• Das G als Konstante, sind das die angegebenen 81.000 oder die 1,12 ??? Welche Zahl muss ich da bitte eintragen? (Stahl steht 81.000 und Konstante 1,12) ?? Danke Dir vielmals


    Ab wann wird eine Feder gefühlt "hart ?"


    Ich meinte gelesen zu haben das Original bei 15 liegen würde.

  • 81000 N/mm^2.


    Ab wann eine Feder gefühlt hart wird? Je nach Anwendungsfall.

    Die Federrate sagt dir, welche Kraft (in N) aufgewendet werden muss, um die Feder um 1mm zusammenzudrücken. Dann kannst du dir anhand der Achslast selbst zusammenreimen, ob die Feder eher weich oder hart sein wird.


    Hilfestellung: 10N Kraft entsprechen 1kg Masse.


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Wenn ich mein Excell also richtig gefüttert habe, dann hat


    Trabant Original:

    1 Drahtdicke 11
    2 Aussendurchmesser Feder 123
    3 Innendurchmesser Feder 101
    4 Anzahl Windungen 8,5
    5 Mitteldurchmesser 112

    Federrate = 12,4134579892



    und Ford hätte demgemäß: (ACHTUNG stimmt natürlich nicht genau, denn Ford hat keine zylindrischen Federn, sondern 118/125/118 (kann ich nicht ausreichnen, denke aber das wird nicht den großen Ausschlag geben, ich bin von einem Zylinder mit 120 Durchmesser ausgegangen)


    Eingaben:




    1 Drahtdicke 12,5
    2 Aussendurchmesser Feder 120
    3 Innendurchmesser Feder 95
    4 Anzahl Windungen 7,8
    5 Mitteldurchmesser 107,5

    Federrate = 25,5102719548




    Die Federrate ist also von 12 auf 25 gestiegen. Allerdings sagte Ruckzuck dass man bei 25 noch von komfortabel ausgehen kann. Gibt es da irgend welche groben Anhaltspunkte?


    Beitrag 171 von Ruckzuck oben, zitiert:


    ist "elegant", selbst 27 ist noch recht überschaubar, von "hart" können wir ab 35 reden.


    Habe ich richtig gerechnet? Bitte mal nachrechnen.

    Stimmt das, was RuckZuck schreiben.


    FALLS, dann wären die Ford Federn ja absolut richtig ???

  • Die Werte scheinen erstmal plausibel, wenn man im Kopf die Radlast, die Hebelverhältnisse zur Feder und das Stauchen der Feder bei leerem Fahrzeug überschlägt.


    Anhaltswerte für harte oder weiche Federn im Trabant kann sich nicht liefern. Bei doppelter Federrate im Vergleich zum Original sagt mir mein Bauchgefühl jedoch, dass das zum ziemlichen Springbock wird.


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Bsp. Wartburg 1.3 ...


    Kauffahrwerk, waren Federn für vorn aus einem W201 Benz, HA Ford Kombi... die Achslasten waren deutlich höher, straff isser, fährt sich aber mit Koni Dämpfer gut, auch mit 40er Gummi...

    Irgendeiner muss ja Bilder machen..... ;)

  • Die Federrate ist bei Euch das Problem. 12N bedeutet das man 12Kg braucht um die Feder 1cm zusammen zu drücken. nicht 1mm


    Wenn man jetzt beim Serien 601 ausgeht kommt man auf 105-120Kg Radlast. Hebel vom Querlenker lassen Wir mal weg. Das bedeutet das die 12er Feder 10cm einfedert bis zum Stand und die 25er irgendwas um die 4,5cm! wenn die jetzt 1cm kürzer ist steht die Karre trotzdem 3,5cm höher.


    Ich hab jetzt von 20-70N alles getestet. aktuell verbaut ist ein Seriendämpfer mit der EVO100 Vorfeder von TA-Technix die knapp 21N hat und 75mm Federweg bis auf Block. Ich hab auf der noch knapp 2cm Radfederweg bis sie auf Block geht und dann federt die 50N Feder. Also progressiv. fährt sich im Alltag ganz gut, aber schon grenzwertig "weich". vorher hatte Ich 30N und 50N und das war besser. Leider ist der Seriendämpfer in Zug zu weich für härtere Federn. Alternativ geht Mini R50 mit 30/50, was aber schon recht hart ist. 30/50 auf Serie ist schon leicht hobbelig weil der Dämpfer zu weich ist. Wer den Seriendämpfer öffnen will könnte ein SAE20 oder 30 reinkippen, dann sollte es mit 30/50 gut gehen. Frauchen mag es aber hinten etwas weicher, desshalb bleibt jetzt 21/50 drin.


    25,5N als normale Hauptfeder auf dem Seriendämpfer halte Ich für gut, aber dadurch federt er relativ weit und wirkt bei schnellern Kurven "weich und schwabbelig", im Alltag sollte das gut gehen, sofern die Federlänge passt. 12N ist schwachsinn!


    Es gibt 30N Gewindefedern 200mm lang, baut Euch einfach unten einen Aluteller der lose auf dem Ring vom Seriendämpfer liegt, baut den Dämpfer ohne Feder ein und drückt das Rad so weit wie er fertig stehen soll. messt von dem untern Ring 160-165mm und baut Euch die obere Federkappe so um das sie genau auf 160.165mm kommt. dann stell die 30er gewindefeder rein und fertig.


    gibt es Bilder von den Fordfedern und von denen die Du da jetzt bestellt hast?


    Wer mal Gewinde bauen will, Vorfeder 20N 110 lang, 25N 95 lang oder standart 30N 80 lang. Hauptfeder würde Ich nicht unter 30 wählen, das ist sonst viel zu weich! 30N, 40N und 50N, 60 ist zu hart. 40 in verbindung mit einer 30er Vorfeder fährt sich sportlich mit leichtem härteanstieg, meiner meinung nach gut. meine 21/50 sind dafür das die 50er "härter" ist und den Federweg sinnvoll in grenzen hällt.


    Radausfederweg sollte aber bei allem tollen Federgedöhns die 3cm grenze nicht unterschreiten, sonst hebt er bei schnellen kurven das Bein.


    Ich hab ja Gewinde nicht gebaut weil Ich der Held bin, sondern weil es keine sinnvollen Fertigfedern gibt mit denen Ich zufrieden bin. Aber selbst mit Seriendämpfern kann man da was gescheites bauen.


    Als Tip, es gibt bei FK immer noch diverse Gewindefedern für Pfennige. 20 und 30N Vorfedern, 30N, 40N, 50N Hauptfedern. Mann muss sich aber bei der Länge selbst behelfen.


    Hab was vergessen. Eine lineare Feder wird nicht härter. die federkonstante bleibt immer gleich! 20N: 20Kg=1cm, 40Kg=2cm, 60Kg=3cm also immer 1cm Federweg pro 20Kg. eine Progressive hat entweder unterschiedliche Windungswinkel, also enger und weiter gewickelte Windungen oder unterschiedliche Drahtstärken wie die Tonnenfedern beim T4 oder bei BMW oder unterschiedliche Durchmesser. der größere DUrchmesser ist weicher als der kleinere, sofern die Windungen gleich bleiben. Desshalb habe Ich ja 2 Federn verbaut, erst die weiche, die geht auf block und dann wirds hart weil dann die harte feder übernimmt. aber eine 20N Vorfeder standart in 80mm länge bringt garnichts, denn die haben knapp 45mm Blockfederweg. 120KgRadlast/20Kg=6cm. Also liegt die 80mm feder schon im stand auf block und bringt fahrtechnischh das gleiche wie ein rohr. desshalb die EVO100, die hat 75mm Federweg bei gleicher Rate, also bleiben knapp 1,5cm übrig die das Rad damit noch federt.

  • Genau, Fridl.


    Was soll 12N für eine Angabe sein? Die Federrate wird in N/mm angegeben und nicht in N, kg, cm oder sonstigem Quark. Auch wenns dem Hausmann vielleicht leichter fällt.


    Die Federrate hat Enricotrabant nach Formel berechnet, wenn sein Ergebnis nicht passt, hat er falsche Dimensionen angenommen oder irgendwo einen Zahlenschnitzer. Die Kommastelle passt aber schonmal und damit war ein Vergleich Original zu Fordfeder gegeben.


    ich habe grade mal in der Rep.anl. Fahrwerk geschaut und da steht die feder Rate doch drin Vorne wie Hinten …

    Interessant! Würdest du uns die Werte bitte mitteilen?


    Gruß

    Benjamin

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  • Nichts anderes wurde oben gesagt. 12N - 1mm, 12kg = (rund) 120N - 1cm

    Warum werd ausgerechnet Ich immer korigiert? Wir sprechen doch über Federn? das Schubmodul ist in N/mm² angegebnen, also nicht 1N=1Kg sondern 1N=10Kg. Wie kommt man dann auf 12Kg=120N-1cm?


    Demnach ist Post 202 falsch, und nicht richtig sondern falsch Friedl. Aber es ist ja der großfressige Ruckzuck, den ziehen Wir auch durch den Kakao selbst wenn Er Recht hat. :*


    Marcel, was steht da an Rate für vorne und hinten?

  • Nö Rucki, du redest Unsinn. Sorry.

    10N = 1kg. Somit sind 12kg gleich 120N und entsprechen bei einer Feder mit 12N/mm einem Weg von 10mm oder 1cm. Bleib einfach mal bei den SI-Einheiten, dann klappt's vielleicht auch bei dir.


    Was das nun allerdings mit dem Schubmodul zu tun hat, erschließt sich mir momentan überhaupt nicht. Schließlich ist da auch von N und mm die Rede.


    Gruß

    Benjamin

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  • ok, dann rechnet ihr mal eure federn mit N. :thumbsup: da ist enrico schonmal meilen weiter als die mateasse hier. ich klink mich aus. wer was wissen will kann gerne per pn fragen, ist besser. :D

  • Danke, die Federrate fehlt leider soweit ich es sehe...

    Aber ein- und Ausfederweg sind schonmal interessant. Demnach wird die Feder bereits uneingefedert um 75mm zusammengedrückt, was Enricos errechnete Federate von 12,5N/mm von der Größenordnung her recht plausibel macht.

    Und ja, Rucki, dort im Blatt sind die Angaben ebenfalls in N zu lesen. Du solltest vielleicht doch mal auf eine Schulung zum Thema modernes internationales Einheitensystem.


    Gruß

    Benjamin

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  • oh weh...


    also für mich wichtig...


    egal wie ich jetzt rechne...


    wichtig ist doch nur die Vergleichbarkeit...


    also im konkreten Beispiel eben


    original Trabant

    zu (in diesem Fall)

    Mondeo HA


    geht oder geht nicht... also bleibt Fahrkomfort oder wird sehr sportlich und rückenunfreundlich...


    Wenn ich eben mit 135 über die Autobahn heize merke ich bei Wellen immer wieder,,, irgendwie vorne zu weich...


    Für Alternativfedern von der Stange wäre ich dankbar..


    die Standart (Neu) bei 99 Euro je Stück sind mir zu weich..


    Und ich finde keinen mehr der noch welche wickelt :-( STH Schwarz will nicht mehr :-(

  • die federraten stehen da … die vorderen ganz oben ( federgruppen ) und die hinteren unten Eingeramt

    Es steht “Fprüf“ davor und die Werte sind als reine Kraft angegeben und im kN-Bereich, somit sind diese Zahlen keine Federraten sondern andere Angaben. Fprüf klingt erstmal wie Prüfkraft. Ggf. ist es die Kraft, bei der die Federn auf Block gehen.

    Stimmt.

    Hattest du bei deiner Berechnung die Federgeometrie angenommen, die oben im Datenblatt steht?


    Gruß

    Benjamin

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  • Morgen , in N (kp) ist es angegeben bei denke mal , belasteter Länge (200mm vorne und 180mm hinten ) ... und kp kannst doch in N umrechnen .... 1kp = 9,806 N .... also Kraft Angaben die man verwenden kann ....


    gruss Marcel