Posts by papyrus89

    Ich halte es auch für Ressourcenverschwendung, Teile die schätzungsweise die Hälfte der Laufleistung hinter sich haben, der Regenerierung zuzuführen. Schrott habe ich genug abgegeben.
    Eine Welle deren Drehschieberzapfen kaum Einlaufspuren zeigen und deren Lager noch sauber laufen und auch sonst unauffällig ist, taugt allemal für einen erneuten Einbau.
    Zylinder bei denen gerade eine schwach ausgeprägte Umkehrkante erkennbar ist, werden bei intakten Kolben auch wieder verwendet. Nicht jeder kann oder will einen frischen Motor bezahlen.


    Ansonsten ist für mich das Experiment Pappenforum damit beendet. Macht's gut, Nachbarn. :-)

    Du willst die Mutter auf der Kolbenstange lösen und musst diese dazu festhalten. Dafür konterst du nun oben auf der Kolbenstange 2 Muttern, kannst deine eigentlich zu lösende Mutter aber nur bis an diese 2 gekonterten heran drehen, dann ist erstmal schluss weil nun 3 Muttern oben auf der Kolbenstange sitzen. Nun kannst du nur hoffen dass sie inzwischen so leicht laufen dass du alle 3 einfach abschrauben kannst.
    Wenn nicht, was dann?
    Ich empfehle den Zangenschlüssel, der ist auch sonst recht nützlich.

    P65, das was du verlinkt hast ist quasi ein Stirnlochschlüssel der zum abschrauben der Verschlußschraube dient.
    Herr B., das ginge vielleicht, ist aber sehr umständlich weil du ja da wo die 2 gekonterten Muttern dann sitzen, mit der Befestigungsmutter auch drüber musst.

    Erstmal eine Ladung Rostlöser übernacht auf dem Kolben stehen lassen.


    Die Welle so drehen dass ein grösstmöglicher Spalt zwischen Zylinderfuß und Gehäuse entsteht. Da kommen 2 parallele Hartholzklötze rein und du kannst mit Gefühl, und einem weichen Dorn samt Hammer, den Kolben so weit nach unten klopfen bis die Welle im UT steht. Dann dickere Klötze unterlegen und weitermachen.

    Zuerst das innere Lager mittels Dorn und Hammer vorsichtig herausschlagen, dabei immer im Kreis arbeiten, dann verkantet das Lager auch nicht im Sitz. Die Hülse zwischen den Lagern lässt sich etwas verschieben sodaß du gut ran kommst.
    Dann den Wellendichtring und den Sicherungsring vor dem äusseren Lager entfernen und auch dieses mit dem Dorn auf die gleiche Art herausklopfen.

    Es ist leider nicht in alle Köpfe reinzukriegen dass sie sich damit auch zusätzlich den Motor kaputtfahren. Wie oft hört man dann Aussagen: "Ich gehe auf Nummer sicher und fahre nur 1:25."


    Der hier will aber provozieren und dann ist das fast egal womit, der Trabi ist hier nur (leider das falsche) Mittel zum Zweck. Und das in der Stadt des Trabant...

    Ja nun, das hilft dir beim Trabi leider nicht weiter. Deshalb sind auch die angebotenen Farbspraydosen für den Trabant mit Vorsicht zu geniessen, es kann farblich passen, tut es aber oft nicht weil es beim Original die erwähnten grossen Abweichungen gibt.

    Doch doch, das war schon richtig die Zündung zu erwähnen, nun kennst du die Argumente für beide Methoden.
    Ich möchte noch hinzufügen dass auch die Markierungen auf der Riemenscheibe nicht 100%ig da sein müssen wo sie hingehören. Wenn ich mir angucke wie die Riemenscheibe, wenn sie nicht festgeschraubt ist, auf dem Wellenstumpf bewegt werden kann dann traue ich den Strichen noch weniger.
    Wurden die Markierungen mit wechselnden Zündzeitpunkten nicht auch unterschiedlich aufgebracht?