seltsames Leerlauf- und Volllastverhalten

  • Kann vieles sein. Aber dass must Du selbst rausfinden, hier koennen wir nur spekulieren, und das bringt nicht viel.


    Was den Spiritus betrifft: Ich mache nach der Winterpause auf den ersten 3 Tankfuellungen immer so ca. ein Schnapsglas (40 ml) Spiritus pro Tankfuellung rein (dann nicht mehr, weil ueberfluessig), um Kondenswasser zu binden. Probleme hatte ich dadurch noch keine.


    Schuette doch mal Spiritus und Benzin in einem Marmeladenglas zusammen und schau mal nach, ob und wie schnell sich das Zeug vermischt.

  • Ich hab ihn heute mal im Leerlauf laufen lassen (manchmal geht er ja aus, aber manchmal läuft er als wäre nichts, und genau da hab ich ihn laufen lassen) und die Kerzen sind nicht verrust, der Leerlauf müsste also vom Prinzip her richtig eingestellt sein. Ich hab mal den Kerzen-Elektrodenabstand neu eingestellt, der war während der letzten 3000km unbemerkt auf 0,8mm angewachsen, mal sehen :augendreh: Komisch fand ich, dass im Ansaugkrümmer ein bisschen Dreck war, aber der LuFi ist sauber und der Schlauch ist auch dicht :hä: :hä: :hä:
    Er ist mir heute auch mal aus Versehen ausgegangen, aber er ist sofort wieder ohne Probleme angesprungen :verwirrt: :hä: :augendreh:


    Gruß
    Gunnar

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Hay!
    Hatte ja mal geschrieben, dass mein Trabi nach ca. 15km, bzw. 25 Minuten ab und an ausging, wenn man an eine Ampel herangefahren ist. Habe letztens den Vergaser ausgebaut, und die Verbindung Vergaser-Motor richtig abgedichtet. Bin heute mit dem Trabi unterwegs gewesen, und alles schnurrte super. Hoffe, dass es das war. Ich kann mir vorstellen, dass die Dichtung nach entsprechender Fahrt (und somit anderer Temperatur) nicht mehr korrket abgedichtet hat, so dass sich die eventuelle Nebenluft dann bemerkbar gemacht hat.


    Wollte das nur mitteilen.


    greets... Bastian

  • Ich hab das Problem übrigens gefunden, hoffe ich zumindest: der Schwimmer war vollgelaufen!!! :verwirrter: Morgen wird der neue Schwimmer erst mal ordentlich eingestellt und dann mal sehen...


    Gruß
    Gunnar

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  • Hallo!


    Hab heute versucht den Schwimmerstand meines 28HB2-9 einzustellen ….. mit Schwimmer und Nadelventil aus Ungarn!!! :schock: Fast unmöglich, ich sag nur: Schwimmer um 3,5 Gramm zu schwer und Ventilspitze zu lang. Mit 2 Dichtringen unterm Ventil war der Spritstand immer noch erst bei 20mm und nicht bei 22mm wie vorgeschrieben. Mir 3 Dichtringen :staun: geht’s aber auch nicht, weil da das Ventil erst gar nicht mehr öffnet. Hoffentlich bleibt der Schwimmer wenigstens dicht! :augendreh:


    Gruß
    Gunnar

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    Edited once, last by Gunnar ().

  • Ach ja, hab's jetzt bei 20mm belassen :verwirrter:

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    Edited once, last by Gunnar ().

  • Also langsam weiß ich wirklich nicht mehr weiter. Alle Spritfilter sind tiptop sauber, die Zündkerzen sind wunderschön braun und den Vergaser hab ich jetzt schon 3 mal eingestellt. Und jedesmal, nachdem ich was am Vergaser gemacht habe, qualmt er auf der ersten Fahrt wie sonstwas und danach ist 's wieder wie vorher: kein Leerlauf und viel zu wenig Leistung :heuli2: :traurig: :hä:
    Also, was kann alles zu Leistungsverlust führen??? Kann ja bald nur noch was mechanisches sein. Wie kann ich die Zylinderkopfdichtungen kontrollieren bzw. tauschen???


