Schwierigkeit bei Antriebsmanschetten Gleichlaufgelenkwellen

  • ....die aber sicher auch nur funktioniert, wenn man neue Bänder mit Überlänge hat, oder?

    Ich nehme für die gebrauchten zwei Flachzangen, halte damit die Lasche und das eine Bandende, das dafür wenigstens 3-5mm durch die Lasche geschoben sein muss und drücke die Zangen dann gegeneinander zum spannen. Ist etwas blöd zu erklären, aber es funktioniert ganz gut :) (bei gebrauchten kurzen Bändern)

  • Ich nehme für die gebrauchten zwei Flachzangen, halte damit die Lasche und das eine Bandende, .....

    Ich habe immer Angst, daß mir die Lasche wegreißt - unbegründet ?

    :winker:

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    und auch den Elchtest bestanden

  • Ich habe mich gegen das Original entschieden und verwende an den Antriebswellen nur noch Oetiker-Schellen.

    Der Grund ist der, dass ich die Zange schon hatte. :-)

  • Ich ... verwende an den Antriebswellen nur noch Oetiker-Schellen.

    Das ist die einfache Lösung :augendreh:

    und ggf. der letzte Ausweg :zwinkerer:

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  • So einfach finde ich die in der Handhabung nun auch nicht, das möglichst kurze Einhaken des Bandes in sich selbst macht keinen Spaß.

    Aber die Ligarex-Bänder sind mir schon 2 mal aufgegangen, an damals werksneu verbauten Gelenkwellen. Allerdings erst nach 5-6 Jahren und viiiilen Kilometern. ;-)

  • Ich hab mir ne Ligarex-Zange gekauft und finde die Handhabung genial, so teuer - wie immer als Grund dagegen erwähnt - war die auch nicht.
    Außen gibts neue Schellen, für innen wird eine gebrauchte Äußere halbiert.

    „Die Zensur ist das lebendige Zeugnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.“

    (Johann Nestroy)


  • Ich habe immer Angst, daß mir die Lasche wegreißt - unbegründet ?

    :zornig:

    genau das ist nun passiert:


    Könnte mir jemand die Größe für eine Ersatz-Oetiker-Schelle sagen.

    Die vom SAABi ist leider zu groß :wacko:


    Demo - Ligarex


    Beim Trabbi war das Band aber nochmals um die Lasche umgeknickt !!!


    Wir haben auch noch eine alte (DDR-)Fettpresse, die gefüllt ist, aber wir wissen nicht womit.

    Kann jemand erkennen, was das für Fett ist ?



    Ich würde meinen etwas wie Graphitfett

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  • Putzen und neu befüllen. :-)

    Ich verwende pro Antriebswelle diese:

    1x 40-110

    2x 25-50

  • Erstmal wird der Rest gerettet, ein Teil hat noch den Weg ins Handbremsseil gefunden,

    dann die Presse versucht zu reparieren und dann wieder befüllt.

    Danke fürs Maß :top:

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  • Wenn du beim Bearbeiten deines Beitrages die Frage entfernst, sieht meine Antwort ziemlich verloren aus. ;-)

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  • Ich habe nur das DEMO von Ligarex eingefügt.

    Fragen sind doch beide noch vorhanden :gruebel:

    Wüste jetzt nicht, was fehlt :hä:

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  • Die Breite meinst Du, die hatte ich gleich gelöscht, nach dem ich die Frage gestellt hatte.

    Ich dachte nicht, daß so schnell jemand reagiert.

    Die Frage war auch etwas dumm.

    Entschuldigung

    :winker:

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  • Nur der Vollständigkeit halber, habe ich dieses großartige Video gefunden. Bitte lasst ihm Daumen da.

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  • Schick so weit. Aber ein paar Kritikpunkte:

    Demontage des Gelenks mit Hammer und Meißel?

    Einbau Kugelkorb: erst falsch herum eingesetzt - Schnitt - gelenk fertig und Kugelkorb richtig herum

    Neue Manschette über die scharfen Kanten der Welle schieben?

    Die Nadeln im Zapfenstern kann man so umständlich machen, muss man aber nicht.

  • Wo ist die regeneriert Welle? Die im Video wurde (bis auf kleine o.g. Mängel) ordentlich zerlegt, gereinigt und nach "Lackierung" der Welle wieder zusammengebaut.

    Daß das in 90+% der Fälle ausreichend ist, darüber sind wir uns vermutlich einig, aber unter regenerieren stelle ich mir was anderes vor.

  • Sehe ich genauso. Das ist ordentlich erklärt (außer die Meißelnummer) und man kann das danach auch hinbekommen.

    Aber.....das ist nicht regeneriert, sondern ganz einfach sauber gemacht und überprüft. Es ist nach wie vor gebraucht und hat nichts mit Regenerieren zu tun.

    Aber ja...das ist heute ähnlich im Sprachgebrauch wie "restaurieren". Hat auch jeder ein andere Vorstellung davon.


    Für mich ist fakt, regenerieren würde bedeuten ein neues Außengelenk und ein neuer Zapfenstern, sowie neue Manschetten. Einzig die Welle würde so erhalten bleiben. Regenerierte Außengelenke und Zapfensterne gibt es ja nicht. Außengelenke aus DDR Produktion sind praktisch nicht verfügbar. Außengelenke hatten wir ja letztens erst aus Ungarn bekommen, die einen guten Eindruck machen. Gleiches bei den Zapfensternen. Die gab es in Schachteln zu je 8 Stück als Ersatzteil. Aber sowas mal zu bekommen ist eher aussichtslos.


    Was der Kollege im Video offenbar nicht weiß, die Nadeln der Zapfensterne hatten genauso wie die Nadellager im Pleuel Sortierungen. Und mit etwas Pech hat man an einem Stern drei Sortierungen. Sowas kann man aber (im Hausgebrauch ohne Spezialmesstechnik) nur mit einer digitalen Bügelmessschraube feststellen. Insofern ist unbedingt darauf zu achten, dass alle Nadeln nur wieder an den Zapfen kommen wo sie auch vorher waren.

  • der letzte Absatz ist ein verdammt guter Hinweis, und war mir auch unbekannt.

    Danke dafür

  • Quote

    Das Tripodegelenk mit den nadelgelagerten Kugelrollen stellt hinsichtlich Sauberkeit und Reparaturqualität höhere Ansprüche. Sollte die Säuberung der Teile erforderlich sein, so müssen vor der Demontage ihre Positionen unbedingt markiert werden. Dabei ist zu beachten, dass zu jeder Kugelrolle 28 Stück Nadelrollen gleicher Durchmessersortierung gehören. Die Nadelrollen sind in drei Durchmesserklassen sortiert. Fehlende Nadeln führen zwangsläufig zum Ausfall des Gelenkes.

    Ich habs mal in seinen Kommentar geschrieben, mal sehen ob er reagiert.