Posts by pbase

    Ich mag diese Benzinpreise.


    Sie könnten von mir aus tausend Prozent weiter ansteigen.


    Dann müsste ich mir nicht jeden Tag / jeden Nachmittag / jeden Abend das Dauergehupe an der Ampel von der Kreuzung drei Häuser weiter anhören, weil irgendein Prollo meint, DER, genau DER vor ihm ein paarchen Sekunden vergessen hat, loszufahren.


    Leute, es nervt. Echt.

    Mein Arbeitsweg (unregelmässiger Schichtdienst) stellt mich jeden Tag vor drei Alternativen:


    Ist es hell => Mountain-Bike ohne Beleuchtung
    Ist es dunkel => MIFA-Klappi mit Dynamo
    Ist es was anderes => LADA-Auto


    Letzteres: Och nöö, doch lieber nicht. Die hohen Benzinpreise könnten dafür sorgen, dass der Lappe zu fein ist, anzuspringen. Sowas tut er aber nur bei minus 70 Grad. Für alles andere ist er nicht gebaut.

    Ich glaube, Krümel hat einen Treffer gelandet - an eine Pannonia hatte ich leider nicht gedacht.


    Nach Deinem Hinweis konnte ich mir gezielt ein paar Google-Bilder ankucken und bin auf einer ungarischen Veteranenseite fündig geworden. Dort ist exakt die gleiche Heckgestaltung wie bei der Maschine auf meinem Fotoschnipsel (das Original zeigt eine Postkarte von Mittweida aus dem Jahre 1962) dargestellt.


    Danke nochmal.

    Tach zusammen,


    mir ist klar, dass wir kein Rollerforum sind, trotzdem möchte ich mal ein Bild zeigen mit Bitte um Bestimmung des Fahrzeugtyps.


    Mein erster Gedanke war Cezeta 502, aber die Bilder, die ich im Netz gefunden habe, zeigen ein anderes Rücklicht. Manet oder Tatran würde ich ausschliessen.


    Wer hat eine Idee?

    Habe mal was zum Thema in meiner umfangreichen Kfz-Brief-Sammlung gefunden:


    Ein Datenblatt von einer 1981er Limousine, originaler Farbeintrag: schilfgrün / champagnerbeige, FIN 3051089, EZ 09.06.1981 im Erzgebirge.


    *wink*

    Ok, es ist angesichts des Gesamtzustandes nicht wichtig, aber:


    Was mich etwas verwundert ist die Ansage, dass er nur eine Vorbesitzerin gehabt haben soll. Das würde nämlich bedeuten, dass diese Dame den Wagen mit all dem Zusatzscheinwerferklimbim, der Heckscheibenfolie und dem Spruch ausgestattet hätte. Und das vermag ich mir bei der eher reifen Klientel, die 1990 solch Neuwagen erworben hat, nicht wirklich vorstellen...

    Ich möchte hier nicht in ein Wespennest stechen, aber wie sieht eigentlich der korrekte Weg aus?


    Angenommen, die Karosserie ohne FIN ist noch richtig gut und erhaltenswert. Und man hätte eine jämmerlich verrostete Möhre, die nie wieder ein Trabant wird, auf dem Hof stehen.


    Kann man in diesem Fall einen DEKRA-Prüfer bitten, die FIN aus dem Schrottauto in die *namenlose* Karosse einzutragen?


    (Selbstverständlich vorausgesetzt, alles ist nachweislich legal erworben.)

    Meine Güte, vielleicht war der Verkäufer der Tankanzeige ja kurzzeitig blind oder sonstwie erblödet:-)


    Und ich vermute mal, wer einen Tacho oder eine Tankanzeige braucht, wird auch ohne Eure Belehrungen wissen, worauf er bieten muss...

    Die Bezeichnung "Öko" - erst recht, wenn es um Altautos geht, hinterlässt bei mir einen schalen Beigeschmack. Weil doch immer "Ökos" zum Feindbild der Oldtimer-Fraktion erklärt werden...


    Ich muss mich mal hier als "Öko" outen - ich habe mir eine Wohnung gesucht, die nur zehn Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt liegt und fahre auch selbstverständlich mit dem Fahrrad dahin. Wozu brauche ich in der Grossstadt ein Auto, was nicht mal richtig warm wird und was nur an roten Ampeln herum steht...


    Trotzdem hege ich meine Zuneigung für meine beiden Zweitakter - den 1978er Universal und den 1988er Wartburg, auch wenn sie nur noch sporadisch bewegt werden. Und ich ziehe den Hut vor allen, die solche Fahrzeuge als anerkannte Klassiker fahren. Denn diese Autos sind mehr "Öko" als jeder Spinner, der den ganzen Öko-Quatsch, der uns durch den Televisor verklickert wird, glauben magt.


    Und um zum Thema zurückzukommen: Ja, ich fahre meine Autos auch mit Anhänger, wenns sein muss. Macht immer viel Spass.

    Hallo miteinander,


    ich habe zwei HP 350 bekommen, aus denen einer werden soll. Original sind diese in einem hellen Beige lackiert, das Endprodukt soll aber delfingrau werden, um an das Zugfahrzeug angepasst zu sein.