    Gruß
    Gunnar

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  • Nur, um dich zu beruhigen:
    Ich habe jetzt (eine Seite vorher noch große Töne gespuckt) ein ähnliches Problem: Ab und an geht mein Auto nun beim Herannahen an die Ampel aus. Aber ohne erkennbares Sytem!
    Wassersack ist sauber, zur Vergaserkontrolle fehlte mir noch die Zeit, Luffi ist gewechselt. Bin aber noch recht planlos, und weiß nur, dass ich die Tour ins Ruhrgebiet mit diesem Auto nicht antreten werde. :(
    Vermutung im Moment: zugesetzter Vergaser (eigentlich unwahrscheinlich, aber nicht auszuschließen), oder Nebenluft, oder Kopfdichtung.
    Alternativ auch noch Zündung, obwohl ich da auch eher auf "unwahrscheinlich" tippe ... mal abwarten, mein Auto ist sehr kreativ in Punkto Fehlerfindung ;)


    Gruß, Jabberwockey

  • Und ein ganz "typisch Trabant" kann das nicht zufällig sein? Wenn ich mich recht entsinne hab ich bei all meinen Zweitaktern immer mit einem Fuß gebremst (mit der Hacke) und Gas gegeben (Fußspitze) gleichzeitig :verwirrter:...wenn ich mich recht entsinne haben das Viele so gemacht. Als es wärmer wurde lief allet wieder bestens :scratchchin:

  • Dazu bin ich notgedrungen auch schon übergegangen und jetzt habe ich auch schon richtig Übung darin :grinsi: aber ein bisschen Luxus möchte man doch auch im Trabant haben, sprich mit 2 Füßen nur 2 Pedale bedienen :verwirrt: :grinser: Zumal man bei Glatteis mit der Hacke nicht unbedingt so ganz gefühlvoll bremsen kann, finde ich :winker:
    Na ja, mal sehen, ein Trabant ist ja auch bloß ein Mensch!!! :top:


    Gruß
    Gunnar

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  • Quote

    Original von Gunnar
    Zumal man bei Glatteis mit der Hacke nicht unbedingt so ganz gefühlvoll bremsen kann, finde ich :winker:


    Alles ne Sache der Übung...obs wirklich normal ist, keine Ahnung...bei mir und Bekannten war es so, haben nie eine Lösung gefunden, tja und jetzt...jetzt bin ich Saisonfahrer geworden :hmm:

  • Hallo Gunnar. Rainman hat Recht. Es ist bei der kalten Jahreszeit normal das der 2 Takter ab und zu mal nach kurzer Strecke aus geht wenn er kalt ist. Wer sein Trabant oder Wartburg alltäglich benutzt kommt damit zurecht und gewöhnt sich daran. Es kommt immer darauf an, welche Strecke man nach den Kaltstart gleich ohne wieder anhalten zu müssen , zurück legt.Wenn der Motor erstmal Temperatur hat, hält er auch das Standgas.

    Traban Kübel 1.1 :top:Wartburg 312 Limo Bj:1966 :top:Qek Junior, Mercedes W220 S500, Honda Goldwing ;)

  • Wenn er ja wenigstens nur ausgehen würde, dann könnte ich ja vielleicht eventuell unter Umständen noch drüber hinwegsehen, aber die Leistung ist ja auch erheblich reduziert. Und gerade deswegen werde ich nicht eher ruhen, bis ich den Fehler gefunden habe! :augendreh: Dieses Wochenende muss ich mal ne richtige Aktion starten :top:


    Gruß
    Gunnar

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  • Hab gestern eine riesengroße Fussel in der Hohlschraube am Vergaser gefunden und entfernt, leider nicht mit dem erwünschten Erfolg. Die Leistung ist zwar ein kleines bisschen besser geworden, aber soviel nun doch leider nicht und ausgehen tut er immer noch :heuli2: :heul: Ich werd dann morgen mal die komplette Benzinleitung tauschen, der Bentinhahn ist nämlich vollkommen sauber. Mir ist aufgefallen, dass es beim Starten manchmal im Auspuff knallt :staun: Woran kann das denn nun wieder liegen :hä: :hä:


    Gruß
    Gunnar

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  • Wenn es im Auspuff knallt, dann kann es eigentlich nur unverbrannter Kraftstoff sein.
    Oder dir hat einer Sylvesterraketen an den Auspuff gebunden. :lach:


    KJG

  • Hallo!


