Wartungsloch Dreiecklenker

  • Hallo, bin gerade dabei, über den Winter einen Dreiecklenker zu ersetzen. Der alte war mit den Jahren von innen nach außen durchgegammelt.
    Nun habe ich im Trabant-Infodienst gelesen, daß, um das zu verhindern, ab April 89 die Drecklenker mit einer 10mm Bohrung versehen wurden, um eine Lackierung von innen und eine Konservierung zu ermöglichen.
    Prima Sache, dachte ich mir. Nur bei allen Dreiecklenkern die ich habe (Schraubenfeder mit Halteblech) fehlen diese Bohrungen.


    Jetzt würde mich mal interessieren, ob hier vielleicht jemand ist, der einen solchen gebohrten Lenker hat und ob das Loch wirklich 10mm groß war.


    Gruß barkassolino

  • Die 10mm kommen hin.
    Ich komme mit der Hakendüse zur Konservierung immer bequem hinein.


    Das Loch befindet sich am Beginn des Quer-Arms, dort wo er noch nicht abgeflacht, sondern ziemlich rund ist, auf der Unterseite in Richtung Fahrbahn.


    Wenn man das Loch nicht bohren möchte, kann man auch durch die Gewindelöcher des Stoßdämpfer-Haltebocks Konservierungsmittel einblasen - geht genauso.

  • Hm, ok. Das Loch finde ich schon ganz sinnvoll. Zwar könnte ich, wie du auch sagst, zu den Gewindelöchern Konservierungsmittel einfüllen, aber eingedrungenes Wasser könnte trotzdem nie wirklich wieder ablaufen.
    Könnte das in etwa hinkommen? 83mm von dem nach vorn gehenden Träger?



    Gruß barkassolino

  • also weiter vorn am Träger? Siehst du, dann brauche ich doch mal jemanden, der das genau ausmißt. Ich will das Loch natürlich an die Stelle, die auch vorgesehen ist. Nicht, daß ich den Lenker noch zerbohre
    Mein Maß hatte ich von den Angaben aus dem Trabi-Info-Dienst. Die gehen aber von der anderen Seite aus, also von der Mitte des Auges, wo die Gummis sitzen.



    PS: wenn ich das jetzt so sehe, geht doch die Bohrung genau bis zu der Stelle, an der die Abflachung beginnt?

  • @barkassolino Wenn ich nachher in der Werkstatt bin, schau ich mal nach ob so eine Achse griffbereit im Regal liegt - da messe ich dann gleich mal nach.


    @Darkfish
    Nein - wenn es einmal drin ist, sollte es auch offen bleiben, denn wo Wasser 'rauslaufen kann, da kann (leider) auch welches hineinlaufen. Gerade dort unten dicht neben dem Rad im Spritzbereich. Um das schnell wieder herauszubringen, ist es sinnvoll das Loch offen zu lassen - war ab Werk auch so.
    Letztlich ist das A und O eine vernünftige Beschichtung des Innenseite des Lenkers mit Korrosionsschutzmittel. Und - man verzeihe mir die beinahe schon penetrante Wiederholung - da führt m.M.n. kein Weg am Fett vorbei, denn nur die Fette lassen sich in entsprechender Menge und v.a. Schichtstärke einbringen, daß langfristig und dauerhaft nichts mehr zu befürchten ist. Man kann damit eben auch vorhandene Rostpartikel oder Späne so einschwemmen, daß sie als potentielle Korrosionsherde unschädlich gemacht werden.

  • barkassolino
    Nach der Zeichnung von Trabi-Info-Dienst passt das mit den 83/84mm.



    Hab in den letzten Tagen 16 Hinterachsen `gesichtet´, da war keine mit Konservierungsloch dabei.
    Ich nutze immer eins´ der M8 Löcher vom Stoßdämpferhaltebock.

  • Ich glaube, hier lesen nicht alle genau mit!
    Es geht bei diesem Loch nicht um das bequeme Einfüllen von Konservierungsmitteln.

  • @ Deluxe Ist das amtlich,daß 1989 eine Bohrung im Achskörper eingebracht wurde ?


    Nun habe ich auch interessehalber mal geschaut.
    Ich habe jedenfalls bei den Baujahren 1989 u. 1990 nichts dergleichen gefunden.

  • Damit das, was Ihr nicht haben wollt, raus kann: Wasser. Es kann an höheren Punkten hinein und unten nicht hinaus.
    Selbst Kondenswasser wird bei Durchlüftung wesentlich besser abgeführt.

  • Das ist sicher richtig, steht in der Tr so aber nicht geschrieben. Belüftung ist bei Hohlräumen immer wichtig, Einfüllmöglichkeiten für Schutzmittel aber auch.

  • N'abend! deluxe , nein Deine Wiederholung ist nicht penetrant . Die Partikelchen sollen unterwandert und eingeschlossen werden . Deshalb gönne ich mir den Luxus und halte vor der Konservierung ein Druckluftschläuchlein in die Bohrung . Im Dreieckslenker werden zwar eher keine feuchten Dreck/ Rostklumpen vorhanden sein , aber in anderen Hohlräumen schon Überraschungen erlebt . Schichtstärke : falls ein flüssiges Mittelchen in den ausgebauten Lenker reinkommt : Brühe rein , Loch zumachen , ausschwenken . Loch auf . Gruß!

  • Ich Schau morgen mal bei meinem 90er nach, ob da löcher sind. Der hat noch seine Originalen Dreieckslenker drunter.

    Neapel sehen und sterben-Tour 2012
    Ich war dabei!


    50 Jahre Trabant 601
    Die Jubiläumstour 2014
    Ich war auch dabei!
    :raser:

  • 2/90 Mit Wartungsloch.

    Neapel sehen und sterben-Tour 2012
    Ich war dabei!


    50 Jahre Trabant 601
    Die Jubiläumstour 2014
    Ich war auch dabei!
    :raser: