Posts by V603

    Diese Sorte Wellen kenne ic

    Ich meine, dort waren die Hubzapfen dünner. Die gebrochenen Hubzapfen von heute sind alle auf 25mm abgedreht oder geschliffen. Dann wird es zu dünn für höhere Belastungen.
    Fg601 Die Pleuel haben einen NENNmaß von 38mm. Es gibt viele, die liegen darunter. Nach der Regenerierung waren sie meist darüber. Deshalb scheiden die für die Nadellager-Methode dann aus.
    Wie gesagt, Du brauchst als erstes einen RUNDEN Hubzapfen. Ob die in festgelegten Schritten neu geschliffen wurden, weiß ich nicht. Die Zylinderrollen für die originale Lagerung gab (gibt) es in 0,05mm-Schritten. (Das Werk gibt es nicht mehr). Nach den beiden Teilen wurden die Pleuel innen passig gemacht.
    Die meisten Schäden sind am Hubzapfen aufgetreten. Aber es gab auch Extremschäden am Pleuel. Schau Dir das obere Auge an. Bei 100 Pleuel siehst Du kaum Verschleiß. Beim 101. ist die Laufbahn der Nadeln 1mm tief eingelaufen.

    Heutzutage werden wir massiv mit Korrosionsschäden und deren Folgen konfrontiert. Bei 1mm tiefen Rostporen zeigt Dir jeder einen Vogel, der die herausschleifen soll.


    ..wurden schon 1963 so gemacht ...

    Schon damals wurde die Pleuel innen auf Maß geschliffen.

    Du brauchst einen soliden Hubzapfen. Die Innenringe kannst Du zur Not noch mit einer Zulage bekommen, so dass Du nicht nur 32mm hast, sondern eventuell 32,1. Bei größeren wird auch schon der Nadelkäfig problematisch. Nadeln über 3mm gibt es nur als Sonderfertigung. Bei zu viel Übermaß passt der Käfig nicht mehr und Du brauchst auch dort eine Sonderfertigung. Da kann man dann wirklich über die Nachfertigung von Pleuel nachdenken.
    Aber wer von Euch plant, jetzt jährlich 500+ Kurbelwellen zu bauen?

    Ja, zwei Probleme.
    1. Die Haltbarkeit, wenn die Rollen direkt darauf laufen. Ich habe da so meine Zweifel.
    2. Die Kosten

    Bleibt also nur der aufgezogene Innenring. Egal, ob ab Werk mit 28mm Durchmesser der nach dem Auftragen von Material. Das funktioniert und ist seit Jahren bewährt.
    Mit einem Haken: Standardlager erfordern ein Innenmaß beim Pleuel von 38mm. Musst Du die Pleuel größer schleifen, ist es aus. Sonderlager haben Sonderpreise und entsprechende Abnahmemengen.
    Neue Pleuel sind ja ganz nett. Aber ohne neue Hubzapfen leider mehr etwas zum anschauen.

    Das kann man unterschiedlich interpretieren. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass hier darauf hingewiesen werden soll, dass sie das Thema ernst nehmen. Kann aber auch mehr Schein sein.

    Ich habe in verschiedenen Bereichen mit Frauen, als auch ohne gearbeitet. Ehrlich gesagt, war das Klima mit Frauen meist angenehmer.

    Die Pleuel sind endliche Restbestände.

    Dann ist das keine echte Perspektive. Und selbst wenn: ohne neue Hubzapfen (Hubscheiben) ist das nur die halbe Miete.
    Die durchgehärteten Pleulaugen nachzuschleifen, ist ja kein echtes Problem, so dass man sagen müsste, dass man auf neue Pleuels angewiesen ist. Was machst Du mit den dann fehlenden Hubzapfen? Die Idee mit dem Aufchromen hatten andere Leute auch schon. Vor allem: anschließend wieder verworfen.
    Um das Problem bei den Eiern an der Wurzel zu packen, müssten konstruktive Änderungen Motor vorgenommen werden.

