Posts by Matze

    Bei TW würde ich nicht bestellen. Lieber von Bosch, Beru oder ... etwas was man schonmal gehört hat. Preislich nimmt sich das nicht viel, aber wenn ich schon Premium lese und den Hersteller nicht kenne, nehme ich Abstand. Die Suche über die Teilenummern (u.a. auch mal an den verbauten Teilen schauen) ist nicht sonderlich schwierig. Vielleicht auch gleich die Kappe erneuern, je nach Zustand der Kontakte im Inneren und des Kohlstiftes (es sind auch Risse im Kunstoff möglich).

    Darauf wollte ich hinaus. Mein 601 aus 01/90 hat auch die unterbrochene Sickung im Kofferraumboden, aber keine Stanzung für den Tank.



    Was ich mir nicht beantworten kann, ist die Frage, ob das entsprechende Prägewerkzeug mit der unterbrochenen Sickung bereits seit 1988 verwendet wurde. Letztlich ist ja die Entwicklung des 1.1ers zu diesem Zeitpunkt auch schon ein paar Jahre im Gange (Funktionsmuster gab es schon 1986).


    Scheinbar gab es auch Änderungen an dem hinteren Verstärkungsblech (Bogen) unter dem Kofferraum.

    Ab etwa Mitte April, hatten 601 und 1.1 die gleiche Bodenplatte, ...

    Was unterscheidet beide Bodenplatten im Detail bis zu diesem Zeitpunkt!? M.E. gab es die Bodenplatte schon früher oder es gab keine spezielle für den 1.1er (ohne Betrachtung von Ausstanzungen und Anschweißteilen).

    Kann man pauschal nicht sagen. Liegt letztlich am Zustand und es sind auch Verschleißteiler. Meiner hatte seinerzeit nur 16 TKm (jetzt 24 TKm) und ich habe alles getauscht, schon aufgrund es Alters. Es ist schon erstaunlich, wie Gummi- bzw. Kunststoffteile ihre elastischen Eigenschaften über die Zeit verlieren.


    Vielleicht solltest du eine Wartung der gesamten Zündanlage einschließlich Prüfung der Steuerzeiten/des ZZP vornehmen.

    Schau mal an welchem Anschluss der Verteilerfinger steht. Und prüfe, ob ein Zündfunke an den Kerzen ankommt (Kerze in Stecker auf Masse legen). Mit dem Startvergaser/Vergaser ist alles in Ordnung!?

    Ich habe gerade nochmal die von Wabant verlinkten Bilder überflogen. Diese scheinen noch während der gut ausgelasteten Serienfertigung entstanden zu sein. Zudem sieht man wohl deutlich, dass für den Pressetermin wohl mehrere Fahrzeuge vorbereitet waren.


    Beim Betrachten der Bilder und des eigenen Fotos in meinem Fundus kam mir auch die Frage, wo der letzten 1.1er fertigmontiert wurde? Im Stammwerk oder in Mosel? Das eigene Foto zeigt die Montagestrasse im Stammwerk. Und es sind dort auch keine anderen Fahrzeuge im Hintergrund zu sehen.

    Er war glaub am Ende auch in der Endmontage tätig, sagte mir sogar mal, dass der letzte 1.1er , nicht der letzte war, sondern die letzten im Lager noch zusammengeschraubt worden sind.

    Davon soll wohl noch ein Gruppenbild erstanden sein, in dem die letzte Schicht vor einem weißen 1.1er steht.


    Gesehen habe ich dieses noch nie...

    Besagtes Foto habe und kenne ich nicht. Ich besitze jedoch ein paar Abzüge, auf dem einerseits der "letzte Gruss" als auch die ganze Pressemeute zusehen ist. Auf weiteren Fotos sieht man die Hochzeit und die Komplettierung eines einzelnen weißen 1.1er Kombis. Ist überliefert, um welche Uhrzeit die Presseaktion damals am 30.04.1991 stattgefunden hat? Ich finde auf die Schnelle nichts dazu ...

    Hm, Bilder habe ich keine hier, könnte aber welche machen (in den nächsten Tagen). Nur fürchte ich, dass die Bilder aufgrund der Verlegung eher verwirren als helfen. Die Anleitung oben oder ein direkter Vergleich wären zielführender.


