Müller Dachzelt "Pension Sachsenruh"

  • Ich hänge meinen Beitrag mal hier mit rein. Ich habe letzte Woche ein Dachzelt ergattert, welches ursprünglich auf einem Wartburg umherfuhr. Statt der Zuganker/Spannschlösser, welche beim Trabant zum Einsatz kommen, waren diese beiden Umbauten dabei:


    Da der Verkäufer nicht gleichzeitig der Besitzer war, wusste er auch nichts Genaueres dazu.

    Hat jemand 'ne Idee, wo und wie diese Dinger (beim Warti?) genutzt wurden?

  • Ich meine, dass das so garnicht zusammengehört.

    Eine Seite des Spannschlosses ist für Zug-, die andere Seite für Druckbelastung gemacht. Sowas ergibt nur eine Bewegung. ;-)

    Bei Verwendung am Wartburg kann ich mir gut vorstellen, dass der untere Teil (dann aber nach oben zeigend) der Abstützung des Rahmens dient um Bewegungen des Autos zu verhindern wenn oben im Zelt ein Elternabend stattfindet.

    Dazu müsste aber am anderen Ende des Schlosses eine Platte montiert sein, die dann auf dem Boden steht.

    Sind die Dinger mit M10-Gewinde?

  • Hier auf Seite 3 ist ein Foto dazu.

    Der Beitrag #56 von lwl 601

  • Ich meine, dass das so garnicht zusammengehört.

    Eine Seite des Spannschlosses ist für Zug-, die andere Seite für Druckbelastung gemacht. Sowas ergibt nur eine Bewegung. ;-)

    Bei Verwendung am Wartburg kann ich mir gut vorstellen, dass der untere Teil (dann aber nach oben zeigend) der Abstützung des Rahmens dient um Bewegungen des Autos zu verhindern wenn oben im Zelt ein Elternabend stattfindet.

    Dazu müsste aber am anderen Ende des Schlosses eine Platte montiert sein, die dann auf dem Boden steht.

    Sind die Dinger mit M10-Gewinde?

    Ja, das sind M10er. Der Stempelteil, also quasi der zu ersetzende Part ist mit Rechtsgewinde.

    Zur Vermeidung von Resonanzschwingungen waren extra noch Spannschlösser bei. Auf der einen Seite mit breiter Stempelplatte und auf der Gegenseite halbrund zur Aufnahme von AHK oder Hinterachse. Deswegen machen die abgebildeten Teile überhaupt keinen Sinn.

  • Moin moin

    Ich lese mich als "Neuling" gerade im Forum ein. Dabei ich halt auch über diesen Ast gestolpert.

    Deswegen will ich auch mal n Bild von meinem Dachzelt da lassen.

    Der Trabi ist jetzt wieder meiner. Das Zelt habe ich vor etlichen Jahren bei Pirna abgeerntet.

    Als das Bild entstand hat meine Schwester den Trabi samt Zelt genutzt. Der Bulli im Vordergrund ist mein mobiles Urlaubsdomizil.


    Gruß Polle

  • Die Leiter gibt dir die Höhe des Zeltes vor.

    Dann stellst du es mit den Gummifüßen horizontal auf's Auto und montierst erst zum Schluss die Schwellerstützen.

    Diese dürfen natürlich nicht auf Zug belastet werden, denn sonst erhöhst du die Dachlast. Sie sollten neutral eingestellt sein oder ganz leicht drücken, damit sie bei Belastung (wenn Du/Ihr einsteigt), die zusätzliche Kraft nicht ins Dach sondern in die Bodengruppe einleiten.

  • Genau wie beschrieben hab ich es gemacht und geht auch ganz gut.

    Aber nun nochmal eine Frage.


    Wenn ich über eine nicht ganz ebene Straße fahre und das Auto bzw Karosse arbeitet merke oder höre ich wie die Gummis leicht arbeiten/übers Dach rutschen.

    Ist das normal oder spannstreben fester anziehen?

    Hatte bange um meine Regenleiste.

  • Das ist normal. Deshalb habe ich unter den Auflagegummis Steinschlagschutzfolie geklebt. Das schont den Lack auf dem Dach. Die Gummifüße dürfen aber keine Risse haben und müssen sich noch festsaugen können. Nach ein paar Kilometern sitzt das ADZ dann recht stabil auf dem Dach.