    Bei uns kann man sich einen Termin geben lassen und ist dann nach 20 Minuten fertig. :-)

    Ich habe auch ohne Termin nie länger als 30 Minuten gewartet. In den letzten Jahren sogar deutlich weniger.
    Deshalb sind mir gerade die Berliner Verhältnisse unbegreiflich. Es ist bestimmt schon drei Jahre her. Da hörte ich im Radio den Hilfeschrei eines Mannes, der seit ca. einem halben Jahr versuchte, einen Termin auf dem Amt wahrzunehmen. Weil er unregelmäßig auswärts arbeitete, halfen ihm die Termine, der er mehrere Wochen im Voraus vereinbaren musste, nicht weiter.

    ...eigentlich nicht schlecht finde, auch das einpressen der Buchsen in die Pleul. ...

    Nach meinen Informationen sind es die einzigen in Deutschland, die dies praktizieren. Es hat eigentlich auch nicht so viel Sinn, alle Pleuel wieder verwendbar zu machen, wenn die Gegenstücke dazu (innere Hubscheibe mit Hubzapfen) im Schrott liegen.

    Staatenlos aus der offiziellen Sicht der Gesetze der DDR vielleicht. Es gab und gibt kein Gesetz, auf dessen Grundlage die (bundes-) deutsche Staatsbürgerschaft entzogen werden kann.

    Es gibt jedoch ein Gesetz, auf grund dessen das Wahlrecht entzogen werden kann. Ich hatte vor geraumer Zeit jemanden getroffen, der schon viele Jahre im Ausland lebt. Ihm wurde dann bei einem Besuch in einer Auslandsvertetung mitgeteilt, dass er nicht an der Wahl teilnehmen dürfe. Aber deshalb war er gerade nicht dort erschienen.

    Wer vor 1990 ein "Deutscher Staatsangehöriger" war, regelte sich grundlegend nach einem Getz aus dem Deutschen Reich. Die in der Bundesrepublik bis dato erlassenen Gesetze machten aus den Bürgern der DDR de facto gleichzeitig Bürger der Bundesrepublik. Auf dieser Grundlage konnte jeder DDR-Bürger, der es auf das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik geschafft hat, sich Papiere der Bundesrepublik ausstellen lassen.

    Ebenso haben sich, auf Beschluss der DDR-Regierung, die fünf ostdeutschen Bundesländer der Bundesrepublik angeschlossen. (Siehe Artikel 23 des Grundgesetzes von 1949)

    Also jeweils eine Assimilitation.

    Das passiert mit der verzinkten Schraube aber ebenfalls.
    Als Elektrolyt darf auf jeden Fall Tausalz im Winter gesehen werden. Genau das ist auch die Ursache, weshalb einige Motorgehäuse im Bereich Kühlluftgebläse und Zündungsgehäuse und derart entstellt aussehen.
    (Aus welchem Material besteht doch gleich der der Draht beim Helicoil?)

    Weil es hier so schön hin passt. Ich hatte an anderer Stelle schon geschrieben, dass ich dafür gern einen Einsatz aus Aluminium benutzte. Schon deshalb, weil ich das Zeug (im Gegensatz zu ~Coils in allen erdenklichen Größen) zu liegen habe. Leider habe ich das Alurund derzeit nur in 10 und 12mm. Also habe ich mal richtig die Schleifscheibe versaut, und auf 8mm heruntergeschliffen. Das Ergebnis gefällt mir. Vielleicht bekomme ich irgendwo mal ein Stück Alu in 8mm.



    Dieser Motor ist aus 1986...die KW nicht mehr regenerierungsfähig...

    An fast jeder ist noch etwas "zu holen"!
    Ausbohren ist so eine Sache, wenn die Schraube im Alukörper steckt. Wenn Du vorsichtig leicht ankörnst, mit 2,5 oder 3mm anbohrst und dann mit 5mm den Kopf entfernst, bekommst Du das Zündgehäuse erst einmal ab.
    Die gewalzten Schrauben sitzen in den geschnittenen Gewinde sowieso sehr eng. Wenn da noch etwas Korrosion hinzu kommt, dreht sich da nichts mehr. Neue Schrauben empfehle ich hier stets mit Keramikpaste.