Ladekontrolle

  • Ähm, das ist doch aber eine Diode, die du da markiert hast.


    MfG


    Matze

    Stets dienstbereit, zu Ihrem Wohl, ist immer der Minol-Pirol!

  • Genau, das sind die Erregerdioden die ich mit meinen Post meinte, die Einpressdioden sind die Gleichrichter.


    Es könnten aber auch SY360/2 sein, kannst du aber trotzdem die 1N4003 als Ersatz nutzen


  • Ah ok mein Fehler danke...wieder was gelernt.


    Ok kaufen wäre Option 2. Da bin ich jetzt doch ausnahmsweise etwas zu knickerig für. Kommt ja noch Versand drauf. Und auf Arbeit bei unserer IH bekomm ichs für lau.

  • Du weißt aber schon, dass so eine Diode den Strom nur in eine Richtung durchlässt. Deine Messung hängt also davon ab, wie herum Du die Strippen dort ran gehalten hast.


    MfG

    hjs

  • Wenn Dioden "Durchgang" haben, dann sind sie defekt. Wie hast du das gemessen, Multimeter im Widerstandsmessmodus?

    Vernünftig prüfen kannst du das nur mit dem Diodenprüfmodus des Multimeters. In einer Anschlussrichtung misst du bei einer intakten Diode irgend etwas zwischen 500 und 700 Millivolt, anders herum nichts.

    Aber bevor du anfängst herumzumessen geht Austauschen schneller.

    Die neuen Dioden bitte richtig herum einbauen, der Strich auf dem Gehäuse kennzeichnet die Katode.


    Die 6 Leistungsdioden solltest du allerdings mit dem Messgerät prüfen.

  • Wenn Dioden "Durchgang" haben, dann sind sie defekt.

    Schon erstmal nicht ganz richtig, da es eine Sperr und eine Durchgangsrichtung gibt.

  • Da hast du natürlich recht, in Durchlassrichtung sollte auch Durchgang sein, sonst ist der Defekt eine Unterbrechung der Diode.

    Ich bezog das auf die Messung mit dem "Ohmmeter". Wenn man damit misst und "Durchgang", in beide Richtungen feststellt, befindet sich in der Diode nur noch ein Klumpen verschmolzenes Silizium ohne Sperrschicht.


    Lass uns stolhack aber nicht noch weiter verwirren. ;)


    Mario-P50K : Da du als Wohnort Staßfurt angibst, hattest du vermutlich auch etwas mit dem Fernsehgerätewerk zu tun?

  • Nö, mit dem Fernsehgerätewerk habe Ich nix am Hut, bin ja auch gelernter Zerspanner und als Ich 92 angefangen hatte zu lernen war da auch nicht viel los bei RFT, habe das mit der Elektronik nur von meinen Vater, der hat zu Ostzeiten nebenbei Radios und Fernseher Repariert und sogar komplette Farbfernseher aus Einzelteilen gebaut.

  • Ja, Fernseher aus Einzelteilen zusammenbauen kenne ich auch noch. :D

    Als Lehrlinge musste wir mal einen Posten (ca. 100?) Colormat Einzelteile zu funktionierenden Geräten montieren und diese sauber abgleichen. Hat Spaß gemacht und so kamen wir 1988 zu unserem ersten Farbfernseher. :thumbup:

  • Hab mit der Diodenfunktion am Mulimeter geprüft. Plus- und Minusdioden haben wie es soll in eine Richtung gesperrt und in die andere nicht.


    Bei den Erregerdioden dachte ich ja es wären Widerstände. Also hab ich hier die normale Widerstandsfunktion am Multimeter gewählt. 2 waren messbar aber die Mittlere nicht bzw nur ab und zu wenn man dran gewackelt hat.

  • Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du an den Erregerdioden mit dem Ohm-Bereich des Multimeter gemessen.

    Was genau hat es denn angezeigt? Ein paar Ohm oder Milliohm? In beiden Anschlussrichtungen der Messkabel dasselbe?


    Da du ja irgendwann wieder eine funktionierende Lichtmaschine haben willst, würde ich dir auch, wie schon weiter oben geschrieben, einfach zum Austausch aller drei Dioden raten. Irgendeine Silizumdiode mit mindestens 1Ampere und mehr als 200 Volt Sperrspannung tut es. Z.B 1N4002 oder 1N4003 oder höher...


    Ach ja, damit du die Leiterplatte nicht "zerbrätst" am besten mit dem Seitenschneider vorher die Diode abschneiden und nur noch die Drahtstummel einzeln auslöten.


    Datenblatt der originalen Dioden:

  • Die beiden Funktionierenden gingen vom Wert fast auf Null. Da ich dachte es sind Widerstände habe ich auch nur in eine Richtung gemessen. Hab ich vllt durch Zufall einfach gleich richtig dran gehalten.


    Ok dann werden alle 3 getauscht.

  • So die neuen Dioden sind drin. Hab danach die Lima im Schraubstock eingespannt. Mit Starterkabeln bin ich von Batterie plus auf Anschluss 30 der Lima. Zwischen 30 und Regler hab ich eine Prüflampe geklemmt. An die Batterie noch ein Multimeter. Und dann Minus der Batterie an den Schraubstock.


    Ergebnis war Prüflampe leuchtet. Sie blieb aber auch bei Drehzahl an. Hatte nur eine schwache 12V Batterie von ner Simson da. Das sollte ja aber egal sein oder? Woran kann es jetzt noch liegen und wie geh ich am besten vor? Will noch nicht aufgeben.

  • Wie schnell hast du denn gedreht an der Lima? So ca. 1200-1500 umin solltest du schon überschreiten......

  • Mmh schwer zu sagen. Hab nen Akkuschlagschrauber genutzt. Aber keine Angst der hat nicht gehämmert und die Riemenscheibe festgerammelt😂. Da ist die Drehzahl eventuell zu gering. Meine Bohrmaschine ist leider verliehen. Aber das könnte ich morgen mit Vater seiner nochmals prüfen.

  • Dann gib erstmal richtig Drehzahl rauf. Wenn die Lima "anspringt" dann merkt man das dabei auch durch einen leichten Drehzahlabfall /Widerstand.


    Das Verhältnis vom Motor zur Lima ist etwa 1 zu 2. Insofern solltest du auf der Lima min. doppelte Leerlauffrehzahl des Motor haben damit sie auch Strom abgibt.


    Ich mache zum testen einen ähnlichen Versuchsaufbau und mein Akkuschrauber mit 800 umin reicht nicht. Ich muss da auch schon die Bohrmaschine nehmen die bis zu 2200 umin macht.

  • Ok danke für den Tipp. Das prüf ich gleich morgen👍

  • So leider hat auch die Bohrmaschiene auf voller Fahrt nix an dem Problem geändert. Und nun? Wie wahrscheinlich ist ein Schaden am Stator oder Rotor? Kann ja mittlerweile alles nich war sein.