Was macht ihr denn gerade?

  • Na immerhin!

    Die Alten sagen, nichts im Leben ist for free
    Ich will’s nicht glauben
    Seh da drin kein’ Sinn
    Ich bin so high wie nie

    Türen aus Glas
    Sehen mich kommen
    Machen sich auf

    Slideshow
    Slideshow

    Und da steht sie
    Dieses sweete Thing
    Die Verkäuferin
    Ja ja
    Die Verkäuferin

  • @made_in_Ost : Du hast es ja gut. Ich darf aufgrund der Freihand-Zeichnung noch einmal ran...
    Ich bin z.zt. ziemlich fertig vom Studium. Alle meinten: wenn du das Grundstudium hinter dir hast, schaffst du den Rest locker.
    Also beißt du dich durch Mathe, Thermo und Strömungsmechanik. Nur um dann vor Mess- und Automatisierungstechnik und Maschinendynamik zu verzweifeln.
    Ich überlege wirklich, an die Hochschule zu wechseln.


    Was mir an der Uni am meisten fehlt, im Vergleich zu Abi und Ausbildung, ist das Unterrichtsgespräch. Meine Aufmerksamkeitsspanne sinkt einfach auf null, wenn ich die ganze Zeit nur zuhören muss...was dabei heraus kommt kann man sich ja denken...

  • Hemi595 : Wo studierst du denn? Habt ihr auch kleine Übungen? Ich bin echt froh, dass die sich bei uns, obwohl wir so abartig viele sind, die Mühe machen und Tutorien einrichten. Da nimmt man (ich zumindest) am meisten Wissen mit. Man kann halt einfach und schnell nachfragen, wie früher in der Schule. Bei Thermo haben wir Freitags immer 4 Stunden Seminar. Da laufen dann immer 2 oder 3 Hiwis im Saal rum und die kannst du einfach fragen, wenn du nicht mehr weiter kommst.
    Von uns sind auch schon einige zur FH gewechselt und kriegen dort auf einmal 2en und sind hier meist bei 5.0 gelandet :|

  • Tja, rate mal, wie das bei uns im Lehramtsstudium war...?!
    Im gesamten Grundstudium haben wir die selben Vorlesungen besucht und die selben Prüfungen geschrieben wie die Diplomleute, aber immer weniger Punkte angerechnet bekommen. Offizielle Begründung, die uns auch oft genug unter die Nase gerieben wurde: ja, Sie studieren ja nur Lehramt, da bekommen Sie natürlich auch weniger Punkte. Ja nee, ist klar....
    Das ist auch nicht gerade motivationsfördern ;)


    Aber da ich bei jeder Vorlesung immer mitschrieb, hab ich aufmerksamkeitstechnisch eigentlich meist durchgehalten. Gespräch ist halt in der Vorlesung nicht vorgesehen, aber dafür gibts doch die Seminare.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Ja andere Fakultäten sind immer scheiße, aber ungeliebte Arbeit dürfen sie gerne machen...


    Ich studiere an der sogenannten Exzellenzuni in meinem Heimatort. Also an der TU Dresden.
    Und mit mir haben etwa 1200 andere Studenten angefangen MaschBau zu studieren. Natürlich haben wir Übungen, aus den Vorlesungen habe ich so gut wie nichts mitnehmen können. Aber die werden gerade bei den schwierigen Fächern auch sehr gut besucht, da kommst du nicht groß ins Gespräch mit Tutoren und die Zeit reicht auch in den wenigsten Fällen aus, um alle Aufgaben vor Ort zu erledigen. Nur ohne Einleitung in die Übungsaufgaben finde ich keinen Lösungsansatz.


    Und am Ende steht halt die Frage, ob es die Qual wert ist, am Ende hinter dem Diplom eben keine Einschränkung (FH) stehen zu haben, aber dafür schlechte Noten, 1-2 Jahre länger studiert (alleine weil die Regelstudienzeit 2 Se weniger hat) und vlt. noch das Gefühl zu haben, nichts wirklich richtig zu können
    Letzteres kenne ich bereits durch meine Kfz-Ausbildung in der Industrie...

  • Hier werden keine Vorurteile gegen FHler verbreitet sonst steige ich durchs Schmierfon zu dir rüber :-)


    Gerade macht es am Arbeitsmarkt auch keinen Unterschied außer das Kfzler nichts zu lachen haben...so wie ich.


    Ich mach gern Katja,auch nachdem ich ein Sommersemester nix vom Sommer hatte. Außer nen selbstentworfenen und gezeichneten (alle Teile) Dieselmotor und eine Prüfungszulassung.


    Kleiner Tipp: bildet Lerngruppen.4-5 Mann und dann die Übungsaufgaben durchnehmen. Die gibt es überall. Da habe ich Strömungslehre oder MaschDyn erst gerafft. Fächer wie Motormechanik,bei uns Dynamik, habe ich erst nach sehr intensiven Lernen verstanden.
    In DD ist glaub der Bombengrater eine nette Plattform.


    Eins hilft:lernen,lernen,lernen. Wirklich!