    Und dabei stellt sich mir die Frage: Weiss jemand bzw. kann jemand belegen, ob es den HP 350 und seine Klassenkameraden serienmässig auch in Grau, besser noch Delfingrau gab?


    (Beim HP 300 bin ich mir über einen Grauton ziemlich sicher, meine auch, dies in Kfz-Briefen aus meinem Archiv gelesen zu haben, aber was für ein Grau das war ?( . )


    Aber gerade über den HP 350 fehlen mir tatsächlich noch ein paar Hinweise...

    Mein Eindruck: Der lacht sich eins.


    Hat nach eigener Einschätzung den Hof voller Framo und Wartburg 311. Sicher nur Pillepalle - alles Nullachtfuffzigzeuch ohne Wert, was kaum einen interessiert.


    Und ganz zufällig tuts weh, wenn der "Alltags-Mondeo" im richtigen Moment die Hufe hochklappt...


    Schon komisch...

    Ich hatte mal einen ECHTEN GENEX-Trabant. War 1972er Baujahr, alaskagrau mit weissem Dach, rote SELFA-Sitze.


    Innenausstattung komplett hinüber, durchgesessen, zerschlissen, tot. Heckblech war nach Unfall durch neueres ersetzt, teillackiert, Karosserie leidlich gut erhalten. Motor war glaube ich okay nach früherer DDR-GR.


    Mit GENEX-Stempel im Fahrzeugbrief! Irgendwelche Besonderheiten zu vergleichbaren Inlandsprodukten konnte ich nicht erkennen.


    Das Auto wurde (in Teilen) verkauft; ich glaube "rainman" hatte seinerzeit vieles übernommen. Aus der alten Garage im Wald. Die Karosse wurde wurde später entsorgt. Den Brief mit dem GENEX-Stempel habe ich aber noch...

    Das eine muss das andere nicht ausschliessen - ich habe mir einen 1978er Trabant Universal und eine 1988er Wartburg 353 Limousine gesichert.


    Beide habe ich gezielt gesucht und irgendwann gefunden. Die Wagen waren mehr als preiswert und befinden sich in gutem bis sehr gutem Zustand. Und delphingrau sind sie zufällig auch noch...


    P 70 und Wartburg 311 gefallen mir sehr gut, sind mir persönlich aber zu alt. Mit dem ganzen 50er-Jahre-Modellen kann ich mich nicht identifizieren...

    ... und ich möchte an dieser Stelle auch nicht die junge hübsche Frau erwähnen, die nach Erwerb des Führerscheins das von Opa und Oma *friedlich ererbte* 1976er neptunblaue Deluxe-Schmuckstück so lange im Alltag bewegt hat, bis sie sich entschloss, einen knallroten Ford Fiesta zu kaufen. Selbstverständlich mit Inzahlungnahme und Zwangsverschrottung des Vorgängerwagens...

    Ich war heute zwecks Ersatzteil-Einkaufs (die Fensterhebermechanik der Fahrertür hats dahingerafft) bei meiner Werkstatt. Dieses Autohaus war schon immer Lada und von dort stammt auch mein Wagen.


    Der Mechaniker, mit dem ich mich unterhalten habe, hat meine Erfahrungen und vor allem TV P 50s Meinung bestätigt: Wenn Samara, dann Baltic, weil bei allen Vorgängermodellen Rost und Verarbeitung der grösste Feind der Autos sind...

    Bin schon da.


    Ich habe meinen 1997er Baltic Anfang 2005 aus erster Hand gekauft. Damals hatte er 14.000 km runter und die Konditionen eines Jahreswagens. Ich war seinerzeit extrem genervt von meinem verblichenen 21073, den ich neu gekauft und der mir nur Ärger gebracht hatte. Daher wollte ich eigentlich keinen Lada wieder, aber angesichts des Zustandes und des Preises dachte ich mir: Mer gennts scha emal prowiern.


    Sechs Jahre und etwa 100.000 km später kann ich das Resümee ziehen, dass der Kauf kein Fehler war. Die üblichen Wartungsarbeiten wurden eingehalten, vorm Winter der eine oder andere Handgriff mehr getan und ansonsten wurde getankt und gefahren. Der Auspuff kam mal irgendwann, aber das ist normal, denke ich.


    Die Verarbeitung ist besser als bei den bisher von mir gefahrenen Lada-Modellen, aber ab und an nerven Kleinigkeiten wie z. B. die ausgeschlagene Verzahnung der Fensterkurbel oder schlapp gewordene Dämpfer an der Heckklappe. Bei der Extremhitze vom vorigen Sommer haben die Plastikteile im Innenraum auch etwas Schaden genommen. Originale Ersatzteile lasse ich mir immer von Freunden aus der Ukraine mitbringen.


    Der Motor ist robust und genügsam; natürlich ist der Samara kein Rennwagen, aber mit 75 PS kommt man auch von A nach B.


    Mein Fazit: Wenn das Vorleben stimmt und man mit ein paar kleine Macken in der Verarbeitung leben kann, sehe ich keinen Grund, vom Samara abzuraten. Am besten ein Rentnerauto kaufen und danach die ganz grosse Inspektion durchführen. Unbedingt auf Rost achten - die letzten in Deutschland verkauften Samara sind schon zehn Jahre und älter.