    Langsam komme ich dem Problem näher. Hab heute ne neue Benzinleitung eingebaut, hat aber gar nichts gebracht. Mir ist aufgefallen, dass der Sprit nur so vor sich hin plätschert, nix von wegen reichlicher Benzinfluss. Das ist bei Normal- und auch bei Reservestellung so. Auch das kräftige Durchblasen von Benzinleitung mit Benzinhahn hat nichts gebracht. Es hat zwar schön geblubbert im Tank, aber das war's auch schon. Filter sind auch alle sauber und das Sieb im Tank ist auch nicht in sich zusammen gefallen. Was ist das denn nur????? :hä: :hä: :hä: :hä: :hä: Ich traue mich ja gar nicht mehr auf die Straße, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass der Motor mit so ein paar Tropfen Benzin überhaupt noch läuft. Nicht dass ich noch irgendwann einfach stehen bleibe :staun: :verwirrter: :schock: Was kann denn am Benzinhahn noch alles verstopft sein. Wenn das so widerspenstig ist, dass das nicht mal mit Durchblasen weggeht, was ist denn das dann????????


    Gruß
    Gunnar

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  • Hallo!


    Ich weiß langsam wirklich nicht mehr weiter :traurig: Der Tank ist blitzblank, das Loch im Deckel frei, der Benzinhahn ist völlig sauber incl. Filter, die Dichtung hab ich auch gewechselt (die alte hatte sich ein bisschen gedreht, wer weiß wie?, sodass der Durchflussquerschnitt verengt war) und die Benzinleitung ist auch neu. Und trotzdem tropft es unten nur langsam raus, bei Normal- und Reservestellung :zornig: :schock: :beleidigt: Was soll ich denn nur noch machen???????? :hä: :hä: :hä: :hä: :hä: Gibt es vielleicht einen Trick, wie man die Benzinleitung verlegen muss, damit der Sprit optimal fließt????????? Wenn ich den Schlauch vom Vergaser abmache und knapp über den Erdboden halte, dann fließt da ordentlich was raus, aber in Vergaserhöhe.....Fehlanzeige :augendreh: :heul: :heuli2:
    Was soll ich denn nur noch machen????? :hä: :hä: :hä: :hä: :heuli2: :heuli2: :heuli2: :heuli2: :heuli2:


    Gruß
    Gunnar

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  • der benzinleitungsentlüftungsschlauch ist richtig (am höchsten punkt der leitung) montiert?

  • Nicht am hoechsten Punkt, sondern knapp dahinter in Richtung Versager!


    Die Sache ist zwar irgendwie unlogisch aber nur so funktioniert die Entlueftung zuverlaessig.


    Ach ja: Darauf achten, dass die Hohlschraube mit der Tankentlueftungsleitung (die von oben in den Tank fuehrt) so montiert ist, dass diese richtig Durchgang hat. Notfalls die Schraube mal etwas verdrehen.

  • Mir ist auch aufgefallen: wenn ich nur bis Druckpunkt fahre, hört sich der Motor bei jeder Drehzahl normal an. Sowie ich aber Vollgas oder fast Vollgas gebe, ist so ein Rauschen zu hören, was bei Drehzahlerhöhung stärker wird. Was kann das denn sein??? :hä: :hä: :hä: Nicht das sich mein Motor bald verabschiedet :heul: :heuli2: :heul: :heuli2: :staun: :staun: :staun:


    Gruß
    Gunnar

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