Adapterplatten von Trabantwelt Eintragung ??

  • Hallo Liebe Trabi Fahrer ,ich hätte da mal ein Anliegen .
    Ich habe mir für mein 601 Adapterplatten geholt von Trabantwelt ,die denn Lochkreis auf 4 X 100 ändern ....Die platten sind 30 mm Stark ....Nun war ich heute mal beim Tüv Nord und die sagen ne ist nicht :( Weil die Adapterplatten zu breit wären.Habe für die Adapterplatten auch nur ein Hersteller nachweis ....Hat jemand damit schon Erfahrungen gemacht ? Oder die schon mal eingetragen bekommen ?


    Mfg Daniel2710

  • Naja, ein Gutachten haben die von SCC aber auch nicht, nur ein Festigkeitsprüfbericht, das sollten die ja von Trabantwelt auch haben, hatte Ich jedenfalls bei meinen damals dabei, die waren von HMS hergestellt, habe sie auffen Qek eintragen lassen, aber wie geschrieben liegt es oft am Prüfer ob oder ob nicht.

  • Bislang hatten meine verbauten immer ein TÜV-Gutachten dabei.
    Die Eintragung der Platten war nie ein Problem.


    Du hast recht, es ist ein Festigkeitsgutachten, aber auch ein Laborbericht mit den Ergebnissen von z.B. Salzwassertests.
    Keine reine Materialbeschreibung.


    In der Übersicht von SCC steht auch daß die Grenze beim Trabant unter 30mm liegt, es wird also nur schwieriger mit den dicken Scheiben.

    Edited 2 times, last by Hegautrabi ().

  • Haben aber auf Ihrer Seite stehen:


    "Für Adaptionssysteme gibt es grundsätzlich keine ABE oder Teilegutachten, deshalb ist auch hier das Festigkeitsgutachten für eine Einzelabnahme zu verwenden."


    Anderst sieht es wohl aus wenn du reine Verbreiterungen nimmst, ohne LK-Änderung.


    So lese Ich das da raus.

  • Adapterplatten zu breit. Mmh. Und weiter? Was wolltest du an Felgen/Reifen draufbauen? Was hast du für ein Fahrwerk? Ist eine Tieferlegung eingebaut? Man bekommt auch 30er Platten eingetragen, aber der Rest muss auch passen ...

  • Ja das mit dem überzeugen ist hier schwer ..In meiner Gegend sind die Prüfer wohl keine Trabbi freuende ...Ich habe ihn vorne 120 mm und hinten 100 mm tiefer mit Blattfedern und kürzeren Stoßdämpfer.Dabei habe ich hinten die Radläufe verbreitert so das die 13 Zoller 7 J da schön drunter passen ..Und da drauf sollten 175 50 R13 Mattig Sport Stahlfelgen ....Aber hier stoße ich auf taube Ohren ...

  • Da wird dir dann nix anderes über bleiben, vllt. mit Prüfern Kontakt aufzunehme, die weiter weg sind und sowas schonmal eingetragen haben, evtl. kann man die hier im Forum Kontaktdaten von Prüfern mitteilen, wo man selber schon div. Exotische Eintragungen machen lassen hat, oder auch die Shops selber haben oftmals Stammprüfer dafür.


    Hätte dich auch gern an den Prüfer meines Vertrauens weitergeleitet, aber der ist voriges Jahr in Ruhestand gegangen und Ich bin nun selbst wieder auf der Suche nach fähigen Personal.

  • Ich habe da so einiges im Zusammenhang mit der Erstellung des Mustergutachtens für die Scheibenbremse an der VA erlebt.
    War allerdings in der Schweiz, ist aber technisch vergleichbar mit der deutschen Eintragung.
    Wenn die Adapterplatten breiter als die hier zulässigen 23mm sind, dann wird unter Umständen eine Festigkeitsprüfung der gesamten Vorderachse verlangt. Und das übersteigt ruckzuck die finanziellen Möglichkeiten eines Privatiers. ;-)


    Was sagt denn der Verkäufer zu dem Problem?

  • Welche Felgengrößen hier alle fahren kann man in dem dazugehörigen Thread sehr gut nachlesen.


    Wenn dazu jetzt Antworten kommen geht das thema Spurplatten unter.


    Bis jetzt war mir das mit den 23mm wie von Hegau beschrieben nicht bekannt. Ich habe vorn auf Scheibe umgerüstet und muß 30mm Spurplatten verbauen damit die Felge nicht oben an der Feder schleift.


    Natürlich habe ich das vorher mit dem Prüfer besprochen der hat grünes Licht gegeben da die Spur durch den Scheibenumbau nicht wesentlich breiter wird.

  • ja aber das Mattig Gutachten hebt die 23mm auf (entspricht der gesetzlichen Grenze von 2%)


    Dort steht explizit drin, dass eine Verbreiterung von mehr als 2% zulässig ist. Klar gilt die Aussage nicht für 7x13er, da die nie für den Trabi waren, zeigen aber das das Fahrwerk grundsätzlich mehr kann und sollte als Vergleich mehr als ausreichen.


    Wo ich viel mehr die Probleme sehe, sind die 175er auf den 7 Zoll Felgen. Wie schon sehr oft geschrieben hier im Forum, wird diese Kombination nicht mehr eingetragen, da es keinen Reifenhersteller (zumindest mir bekannt und seriös) eine Freigabe dafür erteilt.


    @bakerman Die Scheibenbremsachse ist um 20mm schmaler als die Orig-Achse. Alles andere hängt dann von den Felgen und Spurplatten ab und lässt sich schwer verallgemeinern

  • 175 auf einer 7 Zoll breiten Felge müsste doch gehen.Ich dachte es gibt keine Freigaben mehr für die 175er auf 8 Zoll Breite?


    Gruß Andreas

  • So erklärte es mir auch der Prüfer, dadurch das die Spur vorn schmaler wird, sind auch breitere Spurplatten eintragungsfähig.