Restauration P 601,RGA Remscheid,11.1.14

  • Liebe Leute,


    falls sich jemand dafür interessiert,oder aus der Umgebung kommt,
    wollte ich Bescheid geben,dass mein "Schorsch" heute in der Zeitung ist.
    Seite 1 und Seite 17 des Remscheider RGA.(Remscheider General Anzeiger)


    Wohl auch online lesbar,es klingelt schon den ganzen Morgen das Telefon....

  • Danke!
    na ja in Wahrheit glänzt er viel mehr.Auf dem Foto ist noch massig Staub.
    Der Artikel ist in der Zeitung ne 3/4 Seite gross.

  • Das Projekt in alle Ehren aber die Umsetzung auf dem Bild mit der Abklebe Orgie lässt eigentlich nichts gutes erahnen schade um die Arbeit und das Material:(.

  • Nicht mal die Scheiben und Türgriffe ausgebaut zum Lackieren, wäre schneller gegangen als das Abkleben :D Und 6 Monate Arbeit mit 2 Mann?? Das machten hier einige alleine incl. Strahlen in weniger als 6 Monaten neben der normalen Arbeit 8o

    Edited once, last by JL ().

  • Zerfetzt mal nicht alles in der Luft, es waren keine Profis am Werk.


    Es handelt sich um ein Sozialprojekt an dem Arbeitslose lernen sollen einen Tagesryhtmus zu bekommen.


    Das da die Griffe abgeklebt wurden und die Scheibe nicht ausgebaut wurde obwohlder Aufwand sehr gering ist, wir dwohl auf die dort leitende Person zurückzuführen sein.


    Ist nicht anders wie mit nem Lehrling und nem Meister, wenn der Meister nichts richtig erklärt oder vormacht kann der Lehrling auch nur unzureichende Arbeitsergebnisse vorweisen.


    Finde das Ergebnis jetzt auch nicht so doll weil nur neuer Lack auf evtl. gammeliger Karosse aufgebracht wurde aber immerhin ein Trabi mehr der durch die Gegend düst, ( bis der Kabelbrand ihn holt ).

  • Also,einerseits habt ihr ja schon wirklich recht,das ganze waere garantiert ein drei mal besseres Ergebniss geworden,wenn das Leute gemacht haetten,die 1.ueberhaupt Ahnung von Kfz gehabt haetten.Zweitens vielleicht einen Funken Ahnung von einem Trabant.Viele hier haetten das besser hinbekommen.Hier gibt es aber auch niemanden ausser 1 Mann mit Wucherpreisen,der irgendetwas davon versteht.Als ich ihn hingebracht habe,wussten viele noch nicht mals was ein Trabant ist.Hier werden Trabanten belaechelt oder beschimpft.Das Ding ist das in so einer Trabantausgestorbenen und verhassten Region auf einmal viele Leute gesessen haben,die sich auf einmal dafuer intressierten,erkundigten,und da echt,auch wenn sies irgendwo wieder versauten,mit Liebe drangegangen sind.Und das hat sich rumgesprochen.Bis zur Zeitung.Und jetzt wird der Trabant auf der Strasse gegruesst.

  • Und es war schon wesentlich mehr als nur das lackieren.Ich mein der ganze Kram im Motorraum musste raus,saubermachen,ein paar Teile selbstbasteln,lackieren.Vorher haette man einen Tannenbaum zusammen krosen koennen.Jetzt ist es wenigstens ein Motorraum.Und der war ja komplett runtergeschliffen bis nur noch Blech und holzfarbener Duroplast zu sehen war und dann vier verschiedene Schichten drauf.Da rostet ausser von unten die naechsten 10 Jahre nix.Das muss man denen schon lassen.

  • Ich finde das Projekt als ABM sehr sinnvoll. Das Ergebnis zählt dabei doch nur sekundär. Wichtig ist es doch als Team ein Projekt durchzuziehen.

    Biete feines Glasperlstrahlen. Zylinderköpfe, Riemenscheiben, Vergaser, Schrauben etc.
    Bei Interesse bitte PN.

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    War noch bevor etwas runter oder raus war

  • Solche Projekte gibt es bei uns auch, ansich eine tolle Sache, jedoch ist meist das Problem, das die anleitenden Personen von der praktischen Seite her, auch nicht recht die Ahnung haben, da dies meistens Sozialpädagogen sind. Ich sehe das immer bei der Fahrradwerkstatt bei uns um die Ecke, da erklären die Jugendlichen, den Kursleiter, wie man Fahrräder Repariert.

  • Von der Sache her sehen wir solche Projekte von der falsche Seite.


    Wir schauen auf's Fachliche - und sehen eine ziemliche Katastrophe.
    Angelegt sind diese Projekte aber für ganz etwas Anderes: um aus der Bahn geworfenen Leuten irgendwie wieder einen Tagesablauf, einen Lebensrhythmus und sowas wie eine sinnvolle Aufgabe zu vermitteln.

  • Wenn es dann in jedem Fall so funktionieren würde,bin ich ja dabei.


    Fahrräder oder Autos reparieren würde ich sogar unter "nützliche Maßnahme" einstufen.


    Leider hat sich eine regelrechte Industrie mit teilweise idiotischen Maßnahmen etabliert,
    welche wohl ganz gut auf Kosten der Jobcenter (Steuerzahler) lebt.
    Ich nenne da mal Outfitberatung oder Bewerbungstraining (das u.U. mehrfach auch für Studierte)
    Komischerweise bekommen Leute,welche helfen wollen, z.B. den Pflegenotstand zu beseitigen
    oft Absagen.
    Man baut da wohl lieber auf ausländische Fachkräfte.

  • Stimmt! Also es steht ja auch drin das ich diese Einrichtung aus eigener Erfahrung kenne.Ich selber habe lediglich einen Teilzeit Job weil ich zwei Kinder habe.Nachmittags Betreuung bietet der Kindergarten nicht an.Ich habe ein Fachabitur für Sozialpädagogik.Der Arge ist das trotzdem zu wenig und deshalb sollte ich zusätzlich in diese Massnahme.Da ich den ganzen Kram aber schon konnte, hab ich da solange den anderen geholfen, bis die Zeit um war.