    Was ist der Grund der Fragestellung? Was wurde gemacht und welche Auswirkungen gibt es möglicherweise?

    Richtig, die Zündfolge lt. Rep.-anleitung ist: 1 - 3 - 4 - 2.


    Dazu Motor auf OT drehen (Markierung am Nockenwellenrad). Der Anschluss an der Verteilerkappe, an dem der Verteilerfinger steht ist Zylinder 1. Der Rest ergibt sich anhand der Zündfolge und der Drehrichtung des Motors. Zylinder 1 ist zahnriemenseitig.

    .... die Spiralfeder der Nadel ist ja an der Tachoscheibe angeklebt oder? Wenn ich das löse springt mir doch alles um die Ohren :/

    Die Feder ist nicht mit der Tachoscheibe verbunden, zumindest bei den neueren Geräten. Die Feder dürfte an der kleinen Konsole verschweißt sein. Warum der Klebstoff dort ist, weiß ich allerdings auch nicht. Vielleicht um den Bereich zu schützen oder Überschuss von den geklebten Kontrollleuchten? Die Tachoscheibe kann man nach entfernen der Nadel und der beiden Schauben abnehmen.


    Die Vorspannung der Feder wird über die Tachonadel "eingestellt". D.h. wenn man die Nadel über den Anschlag hebt, dreht sie sich noch ein Stück ins Negative, bis die Feder entspannt ist.

    Sehr schön anzusehen. Glücklicherweise kann ich meinen HP401 im Originalzustand erhalten.


    Was ich dir aber empfehlen würde ist die Verstärkung des Deckels im Bereich der vorderen Scharniere. Das dünne Blech des Deckels und die Hebelverhältnisse des Scharniers sind keine gute Kombination.

    Genau das ist der Punkt. Es geht auch mit Gewindestange. Es sagt auch niemand, dass es mit anderen Methoden/Werkzeugen nicht besser geht. Was ich hier vermisse, ist ein gewisses Augenmaß, dass verschiedene Möglichkeiten und Vorraussetzungen der jeweiligen Fragesteller berücksichtigt. Ich habe für mich eine Lösung gefunden und optimiert, die meinem Ansprüchen und Möglichkeiten genügt. Klar kann ich mir eine Presse und einige Druckstücke hinlegen, jedoch habe ich dafür keinen Platz und möchte mir diesem Platz nicht schaffen (Folgekosten, Aufwand, Nutzen, ...). Wie bereits gesagt wurde, gibt es hier schon genug Ideen, so dass jeder für sich eine Lösung finden kann. Aber einfach zu sagen, das bringt nichts o.ä. und Erfahrungen zu negieren, ohne Möglichkeiten und deren (auch nachteilige) Rahmenbedingungen aufzuzeigen, finde ich doch etwas schade.

    Zur Wärme, eine Heißluftpistole /Gasbrenner erwärmt viel zu langsam um das zu erreichen was man möchte. Ich würde da gar nichts mit Wärme machen wollen.

    :augendreh::doh: - Wenn du nichts mit Wärme machen wollen würdest, wozu braucht man dann Acetylen und Sauerstoff an Fahrwerksteilen? :zwinkerer:


    Und, so absurd es dir auch erscheinen mag, aber es haben tatsächlich schon Menschen geschafft, mithilfe einer Gewindestange und eines Heißluftföns Buchsen aus dem Querlenker zu pressen! Aber die hatten sicherlich entweder ein riesen Glück oder lügen dir die Hucke voll.


    :thumbsup: - Dem ist nichts hinzuzufügen!


    bepone : Als Axiallager habe ich mir mal ganz primitive Lager mit entsprechendem Innendurchmesser besorgt. Auch um erstmal nur zu probieren. Letztlich habe ich mit meinem zugegeben etwas "russisch" anmutenden Werkzeug und Heißluft die Buchsen ohne Quälerei in einer angemessenen Zeit tauschen können. An eine Presse oder an Acetylen und Sauerstoff habe ich dann keinen Gedanken mehr verschwendet. Und dafür, dass ich das nur aller Jahre mal mache, ist es vollkommen ausreichend. Wahrscheinlich wie auch für die meisten anderen hier anwesenden.