenhäuser und Pflegeheime investieren. Über den Grund braucht man nicht zu philosophieren.

    Ein häufiges Problem ist die zu geringe Strömungsgeschwindigkeit des Kraftstoffs vom Tank in den Vergaser.
    Da gibt es 3 Hauptpunkte:
    a) Benzinhahn: Einlaufsieb im Tank
    b) Benzinhahn: Sieb im Wassersack
    c) Geber der Kraftstoffmomentananzeige
    Als erstes solltest Du die Hohlschraube der Benzinleitung am Vergaser heraus drehen, die Leitung in ein Behältnis legen und den Benzinhahn öffnen. Da sollte es dann mittelmäßig froh aus der Leitung herausplätschern. (Andere werden Dir hier dann Werte von mindestens 250ml/min nennen.) Bitte auch die Stellung "Reserve" am Benzinhahn testen.
    Wenn das nicht passiert, ist der erste Punkt dann der Wassersack. Wenn da relevante Mengen an Schmutz zu sehen ist, sollte auch der Benzinhahn mal herausgedreht werden. Ablagerungen sammeln sich im Tank (wer hätte das gedacht!) stets unten. Die Reserverstellung ist also oft besonders betroffen und es besteht gerade dann die Wahrscheinlichkeit, dass es die kleineren Ablagerungen schaffen, weiter vorzudringen. Meist beschädigen diese auf Dauer auch die 4-Loch-Dichtung des Kükens.
    Wenn Du den Zulauf des Kraftstoffs sichergestellt hast, reden wir weiter.