  • Tschuldige bitte, da hast du mich missverstanden. Ich habe keine Vorurteile, ich weiß nur dass ein Dipl.-Ing. (FH) im Job finanziell etwas nachgestellt zum Dipl.-Ing. ist.
    Der andere Teil des Satzes bezog sich auf das Studium an der Uni. Ich denke halt, dass ich im Endeffekt nicht viel aus dem Studium mitnehme, wenn ich mich irgendwie entlang hangele. Und dann stehe ich da und bin mit mir selbst unzufrieden.
    Da verspreche ich mir zur Zeit von der FH mehr. In meiner naiven Denkweise. 4 Jahre Fhz-Technik an der FH wird wohl spezifischer sein und mehr Lerneffekt haben, als 5 Jahre MaschBau (Fahrzeugtechnik) an der TU.
    Aber wenn ich dch hier so lese, kommen mir Zweifel, ob es an der FH so viel besser wird!? Kann doch nicht sein!
    Das mit den Gruppen habe ich nicht so recht auf die Reihe bekommen, ich bin im Kontakt mit 3-4 Kollegen, aber unsere Lernmethoden und Auffassungsgaben sind so unterschiedlich, dass es mir bisher nicht viel gebracht hat.
    Ja, der Bombentrichter ist recht hilfreich.


    Kfz'ler sind auf dem Arbeitsmarkt nicht so gefragt? Na, dann bockt das Studium ja erst so richtig...Naja, mein Plan B sieht mich als Quereinsteiger als Berufsschullehrer vor. Dann hört man mit der "Schule" wenigstens nicht gleich auf...nebenberuflich Referendariat, geht steil.

  • Und am Ende steht halt die Frage, ob es die Qual wert ist, am Ende hinter dem Diplom eben keine Einschränkung (FH) stehen zu haben, aber dafür schlechte Noten, 1-2 Jahre länger studiert (alleine weil die Regelstudienzeit 2 Se weniger hat) und vlt. noch das Gefühl zu haben, nichts wirklich richtig zu können


    Kommt darauf an was du später machen willst: Wissenschaft oder Industrie? Aber da Fahrzeugtechnik eher Industrie ist, ist der Wechsel zur FH eine Überlegung wert. Dann vielleicht sogar allg. Maschbau.


    Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.

  • Ich hänge mich mal mit hier rein. Ich kann jetzt leider nicht einschätzen, an welcher Stelle du dich befindest und welche Ziele du hast. Mit Zielen meine ich sowohl die Ausbildung als auch den Lebensmittelpunkt! Nach meiner Erfahrung bedingt sich beides. Am Anfang muss muss eine Analyse des Arbeitsmarktes, in dem man sich bewegen möchte, erfolgen!!! So hat man es in bestimmten Städten/Regionen z.T. sehr schwer eine geeignete Stelle zu finden. Die Arbeitgeber sind so flexibel wie Beton was die zu erfüllenden Anforderungen betrifft und man ist in jedem Fall zu teuer (DAS ist der "Fachkräftemangel"). Alles leider nicht soo einfach ...

  • Naja Bo ganz so ist es nicht. Ich war zB nur in der Forschung tätig und wäre ohne Krise sicher auch noch da.


    Zieh es durch und freu dich wenn du es geschafft hast. Ich würde gerade ein einfaches MaschBau bevorzugen als Kfz mit Vertiefung VM...
    Du musst nicht unbedingt mehr Zeit haben wenn du FH machst. Da kommt es dann ganz auf die Vertiefung an. Und auch bei uns gab es Kurse an denen du nichts mitnimmst obwohl du da warst.


    Na ihr setzt euch zusammen und sprecht die Aufg. gemeinsam durch. Gut ist wenns einer gerafft hat. Strömung ist eigentlich easy wenn man mal die Formeln richtig anwenden kann...
    Außerdem schmeckt das Bier in gemütlicher Runde DANACH besser.

  • wie soll das erst werden wenn die grillsaison beginnt!?


    Hat die jemals geendet?



    Zum Thema Studium hänge ich hier mal etwas anderes ran. Mein Bruder hatte nach dem Studium die Wahl entweder Wirtschaft oder in der Uni zu bleiben in der Forschung. Er hat die finanz. Aspekte ignoriert und sich für die Forschung entschieden.
    Für seine Diplomarbeit musste er sich seinen ersten Anzug kaufen (die Auszeichnung war prämiert..).
    Sein Entscheidungsgrund war folgender: In Der Wirtschaft steht das Forschungsergebnis und der Zeitplan vorher fest, Geld ist fast egal. An der Uni ist dir Forschung freier aber es muss aber um das Budget gekämpft werden und er hat sich viele Jahre mit Jahresverträgen über Wasser gehalten. Mittlerweile läuft es sehr gut, und ihm geht es an der Uni bestens.
    Er hat sich damals für die Uni (in Sachsen, mehr sag ich nicht) entschieden damit er weiterhin seinen Ausgleich Freizeit (klettern) hat.


    Mittlerweile ist er beruflich sehr glücklich. In der Wirtschaftsforschung hätte er vielleicht mehr Geld verdient aber hätte in eine Nicht-Klettergegend zu einem Autobauer nach BaWü umziehen müssen und ob das die vielen Jahre gut gegangen wäre.....
    Mein Bruder ist mittlerweile 38, klettern und sein Job sind sein Leben, er ist ein absoluter Ausbildertyp (vor allem was Klettern und Kinder angeht) und hat auch nur mit einem Maschinenbaustudium an einer sächsischen bekannten Uni angefangen.


    ...vielleicht hilfts jemandem bei der Entscheidungsfindung.

  • MDR anschauen, geht um Stumph & Trabi ^^

  • @P60W: Nur lernt man das wissenschaftliches Arbeiten an der FH kaum. Das hat letztendlich Vor- und Nachteile. Letztendlich komme ich mit meinem FH Studium auch zum Ziel wie meine Uni Kollegen, gehe Dinge aber eher praktischer an. Auch was die Promotion angeht hat ein Uniabschluss Vorteile. Wir müssen da noch bisschen was machen.
    Den Arbeitsmarkt würde ich übrigens voher nicht analysieren. Was bringt mir ein Abschluss und eine Arbeit mit der ich mich nicht identifizieren kann?


    Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.