Adventszeit ist angebrochen

  • meiner Mutter; "Wenn erstmal Lametta dran hängt,

    :thumbsup::):S:love::genau::top::grinsi::dafuer::headbanger:


    Gute Mutti, die weiß wie es gemacht wird und worauf es abkommt. ;)




    Neue Idee für einen Autoaufkleber: ''I like Lametta"


    Sorry, ich hab' n Knall, aber ohne geht es einfach nicht.

    :D



    Ist sonst wie ein Auto ohne Motor, ein Vogel ohne sein Nest, ein Strand ohne Sand, ein Haus ohne Dach, Sylt ohne Prommis...

    oder Sylvester ohne..... 8|

  • Das waren noch Preise, aber die meisten Bäume die man damals käuflich bekommen hat waren auch nur fürchterliche Besenstiele. Das Baum zurechtbasteln hab ich da schon von meinem Vater gelernt.

    Das habe ich damals auch.

    Mein Opa war bei der Forst und hat uns alle mit Weihnachtsbäume versorgt.

    Mein Vater ebenfalls, der war sogar Oberförster hier (und sogar ein guter wohl, wie mir erst kürzlich jemand vom örtlichen Nabu wieder bestätigte - in einem Smalltalk, wo er noch gar nicht wusste, dass das mein Vater war :)).

    Trotzdem mussten auch wir so manches Mal Äste nachrüsten. Vater suchte die Bäume nämlich weniger nach ästhetischen, sondern vielmehr nach forstlichen Gesichtspunkten aus. Das hieß dann also, es wurde eher der genommen, der aus der Reihe raus musste. Und so sah er dann eben oft aus...:S


    Echte Kerzen hatte wir auch bis Anfang der 80er - bei den nach einiger Zeit knochentrocken Bäumen ein schieres Wunder, das da nie was passiert ist

    (mit Ausnahme eines angefackelten ND, das Vater, beim Lesen auf der Couch liegend, zu dicht an eine der Kerzen gehalten hatte :schock: - "Um das Käseblatt ist's nicht schade" war damals sein lakonischer Kommentar zu dieser Beinahe-katastrophe :lach:).


    Lametta... - hatten wir immer gutes Bleilametta aus dem NSW. Das wurde zig Jahre wiederverwendet, von Oma immer wieder akribisch geglättet.

    Das spillierige Ostlametta fand ich durch diese frühkindliche Prägung immer hässlich und wir haben somit die 2-3 damals als "Erstausstattung" gekauften Packungen nie benutzt.

    Seitdem unser Bleilametta verschlissen war, müssen wir nun auch auf flatterige China-Ware aus Folie zurückgreifen, die (noch) sparsam(er) eingesetzt wird.

    Unter übergeworfenen Lamettahüllen erstickende Bäume gab's bei.uns und auch damals zu Hause noch nie. :zwinkerer:

  • Lametta... - hatten wir immer gutes Bleilametta aus dem NSW. Das wurde zig Jahre wiederverwendet, von Oma immer wieder akribisch geglättet.

    Alles andere ist auch eine riesen Umweltsauerei - oder kenn ihr jemanden, der den Scheixx vor Recyclen/Verheizen/aufdiestrassestellen wieder entfernt?


    In meiner Forstzeit hatte ich auch Anrecht auf einen Weihnachtsbaum. Der wurde bei schönem Wetter ausgesucht und markiert und musste nicht immer der selbe sein, den man dann kurz vor den Feiertagen aus dem Schnee gezerrt hat*. Meist brauchte es mehrere Anläufe um was vorzeigbares zu finden.


    *Dank der lieben Kollegen ...

  • oder kenn ihr jemanden, der den Scheixx vor Recyclen/Verheizen/aufdiestrassestellen wieder entfernt?

    Unsere Bäume wurden früher verheizt, nach der Umrüstung von Kohle auf Erdgas dann kompostiert. Das Alu wurde in beiden Fällen immer akribisch abgesammelt. Wozu hat man denn Kinder :P. Da war hinterher nix mehr dran. Nur gebügelt wurde das Lametta nie, soweit ich mich erinnere.

  • Früher gab es bei uns auch immer dezent Bleilametta am Baum. Dieses wurde auch immer wieder verwendet. Reste davon habe ich immer noch (liegt in der Lichterkettenschachtel) Meine Frau möchte sowas nicht und ich bin da auch nicht so scharf drauf.

    Ich kannte früher auch Leute die hatten dann Watte am Baum dran. Sollte so wie Schnee aussehen. Ist halt alles Geschmackssache.

  • Erstmal kommt wohl 'nur' Regen (der mir eh lieber ist: es wird norm.weise weniger gesalzen und man muss ihn auch nicht fegen...;)).

  • Diesen ganzen Winterdienstirrsinn und das ganze Salzgeschmeiße finde ich auch total doof. Ich hatte noch nie Probleme auf dick verschneiten Straßen zu fahren.

    Rumjammern tun doch nur die die gar nicht in der Lage sind wirklich Auto zu fahren. Sobald mal die Hinterräder auch nur ein kleines Stück entgegengesetzt der Norm sich seitwärts bewegen verfallen die gleich in Panik.

  • Komischerweise ist die Salz-contra-Umwelt-Diskussion seit den frühen 90ern irgendwie völlig verstummt. Stattdessen wird oft auch dann schon gesalzen, wenn der angesagte Frost gar nicht gekommen ist. :verwirrter:

    Aber das Thema hatten wir ja schon desöfteren...:zwinkerer:

  • Das beim Geringsten schon streuen hat wohl rein juristische Gründe.

  • Das beim Geringsten schon streuen hat wohl rein juristische Gründe.

    Und wie redet man sich bei 40km/h wegen 3 Schneeflocken auf einer Bundesstraße raus?

    Wir hatten bisher nur einmal bisschen Schneematsch, und da war dann wieder das blanke Chaos auf den Straßen...

    Und das bei den ganzen neuen Kisten mit esp und ASR und dem ganzen Kram... kein Wunder das da keiner mehr fahren kann...

  • Mindestens 50% der Autofahrer sind doch gar nicht in der Lage in etwas kritischer Situation mit dem Auto klar zu kommen.

  • Ich kann da auch einmal eine Geschichte aus meiner Kindheit beitragen.


    Mein Vater deponierte den Weihnachtsbaum nach dem Kauf immer noch für einige

    Tage auf dem Hof.

    Rechtzeitig zum Fest wurde der dann hereingeholt und geschmückt.

    In dem betreffenden Jahr machte sich ein eigenartiger Geruch im Wohnzimmer bemerkbar.

    Nach einiger Zeit stellte mein Vater fest, dass eine Katze gegen den Baum gepinkelt hatte.

    Um diesen Duft zu überdecken, kam er auf die glorreiche Idee, den Baum mit Kölnisch Wasser zu besprühen.

    Den Geruch habe ich noch heute in der Nase.

  • Das beim Geringsten schon streuen hat wohl rein juristische Gründe.

    Nein, weil dann müsste man dies ohne Außnahmen auf allen Straßen tun. Und im Fahrunterricht lernten wir schon, das man sich den Straßen- und Witterungsverhältnissen anpassen muss.

  • Dann mach daraus 'juristisch und statistische Gründe'.