Nachbau Bremstrommeln

  • Moin,


    Ich habe gehört, dass die neugefertigten Bremstrommeln, die man heute so bestellen kann von durchwachsener Qualität seien. Kann da jemand von konkreten Erfahrungen berichten? Sind sie nicht rund? Ist die Anlagefläche nicht plan? Ist ja eigentlich kein komplexes Bauteil. Ich würde mich freuen, wenn jemand dazu etwas sagen kann.


    Gruß, Felix

  • Meine Erfahrungen, Ruckeln teilweise direkt nach Einbau oder nach ein paar Kilometer, nach Heißbremsen komplett verzogen oder Glück gehabt und eine gute Charge bekommen. Ich verbaue die jedenfalls nirgends mehr.


    Achso, Dauerquietschen gab es auch schon.

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  • Meine Erfahrung mit Nachbau Bremstrommeln von TW war eigentlich immer gut.

    1x war es bisher so, dass es nach der ersten ordentlichen Beanspruchung (große Hitze) geruckelt hat und die BT verzogen war. Seither benutze ich lieber Originalteile.


    Grüße, Tom

    "Nicht alles Braune auf der Welt ist Schokoladeneis."

    (Computer Sam in Jonas-Der letzte Detektiv)

  • Verstehe ich nicht. Waren deine Erfahrungen nun immer gut oder hattest du Probleme?


    Ich habe mir inzwischen neue originale bei eBay geschossen. War nicht wesendlich teurer als bei TW. Wird aber wohl leider auch nicht mehr lange möglich sein, dass man auf Anhieb neue originale Bremstrommeln bekommt. Also werde ich mir auch von diesen Teilen in Zukunft einen kleinen Vorrat anlegen.


    Gruß, Felix

  • Entschuldige, wenn das nicht verständlich ausgedrückt war.

    Ich hatte verzogene Nachbau-Bremstrommeln, als ich das letzte Mal welche eingebaut habe.

    Daher keine Empfehlung für Nachbau Trommeln von meiner Seite her.


    Grüße, Tom

    "Nicht alles Braune auf der Welt ist Schokoladeneis."

    (Computer Sam in Jonas-Der letzte Detektiv)

  • Auf Teilemärkten gibt es immer welche, Ich drehe gebrauchte aus wenn das Tragbild nicht sauber ist, aber immer nur so weit, bis wieder sauber.

  • Entschuldige, wenn das nicht verständlich ausgedrückt war.

    Ich hatte verzogene Nachbau-Bremstrommeln, als ich das letzte Mal welche eingebaut habe.

    Daher keine Empfehlung für Nachbau Trommeln von meiner Seite her.


    Grüße, Tom

    Ah, danke für die Klarstellung und die Information! :)

    Auf Teilemärkten gibt es immer welche, Ich drehe gebrauchte aus wenn das Tragbild nicht sauber ist, aber immer nur so weit, bis wieder sauber.

    Sobald ich mal eine Drehbank besitzt auf der ich Bauteile mit entsprechend großem Durchmesser einspannen kann, werde ich meine Bestände an Gebrauchttrommeln auch nachbearbeten. Solange ist der Tipp mit den Teilemärkten gar nicht so schlecht. Ich werde das mal auf die Teilemarktliste setzen. :)


    Gruß, Felix

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von FelixBRB ()

  • Ich hatte bisher 2 Sätze Nachbautrommeln in Benutzung. Mehr als die originalen haben die bei mir eigentlich auch nicht geruckelt*. Nervig ist nur, daß die auf Nässe empfindlicher reagieren als die originalen; bei Regen mit angezogener Handbremse parken führt eigentlich unmittelbar (ich hatte das schon binnen 4...5 Stunden) zum Festbacken der Bremsbeläge, was sich in einem lauten Knacken beim Losfahren äußert.


    *) allerdings bin ich eigentlich auch nie mit Anhänger im Gebirge unterwegs

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Ja, die Nachbaudinger sind ja alle geschlitzt. Aber das allein dürfte kaum reichen, um dieses Verhalten zu erklären. Ich habe mir oft genug den Spaß gemacht, viele hundert Meter vorm Parken mit getretener Bremse zu fahren, so daß alles schön heiß wird. Bringt aber gar nix, wenn man dann einige Stunden bei hoher Luftfeuchte parkt; pappt trotzdem an. M.M.n. ist das ein Materialproblem.

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  • Momentan in Benutzung, die würde ich jetzt ungern dafür ausbauen ;)

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  • Ich fahre seit 2 Jahren auf allen vier Rädern geschlitze Nachbautrommeln. Ohne jedes Problem.

    Das Quietschen und Rubbeln lag an den Bremsbelägen der in Deutschland für teures Geld neu belegten Backen. Nachdem ich die gegen preisgünstige Neuproduktionen made in Italy ausgetauscht hatte, war beides weg. Fährt und bremst wie einst im Mai - völlig unauffällig alles. Da bäckt auch nichts fest.


    Ich behaupte, daß die meisten Probleme eher mit Backe/Belag zu tun haben als mit der Trommel. Zumal es ja kein Ausweg ist, auf Originalteile zu setzen. Ähnlich wie bei anderen Verschleißteilen gibt es ohnehin kaum noch welche - mit weiter abnehmender Tendenz.


    Alle Händler verkaufen die selben Trommeln mit ungarischem Etikett. Woher die in Wirklichkeit kommen und wo sie gegossen werden, weiß der Himmel. China ist nicht völlig auszuschließen - kann aber auch Polen oder Ungarn selbst sein.

  • Ich hatte/habe das Problem mit dem Festbacken sowohl am 89er vor Jahren mit PEX-Teilen als auch am 66er mit Backen, die ich in Limbach hab neu belegen lassen. Die Frage wäre dann: woran liegt's? Und welche Backen sind das, made in Italienien?

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  • Interessant. Naja, probieren geht über studieren.

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  • Ein Kumpel hat kürzlich RBZ und Backen von Ate verbaut (wußte bis dahin gar nicht, daß die auch Trabantteile anbieten). Machte alles einen qualitativ guten Eindruck und bremste nach kurzer Einfahrphase auch sehr ordentlich. Hat zwar direkt nix mit dem Trommel-Thema zu tun, sei aber der Info halber trotzdem erwähnt.

  • Ist LPR nicht auch Erstausrüster bei LKW Bremsen?

  • fahrgast

    Bei ATE Backen bin ich auch gerade in der Testphase. Allerdings noch keine 50km drin :thumbsup:

    Ich schone meine Lagerbestände an roten DDR Belägen gerne, daher suche ich gerne Alternativen (Pex und ähnlich "Sparset" Konsorten waren nicht zufriedenstellend) und mit günstigen 23 Euro der Satz ATE Backen für die Vorderachse, probier ich das eben mal.


    Grüße, Tom

    "Nicht alles Braune auf der Welt ist Schokoladeneis."

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