originale Pneumant-Reifen von 1988

  • Und auch die Bremskraft. Deswegen denke ich, man läßt denselben Fahrer mit denselben Reifen drei- oder mehrmals hintereinander mit derselben Geschwindigkeit - 50 km/h dürfte da realistisch sein - am selben Punkt (markiert z.B. durch ein Band Klopapier, das quer über die Strecke in Augenhöhe Fahrer gespannt ist) bremsen. Die Frage ist halt, soll er maximal drauflatschen oder soll er versuchen, den kürzestmöglichen Anhalteweg zu erreichen? Vielleicht kombiniert man das auch, dreimal pmax, dreimal smin? Und danach auf nassem Grund. Die Reifen leiden darunter natürlich, aber das würde ich bei meinen in Kauf nehmen.

    Fahr' lieber mit der Bundesbahn!

  • Die Frage ist halt, soll er maximal drauflatschen

    Ja, sonst schlecht vergleichbar. Wer nix zu tun hat, kann's ja filmen zu späteren Auswertung und noch nen weißen Strich auf die Reifenflanke malen, dann sieht man besser, wenn das Rad blockiert.

  • und ich weis jetzt schon wer da durchfällt ;(

  • Ich auch. Aber nochmal. Es geht mir nicht um das ob, sondern um das wie viel.
    Man fährt kein Schlittschuh damit und das wird sich auch so zeigen.

    Edited once, last by heckman ().

  • Ich hab ja beruflich mit Gummi zu tun und muss sagen das die Qualität zu DDR Zeiten deutlich besser war. Der Gummi heute zu tage altert viel schneller. Wenn es einen Unterschied bei den Reifen gibt dann eventuell einen eher kleinen im trockenen, bei Nässe werden die Neuen besser sein.

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • Das ist auch Nebensache,wer da wann und wie stark bremst. Mit den alten Reifen wird man immer den kürzeren oder besser längeren ziehen.
    Wenn es ums Wie Viel geht, müssen die Bedingungen freilich passen.



    Gruß
    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Man lese sich nochmal die einschlägigen Erfahrungen zu den Pneumants bei Nässe durch, dann sollte alles klar sein. :)

  • Ob der Unterschied nun groß oder klein ist, spielt nur eine Nebenrolle.


    Wenn es ihn gibt, dann ist das schlecht. Denn im Zweifel geht es um Zentimeter, die zwischen Aufprall oder "Gerade-noch-so-geschafft" entscheiden.


    Nun fährt normalerweise kein vernünftiger Mensch heutzutage so riskant Trabant, daß er immer auf diese letzten Sicherheitsreserven angewiesen ist. Wir lieben unsere Fahrzeuge und nutzen sie möglichst schonend - auch dann, wenn man nicht zu den Verhätschelern gehört und auch mal einen Winter im Alltag durchzieht.


    Das Problem sind - wie so oft - die anderen.
    Und die riskieren einem Trabant gegenüber manchmal erstaunlich viel...und mehr als gegenüber anderen Fahrzeugen. Genau da kommt's dann mitunter darauf an...

  • So, Conti gab es nicht also Uniroyal bei reifen.com bestellt und bei einem Partner für 31€ aufziehen lassen.


    LG


    Stefan

  • 155er Reifen hatte ich mal selber gewechselt ohne Maschinen, das ist ne Viecherei. Damit meine ich das Abziehen (aufziehen ist dagegen geschmeidig). Eine Felge hab ich beim Abziehen zerkratzt, die hielt keine Luft mehr.
    Der Streß lohnt überhaupt nicht, zumal die Reifen eh zum Wuchten müssen. Dort hatte ich aber auch Pech, ein neues Gewicht war lose, wie ich zu Hause dann feststellen mußte. :thumbdown:

  • Tja, es gibt Theoretiker und Praktiker... Die einen überlegen noch, ob es funktionieren könnte, da sind die anderen schon fertig.
    Beim letzten Rutsch habe ich an einen Wochenende über 30 Reifen abgezogen, ohne montiergerät.

    „Die Zensur ist das lebendige Zeugnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.“

    (Johann Nestroy)


  • ist in Keula das Osterfeuer schon früher? :D

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  • Neeee, alle ordentlich entsorgt, bis auf einige, die jetzt im Garten um Sträucher und Blumen liegen.

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    (Johann Nestroy)


  • TrabantDD: Ich würde mir neue Reifen in Originaloptik kaufen und die alten Aufheben.
    Reifen sind aus Kautschuk, das ist ein Naturmaterial, das unterliegt einer Alterung. Das beginnt bei UV-Licht, geht über mech. Belastung (Walkarbeit, Temparatur, Haftreibung) und endet bei biologischem Verschleiß (Pilze, Algen).
    Das so ein Reifen nicht den Sicherheitsanforderungen entspricht, versteht sich von allein. Ob Du damit fährst, bleibt am Ende natürlich dir überlassen, jedoch vertrete ich die Ansicht, dass man Gefährdungen stets da vermeiden sollte, wo man die Möglichkeit dazu hat.


    Johan

    P 601 Limo, Bj. '86, papyrusweiß, Standardausführung in 12V mit Elektronikzündung, sonst aber "ohne alles".

  • "die Ansicht, dass man Gefährdungen stets da vermeiden sollte, wo man die Möglichkeit dazu hat."


    Da wäre Cocooning angesagter als Trabantfahren.....


    Problem ist nicht selten der Naturbaustoff hinter dem runden Ding.... er altert biologisch, sensorisch, mechanisch etc.


    Leider gibts dafür keine HU.....

  • Das ist richtig. Nur bin ich der Ansicht, dass alte Reifen ein Punkt sind, an dem man mit wenig Aufwand viel Risiko vermeiden kann. Das ein Trabant oder dessen Fahrer auch ein Problem darstellen können, steht ausser Frage.
    In diesem Tröd ging es ja um das Reifenthema. Da aufgrund der Originalität mit uralt-Schlappen zu fahren erscheint mir fahrlässig.

    P 601 Limo, Bj. '86, papyrusweiß, Standardausführung in 12V mit Elektronikzündung, sonst aber "ohne alles".

  • Hallo, wie ist denn einige Jahre später die aktuelle Reifensituation ?

    Hat jemand einen guten Tip, wo ich in oder um Berlin neue Reifen bekomme ?

    Vorzugsweise wären es Diagonale.

    Falls ich einen 2. Satz Felgen bekomme, würde ich es auch mal mit Radial versuchen.

    Soweit ich es kenne, waren die Reifen ab Werk früher alle schlauchlos.

    Wie ist es heute beim Aufziehen neuer Reifen ? Gibt es die inzwischen dann auch schlauchlos ?

    :winker:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden